Hausregelsammlung/hochechsische Repräsentation

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Inoffizielle Sonderfertigkeit: Dieser Artikel stimmt nicht unbedingt mit offiziellen Regeln und Hintergrundbeschreibung überein.
Diese Repräsentation stammt aus dem DSA4.de-Forum.

hochechsische Repräsentation[Bearbeiten]

Kurzbeschreibung[Bearbeiten]

Diese Repräsentation ist eine ritualistisch-wissenschaftliche Mischform, deren beschränkte Spätform die Kristallomantie ist. Sie wurde in der Hochzeit der aventurischen Echsenrassen unter der Herrschaft Pyrdacors von den Ssrkhrsechim ausgeübt.

Ihre Ursprünge hat sie auf dem drachischen Wissen, dass der echsischen Neuzüchtung auf Pyrdacors Heimatinsel gelehrt wurde sowie dem Wissen, dass die Ssrkhrsechim aus Stätten und Nekropolen der Insektoiden stehlen konnten. der zweite Standpfeiler der Repräsentation ist das Wissen, dass sich die Ssrkhrsechim aneignen konnten, das ihnen nach dem Exodus der Jhrarhra aus Zte Tha kampflos in die Hände fiel.

  • Der Zaubernde muss sich auf den Zauber konzentrieren, das Ziel sehen und recht komplizierte Gesten ausführen.
  • Die komplexen Gesten erhöhen dabei die Zauberdauer. Diese sollte entsprechend Anatomie und Ästhetik angepasst werden (Gehen Sie als Faustregel von 120% aus). Durch die spoMo Veränderte Technik (vereinfachte Gesten) verschwindet diese Erhöhung der Zauberdauer. Diese spoMo Veränderte Technik erhöht die Zauberdauer nicht wie allgemein um 3 A. Erst bei nochmaliger spoMo Veränderte Technik (Verzicht auf Geste) kann gänzlich auf Gestik verzichtet werden.
  • Die Komponente Blickkontakt kann ohne spoMo auch durch eine genaue Lokalisierung durch den Geruchssinn ersetzt werden.
  • Beschwörungen der Merkmale bzw. Quellen Erz, Luft, Feuer, Wasser und Humus, deren zugehörige Merkmalskenntnis bzw. Quellenkenntnis der Zauberer besitzt, erzielen stets 3 ZfP* mehr.
  • Ein Zauberer von Sprüchen und Ritualen des Merkmals Beschwörung darf beim Zaubern nicht vom Sonnen- oder Tageslicht getroffen werden. Diese Bedingung gilt als Feste Gewohnheit; bei Verstoß dagegen ist der Zauber um 12 Punkte erschwert. Gleiches gilt für Wesensbeschwörungen von Quellen jenseits der Dritten Sphäre und alle Großbeschwörungen.
  • Vereinzelte Zauber in dieser Repräsentation sind nur unzureichend in die hochechsische Repräsentation auf dem Wissenschaftsstand ihrer Blütezeit übersetzt. Sie gehen offenbar davon aus, dass der Anwender wechselwarmes oder drachisch-heisses Blut, vereinzelt gar einen insektoiden Metabolismus, besitzt. Dieses urtümlich wirkende Bedürfnis kann durch die spoMo Veränderte Technik ignoriert werden. Von den meisten dieser Sprüche existieren jedoch auch eigenständige Thesen, die nur wechselwarmes Blut verlangen oder gänzlich auf diese Komponente verzichten.
  • Zudem können auch Kristalle als materielle Komponenten verwendet werden. Dadurch wird der Kraftaufwand deutlich geringer: Alle Zauber kosten nur drei Viertel der angegebenen AsP. Dabei werden sowohl pauschale als auch von der Wirkungsdauer abhängige Kosten entsprechend verringert, betragen aber jeweils stets 1 AsP.
  • Bei jeder Zauberprobe, in der zweimal Klugheit geprüft wird, kann einer der beiden Würfe auf Intuition abgelegt werden und umgekehrt. Alternativ kann einer der beiden Würfe auf Mut abgelegt werden. Dies gilt auch dann, wenn eigentlich einmal auf Klugheit und einmal auf Intuition getestet werden müsste.
  • Wegen der Ähnlichkeit der Matrizen von Zaubern und Kristallen erhalten Kenner dieser Repräsentation die Hälfte der TaP* aus einer Gesteinskunde-(Edelsteine)-Probe als Bonus auf Magiekunde-Proben, die mit der Analyse und Synthese von Zauberstrukturen zu tun haben (nicht kumulativ zu der Erleichterung aus Kristallomantie).
  • Die mit der Repräsentation einhergehende Ritualkenntnis bietet auch Zugriffe auf Rituale, die mittlerweile längst auf schamanistisches Niveau abgesunken sind (AG, S. 141) oder nur noch in der myranischen Beschwörung bekannt sind, kennt jedoch keine stellare Quellen.
  • Zauber in kristallomantischer Repräsentation sind nur um eine Spalte schwerer zu erlernen. Dies gilt umgekehrt aber nicht.
  • Zaubersprüche in dieser Repräsentation können nicht im herkömmlichen Sinne schriftlich fixiert, wohl aber durch das Ritual Thesiskristall dargestellt werden.

Intentionen des Autors[Bearbeiten]

Die Repräsentation orientiert sich stark an den den offiziellen Aussagen zu Gestik und Zaubern bei Nacht. Darüber hinaus ist sie so ausgelegt, dass sie einerseits eine Hochform der kristallomantischen Repräsentation bildet, andererseits eine Fortführung älterer Repräsentationen.

Publikationen[Bearbeiten]

Erwähnungen[Bearbeiten]