Grimring

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Begriffsklärung Weitere Artikel mit gleichem Namen: Die Schicksalsklinge, Orkenspalter.
Dort angezeigte Kurzcharakterisation dieses Artikels:
Zyklopenschwert, auch „Schicksalsklinge“ oder "Orkenspalter" genannt.
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Kurzbeschreibung[Bearbeiten]

[?] Grimring
Profane Waffe
Art Zweihänder
Beinamen Schicksalsklinge, Orkenspalter
Daten
Schmied Lar'Lovreen
Material Zyklopenstahl
Ehemalige Besitzer Lar'Lovreen, Hyggelik der Große, Dirimethos II. der Reiche, (SC C1), Tronde Torbenson, Jurga Trondesdottir, Frunugar, Olgerda Olvarnasdottir
Aktueller  Besitzer niemand (Tronde Torbensons Grab)
Mit freundlicher Genehmigung von
Ulisses Spiele und Uhrwerk Verlag

Grimring (auch Schicksalsklinge oder Orkenspalter genannt) ist ein Zyklopenschwert, das vom Zyklopenschmied Lar'Lovreen 880 BF an den damaligen Seekönig von Hylailos Dirimethos den Reichen übergeben wurde. Als 907 BF die Zyklopeninseln von Thorwalern überfallen werden, erbeutete Hyggelik der Große den Zweihänder und gab ihm den heutigen Namen. Grimring verschwand mit Hyggelik, als er den Orkenhort suchte.

Das Zyklopenschwert galt lange Zeit als verschollen, tauchte aber Mitte Peraine 1010 BF in den Händen von Abenteurern wieder auf, die in einem rituellen Zweikampf einen von Häuptling Garzlokh auserwählten Kämpfer der Zholochai-Orks besiegten und somit eine Invasion Thorwals im Zuge des Orkensturms verhinderten. Jene Abenteurer übergaben Grimring später an Tronde Torbenson. Dieser nutzte die Angst der Orks vor dem von Tairach verfluchten Zweihänder, um Überfällen durch die Orks vorzubeugen.

Geschichte[Bearbeiten]

(Datierungshinweise zu den angegebenen Daten)

Widersprüchliches[Bearbeiten]

Laut Magische Zeiten Seite 274 besteht die Karte, mittels der Grimring gefunden werden soll, aus zwölf Teilen („alle zwölf Teile einer alten Karte zu finden“), in Die Schicksalsklinge (1992) gibt es aber nur neun Kartenteile, von denen man auch nur sieben braucht, um Grimring finden zu können.

Kaiser Retos Waffenkammer (1998) und Die Schicksalsklinge (1992) stehen bei der Namensgebung von Grimring im Widerspruch zum Aventurischen Arsenal Seite 113 und Die Dunkle Halle Seite 9. In Kaiser Retos Waffenkammer (1998) steht auf Seite 74: „Hier muss auch Grimring erwähnt werden...“ und „… Hyggelik de[r] Große[…], der ihr [der Klinge] den heutigen Namen gab.“ Der heutige Name ist hier Grimring (da der Name „Schicksalsklinge“ auf der Seite nicht zu finden ist), das bestätigt auch das Computerspiel Die Schicksalsklinge (1992), wo Hyggelik sein Schwert ausschließlich als Grimring bezeichnet und der Name „Schicksalsklinge“ nur einmal bei einer Zufallsbegegnung mit einem Thorwaler fällt. Die Dunkle Halle Seite 9 sagt hingegen eindeutig, das Hyggelik Grimring den Namen Schicksalsklinge gab.

Im Intro von Die Schicksalsklinge (1992) fährt Hetmann Hyggelik der Große nach einem erfolgreichen Raubzug auf die Zyklopeninseln, um sich von deren Bewohnern das sagenhafte Schwert Grimring schmieden zu lassen. Laut Unter dem Westwind Seite 12 gehörte der Orkenspalter zunächst jedoch dem Seekönig von Hylailos und gelangte erst später in den Besitz von Hyggelik.

Im Computerspiel Die Schicksalsklinge (1992) ist Grimring unter dem Talent Schwerter zu führen, und nicht unter Zweihandschwerter/-säbel, wie alle anderen Publikationen vorschlagen. Das ist allerdings nur deshalb so, weil im Computerspiel Zweihänder ausschließlich von Kriegern geführt werden können. Eine Heldengruppen ohne Krieger konnte das Spiel nicht beenden. Erst später in der Spielentwicklung wurde der Zweikampf so geändert, dass die Helden Grimring nur besitzen mussten, allerdings ohne Grimring wieder zu einem Zweihänder zu machen.

Was „Grimring“ angeht konnten wir unmöglich einen Zweihänder als spielentscheidend haben weil es Klassen gibt, die Zweihänder nicht benutzen können, und wir die Spieler nicht benachteiligen wollten. Irgendwann lockerten wir dann selbst diese Einschränkung dahingehend, dass man das Schwert nur dabei haben muss um wirklich sicherzustellen, dass das Game mit jedem Character lösbar ist.
-- Guido Henkel, Crystals-DSA-Foren

In Die Welt des Schwarzen Auges Seiten 36, 39 sowie Geographia Aventurica Seiten 30, 33 wird als Datierung für die Abwehr des Orkangriffs gegen Thorwal das Jahr 15 Hal (1008 BF) angegeben. In Die Schicksalsklinge (1992) beginnt zu dieser Zeit erst die Suche – man kann aber Grimring tatsächlich schon im gleichen Jahr finden. Der Endkampf findet hingegen stets im Peraine 17 Hal (1010 BF) statt, dem schriftlich festgehaltenen Termin der geplanten Orkinvasion. Dieses Datum wird ebenfalls in Die Dunkle Halle Seite 9 und Unter dem Westwind Seite 13 als Zeitangabe für den Sieg über die Orks genannt. Dafür wird dort jedoch als Zeitpunkt für die Vergabe des Auftrags 1010 BF, also 17 Hal angegeben, was seinerseits wiederum nicht mit dem Computerspiel übereinstimmt. (Siehe auch: Die Schicksalsklinge (1992)/Datierungshinweise.)
Die Auftragsvergabe wird in Unter dem Westwind, 2. Auflage nicht mehr auf 1010 BF festgelegt.

Publikationen[Bearbeiten]

Ausführliche Quellen[Bearbeiten]

  • Die Dunkle Halle Seiten 7-8, 9, 10-14, 16, 19-23, 26-28, 46-48, 50, 52, 55, 60-64, 82

Ergänzende Quellen[Bearbeiten]

Erwähnungen[Bearbeiten]

Elektronische Quellen[Bearbeiten]

Bildquellen[Bearbeiten]

Inoffizielle Quellen[Bearbeiten]

Links[Bearbeiten]

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