Diskussion:Genre

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Spezialfälle/Fehlende Einträge[Bearbeiten]

  1. Ich wuerde vorschlagen, Zeitreisen als Globulenabenteuer einzuordnen, anstatt dafuer ein eigenes Genre aufzumachen.
  2. Aufwendig geplante Diebstaehle wuerde ich als Kommandomissionen einordnen.
  3. Wollen wir die Suche nach einer Person oder einem Ort als Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd klassifizieren? "Personensuche" klingt etwas seltsam, Geiselbefreiung haben wir natuerlich schon, aber die Person muss ja nicht immer befreit werden ;-) --Horathio G. Vindest
  1. Zeitreisen sind schon etwas anderes.
  2. Kann man so sagen.
  3. Schatzsuche nicht. Schnitzeljagd trifft es wohl eher. Gnome3-smile.svg
Grüße und danke für deine Klassifizierungsarbeit--Stip (Diskussion) 08:51, 30. Dez 2006 (GMT)

Ich habe jetzt noch "Zeitreise" hinzugefuegt und "Schnitzeljagd" gegen "Suchqueste" ausgetauscht (und Schatzsuche veraendert). Brauchen wir noch eine Kategorie "Unterwasserabenteuer" (existierte frueher) oder ist das zu spezifisch / kann mit anderen Genres erfasst werden? Horathio G. Vindest 19:22, 31. Dez 2006 (GMT)

Ah ja, Suchqueste hört sich besser an. Unterwasserabenteuer... hmm, weiß nicht. Ist ja eigentlich kein Seefahrtsabenteuer... Ich würde sagen, fügen wir das als Genre einfach hinzu.--Stip (Diskussion) 19:45, 31. Dez 2006 (GMT)
Ja, ich denke auch, "Unterwasserabenteuer" sollten wir ruhig noch einfuegen. Ich glaube, insgesamt gibt es schon so etwa ein halbes Dutzend (war auch in Havena immer recht beliebt;-) Ich habe auch nochmal Reise und Wildnis etwas differenziert.Horathio G. Vindest 22:28, 31. Dez 2006 (GMT)

Ich habe jetzt öfter was von Gesellschaftsabenteuer oder Infiltrationsszenario gelesen. Ich tu mich etwas schwer, das hier einzuordnen. Sollen wir da was Neues draus machen oder versuchen, das in einen anderen Punkt zu quetschen? --miro (Sach wat Sache is) 18:34, 22. Okt. 2010 (CEST)

Aventurischer Index[Bearbeiten]

Soll dieser Artikel auch im Aventurischen Index gelistet werden? --Mustafa ben Ali 19:59, 5. Jan 2007 (GMT)

Nein. Es ist kein Aventurischer Begriff, jedenfalls nicht so wie er hier erläutert wird.--Stip (Diskussion) 08:41, 6. Jan 2007 (GMT)
Erklärungstexte sind ja quasi alles Hilfen um das Verständnis zu erleichtern. Also völlig unaventurisch und somit im Index fehl am Platze. --Salix ??? 14:30, 6. Jan 2007 (GMT)

Ausbau des Genres[Bearbeiten]

Ich würd die Einteilung nach Genre gerne ausbauen. Ich habe mal bei der Detektivgeschichte versucht, die verschiedenen Abenteuerarten unter einen Hut zu bekommen. Es sind vertreten: Gruppen, Solo- und Inoffizielle Abenteuer.

Die (Boten)Szenarien fehlen, da hier keine Meisterseiten geplant sind, kann man die Zeile Genre analog zu den Inoffziellen AB auch gleich in die Vorlage:Infobox Szenario packen. Sonst noch was? Ach ja, viele Boxen-Abenteuer haben keine Meisterseite und können daher gar nicht hier auftauchen. --miro (Sach wat Sache is) 12:45, 19. Okt. 2010 (CEST)

So, fertig. --miro (Sach wat Sache is) 17:58, 28. Okt. 2010 (CEST)

Habe mal die Genre/Automatische Liste erstellt. Damit müsste es doch möglich sein, die Seite Genre/Fehlende Einträge zu erstellen. Man müsste die dpl-Anforderung aus der automatischen Liste nehmen und verlangen, dass alle Artikel mit einem Eintrag nicht angezeigt werden. Wir würden dann nur die Artikel mit leeren Felder, also ohne Eintrag angezeigt bekommen. Weiß jemand, wie dieser Ausschluss funktioniert? --miro (Sach wat Sache is) 15:19, 29. Okt. 2010 (CEST)

Ist es nicht einfacher, die Automatische Liste nach der zweiten Spalte zu sortieren? Dann hat man eine Liste aller noch fehlenden Einträge.--Stip (Diskussion) 17:28, 29. Okt. 2010 (CEST)
Das wäre viel zu einfach. SmileyP.gif Aber ich stimme dir zu. --miro (Sach wat Sache is) 17:57, 29. Okt. 2010 (CEST)

Kriminalabenteuer vs. Detektivgeschichte[Bearbeiten]

Gibt es einen bestimmten Grund, im Abenteuer Die Bettler von Grangor sowohl Detektivgeschichte als auch Kriminalabenteuer anzugeben? MMn ist das redundant (ersteres Genre ist laut der Wiki-Definition ein Sonderfall des letzteren). --Ibranax (Disk.) 23:06, 7. Nov. 2014 (CET)

Hallo Ibranax. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr euch irgendwann mal über das Thema Abgrenzung der beiden Szenarien unterhalten habt. Leider ist eine solche Diskussion nicht in der Wiki vorhanden, so dass mir zur Unterscheidung nur die Beschreibungstexte beider Szenarien bleiben. Daraus folgt:
Ziel
  • Ein Kriminalabenteuer ist es, wenn es um Aufklärung von Verbrechen (…) geht.
  • Die Detektivgeschichte zeichnet sich meist durch das Ziel aus, ein bestimmtes Verbrechen aufzuklären.
  • Das ist das Gleiche.
  • In der Geschichte trifft beides zu.
Mittel
  • Als Mittel zur Aufklärung werden bei einem Kriminalabenteuer Recherchen und Treffen mit Personen genannt. Dabei wird natürlich befragt und Beweise gesammelt…
  • Als Mittel zur Aufklärung werden bei einer Detektivgeschichte Sammeln von Beweise und Befragungen genannt. Dazu bedarf es natürlich Recherchen und Treffen mit Personen…
  • Wiederum das Gleiche.
  • In der Geschichte trifft beides zu.
Die Lokalität wird über andere Einordnungen gemacht und ist daher in der Beschreibung der Detektivgeschichte irrelevant (zumal in der Liste auch Abenteuer wie Der Strom des Verderbens eingeordnet sind, bei denen das überwiegend nicht zutreffend ist.
Das Set der Verdächtigen in der Detektivgeschichte ist irrelevant. Auch hier wieder das Beispiel mit dem Abenteuer Der Strom des Verderbens. Dort gibt es zunächst keine (bzw. irgendwann sind es die Helden selbst).
Bitte erkläre mir den Unterschied. Andernfalls würde ich vorschlagen, alles unter Kriminalabenteuer zu packen. --Wahnfried 01:27, 8. Nov. 2014 (CET)
Ursprünglich geht die Einteilung auf AlrikOhnegrund zurück[1]. Später hat ein anonymer Nutzer (wohl Horathio G. Vindest, siehe Diskussionsseite von Genre) die Begriffe mit Definitionen versehen[2].
Mit anderen Worten: Ändert es, wenn es euch sinnvoll erscheint, denn darüber wurde mWn nie groß diskutiert.--Stip (Disk., Bot) 09:09, 8. Nov. 2014 (CET)
Hallo Stip. Danke für den kurzen Rück- und Überblick. Horathio G. Vindest hat sich sehr viele Gedanken gemacht. Die hinzugefügten Definitionen sind äußerst Hilfreich bei der Abgrenzung und Zuordnung. Das kann man gerade bei der Einordnung der Genres nach Örtlichkeiten sehen und der sehr differenzierten Unterscheidung zwischen Reise- und Wildnisabenteuer. Da würde ich eher nicht dran rütteln wollen. Bei der Unterscheidung der Genres nach Auftrag gibt es einige Überschneidungen, nicht nur bei der Detektivgeschichte und Kriminalabenteuer. Bei den beiden würde ich vorschlagen, diese zu einem Typ von Genre zu verschmelzen. Das würde sich dann wie folgt lesen:
  • In der Detektivgeschichte müssen sich die Helden mit der Aufklärung eines (oder mehrerer) Verbrechen oder der Ermittlung zu anderen Umständen beschäftigen. Der Fokus in diesem Genre liegt auf dem Sammeln von Beweisen, Befragungen, Recherchen und dergleichen mehr. Ziel ist es, die Schuld des Einen oder die Unschuld des Anderen zu beweisen oder einen (oder mehrere) Verdächtige zu ermitteln oder einen anderen Umstand zu belegen oder zu widerlegen.
Sollten beide Genres beibehalten werden, dann müsste deutlicher Unterschieden werden. Das könnte sich wie folgt lesen:
  • Im Kriminalabenteuer müssen sich die Helden mit der Aufklärung eines (oder mehrerer) Verbrechen beschäftigen. Der Fokus liegt auf dem Sammeln von Beweisen, Befragungen, Recherchen und dergleichen mehr. Ziel ist es, die Schuld des Einen oder die Unschuld des Anderen zu beweisen oder einen (oder mehrere) Verdächtige zu ermitteln und zu überführen.
  • In der Detektivgeschichte sollen die Helden Ermittlungen durch das Sammeln von Beweisen, Befragungen, Recherchen tätigen. Ziel ist es, einen Umstand zu erforschen und diesen zu belegen oder zu widerlegen. Hierbei geht es aber nicht um Aufklärung von Verbrechen.
Auch ist mir aufgefallen, dass das Bewachungsszenario und das Eskortszenario im Grunde das gleiche sind. In beiden Szenarien wird eine Person, einen Ort oder ein Objekt bewacht. Der Unterschied ist lediglich, dass man sich bei dem einen bewegt und bei dem anderen nicht. Dieses ergibt sich aber schon aus der Unterscheidung nach dem Handlungsort. Daher würde ich an dieser Stelle vorschlagen dieses zu verschmelzen, was sich wie folgt liest:
  • In dem Bewachungsszenario müssen sich die Helden mit der Bewachung einer (oder mehrerer) Personen, einem Ort, eines Gebäudes oder eines anderen Objektes (z.B. ein Wagenzug) beschäftigen. Dazu stellen sie unter anderem Wachen auf, führen Kontrollen durch, Eskortieren das Schutzobjekt und beobachten das Umfeld. Dieses kann sowohl stationär sein, als auch von einem zu einem anderen Ort stattfinden. Ziel ist die Verhinderung der Einwirkung jedweder Art auf das Schutzobjekt.
Dieses ist auch bei den beiden Szenarios Geiselbefreiung und Kommandounternehmen der Fall. Die Geiselbefreiung ist im Prinzip ein Subgenre des Kommandounternehmens. Die Gefangenen werden fast immer in bewachten Gebäuden verwahrt und nicht selten im "feindlichen Gebiet". Der Unterschied ist lediglich, dass bei der Geiselbefreiung das Ziel des Kommandounternehmens die Befreiung einer Person ist, bei den restlichen Kommandounternehmen sind diverse andere Ziele möglich. Darunter fallen Eroberungen von Orten oder Gebäuden, Zerstörung oder Unbrauchbarmachung von Gebäuden oder Sachen, Anschläge auf oder Entführungen von Personen, Diebstahl von Sachen oder dergleichen mehr. Auch hier würde ich zur Verschmelzung tendieren:
  • In einem Kommandounternehmen können die Helden mit unterschiedlichen Aufträgen versehen werden. Diese haben gemeinsam, dass sie sich an einen (stark) bewachten Ort begeben müssen, der oft in einem fremden oder feindlichem Gebiet liegt. Meist sollen die Helden diesen unerkannt Erreichen und dort ihren Auftrag erledigen müssen. Darunter fällt die Entführung, Tötung oder Befreiung von Personen, Diebstahl oder Einschmuggeln von Gegenständen, Anschläge oder Unbrauchbarmachung von Objekten oder Gebäuden und dergleichen mehr.

Bei einigen anderen Szenarios würde ich die Formulierung anpassen. --Wahnfried 11:59, 9. Nov. 2014 (CET)

Beschreibung für das Detektivabenteuer entsprechend meinem o.g. Vorschlag geändert. Alle Kriminalabenteuer in Detektivgeschichten überführt. --Wahnfried 12:20, 3. Aug. 2015 (CEST)
Beschreibung für das Bewachungszenario entsprechend meinem o.g. Vorschlag geändert. Alle Eskortszenarien in Bewachungsszenarien geändert

--Wahnfried 11:53, 5. Okt. 2015 (CEST)

Seitengröße[Bearbeiten]

MMn ist die Seite aktuell (Inklusion aller Genre-Einzelseiten) deutlich zu groß, sowohl von der Ladezeit her als auch von der Übersicht. Würde es hier vielleicht reichen, die Genre-Beschreibungen einzubinden? --Ibranax (Disk.) 23:50, 4. Okt. 2015 (CEST)

Das ist eigentlich genau das, was programmiert ist. Leider erkennt DPL nicht, dass da noch weitere Abschnitte per Vorlage eingebunden werden, und übernimmt das dann auch. Ich behebe das Problem gerade mal.--Stip (Disk., Bot) 07:36, 5. Okt. 2015 (CEST)
Danke! --Ibranax (Disk.) 08:19, 5. Okt. 2015 (CEST)

Diverse Abgrenzungen der Auftragsszenarien[Bearbeiten]

Derzeit bin ich am Abenteuer Pforte des Grauens und störe mich mal wieder an den Szenarios. Dort sind die Agenten der KGIA und jene der Boron-Kirche bereits gescheitert (es ist also gefährlich) und Maraskan ist das so oder so. Folglich Kommandomission. Die Helden suchen aber auch (nämlich die geheime Enduriummine) und das Szepter Charyptoroths. Also Suchqueste. Dann kommen die Maraskaner und die Achaz dazu. Folglich Kulturerfahrung. Dämonen sind auch dabei. Also Horrorgeschichte. Sich Borbarad gegenüberstellen und den Palast in Tuzak einnehmen: Mindestens Kriegsszenario, wobei es eher episches Heldentum wäre, sich mit einem Halbgott anzulegen. Handlungsort sind anfänglich Reise-, dann lange Wildnis- und am Ende Stadtabenteuer. Sehr viele Szenarien also. Während es bei Ort (Wildnis) und Stimmung (Kultur) eher einfach ist, das zuzuordnen, fällt es mir beim Auftrag eher schwerer. Gerne würde ich die Unterschiede der Auftragsszenarien weiter klarer Herausstellen, da sich manche inhaltlich sehr stark überlappen oder teilweise nur sehr undeutlich von einander getrennt sind. Daher wollte ich mal eure Meinungen zu folgenden Vorschlägen hören. Mit Gruß --Wahnfried 20:30, 26. Sep. 2016 (CEST)

Bewachungsszenario[Bearbeiten]

Das Bewachungsszenario kann nicht nur Personenschutz sein, sondern durchaus auch das Verhindern der Flucht von Gefangenen. Daher habe ich für eine bessere Abgrenzung das Bewachungsszenario wie folgt erweitert:

  • In einem Bewachungsszenario müssen sich die Helden mit der Bewachung einer (oder mehrerer) Personen, eines Ortes, eines Gebäudes oder eines anderen Objektes (z.B. ein Wagenzug) beschäftigen. Dazu stellen sie unter anderem Wachen auf, führen Kontrollen durch, eskortieren das Schutzobjekt und beobachten das Umfeld. Dieses kann sowohl stationär sein, als auch von einem zu einem anderen Ort stattfinden. Ziel ist die Verhinderung der Einwirkung jedweder Art auf das Schutzobjekt inklusive der Wiederbeschaffung des Objektes oder der Befreiung bzw. dem Einfangen der Personen.

Mögliche aus der mangelhaften Bewachung resultierende Wiederbeschaffungsmaßnahmen, Geiselbefreiungen und/oder Verfolgungsjagden würden nun in das Bewachungsszenario hineinfallen.

Fluchtszenario[Bearbeiten]

  • Bei einem Fluchtszenario steht das Entkommen der Helden selbst (und evtl. anwesender weiterer Personen) aus einer Gefangenschaft (z.B. Gefängnis, Sklaverei etc.) im Vordergrund des Abenteuers. Ziel ist dabei primär sich selbst zu retten, was sowohl das das Überwinden des eigentlichen Fluchthindernisses (z.B. Kerker, Bergwerk, Anti-Flucht-Artefakt etc.) als auch das Abschütteln möglicher Verfolger und das finale Entkommen bzw. Erreichen eines sicheren Ortes oder Gebietes beinhaltet.

Damit wird mMn deutlich gemacht, dass hier insbesondere eine Flucht der Helden gemeint ist und diese Flucht Selbstzweck ist.

Geiselbefreiung[Bearbeiten]

  • Bei einem Befreiungsszenario steht das Befreien einer oder mehrere Personen im Vordergrund des Abenteuers. Ziel der Helden ist dabei das (unauffällige) Erreichen eines Ortes, das vielleicht erforderliche Auskundschaften nebst anderer Vorbereitungshandlungen, das möglicherweise (unauffällige) Eindringen in diesen Ort (z.B. eine Burg), das eventuelle (unauffällige) Überwinden der Bewacher (und/oder anderer Begebenheiten) sowie eine sich notfalls anschließende (unauffällige) Flucht.

Der Grund (Bezahlung, Loyalität etc.) ist mMn eher irrelevant. Wichtig ist vielmehr, dass es alle Eventualitäten einer Befreiung abdeckt und das sich möglicherweise anschließende Fluchtszenario sehr wohl Teil der Befreiung an sich ist.

Das Szenario habe ich in Befreiungsszenario umbenannt. So wird nicht nur der Befreiung von Geiseln, sondern auch von (Kriegs-)Gefangenen, Verbrechern, sonstig Verurteilten und alle anderen Personen abgedeckt.

Allerdings hadere ich ein wenig mit der Eingrenzung auf Personen. Wenn es jetzt gilt, unter den gleichen Voraussetzungen den Lieblingsgaul, die Lieblingsbrosche oder die Aufmarschpläne zu besorgen, wäre das dann eine Kommandomission. Mir wäre da "Beschaffungsszenario" lieber, denn die Kommandomission hat für mich einerseits eher den reinen militärischen Aspekt und fasst alles andere zusammen, was nicht unter den jetzigen Szenarien zu finden ist...

Verfolgungsjagd[Bearbeiten]

  • Bei einer Verfolgungsjagd spielt der Faktor Zeit eine wesentliche Rolle. Die Helden sollen möglichst schnell eine oder mehrere Personen (nebst evtl. Sachen) oder Tiere verfolgen und sie entweder stellen (z.B. flüchtiger Dieb), einfangen (z.B. ausgebrochenes Tier) oder neutralisieren (z.B. feindlicher Kundschafter). Dieses kann auch in gefährlichen und/oder feindlichen Gebieten der Fall sein. Ziel der Helden ist dabei das schnelle Finden des Objektes inklusive evtl. Nachforschungen deren Fluchtweg betreffend nicht jedoch, ihnen irgendetwas nachzuweisen.

Wesentliche Abgrenzungen sind dabei einerseits, dass die Helden die Verfolger sind und nicht selbst verfolgt werden (=>Fluchtszenario). Andererseits geht es nur um das Finden, nicht um das Nachweisen (=>Detektivgeschichte) und es darf auch in gefährlichen oder feindlichen Gebieten passieren (=>Kommandomission). Der Faktor Zeit ist sehr entscheidend (=>Suchqueste).

Suchqueste[Bearbeiten]

  • Bei einer Suchqueste müssen die Helden nach einem (oder mehrerer) Orte, Personen und/oder Sachen suchen. Der Faktor Zeit spielt in diesem Szenario eine sehr untergeordnete oder keine Rolle. Ziel der Helden ist dabei das Finden des gesuchten Objektes inklusive evtl. Nachforschungen dessen Verbleib betreffend. Dieses kann auch in gefährlichen oder feindlichen Gebieten erfolgen. Ziel ist es nicht, etwas zu belegen oder sich an dem gesuchten Objekt zu bereichern.

Wesentliche Abgrenzungen sind dabei einerseits die Bereicherungsabsicht (=>Schatzsuche), dass es sehr wohl auch in gefährlichen/feindlichen Gebieten passieren darf (=>Kommandomission), der Faktor Zeit (=>Verfolgungsjagd) und andererseits das Suchen von Beweisen (=>Detektivgeschichte).

Nicht mit in die Beschreibung habe ich jetzt das die Hintergründe für die Suche genommen, die bisher "oftmals einen mythologisch oder wissenschaftlich" sind. Wäre da Forscherszenario besser (gibt es überhaupt solche, wo Helden selbst forschen?) oder lieber in Entdeckerszenario (Aventurien! Unendliche Weiten...) integrieren oder da lassen, wo sie jetzt sind?

Kommandomission[Bearbeiten]

Dort heißt es derzeit, dass "die Helden einen gefährlichen Auftrag erledigen, oft in feindlichem oder bewachtem Gebiet" was für sehr viele Abenteuer zutrifft... Am besten wäre hier sicherlich:

  • Die Kommandomission beinhaltet eine Vielzahl von möglichen gefährlichen Aufträgen wie bspw. Sabotagen oder Attentate. Im Vordergrund steht dabei stets, dass die eigentliche Absicht einer Kommandomission ein gewaltsames Vorgehen gegen ein Objekt zum Ziel hat oder die unmittelbaren Voraussetzungen dafür schaffen soll. Weiterhin beinhaltet eine Kommandomission entweder das konspirative bzw. heimliche Vorgehen der Helden oder das unentdeckte Erreichen eines Ortes. Ferner ist Bestandteil einer Kommandomission stets ein gewisses Entdeckungsrisiko, welches die Ausführung der eigentlichen Mission unmöglich macht und oftmals den Tod (oder schlimmeres) zur Folge hat. Keine Rolle spielt, ob die Mission Teil eines bewaffneten Konfliktes ist oder gegen was sich die Gewalt richtet. Sie beinhaltet alle evtl. erforderlichen Planungsaktivitäten, Vor- und Nachbereitungsmaßnahmen, das (ungesehene) Erreichen und evtl. das erforderliche (ungesehene) Absetzen aus dem Gebiet.

Durch die Eingrenzung der Kommandomission auf ein gewaltsames Vorgegen gegen ein Ziel fallen schnöde Diebstähle zur eigenen Bereicherung heraus, da ein "Gefährlicher Auftrag" in "Bewachtem Gebiet" auch der Diebstahl aus einer Bank sein kann. Keine Kommandomissionen sind bspw. Geiselbefreiungen, die als Befreiungsszenario definiert sind, eine Geiselnahme oder ein Attentat wären hingegen sehr wohl Kommandomissionen.

Entdeckerszenario[Bearbeiten]

Das klassische Entdeckerszenario ist natürlich die Erkundung unbekannter Gebiete wie bspw. Uthuria, das Orkland und dergleichen mehr. Um das etwas weiter zu fassen würde ich es eher wie folgt definieren:

  • Bei einer Erkundungsreise kann es um die Entdeckung eines bisher unbekannten oder unzureichend beschriebenen Gebietes gehen, in Verbindung mit der Sammlung von Informationen und der Anfertigung von Kartenmaterial gehen. Möglich sind auch spezifischere Fragestellungen (Flora, Fauna), die Erkundung kleinerer Orte (z.B. einer Höhle) oder auch die Erkundung feidlichen Gebietes (Feindaufklärung).

Diverse Abgrenzungen der Stimmungsszenarien[Bearbeiten]

Mal wieder störe ich mich an den Szenarios und deren Definitionen. Beispiel Unsterbliche Gier. Hier handeln Vampire und verbreiten Angst und Schrecken. Ersetzen wird diese nun durch Geister, wird es dann ein Mysterienabenteuer? Im Mysterienabenteuer geht es aber um Stimmung und nicht um Die Helden such nach einer Erklärung...', was ja schon wieder ein Auftrag wäre. Daher möchte ich ein paar Änderungen an den Definitionen vornehmen, so dass dort keine Aufträge mehr enthalten sind und es lediglich um Stimmungen geht.

Horrorszenario[Bearbeiten]

Dort heißt es derzeit Horrorszenarien zeichnen sich aus durch das Erleben und Bestehen von und den Kampf gegen Angst und Schrecken. Dieser wird meist von unerklärlichen Begebenheiten oder übernatürlichen Feinden wie Dämonen, Untoten oder anderen Ungeheuern verbreitet. Einerseits werden hier bestimmte Wesen aufgezählt, dann auch der Kampf gegen diese. Wesentlicher Inhalt muss jedoch der Schrecken und das Grauen sein, unabhängig, wo es herkommt. Daher würde ich das eher wie folgt beschreiben:

  • Bei einem Horrorszenario steht eine von Angst und Schrecken geprägte Stimmung im Vordergrund des Abenteuers, die durch eine (oder mehrere) grauenerregende Begebenheit ausgelöst wurde und auf die mit Entsetzen reagiert wird. Ziel des Abenteuers ist es, insbesondere diese Stimmung zu erzeugen.

Dadurch würden die Aspekte Kampf und die bestimmten Wesen verschwinden.

Kriegsszenario[Bearbeiten]

Dort heißt es derzeit Im Kriegsszenario sind Schlachten, Belagerungen, längere Feldzüge und eine rondrianische oder militärische Umgebung zentrale Elemente. Durch die Nennung von Schlacht, Feldzug etc. wird hier schon auf Aufträge und Handlungen, also der Kampf reflektiert, eine militärische Umgebung wäre schon ein Ort. Wäre eine Detektivgeschichte in einem Militärlager (vgl. Abenteuer Siebenstreich) denn ein Kriegsszenario. Eher nicht. Von Stimmungen ist in der Definition gar nicht die Rede. Mein Vorschlag daher:

  • Bei einem Kriegsszenario stehen die durch die psychischen und physischen Einwirkungen einer militärischen Auseinandersetzungen ausgelöste Stimmung im Vordergrund des Abenteuers. Auf diese kann einerseits mit Todes-, Existenzangst, Panik, heilloser Flucht oder Resignation reagiert werden (z.B. bei der belagerten Bevölkerung, übermächtiger Gegner), andererseits auch mit Übermut, Siegesgewissheit und Euphorie (z.B. Bei zahlenmäßiger Überlegenheit oder sich abzeichnenden Sieg). Ziel des Abenteuers ist es, insbesondere durch die Brutalität des militärischen Konfliktes diese Stimmung zu erzeugen.

Keine Rolle spielt, ob angegriffen oder verteidigt wird bzw. wer oder was der Gegner ist und auch nicht, wo das ganze stattfindet.

Intriegenszenario[Bearbeiten]

Dort heißt es derzeit Bei Intrigenszenarien stehen gesellschaftliche oder politische Agenden im Zentrum. Oftmals ist vieles nicht so, wie es scheint, und das Abenteuer beinhaltet Lügen, List, überraschende Wendungen und Meisterfiguren mit fragwürdiger Loyalität. Während Agenden wie Aufträge zu sehen sind und im Genre auch dort zu verorten wären, sind Lügen, List etc. Mittel, die eingesetzt werden können. Eine Stimmung wird nicht beschrieben. Mein Vorschlag wäre:

  • Bei einem Intriegenszenario stehen die durch Vorspielen falscher Tatsachen ausgelösten Stimmungen im Vordergrund des Abenteuers. Auf diese kann einerseits von leichter Skepsis über Misstrauen bis hin zur offenen Ablehung oder auch Ekel reagiert werden, andererseits aber auch mit berechnender Kaltblütigkeit, wenn die Helden selbst falsche Tatsachen vorspielen sollen. Ziel des Abenteuers ist es, insbesondere durch diverse Stilmittel wie Lügen, List, Tücke oder Meisterpersonen mit fragwürdiger Loyalität diese Stimmungen zu erzeugen.

Keine Rolle spielen die Aufträge und/oder Orte, wo die Intriege stattfindet.

Feengeschichte und Mysterienabenteuer[Bearbeiten]

Bei der Feengeschichte heißt es derzeit: In Feengeschichten sind Feen, Kobolde, Schelme und andere Wesen aus Anders- und Feenwelten ein zentrales Element. Häufig gibt es viele rätselhafte und seltsame Elemente und eine Idylle, die es zu schützen oder wiederherzustellen gilt. Hier werden Wesen aufgeführt, die aus der Feen- oder Anderswelt stammen können, was ein Ort ist (siehe Globulenabenteuer). Der Schutz einer Idylle oder dessen Wiederherstellung sind dann aber eher Aufträge, für ein entsprechendes Auftragsszenario fehlt. Stimmungen finden sich da keine.

Im Mysterienabenteuer heißt es derzeit:Bei einem Mysterienabenteuer steht das Unbekannte und Unerklärliche im Vordergrund. Die Helden suchen nach einer Erklärung der unnatürlichen Ereignisse und sehen sich häufig auch mit Spuk- oder Geistererscheinungen konfrontiert. Hier finden sich wie beim Feenabenteuer einerseits Wesen (Spuk, Geister, etc.) und Aufträge (Suche nach einer Erklärung).

Die Stimmungen, die sich daraus erzeugen lassen, würde ich als gleich empfinden und wie folgt formulieren:

  • Bei einem Mysterienabenteuer stehen Stimmungen im Vordergrund, die durch mystische, geheimnisvolle, rätselhafte oder übersinnliche Umstände hervorgerufen werden. Auf diese kann zunächst mit Verwirrung, Neugier oder auch Ehrfurcht aber auch mit Abscheu oder Ekel reagiert werden. Ziel ist es jedoch nicht, Ängste oder Entsetzen hervorzurufen, sondern eine Stimmung zu kreieren, die von Melancholie gekennzeichnet ist und oftmals zwischen Ablehnung und Verständnis hin und her schwankt.

Aventurio[Bearbeiten]

Ein klassisches Stimmungszenario findet sich bisher noch gar nicht im Bereich Genre. Diesem habe ich den Begriff Aventurio verpasst, da es eine klassische aventurische Stimmung in Abenteuern darstellt: Der gute Held kämpft gegen der/die/das böse Irgendwas. Dabei habe ich mich am Genre des Westerns orientiert. Was die Stimmung angeht habe ich mich am Thriller orientiert. Zusammengesetzt und nach Aventurien übertragen würde ich die Stimmung, die sich aus dem Abenteuer ergeben sollte, wie nachfolgend beschreiben:

  • Bei einem klassischen Aventurio stehen die Helden einer schwächeren oder gar hilflosen Partei bei, die durch eine andere, stärkere Partei zu Unrecht, skrupellos, götterverachtend oder mit schierer Gewalt dominiert wird. Die Helden beseitigen durch tatkräftiges Handeln den durch das Faustrecht herbeigeführten Umstand und verschaffen der aventurischen Zivilisation durch die finale Beseitigung der schurkischen Partei zum Durchbruch. Ziel des Abenteuers ist es, eine spannende Stimmung zu kreieren, in der die Helden von der vorgefundenen Situation zunächst erschrocken, angewidert, traurig oder gar wütend sind, die Stimmung bei der unterstützen Partei dann in Erleichterung wechselt (endlich jemanden gefunden zu haben, der sich des Problems annimmt) und diese Stimmung mit einigen wechselnden Spannungsbögen in einem triumphalen Erfolg der Helden endet.