Widersprüchliches in DSA-Publikationen/Derographie

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Widersprüchliches in DSA-Publikationen

Artefakte - Derographie - Entitäten - Familien und Institutionen
Flora und Fauna - Geschichte - Magie und Sprache - Personen
Siedlungen und Festungen - Sonstiges


Gewässer[Bearbeiten]

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Der Große Fluss In den Höhlen des Seeogers Seite 24 ist die Rede von einem Treidelpfad am Nordufer des Flusses bei der Opferschlucht. In Am Großen Fluss Seite 120 wird erwähnt, dass es dort keinen Treidelpfad gibt.
Firdrom Name Nach dem Lexikon existieren mit dem Firdrom, dem Bendrom und dem Sildrom mehr Zuflüsse in den Radrom als auf der Karte vorhanden sind. Leider ist lediglich der Bendrom benannt. Die Beschreibungen von Sildrom und Firdrom gleichen sich jedoch. In Tal der Finsternis wird auf einer Karte der Sildrom benannt, der Firdrom fehlt hingegen. In Unter der Dämonenkrone wird der Firdrom erwähnt, seine Beschreibung und Länge passen auf den in Tal der Finsternis mit Sildrom benannten Fluss.
Nach Rücksprache mit Anton Weste war für Unter der Dämonenkrone geplant, diese Verwirrung aufzulösen, was im Endeffekt nicht geschah. Demnach sind Sildrom und Firdrom zwei Namen für den selben Fluss.
Gjalska grammatisches Geschlecht In Unter dem Westwind ist auf den Seiten 71 und 72 von der Gjalska die Rede, auf Seite 120 allerdings von dem Gjalska, wie er auch im Lexikon genannt wird.
Goldene Bucht In In den Dschungeln Meridianas wird auf Seite 36 angegeben, dass die Goldene Bucht durch die Halbinsel von Al'Anfa und die Mündung des Jalob begrenzt wird. Dies steht in Widerspruch zur beiliegenden Karte, auf der dieses Gebiet als Bucht von Al'Anfa und Untermeer der Goldenen Bucht bezeichnet wird.
Ilara Name Der Fluss Ilara wird im Buch Und Altaia brannte auf Seite ? als Iliara bezeichnet, Aventurien - Das Lexikon des Schwarzen Auges Seiten 17, 20, 32, In den Dschungeln Meridianas Seiten 120, 199 und Aventurischer Almanach (1999) Seite 32 sprechen hingegen vom Ilara.
Sewereja Schreibweise Auf der Karte Das Bornland und Umgebung aus Land des schwarzen Bären wird der Fluss Sewerja geschrieben, in den übrigen Quellen dagegen durchgehend Sewereja.
Thossel grammatisches Geschlecht Im Computerspiel Die Schicksalsklinge (1992) heißt es bei den Ortsbeschreibungen von Thoss und Liskor "am Thossel" bzw. "des Thossel". In Unter dem Westwind Seite 80 ist hingegen von "die Thossel" die Rede.
Tränenbucht In Raschtuls Atem Seite 51 und im Lexikon Seite 200 wird behauptet, dass man von Port Zornbrecht aus gut die Tränenbucht kontrollieren könnte. Mit einem Blick auf die Karte Die Wüste Khôm und die angrenzenden Gebiete (Link) stellt man jedoch fest, dass damit eigentlich Port Kellis gemeint sein muss.
Warna grammatisches Geschlecht In vielen Quellen (AGF 43, HdR 141, IdV 202, LdsS 102, RV 32) heißt es "der Warna". Dagegen schreibt AGF 141 "die Warna".

Inseln und Inselgruppen[Bearbeiten]

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Korelkin Größe In Blutige See Seite 48 wird die Insel mit einer Größe von 30x10 Meilen beschrieben, in Blutrosen und Marasken Seite 69 und im Lexikon Seite 147 ist jedoch die Rede von etwa 30 Meilen Durchmesser. Hierbei wurde wohl das Wort Durchmesser unpassend verwendet.
Mikkan Name Nach Der tiefe Süden Seite ? wird Mikkan von den Kemi Zylke genannt, laut In den Dschungeln Meridianas Seite ? heißt die Insel aber Marlan.
Minlo Name Die Insel wird auf den Karten in In den Dschungeln Meridianas Seiten 128 und 280 als Millo bezeichnet, sämtliche Textstellen verwenden jedoch den Namen Minlo.
Neu-Hylailos Name In Efferds Wogen Seite 22 wird behauptet, die Insel der Zyklopen sei unbenannt. In In den Dschungeln Meridianas Seite 129 steht jedoch, dass sie Neu-Hylailos heißt.
Saijana Name In Das Land des Schwarzen Auges auf Seite 42 hieß die Insel Saijana noch Itlis.

Gebirge, Berge, Vulkane, Höhlen, Täler und Klippen[Bearbeiten]

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Al'Churâm (Palast) Ereignis Im Band Meister der Dämonen Seite 145 heißt es, dass der Diamantene Sultan Waddif al-Nabti den Palast einst hatte erbauen lassen. Im Band Historia Aventurica Seite 153 hingegen sagt, dass es sich dabei um Abu Shadad handelt. Ferner ist der Name Waddif al-Nabti nicht in den kompletten Herrscherlisten zu finden.
Al'Churâm (Palast) Ereignis Im Band Meister der Dämonen Seite 145 heißt es, dass Abu Terfas den im verfallenen Palast hausenden Höhlendrache Myranar besiegte und danach den Palast wieder aufbaute. Im Band Stätten okkulter Geheimnisse Seite 184 heißt es, dass Sefira Alchadid saba Khorim al-Uruch in Al'Churâm vom greisen Abu al'Ketab ausgebildet worden ist.
Al'Churâm (Tal) Ereignis Im Band Meister der Dämonen Seite 145 heißt es, dass der Diamantene Sultan Waddif al-Nabti den Palast einst hatte erbauen lassen. Im Band Historia Aventurica Seite 153 hingegen sagt, dass es sich dabei um Abu Shadad handelt. Ferner ist der Name Waddif al-Nabti nicht in den kompletten Herrscherlisten zu finden.
Drachensang Name Das Computerspiel nennt den Berggipfel nach seinem Titel Drakensang. Dies ist dem international klingenden Markennamen geschuldet.
Für die Titelwahl eines Computerspiels ist eine internationale Eignung sehr wichtig. Heutzutage wichtiger denn je. Unter dem Kunstbegriff "Demonicon" entsteht bei englischsprachigen Spieler der gleiche "Eindruck" wie bei deutschen. Bei einem Begriff wie "Daimonicon" wäre das nicht unmittelbar so.

"Drakensang" hieß ganz bewusst auch nicht "Drachensang", wobei man hier auf gezielt auf ein "Dragonsang" verzichtete, um einen starken nordisch-/alt-mitteleuropäischen Begriff zu prägen. "Drakon" heißt z. B. Drache auf russisch.

-- Stefan Blanck, Alveran.org-Forum]
Dunkle Halle Schreibweise Im AB 134 wird die Dunkle Halle Djarken Halla genannt. Richtig lautet der thorwalsche Name aber Darken Hjalla.
Krak Zulhamin Möglicherweise sind der Krak Zulhamin und der Djer Tulam identisch. Dafür spräche die Namensähnlichkeit mit dem Verweis auf die tulamidische Sage um die ersten Menschen sowie die Nähe zu Fasar: In Land der ersten Sonne liegt der Krak Zulhamin in Sichtweite der Stadt, der vollständige Name der Al'Achami-Akademie lautet jedoch Alte und Erhabene Al-Achami-Akademie der Bruderschaft der Wissenden vom Djer Tulam zu Fasar.
Kun-Kau-Peh Lage Unter Barbaren Seite 72 berichtet, dass Kokanu am Südende des Tals liegt, während auf der Karte in Im Dschungel von Kun-Kau-Peh Seiten 23 erkennbar ist, dass die Stadt im Norden (nicht einmal am Ende des Tals) liegt (und He-Sches Dorf am Südende).
Luzelins Grotte Lage Laut Rückkehr der Finsternis Seite 153 liegt Luzelins Grotte an einem Nebenbach des Finsterbachs, laut Der Schwertkönig Seite 288 liegt sie am Finsterbach selbst.
Opferschlucht In den Höhlen des Seeogers Seite 24 ist die Rede von einem Treidelpfad am Nordufer. In Am Großen Fluss Seite 120 wird erwähnt, dass es dort keinen Treidelpfad gibt.
Schlucht der Madalosen Nacht Lage Laut Steppenwind und Die Quelle des Nagrach liegt die eigentliche Quelle des Flusses tief im Gestein. Der Ort an dem das Wasser zu Tage tritt wird in Steppenwind als ewig lichtlose Schlucht beschrieben, laut Die Quelle des Nagrach als vereister Wasserfall oberhalb einer Kiesfläche.

Mögliche Lösung: Der Wasserfall und die Kiesfläche sind der Ausgang der Schlucht oder befinden sich tief in dieser, auch wenn eine Schlucht in Die Quelle des Nagrach nicht explizit erwähnt wird.

Tal der Elemente Ereignis Laut dem Abenteuer Grenzenlose Macht (Seite 53) hat Brandan den Pakt mit dem Elementarherrn des Erzes im Tal der Elemente abgelegt. In der Überarbeitung des Abenteuers im Band Rückkehr der Finsternis (Seite 203) wird dieses relativiert. Hier heißt es nun, dass er diesen Pakt dort vielleicht abgelegt hat. Laut dem Band Mächte des Schicksals (Seite 118) soll Brandan den Pakt mit dem Elementarherrn des Erzes am Heiligtum am Schlund abgeschlossen haben.

Verkehrswege[Bearbeiten]

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Hjaldorpass Datierung Unter dem Westwind Seite 84 spricht davon das der Pass nur von Rahja bis Efferd gangbar ist, nach dem DSA4-Meisterschirm Seite 40 und DSA4.1-Meisterschirm Seite 40 ist der Pass jedoch schon ab dem Ingerimm gangbar. Laut Sieben Winde kann man nur im Winter nicht über die Hjaldorberge reisen, was den Reisemöglichkeiten im Computerspiel Die Schicksalsklinge (1992) entspricht.
Sichelstieg Datierung Laut Kreise der Verdammnis Seite 87 findet die Rückeroberung des Sichelstiegs im Rahja 1024 BF statt, laut Aventurischer Bote Nr. 91 Seite 7, Schild des Reiches Seite 54 und Schattenlande Seite 13 ist es der Rahja 1023 BF. Da Kreise der Verdammnis auf den Aventurischen Boten Nr. 91 verweist und dessen Datum in Schild des Reiches Seite 54 und Schattenlande Seite 13 übernommen wurde, ist die Aussage in Kreise der Verdammnis Seite 87 ein Fehler. Dafür spricht auch, dass der Zug der Wildgänse im Peraine und Ingerimm 1024 BF über den Sichelstieg zieht, dessen Rückeroberung schon vorher stattgefunden haben muss.

Staaten und Provinzen[Bearbeiten]

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A'Tall
Bergkönigreich Koschim Akteure In Die Zwerge Aventuriens steht auf Seite 65, Gilemon Sohn des Gillim sei der Gründervater des Bergkönigreiches Koschim. Auf Seite 38 hingegen wird Gillim als Gründer angegeben.
Beyrounat Al'Rabat Name Blutrosen und Marasken Seite 46 sowie Schleiertanz Seite 39 bezeichnen das Herrschaftsgebiet als Beyrounat Al'Rifat. Da Al'Rifat jedoch in der Khôm liegt und im Herrschaftsgebiet die Stadt Al'Rabat liegt, ist davon auszugehen, dass die Bezeichnung in den Publikationen falsch ist.
Cisk'Hr Datierung Aventurien - Das Lexikon des Schwarzen Auges Seite ?, Die Welt des Schwarzen Auges Seite 83, Geographia Aventurica Seite 78, In den Dschungeln Meridianas Seite 18 und Raschtuls Atem Seite 47 datieren die Gründung des Reichs von Ciszk'Hr nach dem Ende des Zweiten Drachenkriegs (um 2100 bis 2000 v. BF). Dies passt jedoch nicht zur Angabe in Die Stadt des toten Herrschers Seite 5 (und andere), wo das Reich Cisk'Hr als vor "über 4000 Jahren" bestehend beschrieben wird. Auch die Datierung von Sklavenaufständen "um 3000 v. BF" aus Raschtuls Atem Seite 17 und Land der Ersten Sonne Seite 14 widerspricht einem Gründungsdatum nach dem Zweiten Drachenkrieg.

In Raschtuls Atem Seite 17 wird jedoch von einer ersten Hochphase des Reiches gesprochen und auf Seite 18 steht dann konkret, dass die Überlebenden aus Zze Tha nocheinmal das Reich Cisk'Hr errichten und es zu einer kurzen zweiten Blüte führen konnten.

Emirat Malkillabad Datierung In Raschtuls Atem Seite 99 steht, dass das Emirat Malkillabad erst am Ende des Khômkriegs als Reaktion auf die Feigheit der Beni Szelemjati entstand, während Der Löwe und der Rabe I Seite 39 behauptet, dass Malkillabad bereits vorher der Sitz eines Emirs gewesen sei.
Emirat Oron Name Blutrosen und Marasken schreibt auf Seite 14 alle Ereignisse noch dem Sultanat Oron zu. Das Emirat wird nicht erwähnt, als habe es nicht existiert, was im Widerspruch zu Land der Ersten Sonne Seiten 17 und Seite 19 (Karte) steht.
Fürstentum Andergast Name In Die letzte Kaiserin Seite 107 werden die Streitenden Königreiche bereits zu Bosparans Fall als Königreiche bezeichnet. Nostria wird weiterhin in Wald ohne Wiederkehr Seite 11 im Jahre 994 BF als solches bezeichnet. Im Gegensatz dazu beschreibt Schatten über Bosparan Seite 142 beide Länder in den Dunklen Zeiten als Pricipate (Fürstentümer). Unter dem Westwind Seite 137 beschreibt ausführlich, wie beide Reiche im Jahre 999 BF von Fürstentümern zu Königreichen wurden.

Da die erstgenannte Quelle ein Roman ist und die zweite in mehreren anderen Aspekten der Retcon unterzogen wurde, kann weiterhin von einem Bestehen der Fürstentümer Nostria und Andergast bis 999 BF ausgegangen werden.

Fürstentum Kosch Wappen Nach Am Großen Fluss Seite 130 und Aventurischer Atlas Seite 102 hat das Wappen des Fürstentum Kosch einen silbernen Wellenbalken, nach Land der stolzen Schlösser Seite 98 hingegen einen blauen. Im Lexikon wird es auf der Farbtafel Aventurische Wappen zwischen den Seiten 184 und 185 ebenfalls mit einem blauen (schräglinken und nicht Wellen-)Balken abgebildet (vgl. Wappen von dsa-heraldik.de).

Außerdem wird bei der Beschreibung des Blasons nicht gesagt, ob der Wellenbalken schräglinks oder schrägrechts ist. Wenn man den irdischen heraldischen Grundsatz, dass "[w]enn keine Angabe da ist, [...] von 'rechts' als dem Normalfall ausgegangen werden [darf]" ([1]), auch für Aventurien übernimmt, muss es aber ein schrägrechter Balken sein, wie es auch bei der Abbildung in der Infobox der Fall ist.
Nach Aussage des Kanzlers (Blauendorn) für das Briefspiel im Kosch ist der silberne Balken schrägrechts korrekt. (Interessanterweise verwendet das Koschwiki dann das falsche Wappen, nämlich eines mit einem schräglinken Balken.)

Fürstentum Nostria Name In Die letzte Kaiserin Seite 107 werden die Streitenden Königreiche bereits zu Bosparans Fall als Königreiche bezeichnet. Nostria wird weiterhin in Wald ohne Wiederkehr Seite 11 im Jahre 994 BF als solches bezeichnet. Im Gegensatz dazu beschreibt Schatten über Bosparan Seite 142 beide Länder in den Dunklen Zeiten als Principate (Fürstentümer). Unter dem Westwind Seite 137 beschreibt ausführlich, wie beide Reiche im Jahre 999 BF von Fürstentümern zu Königreichen wurden.

Da die erstgenannte Quelle ein Roman ist und die zweite in mehreren anderen Aspekten der Retcon unterzogen wurde, kann weiterhin von einem Bestehen der Fürstentümer Nostria und Andergast bis 999 BF ausgegangen werden.

Grafschaft Perricum Datierung Einige Quellen (welche?) nennen die Grafschaft Perricum als Teil Königreichs Rommilyser Mark. Dies widerspricht aber Schatten über Bosparan Seiten 12 und 130-131, dort heißt die Provinz vor der Lex Imperia Praefectur Perricum, danach Greifung Perricum.
Heiliges Neues Kaiserreich vom Greifenthron zu Gareth Provinzen In den Publikationen Enzyklopaedia Aventurica (1990) Seiten 78-79, AB 14 Seite 8, Lexikon Seite 170, Herz des Reiches Seite 26, Am Großen Fluss Seite 130 und Aventurischer Atlas Seiten 98-99, 102, 122, 125, 127, 140-141 werden die Provinzen Darpatien, Kosch, Maraskan, Albernia und Almada als Fürstentümer geführt (die letzten beiden nur in den älteren Publikationen und dem Atlas, da sie zeitweise vollständig zu Königreichen erhoben wurden), wobei laut Herz des Reiches Seite 172 und Geographia Aventurica Seiten 45-47 die Königswürde beim Kaiser liegt.
Im AB 49 Seite 6, Aventurischen Almanach Seite 90, Lexikon auf der Farbtafel Die Kron- und Herzoglehnen im Reiche Rauls des Jahres 2508 Horas zwischen den Seiten 120-121 und in Land der stolzen Schlösser Seite 24 werden die Provinzen aber als Königreiche bezeichnet.
In Die Verschwörung von Gareth Seite 54 wird Kaiser Hal von Gareth unter anderem als König von Albernia und Aranien, Großfürst von Almada und Fürst von Gareth tituliert. Und im Aventurischen Archiv III Seite 33 wird Brin von Gareth als Hals Nachfolger als Großfürst und König von Almada erwähnt.

Im Wiki-Aventurica werden die entsprechenden Provinzen als Fürstentum (mit Königswürde) geführt, da vor allem die neueren Quellen dafür sprechen und eine deutlichere Unterscheidung zu den Königreichen ohne Fürstentitel (Königreich Garetien, Königreich Albernia (1014-1032 BF) und Königreich Almada (bis 1034 BF)) gemacht werden kann.
Der AB 14 Seite 8 bezeichnet Almada als Markgrafschaft und Greifenfurt als Landgrafschaft.

Herzogtum Nordmarken Wappen Nach Am Großen Fluss Seite 108 ist die Blason des Wappens der Herzogtums Nordmarken ein "Gekrönter silberner Barsch auf blau-grün geteiltem Schild", laut Aventurischem Atlas Seite 103 ein "Gekrönter silberner Barsch auf blau-grün gespaltenem Schild". Wenn man den irdischen heraldischen Grundsatz, dass "[w]enn keine Angabe da ist, [...] von 'rechts' als dem Normalfall ausgegangen werden [darf]" ([2]), auch für Aventurien übernimmt, muss der Fisch nach rechts (vom Betrachter links) blicken.

Im Lexikon wird das Wappen auf der Farbtafel Aventurische Wappen zwischen den Seiten 184 und 185 abgebildet (vgl. Wappen von dsa-heraldik.de), allerdings müsste die Blason zu diesem "Silberner linksblickender Barsch auf blau-grün gespaltenem Schild" lauten.

Herzogtum Tobrien Wappen Unter der Dämonenkrone Seite 53 beschreibt im Liedtext von Ysilia die Blason als auf Blau ein silberner, doppelköpfiger Wolf, ebenso Schild des Reiches Seite 90 und der Aventurische Atlas Seite 105. Hingegen steht in der Legende der Wappentafel im Lexikon (Seite 299) beim Ehrensteinschen Wappen (Blason: drei goldene Löwenköpfe (zwei über eins) auf grünem Grund), dass dieses sowohl vom Haus als auch vom Herzogtum verwendet wird. Die Fahne zur See entspricht jedenfalls dem Ehrensteinschen Wappen (vgl. Efferds Wogen Seite 88, Die Seefahrt des Schwarzen Auges Seite 21).
Herzogtum Tobrien (historisch) Datierung Während laut Schild des Reiches S. 96 das historische Herzogtum Tobrien 2 BF aufgelöst wurde, datiert Schattenlande S. 8 dieses Ereignis auf 8 BF.
Krup'Hruz
Königreich Andergast Zugehörigkeit Im Handbuch des Computerspiels Drakensang auf Seite 76 wird das Königreich Andergast als nordwestlichste Provinz des Mittelreichs bezeichnet, was im Widerspruch zu sämtlichen Quellen, wie Unter dem Westwind Seite 135 und Geographia Aventurica Seite 43, die von der Unabhängigkeit berichten, steht.
Königreich Nordmarken Name Am Großen Fluss spricht auf Seite 12 von einem Fürstentum Nordmarken, Seite 13, Königreich Almada Seite 12 und Schatten über Bosparan Seiten 12-13 bezeichnen die Provinz aber als Königreich.
Landgrafschaft Khunchom Datierung Im Buch Blutrosen und Marasken der Box Borbarads Erben wird auf Seite 16 die Zuschlagung Khunchoms an Aranien in einem Atemzug mit der Annektion des Landes durch das Mittelreich im Jahre 738 vor Hal/255 BF genannt. Das Lexikon datiert dieses Ereignis auf Seite 28 jedoch auf das Jahr 527 vor Hal/466 BF und führt dies auf eine Entscheidung Rohals des Weisen zurück.
Markgrafschaft Chababien Name In der Auflistung der Provinzen des Horasreiches im Aventurischen Atlas, sowie im Jahrbuch 1036 BF Seite 134 wird die Provinz als Markgrafschaft Neetha bezeichnet, dies war bereits der Name einer 1012 BF aufgelösten Provinz. In Reich des Horas wird sie durchgängig als Markgrafschaft Chababien bezeichnet.
Markgrafschaft Drôl Datierung Al'Anfa - stolze Herrscherin Seite 12, Der tiefe Süden Seite 20 und Seite 29, Aventurien - Das Lexikon des Schwarzen Auges Seiten 18 und 65, Reich des Horas Seite 180 und In den Dschungeln Meridianas Seiten 24, 33, 106 und 109 nennen 56 BF als Gründungsdatum der Markgrafschft Drôl. Das widerspricht der Angabe in Historia Aventurica Seite 194, Das Reich des Horas Seite 110 und Reich des Horas Seiten 23, 225, wo 1558 Horas bzw. 66 BF als Datum der Gründung genannt wird. (Siehe auch Datierungshinweise)
Markgrafschaft Mhanadistan Datierung Herz des Reiches Seite 17 und Land der Ersten Sonne Seite 25 datieren die Unabhängigkeit der Markgrafschaft Mhanadistan und der freien Reichsstadt Fasar auf 843 BF, in Land der Ersten Sonne Seite 95 wird jedoch das Jahr 847 BF als Datum der Unabhängigkeit genannt.
Markgrafschaft Rabenmark Zugehörigkeit Die Baronien Gadang, Gorbingen und Hengenfeld werden in Schild des Reiches Seite ? sowie dem Aventurischen Atlas Seite ? der Markgrafschaft Perricum zugerechnet, der Aventurische Bote Nr. 122 Seite 20 zählt diese Baronien jedoch zur Markgrafschaft Rabenmark.
Markgrafschaft Warunk Wappen In Schattenlande Seite 73 wird die Blason des Wappens (ab 1032 BF) als zweifach schräggeteilter Schild von Grün, Blau, Grün, darauf ein goldener Apfel beschrieben. Das Wappen, das auf der gleichen Seite und auf Seite 78 abgebildet ist, zeigt aber einen schräglinksgeteilten Balken. Der Aventurische Atlas Seite 106 beschreibt die Blason mit goldener Apfel auf Blau, darin ein rotes Schwert, was laut Schattenlande Seite 78 aber das Wappen der Stadt Warunk ist.
Sultanat Elem Name Laut Land der Ersten Sonne Seite 16 wird das Sultanat bei seiner Gründung noch Lem genannt; im Widerspruch zu Geographia Aventurica Seite 155, wo diese Bezeichnung nicht auftaucht.
Sultanat Fasar Name In Raschtuls Atem Seiten 98-99 und Land der Ersten Sonne Seite 90 wird die Provinz als Sultanat Fasar bezeichnet, während es in Land der Ersten Sonne Seite 67 Sultanat Gadang genannt wird.
Sultanat Fasar (historisch) Name Blutrosen und Marasken schreibt auf Seite 14 alle Ereignisse noch dem Sultanat Gadang zu. Das Sultanat Fasar wird nicht erwähnt, als habe es nicht existiert, was im Widerspruch zu dem neueren Land der Ersten Sonne (Seite 17, Karte: Seite 19) steht.
Sultanat Gorien Bezeichnung Laut Land der Ersten Sonne Seiten 67-69, 123 und 154 wird das dem Mhaharanyat Aranien zugeordnete Gebiet als Sultanat Gorien bezeichnet. Auf den Seiten 69 und 122 wird hingegen von einem Sultanat Niedergorien. Richtig wäre wohl, dass das Sultanat Gorien nach Hasrabals Überfall fast nur noch aus der Region Niedergorien besteht.
Sultanat Gorien Zugehörigkeit Laut Land der Ersten Sonne Seiten 67-69, 123 und 154 gehört das Sultanat Gorien dem Mhaharanyat Aranien an. Land der Ersten Sonne Seiten 66 und 109 bezeichnen das Herrschaftsgebiet Hasrabals ebenfalls als Sultanat Gorien. Hasrabals Herrschaftsgebiet nimmt dabei wie in Land der Ersten Sonne Seite 109 beschrieben die Grenzen des historischen Sultanats Gorien ein. Richtig wäre wohl das Sultanat Rashdul als Hasrabals Herrschaftsgebiet zu nennen.
Sultanat Nebachot Vorgänger Laut Quelle? war der Vorgänger das Emirat Nebachot, was im Widerspruch zu Blutrosen und Marasken Seite 14 und Land der Ersten Sonne Seite 16, wo das Sultanat als eines der ersten Reiche der Tulamiden in der Zeit der Fünf Völker aufgezählt wird. Das Emirat wird nicht erwähnt.
Sultanat Thalusa Wappen Laut Die Seefahrt des Schwarzen Auges Seite 21 und Efferds Wogen Seite 88 ist die Blason der Seefahne das Haupt eines blauschwarzen Ongalobullen, ohne die Angabe einer Hintergrundfarbe, allerdings beschreibt Die Seefahrt des Schwarzen Auges zuvor das (damals noch) befreundete Khunchom, das weiß als Hintergrund für seine Seefahne benutzt. Ganz anders lautet die Beschreibung auf Seite 87 von Efferds Wogen: auf Weiß und Blau geteiltem Grund das Haupt eines schwarzen Ongalobullen.
Sultanat Thalusa (historisch) Name Im Geographia Aventurica Seite 155 sowie Die Welt des Schwarzen Auges Seite 14 wird das historische Sultanat Thalusa als Sultanat Thalusien bezeichnet, was im Widerspruch zur Bezeichnung in Land der Ersten Sonne Seite 19 steht. Es könnte sich um eine Verwechslung mit dem späteren Herzogtum Thalusien handeln.
Sultansland Aimar-Gor Name Blutrosen und Marasken Seite 46 sowie Schleiertanz Seite 40 geben die Form als Sultansland an. Schleiertanz Seite 41 gibt es jedoch als Beyrounat an. Es ist anzunehmen, dass Aimar-Gor nominell noch als Sultansland als Anspruchsgebiet des Mhaharanyat Araniens besteht, faktisch aber nur noch ein Beyroun regiert.
Svelltscher Städtebund Ereignis Das Orkland erwähnt auf den Seiten 55, 58-59 widersprüchliche Beitrittsdaten: Einerseits soll Tjolmar Gründungsmitglied sein. Andererseits stammt die entsprechende Urkunde aus dem Jahr 843 BF. Tiefhusen soll ebenfalls Gründungsmitglied sein, wurde aber angeblich erst 745 BF, also rund 100 Jahre später, gegründet. Die Welt des Schwarzen Auges folgt auf Seite 42 der Darstellung, Tiefhusen und Tjolmar seien tatsächlich Gründungsmitglieder gewesen.
Reich des Roten Mondes setzt die Gründung Tiefhusens auf 645 BF, Tjolmar wird um 2200 v. BF von Zwergen gegründet, von 520 v. BF bis 220 v. BF von Hjaldingern bewohnt und ab 440 BF von Mittelreichern besiedelt.
Thorwal Wirtschaft Im Thorwal-Heft wird im Abschnitt über Essen und Trinken auf Seite 24 behauptet, es gäbe keinen Wein in Thorwal. Andererseits steht in der Beschreibung der Insel Manrek auf Seite 54 explizit, hier gedeihe Wein und es gebe eine Sorte mit Namen „Manreker Rebe“, welche allerdings „ein wahrlich saures Gesöff“ sei.
Thorwal In Thorwal und die Seefahrt des Schwarzen Auges sowie Die Welt des Schwarzen Auges wird als Zeitpunkt für die Abwehr des Orkangriffs gegen Thorwal das Jahr 15 Hal angegeben. Im Spiel beginnt zu dem Zeitpunkt erst die Suche; man kann Grimring tatsächlich im gleichen Jahr finden. Der Endkampf findet hingegen stets am 27. Peraine 17 Hal statt, dem schriftlich festgehaltenen Termin der geplanten Orkinvasion. Dieses Datum wird ebenfalls in Unter dem Westwind als Sieg über die Orks genannt. Dafür wird dort jedoch als Zeitpunkt für die Vergabe des Auftrags 1010 BF, also 17 Hal angegeben, was seinerseits wiederum nicht mit dem Computerspiel übereinstimmt.
Wahjad Schreibweise Erstmals wohl in Das Schiff der verlorenen Seelen unter dem Namen Wajahd erwähnt, wird das Unterwasserreich der Krakonier auch im Lexikon, in Die Welt des Schwarzen Auges, in Von Shindrabar nach Xarxaron und in In den Dschungeln Meridianas (jeweils auf den unter "Publikationen" angegebenen Seiten) so genannt. In neueren Quellen wie Raschtuls Atem, Land der Ersten Sonne, Stäbe, Ringe, Dschinnenlampen und Götter, Kulte, Mythen (siehe ebenso die angegebenen Quellen) wird hingegen die Schreibweise Wahjad benutzt, die auch in der Meeres-Spielhilfe Efferds Wogen durchgängig Verwendung findet.