Widersprüchliches in DSA-Publikationen/Geschichte

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Widersprüchliches in DSA-Publikationen

Artefakte - Derographie - Entitäten - Familien und Institutionen
Flora und Fauna - Geschichte - Magie und Sprache - Personen
Siedlungen und Festungen - Sonstiges


Herrscher und Titel[Bearbeiten]

Artikel Art des Widerspruchs Widerspruch
Abu Khômchra Geburtsdatum In Götter, Kulte, Mythen Seite 132 und in Wege der Götter Seite 222 wird die Geburt des aktuellen Abu Khômchra auf 962 BF datiert, in Raschtuls Atem und der Geographia Aventurica jedoch auf ein Jahr später, also 963 BF.
Großinquisitor Titel Die Gründung der Inquisition als Institution wird im Praios-Vademecum S. 123 auf 865 BF datiert. In Das Jahr des Greifen I Seite 40 wird allerdings die Existenz eines Großinquisitors Ahriman um 693 BF erwähnt.

Und in Die Magie des Schwarzen Auges Seite 69 wird in einer Quelle aus dem Jahr 644 v.H. (349 BF) Cron "Greifenklaue" von Ferdok als Erz-Inquisitor der Ordnung Nordland, die etwa dem Gebiet des heutigen Weidens entspricht, publiziert.

Großsiegelbewahrer In Herz des Reiches Seiten 22, 34 wird der Großsiegelbewahrers als "Hüter des Großen Reichssiegels" bezeichnet. Daneben gibt es einen der Öffentlichkeit nicht bekannten Geheimsiegelbewahrer, der das Geheime Reichssiegel verwahrt. Die Enzyklopaedia Aventurica (1990) Seite 82 nennt hingegen den Wappenkönig als Hüter des "Großen Staatssiegels". Daneben gibt es die Regularsiegel der einzelnen Kanzleien (Kleines Reichswappen) und das ähnliche, aber nur Eingeweihten bekannte Geheime Reichssiegel, das von einem der Öffentlichkeit nicht bekannten Reichssiegelbewahrer verwahrt wird.
Hüter des Kodex Titel Während in Die Wüste Khom und die Echsensümpfe Seite 92 von der Hüterin des Kodex die Rede ist, wird in *Land der Ersten Sonne Seite 146 ausdrücklich gesagt, dass der Hüter des Kodex traditionell immer in der männlichen Form angesprochen wird.
König der Meere Titel
Da durchdringt die Stimme von Hetfrau Garhelt die Stille: "(...) Beorn und Phileasson, ihr zählt zu den Drachenfürern, die meine Thorwaler am meisten bewundern, und zahllose Lieder berichten von euren Heldentaten. Nun ist es an der Zeit festzustellen, welcher von euch beiden der Größte ist. (...) Wer von euch beiden sich dabei als der bessere erweist, darf sich fortan "König der Meere" heißen und wird von mir reich belohnt werden. (...)
-- Bernhard Hennen, Folge dem Drachenhals Seite 7
Als bis zum Ablauf der Frist Beorn nicht mehr erschienen ist, verleiht er Phileasson feierlich den Titel "König der Meere". Ein Ehrentitel, den zu Phileassons Lebzeiten kein zweiter Thorwaler mehr beanspruchen kann.
-- Bernhard Hennen, Inseln im Nebel Seite 59

Diese Zitate besagen, dass der Titel ursprünglich von der Hetfrau für zwei Thorwaler Kapitäne geschaffen wurde.

Aber dennoch ist sie willens, erneut das Meer der Sieben Winde zu bezwingen und Phileasson Foggwulf endlich den Titel 'König der Meere' abzunehmen.
-- Thomas Finn und Anton Weste, Reise zum Horizont Seite 76

Nach diesem Zitat will Harika Phileasson den Titel abnehmen.

(...) hat der Hüter des Zirkels Efferdan ui Bennain, der oberste Geweihte des Meeresgottes, mittlerweile verkündet, dass Harika nun eindeutig den berühmten thorwalschen Entdecker Phileasson Foggwulf (der gleichfalls ins Güldenland aufgebrochen war, aber noch nicht zurückgekehrt ist) übertroffen habe und mit Fug und Recht posthum den Titel einer 'Königin der Meere' führen dürfe, den ihr, der größten Entdeckerin der Neuzeit, auch niemand mehr streitig machen könne.
-- Frank Wilco Bartels, Aventurischer Bote Nr. 126 Seite 3

Es ergeben sich mehrere Widersprüche:

  1. Der Titel wurde von der Hetfrau der Hetleute geschaffen. Warum meint der Hüter des Zirkels, den thorwalschen Ehrentitel neu vergeben zu können?
  2. Der Titel wurde für zwei Thorwaler Kapitäne geschaffen. Warum sollte eine Nichtthorwalerin Anspruch auf den Titel haben?
  3. Phileasson wurde der Titel auf Lebenszeit verliehen. Warum wird ihm der Titel aberkannt, als er verschollen ging?
  4. Der Titel sollte laut Garhelt auf Lebenszeit verliehen werden. Warum wird er von Efferdan an eine Tote verliehen?
  5. Warum kann Harika der Titel nicht mehr streitig gemacht werden kann, obwohl nach Meinung des Autors eine gleichwertige Setzung bei Phileasson schon keinen Bestand hatte?
Oberste Hetleute Herrscher und Titel Laut In den Dschungeln Meridianas Seite 29 ist im Jahr 907 BF Olverja Kendrifari Oberste Hetfrau. Das Thorwalheft Seite 11 sieht dies jedoch anders: "Oberster Hetmann der Thorwaler ist von 88 v. H. bis 61 v. H. (also von 905 bis 932 BF) Hardred Bjarnison". Unter dem Westwind Seite 11 bestätigt diese Angabe.
Ordentlicher Inquisitionsrat Auf 865 BF wird die Gründung der Inquisition als Institution datiert. In Die Magie des Schwarzen Auges Seite 69 wird in einer Quelle aus dem Jahr 644 v.H. (=349 BF) Cron "Greifenklaue" von Ferdok als Erz-Inquisitor der Ordnung Nordland (etwa das Gebiet des heutigen Weidens) publiziert.

Die Existenz des Titels "Inquisitor" vor der eigentlichen Gründung der Heiligen Inquisition, noch in der Zeit der Priesterkaiser als Teil des Ordens der Göttlichen Kraft wird im Lexikon auf Seite 130 angelegt. Details bleiben unklar.

Rabe von Punin Datierung In Der Mondenkaiser Seite 46 wird Khalimas Amtsantritt auf 939 BF datiert. Der Aventurische Bote Nr. 148 datiert ihn jedoch auf 929 BF. Die dortige Datierung ist aber wohl als Tippfehler anzusehen, da in der selben Quelle ihr Amtsantritt nach Bal Honaks Antritt als Patriarch von Al'Anfa festgesetzt wird, was somit nach 938 BF sein muss und somit die Aussage aus Der Mondenkaiser unterstützt.
Schwert der Schwerter Laut dem Lexikon Seite 226 herrschten seit dem Silem-Horas-Edikt 64 Schwerter der Schwerter, der Aventurische Bote Nr. 60 Seite 13 besagt, dass es in dieser Zeit 153 Erhabene gab – allerdings soll nach Angabe des Boten die Zählweise aus dem Lexikon diejenige des Neuen Reiches sein, nur wird hier die Zahl 74 angegeben.

Weiterhin gibt es einen Widerspruch das wievielte Schwert der Schwerter Dragosch von Sichelhofen war: Im Aventurischen Boten Nr. 60 Seite 13 steht, dass es nach der Zählung des Rondrariums 177 Schwerter der Schwerter gab (311 nach Baburiner Zählung, 153 nach dem Armorium Ardariticum), wobei aus dem Text nicht eindeutig hervorgeht, ob Ayla (die ebenfalls erwähnt wird) schon mitgezählt wurde. Im Aventurischen Archiv IV Seite 21 steht allerdings eindeutig, dass Dragosch von Sichelhofen nach der Zählung des Rondrariums 177. Schwerter der Schwerter war (311. nach Baburiner Zählung, 153. nach dem Armorium Ardariticum), laut Rondra-Vademecum Seite 109 war er jedoch 176. Schwerter der Schwerter nach der Zählung des Rondrariums.

Schwert der Schwerter Laut Schild des Reiches Seite 138 soll Heroderich von Shamaham erstes Schwert der Schwerter gewesen sein und zwar seit 468 BF. Jede der angegebenen Zählweisen beginnt aber früher. Da Heroderich jedoch den Amtssitz des Schwerts der Schwerter in die Löwenburg zu Perricum verlegte, ist er wohl das erste Schwert der Schwerter, das auf der Löwenburg residierte – eine mögliche weitere Zählung. Außerdem war er nach dem Rondra-Vademecum Seite 107-108, das erste Schwert der Schwerter, das wieder offen auftrat, nachdem der Löwenthron während der Herrschaft der Priesterkaiser verwaist war – auch das eine mögliche Zählung.

Kriege und Schlachten[Bearbeiten]

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Dritte Dämonenschlacht Datierung Gemäß den ausführlichen Darstellungen in Mächte des Schicksals Seiten 220-257 und 274 begann – nach der Heerschau am 21. und dem Kriegsrat am 22. Ingerimm – die eigentliche Schlacht mit Sonnenaufgang am 23. Ingerimm 1021 BF und dauerte nach Borbarads Ende auch am folgenden Tag noch an. Hierzu passen auch die Angaben in Auf gemeinsamen Pfaden Seite 14 und im Aventurischen Boten Nr. 93 Seite 1. Laut Angroschs Kinder Seite 24, Herz des Reiches Seite 20, Historia Aventurica (2015) Seite 295, Unter der Dämonenkrone Seite 37 und Wege der Götter Seite 324 fand die Schlacht jedoch am 22. und 23. Ingerimm 1021 BF statt.
Dritte Schlacht um den Kleinwardstein Datierung Laut Aventurischer Bote Nr. 93 Seiten 5-8 findet die Schlacht Anfang 1024 BF statt, laut Schattenlande Seite 13 am 8. Rondra 1024 BF, laut Drachenschatten Seite 108 und Schild des Reiches Seite 94 1024 BF, laut Kreise der Verdammnis Seite 88 jedoch erst am 8. Rondra 1025 BF. Wie auch beim Widerspruch zur Rückeroberung des Sichelstiegs ist dies vermutlich ein Fehler in Kreise der Verdammnis.
Dritter Orkensturm Verlauf Laut Lexikon Seiten 192, 252 und Das Orkland Seite 59 wurde Tiefhusen eingenommen, nachdem die Orks in Tjolmar über die Brücke den Svellt überqueren konnten, wobei auch das von den Tjolmarer Zwergen gebaute Katapult eine Schlüsselrolle bei der Eroberung spielte. Laut Angroschs Kinder Seiten 22-23 wurde Tiefhusen vor Tjolmar erobert und die Orks zogen danach Richtung Norden nach Tjolmar, offenbar auf der rechten Seite des Svellt. Auf Seite 111 hingegen wird wie in den zuvor genannten Quellen der Bau des Katapultes ebenso erwähnt wie die Eroberung Tiefhusens als Folge der Brückenüberquerung.
Im Abenteuer "Eine Meute für Tiefhusen" aus Abenteuer im Orkland Seiten 56-57, zieht der Heerwurm der Orks von Nordosten Richtung Tiefhusen. Im Roman Das letzte Lied Seite 19 und Die Welt des Schwarzen Auges Seite 43 wird der Verrat der Tjolmarer Zwerge ebenfalls als entscheidend dafür gewertet, dass Tiefhusen eingenommen werden konnte.

Alles in allem deutet die Quellenlage darauf hin, dass die Angabe aus Angroschs Kinder Seiten 22-23 ein Fehler ist.

Laut Reich des Roten Mondes Seite 15 wurde die Stadt Tiefhusen am 2. Rahja 1010 eingenommen und die Bürger flüchteten auf die Burg der Stadt. Danach wurde Tjolmar am 4. Rahja eingenommen und Mitte Rahja ergab sich der König von Tiefhusen. Der orkische Heerführer hatte schon "Wochen vor dem Feldzug heimlich Verhandlungen mit den Tjolmarer Zwergen über freies Geleit und die Beschaffung von Kriegsgerät gerführt". Auf Seite 73 wird beschrieben, dass die Orks die Stadtmauern von Tiefhusen mit Hilfe zwergischer Katapulte zerstören konnten, auf Seite 78, dass die Brücke in Tjolmar ideal war, um das orkische Heer über den Svellt zu bringen. Daraus könnte sich folgender Schluss ableiten: Die Orks haben durch geheime Verhandlungen ein bzw. mehrere zwergische Katapulte aus Tjolmar erhalten. Nachdem sie die Stadt Tiefhusen eingenommen hatten, zogen sie nach Tjolmar weiter, um dort den Fluss zu überqueren (bzw. ein Teil des Heeres tat es). Einige Tage später ergab sich die tiefhusener Festung, was zur vollständigen Einnahme des Ortes führte.

Dritter Orkensturm Datierung Laut Unter dem Westwind Seite 13 wird das Heerlager von Sadrak Whassoi im Hesinde 1013 BF zerstört, Das Jahr des Greifen II Seite 49 legt dieses Ereignis jedoch auf Peraine 1013 BF.
Erste Dämonenschlacht Datierung In der Spielhilfe Havena heißt es auf Seite G2, dass 1551 v. Hal (558 v.BF) die Havenaer Garde bei der Unterstützung der aufständischen Garether in der Ersten Dämonenschlacht umgekommen sei. Laut späteren Publikationen wie Aventurien - Das Lexikon des Schwarzen Auges Seite 58, Das Land des Schwarzen Auges Seiten 11-12 und Geographia Aventurica Seite 158 fand die Dämonenschlacht jedoch schon 568 v.BF statt.
Erster Drachenkrieg Datierung Im Lexikon des Schwarzen Auges Seite 203 und in der Mysteria Arkana Seite 10 wurde der Erste Drachenkrieg auf vor etwa 10 000 Jahren datiert. In Das Königreich Almada Seite 10 wird diese Datierung geändert. Zur entsprechenden Zeit hat demnach ein Krieg Pyrdakors gegen den echsischen Pprsss-Kult stattgefunden, der derart heftig ausgetragen wurde, dass viele Historiker ihn mit dem mythologischen Kampf Pyrdakors gegen Farmelor verwechselten.

Reich des Roten Mondes Seite 6 datiert den Ersten Drachenkrieg dann auf die Zeit vor 200 000 Jahren und Raschtuls Atem Seite 16 auf mehrere Jahrzehntausende vor dem zehnten Zeitalter.

Ogerschlacht Bezeichnung In der Schlachtbeschreibung aus Der Dämonenmeister auf Seite 132 sowie Der Feuertänzer auf Seite 242 steht, dass Herzog Waldemar von Weiden mit seinen Rundhelmen am südlichen Ende der Mauer postiert wäre. Bei diesen handelt es sich aber um das Weidener Reiterregiment und dieses ist gemäß Der Dämonenmeister Seiten 126 und 129 bzw. Der Feuertänzer Seite 233 an der Kavallerieattacke beteiligt. Gemeint sind wahrscheinlich die Grünröcke, die Gardetruppe der Weidener Herzöge.
Ogerschlacht Teilnehmer Laut Der Dämonenmeister Seite 140 befindet sich Fürst Cuanu ui Bennain zum Zeitpunkt der Schlacht in Havena, die Enzyklopaedia Aventurica (1999) Seite 111 nennt ihn aber als Teilnehmer.
Schlacht bei Altenfaehr Datierung Laut Am Großen Fluss Seite 21 fand die Schlacht im Herbst 992 BF statt. Die Nebelgeister Seite 264 sowie der Aventurische Bote Nr. 78 Seite 2 stützen dies, da laut diesen Quellen der Aufstand nach der Eroberung Maraskans ausbrauch (987 BF laut Die Königslarve S. 375). Laut Aus der Asche Seite 22 fand der Aufstand jedoch 984 BF im Vorfeld eines Feldzuges gegen Maraskan statt. Aus der Asche Seiten 20-21 kann dabei so verstanden werden, dass der genannte Feldzug die Eroberung Maraskans unter Reto war.
Schlacht bei Altenfaehr Akteure Laut Die Nebelgeister Seite 264 sowie Aventurischer Bote Nr. 78 Seite 2 war der albernische Heerführer der Schlacht Halman ui Bennain. Dessen Tod wird jedoch auf 983 BF datiert (liegt also in jedem Fall vor der Zeitangabe zur Schlacht).
Schlacht im Drachenspalt Schreibweise In Land des schwarzen Bären wird auf Seite 25 von der Schlacht am Drachenspalt, auf den Seiten 18 und 29 jedoch von der Schlacht im Drachenspalt gesprochen.
Schlacht im Drachenspalt Datierung In Das Herzogtum Weiden wird auf Seite 46 der Jahrestag der Schlacht am 23. Rondra angegeben, im Aventurischen Boten Nr. 120 Seite 3 wird der 23. Travia als Datum genannt (siehe Datierungshinweise)
Schlacht in der Gorischen Wüste Bezeichnung In manchen Publikationen wird mit Krieg der Magier nur der in diese Schlacht mündende Konflikt zwischen Rohal und Borbarad bezeichnet, an anderer Stelle (z.B. Grenzenlose Macht Seite 7) jedoch wird der Ausdruck als Synonym für die Magierkriege genutzt.
Schlacht in der Gorischen Wüste Ereignis Land der Ersten Sonne Seite 24 spricht davon, dass einer Handvoll Streiter aus Rohals Armee der Rückweg aus der Wüste gelang. Staub und Sterne (Neuauflage) Seite 22 meint dagegen, dass keiner der an der Schlacht Beteiligten je wieder lebend gesehen wurde, und auf Seite 33 steht, dass Rohals Leute bis auf den letzten Mann niedergemacht wurden.
Schlacht in der Gorischen Wüste Datierung Angroschs Kinder Seite 21, Historia Aventurica S. 228, Unter der Dämonenkrone Seite 23 und Rückkehr der Finsternis Seiten 75, 177 nennen 590 BF als das Jahr der Schlacht, Alptraum ohne Ende Seite 49, Grenzenlose Macht Seite 7 und Der Krieg der Magier Seite 20 nennen jedoch 129 Rohal (595 BF).

Laut Thomas Römer handelt es sich bei 590 BF in Unter der Dämonenkrone sich um einen simplen Druckfehler. Insofern würde also weiterhin die in älteren Quellen, wie z.B. den Abenteuern Alptraum ohne Ende (Seite 49), Der Krieg der Magier (Seite 20) und Grenzenlose Macht (Seite 7), angegebene Jahreszahl 129 Rohal (595 BF bzw. 398 vor Hal) gelten. Allerdings wurde in späteren Publikationen 590 BF übernommen bzw. in der Überarbeitung der Abenteuer Alptraum ohne Ende und Grenzenlose Macht im Band Rückkehr der Finsternis (Seiten 158, 177 u.a.) sogar dahingehend geändert, also könnte man das auch als (möglicherweise unbeabsichtigten) Retcon sehen.

Schlacht um Varsincero Schreibweise In AB 134 wird durchgängig die Schlacht um Vasincero geschrieben, obwohl das Kloster laut Wege der Götter als Varsincero bezeichnet wird.
Schlacht von Kungutzka Ereignis In Aventurien - Das Lexikon des Schwarzen Auges Seite 104 steht, die Schlacht von Kungutzka habe 800 v. Hal, also 193 BF stattgefunden. Laut Aventurischer Bote Nr. 127 Seite 16, Land des schwarzen Bären Seiten 15, 57 und Das Land an Born und Walsach Seite 25 geschah die Eroberung 191 BF und laut Land des schwarzen Bären Seiten 15, 57, Das Land an Born und Walsach Seiten 25, 105 und Das Bornland Seiten 13, 35 wurde die Stadt 193 BF von Olmine Renduwen II. von Vallusa für 1000 Dukaten an den Theaterorden abgetreten.
Skorpionkriege Datierung Die Wüste Khom und die Echsensümpfe Seite 18, Rückkehr der Finsternis Seite 239 und Land der Ersten Sonne Seite 18 datieren die Skorpionkriege auf 1341 bis 1326 v. BF. Demgegenüber wird in Geographia Aventurica Seite 156 der Zeitraum mit um 1350 bis 1325 v. BF angegeben und in Die Welt des Schwarzen Auges Seite 15 steht gar 1332 bis 1307 v. BF. Bei ersteren Quellen dauern die Kriege 15 Jahre, bei den beiden letzteren dagegen 25 Jahre. (siehe auch Datierungshinweise)
Die Götter des Schwarzen Auges Seite 13 und Mysteria Arkana Seite 238 datieren den vermuteten Ursprung des Daimonicons in den Skorpionkriegen auf 2300 v. BF, Die Magische Bibliothek Seite XVII dagegen auf 2350 vor Hal (1357 v. BF).
Zweite Schlacht auf den Silkwiesen Teilnehmer Im Aventurischen Bote Nr. 43 Seite 2 und dem Aventurischen Archiv II Seite 82 wird berichtet dass drei Trolle und eine Schwadron Elfenreiter unter der Führung von Golambes von Gareth-Streitzig an der Zweiten Schlacht auf den Silkwiesen teilnahmen. Auch laut Der Orkensturm Seite 11 waren 3 Trolle beteiligt.
Aus Licht und Traum Seite 26 und Das Jahr des Greifen I Seite 9 nennen hingegen 200 Elfenreiter (was vier Schwadronen entspricht) und in Der Dämonenmeister Seite 201 wird von 10 Trollen geschrieben, die an der Schlacht teilnehmen.
Zweite Schlacht um den Kleinwardstein Datierung Gemäß der Datierung im Aventurischen Boten Nr. 78 Seiten 26-27 findet die Schlacht am 12. Rahja 1021 BF statt. Laut Aventurischer Bote Nr. 148 Seite 21 und Aventurischer Bote Nr. 153 Seite 18 wurde sie jedoch im Jahr 1022 BF geschlagen und Unter der Dämonenkrone Seite 37 und Schattenlande Seiten 13, 15 nennen Praios 1022 BF als Datum. Die von der ersten Quelle abweichenden Angaben kommen möglicherweise daher, dass der Aventurischer Bote Nr. 78 auf das Jahr 1022 BF datiert wird.
Zweiter Orkensturm Datierung Auf der Seite 66 der Orklandbox scheint sich ein Zahlendreher eingeschlichen zu haben: Der Sturm der Orks auf Myrburg, bei dem der Riese Orkfresser eine entscheidende Rolle gespielt hat, wird auf das Jahr 369 vor Hal/624 BF datiert, aber in Zusammenhang mit der Zerstörung der anderen Städte am Bodir (395 vor Hal/598 BF), dem Sturm auf Thorwal (394 vor Hal/599 BF) und den Märschen auf Ferdok und Gareth (393 vor Hal/600 BF) gesetzt. Demnach wäre die Jahreszahl 396 vor Hal/597 BF wesentlich plausibler und wahrscheinlich auch die, die gemeint war.

Sonstige Geschichtsartikel[Bearbeiten]

Artikel Art des Widerspruchs Widerspruch
Aranischer Exodus Anzahl In Land der Ersten Sonne Seite 24 heißt es, dass zwei Akademien geschlossen wurden. In Wege der Zauberei Seite 255 ist von drei verlassenen Akademien die Rede. Im grauen Kasten Untergegangene Magierschulen auf Seite 256 tauchen aber lediglich die beiden auch in LdES erwähnten Akademien wieder auf.
Blutkonvent zu Arivor Datierung Laut Das Reich des Horas Seite 32 fand der Blutkonvent am 9. Hesinde 1019 BF statt. Gemäß den Angaben im Aventurischen Almanach Seite 80, im Aventurischen Archiv V Seite 10 bzw. im Aventurischen Boten Nr. 63 Seiten 1-2 sowie nach Reich des Horas Seiten 27 und 226 war der Konvent am 15. Hesinde 1019 BF. Und im Aventurischen Almanach Seite 11 wird der Konvent auf den 26. Hesinde 1019 BF datiert.
Brand in Boran Datum Im Lexikon (Seite 43) findet der Brand in Boran im Jahr 995 BF statt. In der Historia Aventurica (Seite 287), Schattenlande (Seiten 140, 181-182), Blutrosen und Marasken (Seite 86) und Der Lilienthron (Seite 42) jedoch schon im PER 994 BF.
Schwertwunder von Leufurten Datierung In Land des schwarzen Bären Seiten 15, 24, 57 und in Das Land an Born und Walsach Seiten 25, 76 steht, das Schwertwunder von Leufurten sei 191 BF geschehen. Laut Rondra-Vademecum Seite 100 und Die Götter des Schwarzen Auges (1994) Seite 39 geschah das Wunder im Jahr 193 BF.