Spielerwelten:Edlengut Ysliblick

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Autoren: Rondrian Spielerwelten: Dieser Artikel erweitert die offizielle Spielwelt oder wandelt sie ab.
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Art: Neuschöpfung
Kategorie: Ort
Das Herzogtum Weiden

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Wohnorte & Besitz: Edlengut Ysliblick - Baronie Menzheim - Bibliothek Freund & Feind: NSC-Liste

Abenteuer: Abenteuer Übersicht und Der Mühen Lohn

Aktuelles Datum (ändern):
Madamal Tag 22-24.svg Markttag, 22. Praios 1021 BF
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Hartmann von Falkenstein: Heldenbrief - Chronik - Nur für Spieler - Spieler
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Horatio di Camino: Heldenbrief - Chronik - Nur für Spieler - Spieler
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Edlengut Ysliblick[Bearbeiten]

Kurzbeschreibung[Bearbeiten]

[?] Edlengut Ysliblick
Wappen Hartmann von Falkenstein.GIF
Blasonierung: Goldener Falke (sitzend) auf grünem Grund (Quellen)
Edlengut
Status abhängige Provinz
Oberhaupt Ritter Hartmann von Falkenstein
Sprache Garethi
Währung Dukaten/Silbertaler/Heller/Kreuzer
Handelswaren Dörrfisch aus dem Yslisee
Daten
Einwohnerzahl ca. 80 Personen(Stand 999 BF) (davon 65 im Weiler)
Zugehörigkeit
derographisch
politisch
Handelszone TOB
Verkehrswege Yslisee
Nachbarreiche
Ysilia
Altdorf
Falkenberg
Pfeil-Nordwest-Grau.png Pfeil-Nord-Grau.png
Edlengut Ysliblick Pfeil-Ost-Grau.png Burg Arkenheim
Pfeil-Süd-Grau.png
Viereichen
Positionskarte
Mit freundlicher Genehmigung von
Ulisses Spiele und Uhrwerk Verlag
Garnison
Ein Edelknappe und zwei Waffenknechte auf dem Gut
Tempel
Eine Kapelle der gütigen Mutter Travia im Weiler, ein Firun und Ifirn geweihter Schrein in dem gutherrschaftlichem Wald
Wichtige Gasthöfe/Schenken
‚Yslitränke’ (Q4/P4/S8)
Handel und Gewerbe
Frischfisch und Dörrfisch aus dem Yslisee
Handwerker
Yerodin der Schmied (Grobschmied) und Wolfhardt Walding (Zimmermann) beide auf dem Gut
Wichtige Fest- und Feiertage
Die in Tobrien üblichen, darüber hinaus, seit der Herrschaft Ritter Hartmanns, der 18. Praios, der Tsatag Herzog Waldemars, mit Spanferkeln und Freibier hat Hartmann, den Tobriern das Fest schmackhaft gemacht
Lokale Helden/Heilige
Die in Tobrien üblichen
Besonderheiten
Auf dem Speiseplan der Ysliblicker stehen vielfach auch Fische aus dem Yslisee
Stimmung auf dem Gut
"Ob Tobrier oder Weidener, für uns Leibeigene macht es ja doch keinen Unterschied."

Das Gut "Ysliblick" liegt idyllisch am östlichen Ufer des Yslisees in der Baronie Falkenberg, Landgrafschaft Ysilia. Der Gutshof wird dominiert von einem typischen tobrischen Wehrturm (ein massives Erdgeschoss aus großen Quadersteinen, darüber zwei massiv gemauerter Stockwerke aus Stein, der eckige Turm wird von einem Spitzdach gekrönt, darunter eine umlaufende Balustrade) auf einer knapp anderthalb Schritt hohen Erdaufschüttung. Rechter Hand befinden sich das Gesindehaus und die Werkstätten Yerodins und Wolfhardts. Links vom Turm sind die Ställe des Gutes und darüber die Heu- und Strohlager untergebracht. Umschlossen wird das ganze Gut von einem Wall der von einer 2,5 Schritt hohen Holzpalisade gekrönt wird. Das Torhaus ist ein Turm aus massiven Eichenholzstämmen. Zwischen Turm und Gesindehaus befindet sich der Kräutergarten des Gutes, zwischen Turm und Ställen das kleine tobrische Badehaus, zwischen Turm und Torturm dominiert der überdachte Ziehbrunnen den Innenhof des Gutes.

Neben Ritter Hartmann und seinen Gefährten leben die Köchin Firunja, die beiden Waffenknechte Renja und Kuno und der Edelknappe Wulfrik Ysilier in dem Wehrturm. Gemeinsam mit Yerodin und Wolfhardt leben noch sieben weitere Knechte und Mägde in dem Gesindehaus. Alle Bewohner des Gutes sind mehr oder weniger geschult im Umgang mit Holzfälleraxt, Speeren und Kurzbögen. Die beiden Waffenknechte vermögen darüber hinaus leidlich mit dem Schwert umzugehen. Wulfrik wird dabei nicht müde, die Fertigkeiten aller Bewohner weiter zu schulen.

Das Gut umfasst insgesamt knapp 20 Äcker (20 Hektar) Land. Über fünf Äcker erstreckt sich der gutsherrliche Forst, in dem sich aber kaum Großgetier finden lässt. Häufigstes Jagdwild sind Tauben, Truthähne und Kaninchen, vereinzelt finden sich auch Wildschweine. Die übrigen 15 Äcker des Landes werden von den Knechten des Gutes und den Leibeigenen aus dem Dorf bewirtschaftet. Zwischen dem Gutshof und dem Yslisee erstreckt sich der Weiler ‚Ysliblick’. Die zehn göttergefällig bemalten Häuser der Leibeigenen gruppieren sich im Kreis um die Traviakapelle in der Ortsmitte. Mit niedrigen Steinmäuerchen (zum Schutz gegen Wildeinfall) grenzen die Familien hinter ihren Holzhäusern ihre Gärten ab, in denen sie viele Pflanzen für ihr tägliches Leben ziehen. Auf dem Platz in der Weilermitte werden die Fische getrocknet und in dem gemeinsamen Räucherhaus gegebenenfalls weiterverarbeitet. Am Yslistrand liegen die fünf ‚Fischerboote’ (größere Ruderboote) der Leibeigenen und das Ruderboot des Edlen.

Bewohner[Bearbeiten]

Die Gefährten[Bearbeiten]

Ascalarion Mondfeuer
Ascalarion sehnt es oft zu seiner Sippe im Norden, sodass er eher unregelmäßig in Ysliblick anzutreffen ist.
Hartmann von Falkenstein
Da der Herr von Ysliblick viele Pflichten hat, unter anderem in Weiden, muss er das Gut oft in Wulfriks Obhut lassen.
Mirshan Yakubansunya
Ist nur recht selten in Ysliblick.
Sybia Aylasuni
Wenn Sybia mal in Ysliblick ist, ist sie zumeist in der kleinen Bibliothek zu finden.
Xebragral Sohn des Xormannal
Unterhält eine Werkstatt in Ysliblick.

Sonstige[Bearbeiten]

Wulfrik Ysilier
Als Knappe von nichtadeliger Herkunft konnte er sich den Ritterschlag nicht verdienen, so dient der 30 vor Hal geborene Edelknappe seit nunmehr knapp 18 Jahren als Leibdiener und Vogt der Herren von ‚Ysliblick’.
Yerodin der Schmied
Ist einer von zwei Handwerkern des Gutes. Gemeinsam mit Wolfhardt Walding, dem Zimmermann, kümmert er sich um die Instandhaltung des Gutes und fertigt den nötigen Bedarf an Werkzeugen, Mobiliar etc., die auf dem Gut und im Weiler benötigt werden.
Renja und Kuno
Sind die Kinder (Zwillinge) der Köchin Firunja, gemeinsam mit ihrer Mutter und dem Edelknecht Wulfrik, sind sie die einzigen ‚Freien’ Bewohner des Gutes. Den Herren des Hofes dienen sie als getreuliche und gutmütige Diener und Waffenknechte.
Firunja
Die alternde Frau ist nicht nur eine begnadete Köchin, sondern auch eine exzellente Heilerin. Unter den Kräutern, die sie im Garten des Hofes zieht, befinden sich einige mit heilkräftiger Wirkung.
Aldare, Faduhenne, Xindra, Ifirna, Nibelwulf, Jast und Jarlak
Sind die Mägde und Knechte des Gutes, die sich um alle alltäglichen Verrichtungen eines Bauernhofes kümmern und bei Besuch auch schon einmal im Turm aufwarten.
Grimmfold der Jäger
Der Mitte 30-jährige Grimmfold ist primär eher Holzfäller und Baumpflanzer als Jäger, aber wenn es dem Edlen nach Wild gelüstet, was zumindest Praiostags der Fall ist, macht sich der menschenscheue Grimmfold von seiner Hütte am Waldrand aus auf die Jagd. In der Einsamkeit steht er dem grimmen Gott der Jagd und seiner milden Tochter am Nähesten und kümmert sich entsprechend auch um den Schrein der Beiden im Wald des Edlen.
Marbert der Ältere (Tod.svg)
War bis 1009 BF der ‚Dorfälteste’ (mit seinen 67 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes) des Weilers und damit der Sprecher der Leibeigenen in allen Belangen zwischen ihnen und dem Edlen.
Marbert der Jüngere
Ist nach dem Tod seines Vaters der ‚Junge Dorfälteste’ (mit seinen fast 50 Jahren) des Weilers und damit der Sprecher der Leibeigenen in allen Belangen zwischen ihnen und dem Edlen.
Mutter Travina
Die stämmige, knapp 50-jährige Mutter Travina ist die einzige Geweihte des Fleckens. Vom Geburtssegen bis zum Grabsegen begleitet sie das Leben der Dorfbewohner und gemeinsam mit Marbert dem Älteren und seinem Sohn, Marbert dem Jüngeren, kümmert sie sich auch um den etwas abseits gelegenen kleinen Boronanger des Gutes.

Tiere[Bearbeiten]

1 Tralloper Riese (Streitross), 1 Warunker (Reitpferd), 6 Kühe, 2 Ochsen, 25 Hühner, 2 Hähne, 1 Ziege, 12 Schafe, 1 Schafsbock, 7 Schweine, 1 Eber

Geschichte[Bearbeiten]

Im Zweiten Zug der Oger hat das Gut schwer gelitten. Durch den Einsatz der Bewohner und nicht zuletzt durch die Unterstützung des Hauses Stoerrebrandt konnte Ysliblick neu aufgebaut werden.

Das Gut im Detail[Bearbeiten]

Von Außen[Bearbeiten]

Karte des Gutes

Das Junkergut Ysliblick ist von seiner Grundkonzeption praioswärts ausgerichtet.

Auf einem Areal von 40 mal 40 Schritt umgibt eine 3,5 Meter hohe festverankerte und verbundene Holzpalisade das Gut. Die Palisade steht auf einem aufgeschütteten Wall von knapp einem Meter Höhe. Vor dem Wall ist ebenfalls einen Meter tief und zwei Meter lang, ein Graben ausgehoben. In der Mitte der südwärts gelegenen Palisade befindet sich das zwei Meter breite Tor, das von einem stabilen hölzernen Torhaus bewacht wird. Über eine Leiter kommt man auch an die ebenfalls hölzernen Zinnen des Torhauses, hinter denen versteckt die Bewohner Ysliblicks sich nähernde Menschen relativ sicher betrachten kann.

Durch das Tor durch blickt man zunächst auf den Bergfried, dessen Zinnen erstrecken sich bis in eine Höhe von knapp 16 Metern. Auf einem vier Meter hohen Bruchsteinsockel (Mauerdicke: 2 Meter), erhebt sich das Erdgeschoss, dessen Halle ebenfalls eine Höhe von knapp viert Meter aufweist (Mauerdicke: 1,5 Meter). Der 1. Stock (Mauerdicke: 1 Meter) und der zweite Stock (Mauerdicke: 75 Zentimeter) schließen sich mit jeweils etwa 3 Metern nach oben an. Die Zinnen erstrecken sich auf dem Flachdach abwechselnd zwischen 1,40 und 2 Metern und wirken geradezu archaisch wuchtig. Zwischen Tor und Burgfried erheben sich seitlich der zum Pallas hinaufführenden Rampe zwei alte Steineichen und spenden im Sommer Schatten auf dem Burghof. Der einen Eiche vorgelagert befindet sich der Ziehbrunnen, über den der größte Teil der Wasserversorgung des Gutes abgewickelt wird.

Blickt der Besucher im Torhaus stehend nach links, so sieht er dort zunächst den Misthaufen des Gutes und so dann den Stall für die Milchkühe und die Zugochsen. Rück- und seitwärts führt ein dicker Zaun bis an die Palisadenwände heran, dort befindet sich eine Auslauffläche für die Tiere, wenn sie nicht auf die Weiden getrieben werden können oder sollen. Über diesem Stall befindet sich noch ein recht kleines Stockwerk mit einem Schindel gedecktem Spitzdach. Dies ist der Heu-, Stroh- und Futterboden der dort beheimateten Tiere.

Hinter dem ersten Stall schließt sich die nur vier Quadratmeter umfassende Schmiedehütte an. Nur von drei Seiten von feuerfesten Steineichenholzwänden umschlossen, ist die rahjawärts gerichtete Seite unverschlossen. In der Hütte befinden sich der schwere Amboss, der recht kleine Schmiedeofen und die nötigen Werkzeuge in einfacher Ausführung.

Lässt der Besucher seinen Blick weiter die linke Seite des Gutes entlang wandern, so entdeckt er den Pferdestall. Dort, möglichst weit ab vom Geruch der anderen Tiere, stehen zur Zeit nur der edle Graf Silberfell und der Warunker Wallach. Auch den Pferden steht eine kleine Wiese zum Auslauf und zum Grasen innerhalb der schützenden Palisade zur Verfügung. In einer kleinen Kammer im Stall befinden sich Sättel, Trensen, Pferdedecken und Putzzeug. Über diesen Stall erhebt sich ebenfalls ein kleines Stockwerk mit Spitzdach. Dort werden rechts Heu, Stroh und Kraftfutter für die edlen Rösser aufbewahrt, während links die Kammer des Stallknechts liegt, der in der Regel bei den ihm anvertrauten Tieren und nicht im Gesindehaus schläft. Eine schmale Schießscharte führt aus seiner Kammer über die Palisade, so dass von dort aus Feinden begegnet werden kann. Ein Giebel mit Seilwinde über dem Tor ermöglicht es schwere Futtersäcke direkt auf den Dachboden zu laden.

Wendet sich der Besucher im Torhaus nach rechts, so verrät bereits der eindeutige Geruch, dass sein Blick auf den Schweinestall gefallen ist, auch wenn sich diese, so sie denn nicht zur Mast in den Wald getrieben wurden, meist auf dem Hof mit den Hühnern des Gutes tummeln. Direkt mit dem Schweinestall verbunden ist das Schlachthaus des Gutes, dass sich mit der Räucherkammer ebenfalls eng an die Palisade schmiegt und sie, außer mit dem Schornstein der Räucherkammer, nicht überragt.

Mit einem kleinen Zwischenraum schließt sich das Lagerhaus an, in dem sich auch die Werkstätten befinden, also die (Hand-)Kornmühle, das Bäckerei, die Schreinerei und das Holz, Wolle und (das sehr bescheidene) Kohle und Eisenlager des Gutes. Dieses Haus ist das einzige aus Bruchstein erbaute Gebäude, um ihm mehr Feuerfestigkeit zu geben. Auch hier schließt sich ein kleines Obergeschoss mit Spitzdach und Schießscharte in Richtung Osten an.

Im Gesindehaus schließlich wohnen alle Bediensteten der Burg, sofern sie keine anderweitigen Verpflichtungen (Lanzelin hat ein Zimmer im oberen Stock der Burg und Wulfrik hat einen Strohsack im Erdgeschoss der Burg, die Ecke links neben der Tür) haben. Dort ist auch eine kleine Gesindeküche untergebracht, Aborte etc.. Das Haus ist wie auch die Stallungen aus Fachwerk errichtet. Im ersten Stock des Giebeldaches gibt es nur Fenster zum Hof hin.

An das Gesindehaus schließt sich nur noch der Kräutergarten an, wo neben allerlei Gewürzkräutern und Beeren auch einige Heilkräuter gedeihen.

Von Innen[Bearbeiten]

Keller[Bearbeiten]

Der Keller hat nur einen einzigen Zugang aus dem Erdgeschoss. In der hinteren linken Ecke führt eine leicht geschwungene Treppe nach unten. In der Krümmung der Treppe befindet sich auch der Tiefenbrunnen des Bergfrieds, über den während Belagerungen die Wasserversorgung der Burg gewährleistet wird. In jenem Raum stapeln sich Holzscheite für die Kamine und in einer Kiste auch Kohle für die Kohlebecken der Burg, also auf der Dachplattform und in der Rondrakapelle im 2. Stock. Ebenfalls ist der Badezuber für die Burgbewohner hier zu finden. Von Raum 1 führen zwei Türen ab. Eine feste, eisenbeschlagene Tür führt in Raum 2. Dort werden die Schätze der Burg aufbewahrt, sprich die Bücher Sybias und das Gold und Silber Hartmanns und Askalarions. Vom Raum 1 führt auch eine Tür in Raum 3. Dort findet sich das große Vorratslager des Pallas. Im Idealfall stapeln sich dort die Mehlsäcke, Bier- und Schnapsfässer und vielleicht auch einmal ein Fass Wein stehen an den Wänden, Würste und Schinken hängen von den Decken, Obst in Fässern wartet auf seinen Verzehr, Räucherfisch ist einer Parade gleich aufgereiht und Gemüse ist eingemacht in Fässchen haltbar für den Winter gemacht. Vielleicht findet sich gar manchmal ein Sack Kartoffeln aus dem Weidenchen an. Hier lagern natürlich auch Gewürze, Salz und Kräuter.

Erdgeschoss[Bearbeiten]

In der Regel betritt der Besucher den Pallas durch seinen einzige Zugang – eine fast spanndicke, eisenbeschlagene Tür aus Steineichenholz. Diese 90 Zentimeter breite und etwas über 2 Meter hohe Tür, kann im Ernstfall mit drei massiven Holzriegeln versperrt werden. Augefällig in dieser fast vier Schritt hohen „Ritterhalle“ ist zunächst einmal der lange Tisch, er bietet auf zwei Bänke zwölf Personen Platz. Dazu gibt es noch einige Hocker und den bequemen Sessel des Gutsherren vor Kopf, gleich neben dem einen großen Kamin, der auch als Kochstelle genutzt wird. Von der Tür aus gesehen an der linken Wand befindet sich ein zweiter Kamin, der im Winter zusätzlich hilft die Halle zu erwärmen. Diese beiden Kamine ziehen sich mehr oder weniger gerade durch ganze Haus und geben in den oberen Stockwerken jeweils an etwa gleichen Stellen die Möglichkeit eine Feuerstelle zu unterhalten. In der hinteren linken Halle befindet sich die Falltür, die zur Treppe in den Keller führt. Umstanden wird diese Falltür von Regalen und Schränkchen, in denen alles für den Küchengebrauch untergebracht ist. Darüber hängen Kräuter und ähnliches. In der vorderen linken Ecke des Turms befindet sich die Lagerstatt Wulfriks und eine Kiste mit seinen persönlichen Sachen (Wechselkleidung etc.). Gegenüber in der vorderen rechten Ecke des Turms befindet sich die Wendeltreppe, die sich durch alle Etagen bis aufs Dach des Turmes zieht.

Erster Stock[Bearbeiten]

Im ersten Stock in Treppennähe befinden sich zwei Aborte. Geradeaus geht es in das so genannte Pechzimmer. Von dort aus können über die „Pechnase“ Steine auf Belagerer der Tür geworfen werden. Direkt über der „Pechnase“ können Öl, Pech und Wasser erhitzt und auf Angreifer geschüttet werden (der Kessel ist kippbar). Die übrige Etage wird von den vier Gästezimmern eingenommen, die in der Regel von den Gefährten bewohnt werden.

Zweiter Stock[Bearbeiten]

Der zweite Stock schließlich ist alleine dem Burgherrn vorbehalten. Dort befindet sich ebenfalls in Treppennähe ein Abort. In diesem Stock gibt es die einzigen Fenster, die keine Schießscharten sind, sondern mehr Licht einlassen, allerdings nur in Richtung Tor. Die Bleiverglasung im Arbeitszimmer des Junkers erfüllt ihn mit großem Stolz. Das Arbeitszimmer befindet sich auf dem Plan vorne links. Hinter dem massiven Schreibtisch hängt das Banner des Herzogtums Weiden (silberner Bär auf grünem Grund), an der Wand links des Schreibtischs hängt das Banner des Herzogtums Tobrien (silberner, doppelköpfiger Wolf auf blauem Grund). Ein dicker Teppich verleiht dem Raum Gemütlichkeit. Wichtige Dokumente werden in einer Kiste in der Ecke gelagert, sofern sie nicht in der „Schatzkammer“ im Keller gelagert werden. Andere Dokumente und wenige Bücher stehen und liegen in den Regalen. An einem Schreibpult können Schreibarbeiten verrichtet werden.

An der linken Seite weitergehend findet sich eine kleine Kammer, eigentlich das Kinderzimmer, das momentan aber von Knappin Lanzelin bewohnt wird. Daran schließt sich die kleine Rondrakapelle des Burgherrn an. Der Altar aus der Göttin heiligem Steineichenholz mit ihrer Figur, flankiert von zwei Löwen (alles ebenfalls aus Steineiche geschnitzt) wird an beiden Seiten von Kohlebecken eingefasst. Vor dem Altar liegt ein rot-weißer Teppich mit heiligen Symbolen.

Auf der rechten Seite von der Treppe aus befindet sich zunächst die Waffenkammer des Junkers, wo sich neben seiner Turnierrüstung (einem Geschenk Kaiser Hals) in der Regel auch seine Kettenrüstung befindet. Mehrere Schilde und seine Waffen ergänzen den Inhalt. Von hier führt ein Geheimgang direkt in das herrschaftliche Schlafzimmer. In Kisten verwahrt Junker Hartmann seine persönlichen Besitztümer, Kleidung und Erinnerungsstücke. Vor dem Bett liegt ein großes, weißes Bärenfell.

Dachplattform[Bearbeiten]

Geht man die Treppe bis zu ihrem Ende hinauf, so landet man auf dem zinnenbewehrten Dach des Turms. Dort befinden sich für winterliche Wachen zwei Kohlebecken. In der Mitte erhebt sich ein Fahnenbaum, an dem für gewöhnlich das Banner derer von Falkenstein weht. Dieser Fahnenbaum hat noch eine weitere Aufgabe, denn er dient auch als Zeiger für die Sonnenuhr, die in einem feinen Mosaik auf den Bodengezeichnet ist, versehen mit den Zeichen der Zwölfgötter, wobei ganz links der Firunsbär dargestellt ist, in der Mitte das Sonnenrad und am rechten Ende des Halbkreises windet sich die Schlange Hesindes.

Links[Bearbeiten]

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