Spielerwelten:Aventurische Währungen

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Autoren: Cepasaccus Spielerwelten: Dieser Artikel erweitert die offizielle Spielwelt oder wandelt sie ab.
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Art: Erweiterung
Kategorie: Kultur

Irdische DSA-Münzen[Bearbeiten]

Der Inhalt eines derisch-aventurischen Geldbeutels.

Wenn man sich die Informationen zu den Münzen ansieht, um diese "realitätsgetreu" umzusetzen, dann stößt man auf nicht wirklich viele Informationen. Man bekommt natürlich Informationen über Metall und Gewicht, es gibt aber nur eine einzige Abbildung mit Münzen (die immer wieder auftaucht). Und dort sind die Münzen (meiner Meinung nach) viel zu modern dargestellt um das richtige Fantasy-Mittelalter-Aventurien-Gefühl zu erzeugen.

Wenn man annimmt, dass die Abbildung im Originalmaßstab ist, dann kann man zumindest verwendete Durchmesser daraus ableiten. Diese sind durchaus in einem sinnvollen Rahmen: Zwar ist der Silbertaler dann recht dünn, aber durchaus prägbar und praktikabel, und der Kreuzer relativ dick, aber ebenfalls praktikabel. Vorteil der unterschiedlichen Größen ist, daß anhand dieser die verschiedenen Nominale unterscheidbar sind. Eine Kennzeichnungspflicht gibt es nämlich nicht. Angeblich sind die einzigen aventurischen Vorschriften das Gewicht und die runde Form, wobei nicht klar ist, ob damit auch der Durchmesser gemeint ist oder nur, dass diese rund sind. (Der abgebildete Heller ist aber nicht rund (im engeren Sinne) sondern mehreckig, was man im weiteren Sinne noch als rund bezeichnen könnte.)

Blöd ist, dass in HuK plötzlich nach 25 Jahren Münzgewichte geändert und statt Bild dann Münzgrößen angegeben wurden. Der Heller sei groß wie ein kleiner Fingernagel und der Dukat wie ein 2-Euro-Stück (Durchmesser 25,75 mm). Das bringt einiges durcheinander. Ergänzt man dazwischen erhält man für die Münzreihe vom Kreuzer zum Dukaten 10, 15, 20 und 25 mm. Bei den neuen Münzgewichten von 1,25, 2,5, 5 und 25 g sind alle Münzen dann etwa 1,5 mm dick. Damit wirkt die Reihe harmonisch. Dies sind die Standardmaße für die zweite Serie.

Beim Münzbild ist man ziemlich frei. Es wird darauf hingewiesen, dass es ganz viele verschiedene gibt und dass in der Regel ein Wappen des Prägeherrn abgebildet ist und Dukaten das Kaiserportrait zeigen. In HuK erfährt man noch, dass Kreuzer ein Kreuz tagen, das mal Szepter und Stab war. Damit ist es ein einfaches Kreuz. Die Randgestaltung und Prägetechnik ist – bis auf den Dukaten, der gerändelt ist – nicht vorgeschrieben. Man kann also die neumodische Prägetechnik und Gestaltung der Münzen in der Abbildung ignorieren und etwas machen, das eine Hammerprägung auch hergibt.

Auf den Münzen sind aventurische Themen mit irdischen Münzstilen des Mittelalters und der frühen Neuzeit kombiniert. Die Vorbilder für die aktuellen Gepräge aus dem Horasreich stammen aus dem Italien am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit (was ungefähr der aktuellen Situation im Lieblichen Feld entspricht). Dies ist für Norditalien die Zeit des Guldens (Fiorino d'oro) und Dukatens (Zecchino d'oro) und natürlich der Groschen.

Stilistische Hausregeln[Bearbeiten]

Bei meinen Prägungen führe ich hin und wieder Regeln ein, die gar nicht oder nicht direkt in den offiziellen Regeln stehen, um die Konsistenz des Münzgeldes zu verbessern.

  • Bei den horasischen Geprägen sollte man sich an italienischen Geprägen der Renaissance orientieren.
  • Die Stadt Belhanka und der Rahja-Tempel Belhankas teilen sich eine Münzstätte nach dem Vorbild des mittelalterlichen Regensburg.
  • Die Münzordnung des Mittelreiches schreibt vor, dass Silbertaler den Greifen sowie Namen und Titel des Kaisers tragen müssen. Je nach Kaisertreue tun sie das dann auch oder eben nicht. (Vorbild: Reichsmünzordnung von 1524 und folgende, nach denen die reichsweit gültigen Münzen den doppelköpfigen Reichsadler tragen sollten, woran sich auch nicht jeder hielt.) Für Tempelprägungen gilt diese Vorschrift nicht.
  • Die Münzordnung des Mittelreiches schreibt vor, dass Kreuzer ein Kreuz tragen müssen. Hieran hält sich wirklich jeder, weil es die Leute so gewohnt sind und man keine politische Aussage damit tätigen kann. Und auch überall sonst ist ein Kreuz drauf wo es Kreuzer heisst.
  • Die Stempel für die in Rommilys geprägten Münzen werden in Gareth hergestellt, da im traviagefälligen Rommilys dafür die Fachkunde fehlt. Trotzdem möchte man prestigeträchtiges Geld prägen und als Souvenir an die Gläubigen ausgeben. (Vorbild: Münzstätte Eger)

Gewichtskorrektur[Bearbeiten]

Ich habe mir die Tabellen durchgesehen und werde fuer mich die größeren Inkonsistenzen korrigieren. Der Auromox bleib wie er ist, weil er vielleicht einfach aus besonderer Wertschätzung 20% überbewertet wird.

Nominal Wert Material Gewicht A127 Gewicht G4 Gewicht Q4 Mein Gewicht
Muwlat 5 Kreuzer Kupfer 2.5 Skrupel - 2.5 Skrupel 1.25 Skrupel
Atebrox 2 Heller Bronze - 10 Skrupel - 5 Skrupel
Dirham 1 Kreuzer Kupfer 3 Skrupel - 3 Skrupel 0.25 Skrupel
Deut 1 Heller Messing 5 Skrupel - 5 Skrupel 2.5 Skrupel
Flindrich 1 Heller Kupfer 5 Skrupel - 5 Skrupel 2.5 Skrupel

Der Dirham ist schon ziemlich fitzelich, aber es gab auf der Erde schon kleinere Münzen.

Übersicht[Bearbeiten]

Aktuelles Gepräge[Bearbeiten]

Reich Münzherr Prägeort Nominal Details Bild
Alanfanisches Imperium vermutlich Amir Honak Al'Anfa Dirham Link Cepasaccus-AlAnfanischer Dirham.jpg
Alanfanisches Imperium vermutlich Amir Honak Al'Anfa Dirham Link Cepasaccus-AlAnfanischer Dirham v2.jpg
Altes Kalifat nicht bekannt nicht bekannt, Gegenstempel aus Gareth Denar Link Cepasaccus-Denar-Altes Kalifat.jpg
Mhaharanyat Aranien Maharani Eleonora von Aranien und Maharan Arkos Shah II. Zorgan Kurush Link Cepasaccus-Aranischer Kurush.jpg
Horasreich Gylvana von Belhanka, Hüterin des Kelches Belhanka Silbertaler Link Cepasaccus-Belhanker Silbertaler Rahja-2.jpg
Horasreich Gylvana von Belhanka, Hüterin des Kelches Belhanka Heller Link Cepasaccus-Belhanker Heller-2.jpg
Horasreich Gylvana von Belhanka, Hüterin des Kelches Belhanka Kreuzer Link Cepasaccus-Belhanker Kreuzer-3.jpg
Horasreich Pervalia ya Terdilion, Stadt Belhanka Belhanka Silbertaler Link Cepasaccus-Belhanker Silbertaler Stadt-1.jpg
Horasreich Aldare Firdayon, Magistra der Magister Kuslik Silbertaler Link Cepasaccus-Kusliker Silbertaler Hesinde.jpg
Horasreich Aldare Firdayon, Magistra der Magister Kuslik Kreuzer Link Cepasaccus-Kusliker Kreuzer-1.jpg
Kalifat Malkillah III. Unau Muwlat Link Cepasaccus-Muwlat Unau.jpg
Kalifat Bürgermeister Manach ter Goom Freie Stadt Fasar Zechine Link Cepasaccus-Fasar Zechine-1.jpg
Raulsches Reich Rohaja von Gareth Gareth Dukat Link Cepasaccus-Garether Dukat.jpg
Herzogtum Tobrien Bernfried_von_Ehrenstein nicht bekannt falscher Silbertaler Link Cepasaccus-Falscher Tobrischer Silbertaler.jpg
Waldwacht Arombolosch Sohn des Agam Irgendwo im Berg Atebrox Link Cepasaccus-Atebrox Waldwacht.jpg

Münzen[Bearbeiten]

Aktuelles Gepräge[Bearbeiten]

Alanfanischer Dirham[Bearbeiten]

Cepasaccus-AlAnfanischer Dirham.jpg

  • Material: Kupfer
  • Durchmesser des Perlkreises: ca. 1 Halbfinger = 2 1/2 Rim
  • Gewicht: 1/4 Skrupel
  • Einseitiges Münzbild: Umriß eines gekrönten Raben (Wappen des Al'Anfanischen Imperiums)

Ich habe Brabak zugunsten von Al'Anfa in meiner Münzprägung aufgegeben. Al'Anfa ist einfach wichtiger und hat ein ungewöhnlicheres Münzsystem. Den Anfang macht der Dirham. Das Gewicht habe ich auf 0.25g korrigiert unter der Annahme, dass in ganz Aventurien die Wertrelationen identisch sind, was ja auch für den riesigen DSHK-Bereich gilt. Der Dirham ist einseitig geprägt und zeigt den Umriß eines gekrönten Raben und ist Damit eindeutig als Münze Al'Anfas identifizierbar. Sie trägt aber keinen Namen. Aufgrund der guten Erhaltung kann man vermuten, daß diese Münze unter Amir Honak geprägt wurde.

Alanfanischer Dirham v2[Bearbeiten]

Cepasaccus-AlAnfanischer Dirham v2.jpg

  • Material: Kupfer
  • Durchmesser des Perlkreises: ca. 1 Halbfinger = 2 1/2 Rim
  • Gewicht: 1/4 Skrupel
  • Einseitiges Münzbild: Umriss eines gekrönten Raben (Wappen des Al'Anfanischen Imperiums), im Feld 'A'

Da ich den Umriss zu zart empfand habe ich noch einen Stempel mit einem richtig tiefen Raben gemacht. Wie bei mittelalterlichen, dünnen Pfennigen wölbt sich der dünne Schrötling in den Hohlraum. Damit wird die Münze auch noch etwas knickstabiler. Das A wie Al'Anfa oder wie Amir Honak habe ich noch reingemacht, damit es nicht so leer ist. Horror vacui! Horror vacui! Wie der Magier auf Bosparan sagt.

Denar aus einem alten Kalifat[Bearbeiten]

Cepasaccus-Denar-Altes Kalifat.jpg

  • Material: Silber, naja, mehr Kupfer als Silber
  • Stempelfläche: nicht bekannt
  • Gewicht: um 5 bis 6 Skrupel schwankend
  • Münzbild: nicht bekannt

Der Denar wurde als 2-Silbertaler-Stück ausgegeben, wird aber nur noch als 4-Heller-Stück angenommen. Das liegt im wesentlichen an der schlechten Silberlegierung, aber auch am starken Abnutzungsgrad. Keiner wollte diese minderwertige Münze behalten und hat sie deshalb so schnell wie möglich weitergeben. Durch die starke Beanspruchung ist das Münzbild in den letzten, man kann fast schon sagen Jahrhunderten fast völlig abgenutzt. Man kann nur noch Prägespuren erkennen. Um sie wieder vernünftig umlauffähig zu machen wurde sie im Mittelreich als 4-Heller-Stück gegengestemplt, obwohl der innere Wert doch ein bischen höher ist. Wie die ursprüngliche Münze ausgesehen hat und woher sie genau kommt kann man nicht mehr sagen. Möglicherweise ist sie von Nedimes Opa.

Derisch gesehen habe ich einen Silberschrötling mit einer 26%igen Silberlegierung zweimal gedreht leicht mit den Stempeln der Fasarer Zechine geprägt und dann das flaue Münzbild noch fast völlig abgeschliffen. Vorbild dieser Abnutzung waren für mich z.B. sehr abgenudelte Legionsdenare von Marcus Antonius. Der garethische Gegenstempel ist neu. Den Greif habe ich schon beim Dukaten verwendet. Die Klauen habe ich diesmal anders gemacht. Ich finde sie sind hübscher geworden.

Aranischer Kurush[Bearbeiten]

Cepasaccus-Aranischer Kurush.jpg

  • Material: Stahl (1.0338, max. 0.08 % Kohlenstoff)
  • Durchmesser des Perlkreises: 1 Halbfinger = 2 1/2 Rim
  • Gewicht: ca. 1 Skrupel
  • Avers: EaA für Eleonora ay Arani.... (Wie heißt Aranien in der Landessprache?) Münzzeichen fünfstrahliger Stern für Zorgan
  • Revers: Seerose

Ich hatte eigentlich einen anderen Stil geplant, aber dass ich die Seerosenpunze in der Hecke versenkt habe war sicher ein Zeichen Hesindes. Und so habe ich mich vor allem im Seerosenstil umentschieden. Es ist einem Bild auf einem Ayyubidischen Dirham nachempfunden. Der war allerdings viel größer als ein Kurush und hatte dieses Muster sechsstrahlig mit mehrfachen Linien und Perlen. Das hat auf den Kurush einfach nicht draufgepaßt. Deswegen sieht die Seerose jetzt so aus. Auf der Vorderseite nun die Initialen der Landesherrin in quasi kusliker Zeichen. Nachdem ich gleich gehärtet habe sieht der Stempel auch weiterhin noch frisch aus.

Belhanker Silbertaler[Bearbeiten]

Cepasaccus-Belhanker Silbertaler Rahja-2.jpg

  • Material: 800er-900er Silber (Das Zeug muss mal weg und es gibt ja keine Vorschriften zum Feingehalt.)
  • Durchmesser des Perlkreises: ein guter Finger = 5 1/4 Rim
  • Gewicht: 5 Skrupel
  • Avers: Rahja mit Kelch und Levthansband. Umschrift: RAHIA.LIBIDINEM VOLVPTATEMQ.DA.NO
  • Revers: Granatapfel. Umschrift: GYLVANA.VON BELHANKA

Die Prägung vermischt den Bildstil des Fiorino (Götterdarstellung auf der einen, geschnörkeltes Wappensymbol auf der anderen Seite) mit dem Schriftstil des Zecchino. Die Bilder des Fiorino (Jesus und Lilie) passen einfach gut zu Rahja und dem neu eingeführten Wappen Belhankas, dem Granatapfel, der auch zur Rahjakirche passt. (Deswegen wird er wohl für das neue Wappen ausgewählt worden sein.) Dafür hat die Schrift des Zecchinos den Vorteil, dass man viel Text unterbringt. Auf der Jesus-Seite steht dort "REGIS.ISTE.DUCAT SIT.T.XRE.DAT.Q.TV", was die Abkürzung ist für "Regis iste ducatus sit tibi Christe datus quem tu" (Dieses Herzogtum, welches Du regierst, sei Dir, Christus, gegeben). Schöne regligiöse Sprüche gibt's ja auch in den Regelwerken, z. B. "Lust und Leidenschaft schenke uns". In mehr oder weniger gepflegtem Bosparani wäre das dann "Libidinem voluptatemque da nobis". Ganz hat es nicht gepasst, aber es ging doch einges darauf. Laut HdR sind auch die Tempelhöchsten münzberechtigt. Also habe ich mich für Gylvana als Macht in der Rahjakirche entschieden.

Belhanker Heller[Bearbeiten]

Cepasaccus-Belhanker Heller-2.jpg

  • Material: Bronze (3 - 5% Zinn)
  • Durchmesser des Perlkreises: 1 1/2 Halbfinger = 3 3/4 Rim
  • Gewicht: ca. 2.5 Skrupel
  • Avers: RAHIA LIBIDO LIBERTAS Stute n. l.
  • Revers: :GYLVANA.VON.BELHANKA.CVST.C Symbol der Rahja

Hier mal die zwei grundlegendsten Symbole, die Stute und das unerklärbare Symbol. Auf dem Avers bosparanisch RAHIA LIBIDO LIBERTAS, also "Rahja - Lust - Freiheit". Das ist aus irgendeinem Götterbuch. Ich finde, das passt wie so ein moderner Werbeslogan ganz gut zur Stute. Mit Rahja kannst du frei sein wie eine durch die Steppen gallopierende Stute und dich ausleben. Das ist sicherlich eine Aussage, die in einer neu entstandenen Republik gut ankommt. Auf Bosparano hat man auch noch den schönen Stabreim in LIBIDO LIBERTAS. Auf dem Revers steht :GYLVANA.VON.BELHANKA.CVST[OS].C[ALICIS], also Hüterin des Kelches. In der Mitte das Symbol wie das auf irdischen Mittelaltermünzen häufig in der Mitte stehende Kreuz, oder auch wie der Reichsapfel bei den Reichsgulden.

Belhanker Kreuzer[Bearbeiten]

Cepasaccus-Belhanker Kreuzer-3.jpg

  • Material: Stahl (1.0338, max. 0.08 % Kohlenstoff)
  • Durchmesser des Perlkreises: 1 Halbfinger = 2 1/2 Rim
  • Gewicht: ca. 1 Skrupel
  • Avers: Kreuz
  • Revers: *GYLVANA.V.BELHNK Kelch mit Herzchen

Wie ich kürzlich in HuK las, haben Kreuzer ein Kreuz, weil es mal Szepter und Stab war – also ein einfaches Kreuz. Also habe ich noch einen Belhanker Kreuzer gemacht, zumal ich einen Stempel für den vorherigen sowieso im Gebüsch versenkt habe. Herausgegeben von Gylvana, deswegen Punzensatz wie bei ihrem Silbertaler. Im Zentrum ist ein Kelch mit Herz wie auf dem alten Belhanker Wappen, um auf das Artefakt im eigenen Tempel hinzuweisen. (Das Herz scheint mir kein weit verbreitets Symbol zu sein, aber nachdem der Kelch mit Herzchen im Belhanker Wappen war muß es wohl allgemein bekannt sein.)

Städtischer Silbertaler von Belhanka[Bearbeiten]

Cepasaccus-Belhanker Silbertaler Stadt-1.jpg

  • Material: 800er-900er Silber (Das Zeug muss mal weg und es gibt ja keine Vorschriften zum Feingehalt.)
  • Durchmesser des Perlkreises: ein guter Finger = 5 1/4 Rim
  • Gewicht: 5 Skrupel
  • Avers: Links Garethischer Heerführer in Garether Platte, etwas abgelenkt. Rechts Sancta Xaviera, Rock lüpfend. Umschrift: STA.XAVIERA
  • Revers: Granatapfelwappen gehalten von Rahja. Umschrift: REIPUB.BELHANKA.PERVALIA.YA.TERDILION

Da die Stadt zusammen mit dem Tempel prägt habe ich die Werke wiederverwendet, am leichtesten erkennbar an der Schrift. Die Szene mit Sta. Xaviera ließ sich schön darstellen und passt als Stadtheiligendarstellung gut zum Zecchino mit dem St. Markus. Als Stadtprägung musste dann auf die andere Seite schön das Stadtwappen. So ein einfaches Stadtwappen für sich war mir zu langweilig, deswegen habe ich mich vom Annaberger Engelsgroschen anregen lassen. So hält nun Rahja dieses Schild. Nur wirkt sie eigentlich eher wie eine Furie. Das Wappen ist mit den passenden Tinkturschraffuren für Gold und Rot versehen. Die Umschrift trägt den bosparanischen Namen der Stadt und den der Primesta. Also noch ein zweiter Grund den Stempel neu zu machen. (Ändern kann man einen Stempel nicht.) Vielleicht dann einfach mit einer Mauerkrone. Mal sehen.

Kusliker Silbertaler[Bearbeiten]

Cepasaccus-Kusliker Silbertaler Hesinde.jpg

  • Material: 800er-900er Silber (Das Zeug muss mal weg und es gibt ja keine Vorschriften zum Feingehalt.)
  • Durchmesser des Perlkreises: ein guter Finger = 5 1/4 Rim
  • Gewicht: 5 Skrupel
  • Avers: Hesinde in "archaischer" Darstellung (minoische Schlangenpriesterin/-göttin) mit Schlange und Trichter. Umschrift: HESINDE SAPIE[NTIA]
  • Revers: Sich in den Schwanz beissender Drache/Schlange (Panzergürtelschweif). Umschrift: :KVSLIK.ALDARE.FIRDAION.MA.M

Hesinde, die Göttin auch der Kunst – und damit der Medailleure – mit ihrem Haupttempel in Kuslik, ist natürlich ebenfalls prädestiniert für eine Prägung. Auf dem Avers ist Hesinde in traditioneller Darstellungsweise, d. h. wie in den alten Regelbüchern, dargestellt. In der einen Hand hält sie die Schlange, in der anderen das Infundibulum der Allweisen um einen göttlichen Bezug zum Prägeort Kuslik herzustellen. Für die Umschrift ist nicht mehr so viel Platz, deswegen nur HESINDE SAPIENTIA (Hesinde - Weisheit). Dies ist in historischem Stil gestaltet. Auf dem Revers befindet sich eine in den Schwanz beissende Schlange als Symbol für Hesinde. Diese ähnelt gleichzeitig einem Drachen, um etwas politische Werbung für ihren Sohn zu machen. Die geschlossene Schlange deutet außerdem die Wiederkehr des Horas an. (Im Lieblichen Feld ist zwar alles politisch gut und perfekt, aber etwas Politikerallüren müssen die doch haben ...) Die Umschrift :KVSLIK.ALDARE.FIRDAION.MA.M verweisst auf den Prägeort, die Prägeherrin und ihren Titel als Vorsteherin der Hesindekirche – Magistra Magistrorum. Bei die Schrift habe ich mich dann doch für die der Florentiner Gulden entschieden. Diese ist altbacken traditionell und weisst damit auch auf die lange Tradition des Hauses Firdayon hin. Eine Zusammenarbeit in der Münzprägung von Rahja- und Hesinde-Tempel konnte ich mir einfach nicht vorstellen und deshalb waren die Zecchinen-Buchstaben vom Tisch.

Kusliker Kreuzer[Bearbeiten]

Cepasaccus-Kusliker Kreuzer-1.jpg

  • Material: Stahl (1.0338, max. 0.08 % Kohlenstoff)
  • Durchmesser des Perlkreises: 1 Halbfinger = 2 1/2 Rim
  • Gewicht: ca. 1 Skrupel
  • Avers: Kreuz
  • Revers: A.FI KUSL KI (sic!)

Etwas ziemlich schlicht gehaltenes. Kreuzer sind sowieso ein Verlustgeschäft, da wollte man eben nicht so viel Arbeit für die Stempel investieren. Prompt ist mir auch ein Schreibfehler passiert. Sowas kommt auch auf echten Münzen vor und deswegen bleibt das so.

Muwlat aus Unau[Bearbeiten]

Cepasaccus-Muwlat Unau.jpg

  • Material: Kupfer
  • Stempelfläche: ca. 1,6 Halbfinger (= 8 Rim) im Quadrat
  • Gewicht: 1 bis 1 1/4 Skrupel
  • Münzbild: Gespaltener Echsenschädel in einem Quadrat

Der Stil sollte Ähnlichkeiten mit dem Fasarer Münzlein haben, aber doch etwas anders sein. Also ist das Münzlein quadratisch mit groberem Münzbild geworden. Der gespaltene Echsenschädel zeigt schon für sich alleine, woher der Muwlat ist. Die einseitige Prägung erkläre ich hiermit zum Standard für Muwlats. Das paßt gut zu so einer dünnen Münze.

Fasarer Zechine[Bearbeiten]

Cepasaccus-Fasar Zechine-1.jpg

  • Material: 800er - 900er Silber (Das Zeug muss auch mal weg und es gibt ja keine Vorschriften zum Feingehalt)
  • Durchmesser des Perlkreises: 1 1/4 Finger = 6 1/4 Rim
  • Gewicht: 10 Skrupel
  • Avers: Fuchs auf Huegel als Wappen Fasars, darüber Trugschrift (ich kann kein Thulamidya)
  • Revers: Bürgermeisterpalast, darüber Sternzeichen Fuchs und Mond
  • Münzherr: Bürgermeister Manach ter Goom

Vorbild war hier eine "Drachme" aus der Gegend Indiens, die um 900-1100 geprägt wurde und auf der einen Seite eine Kuh und auf der anderen einen Reiter zeigt. Die Darstellung ist etwas abstrakt und mit starken Linien gezeichnet, so dass man auch aufgrund des zu kleinen Schrötlings das Bild nicht erkennt, wenn man nicht weiss wie es aussieht. Statt der Kuh habe ich mich für den Fuchs als Wappen Fasars entschieden. Die perspektivisch falsche Darstellung des Kuh-Kopfes habe ich übernommen. Was die Trugschrift darüber bedeutet, mag sich jeder selbst überlegen. Falls sich jemand eine vollständige Schrift ausgedacht hat, würde ich das zukünftig mit Unterstützung bei der Übersetzung korrekt machen. Anstatt des Reiters habe ich mich für einen Palastbau entschieden. Hier kann der für die Finanzen zuständige Bürgermeister (und damit ein wahrscheinlicher Prägeherr) etwas Werbung für sich machen, denn seinen Palast wird auch der des Lesens Unkundige sicher erkennen. Darüber das Sternzeichen Fuchs, um seine Verbundenheit mit dem Gott zu zeigen. (Man kann links oben noch zwei Punkte vom Sternbild erkennen.) Darunter noch etwas Trugschrift. Die Größe entspricht der meiner Silbertaler. Bei doppeltem Gewicht ist die Münze logischerweise auch doppelt so dick.

Garether Dukat[Bearbeiten]

Cepasaccus-Garether Dukat.jpg

  • Material: Dukatengold (Feingehalt 986)
  • Durchmesser des Perlkreises: ca. 1 1/3 Finger = 6 1/2 Rim
  • Gewicht: 25 Skrupel
  • Avers: Belorbeerte Büste Rohajas mit Mantel und Ordenskette n.r.. Prägestättenzeichen G. Monogram des Stempelschneiders. Umschrift: ROHAIA:D:G:RAVL:IMP:
  • Revers: Greifenwappen mit Krone und Ordenskette. Umschrift: REGIN:GAR:D:A:K:A:M:T:B:W
  • Rand: Gerade gerändelt.
  • Münzherr: Rohaja von Gareth

Bei dieser Münze, von der ich mir sicher nicht mehr als eine prägen werde, habe ich mich an den Münzen des österreichischen Kaisers Leopold I. orientiert, weil das einfach so gut zur Zeichnung aus AB 117 passt. Es passt einfach der Mantel, die Kette, die Lockenpracht und auch der Titel. So seltsam wie Leopold sollte Rohaja aber nicht aussehen. Deswegen habe ich den Schwarm meiner Kindheit als Vorbild genommen. Man erkennt sie nicht wirklich, finde ich, aber es ist Glynis Barber, die die Polizistin in Dempsey and Makepeace gespielt hat. Die irdische Umschrift ist auf Aventurien angepasst worden. Das D.G. heisst einfach mit der Goetter Gnaden. Wir haben ja zwölf und nicht nur einen. Auf der Rückseite ist beim Original bekröntes Wappen und darum wieder eine Ordenskette. Das war also direkt ebenfalls umsetzbar. Die Umschrift zeigt an, wo sie überall herrscht bzw. gerne wieder herrschen würde. Das in den Regelwerken steht, dass diese Münze gerändelt ist, ist das nun meine erste gerändelte Münze. Nachdem die Prägezahl nur ganz klein ist, habe ich keine Maschine dafür gebaut sondern nur ein ganz einfaches Werkzeug. Dauert dafuer dann halt auch eine viertel Stunde.

Falscher tobrischer Silbertaler[Bearbeiten]

Cepasaccus-Falscher Tobrischer Silbertaler.jpg

  • Material: Verzinntes Kupfer
  • Durchmesser des Perlkreises: ein guter Finger = 5 1/4 Rim
  • Gewicht: 5 Skrupel
  • Avers: Gekrönter Greif. Umschrift: ROIAA.RAL.IMB.ARG
  • Revers: Doppelköpfiger Wolf. Umschrift: :DUC.BENFRED.FON.EERENS

Da Falschgeld so alt sind wie das Geld braucht man auch in Aventurien Falschgeld. Ich fand, dass der Bernfried Ohneland der perfekte "Emittent" für so einen falschen Taler ist. Der Stil ist etwas simpler als sonst, weil altes Falschgeld häufig stilistisch schlechter, auch deutlich schlechter ist als das Original. Deswegen ist der Stil hier eigentlich schon fast zu gut. Bei den Buchstaben habe ich Fehler eingebaut. Retrograde Buchstaben und Schreibfehler. Der Schrötling ist aus Kupfer und vor dem Prägen verzinnt. Dafuer muss ich auch noch etwas üben.

Atebrox Waldwacht[Bearbeiten]

Cepasaccus-Atebrox Waldwacht.jpg

Als ich das erste mal einen Follis von Constans (ca. 350 n.Chr.) in der Hand hatte wusste ich, das ist eine Zwergenmünze. Auf den massiven, aber doch kleinen Münzen sind stämmige Männchen mit wallenden Bärten abgebildet. Wirklich perfekt! Dass der Atebrox 5 Skrupel wiegt kam mir dafür sehr gelegen. Neu ist bei der Münze, dass sie heiß geprägt wurde. Das geht bei so knubbeligen Münzen und senkt die nötige Prägeenergie. Die Heißprägung ist der Grund, warum die hier so dunkel ist. Das Gesicht der resoluten Königin habe ich den späteren, byzantinischen Schüsselmünzen abgeschaut. Ich finde es genial, mit welchen einfachen Stilmitteln die ein echt ansehliches Frontalportrait hingezaubert haben. Frontalportrait auf Münzen sind normalerweise ganz schrecklich.

Inzwischen habe ich mich umentschieden. Es wird kalt die blanke Münze geprägt. Den heiß geprägten Atebrox gibt es noch in einer älteren Dateiversion.

Früheres Gepräge[Bearbeiten]

Hier landet, was nicht so korrekt umgesetzt wurde, d. h. die Kreuzer mit Doppelkreuz (widerspricht HuK), Münzen mit zu großem Durchmesser und nicht mehr aktuellen Darstellungen (wie die Inseldrift in Belhanka), oder mir nicht mehr gefällt.

Belhanker Silbertaler[Bearbeiten]

Cepasaccus-Belhanker Silbertaler.jpg

  • Material: Feinsilber
  • Durchmesser des Perlkreises: 1 1/4 Finger = 6 1/4 Rim
  • Gewicht: 5 Skrupel
  • Avers: Wappen Belhankas mit Platz um später noch etwas Text unterzubekommen.
  • Revers: Stadtansicht in der Art der Nürnberger Stadtansichtstaler. Im Vordergrund der Rahjatempel, dahinter die Akademie und überragend der Palazzo. Am Himmel die Taube als Symbol für die Stadtgottheit Rahja.

Cepasaccus-Belhanker Silbertaler Rahja.jpg

  • Material: Feinsilber
  • Durchmesser des Perlkreises: 1 1/4 Finger = 6 1/4 Rim
  • Gewicht: 5 Skrupel
  • Avers: Wie oben.
  • Revers: Belhanker Rahja-Statue.

Belhanker Heller[Bearbeiten]

Cepasaccus-Belhanker Heller.jpg

Belhanker Kreuzer[Bearbeiten]

Cepasaccus-Belhanker Kreuzer.jpg

  • Material: Stahl (1.0338, max. 0.08 % Kohlenstoff)
  • Durchmesser des Perlkreises: 1 Halbfinger = 2 1/2 Rim
  • Gewicht: ca. 1 Skrupel
  • Avers: Weinkelch mit Herzchen, weil Teil des Belhanker Wappens und weil der Kreuzer in den DSA-Publikationen mit Kelch dargestellt wird.
  • Revers: Doppeltes Kreuz nach dem irdischen Urkreuzer, dem Zwainziger.

Cepasaccus-Belhanker Kreuzer-2.jpg

  • Material: Stahl (1.0338, max. 0.08 % Kohlenstoff)
  • Durchmesser des Perlkreises: 1 Halbfinger = 2 1/2 Rim
  • Gewicht: ca. 1 Skrupel
  • Avers: Kelch mit Herz, X GYLVANA.V.BELH
  • Revers: Doppeltes Kreuz nach dem irdischen Urkreuzer, dem Zwainziger.
  • Anmerkung: Doppelkreuz vom ersten Kreuzer. Herausgegeben von Gylvana, deswegen Punzensatz wie bei ihrem Silbertaler. Im Zentrum ist ein Kelch mit Herz wie auf dem alten Belhanker Wappen um auf das Artefakt im eigenen Tempel hinzuweisen. Außerdem könnte es sonst leicht mit dem republikanischen Wappen verwechselt werden.