Widersprüchliches in DSA-Publikationen/Artefakte

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Widersprüchliches in DSA-Publikationen

Artefakte - Derographie - Entitäten - Familien und Institutionen
Flora und Fauna - Geschichte - Magie und Sprache - Personen
Siedlungen und Festungen - Sonstiges


Artefakte[Bearbeiten]

Artikel Art des Widerspruchs Widerspruch
Das Drachenei In Land der Ersten Sonne Seite 163 steht, dass wahre Kundige (darunter Khadil Okharim) im Drachenei den Karfunkel eines wahrhaft mächtigen Drachen vermuten. Laut Drachenschatten Seite 155 hingegen ahnt wohl niemand außer Rakorium Muntagonus, dass das Drachenei tatsächlich der Karfunkel eines Alten Drachen ist, auch Khadil Okharim hält es nur für ein von Pyrdakor erschaffenes Artefakt. Und gemäß Drachenodem Seite 88 wissen Eingeweihte, wo sich der Karfunkel befindet.
Goldauge Ereignis Die Details um den erneuten Diebstahl des Goldauges sind in verschiedenen Publikationen unterschiedlich dargestellt. Dabei gilt es drei wesentliche Fragen zu unterscheiden:
  1. Wer ist der Anführer der Tjolmarer Zwerge? Im Abenteuer "Betrogene Betrüger", Abenteuer im Orkland Seite 57, heißt er Ardagor, der wenige Jahre vor dem Orkensturm die Kontakte zu den Orks knüpfte. Im Abenteuer "Die Svelltschöne", Abenteuer im Orkland Seite 57, 59, ist der Dieb des Goldauges, Aboralm von Tjolmar, der Anführer der dortigen Zwerge. Im Roman Das letzte Lied Seite 289 wird hingegen Turven Sohn des Turgai ältester Sohn der ältesten Familie Tjolmars genannt. Auf den Seiten 145-147 im Buch steht außerdem, daß die Initiave zur Übereinkunft mit den Orks von Gandresch Sohn des Garnd ausging. Laut Die Zwerge Aventuriens Seite 64 ist der Sippenälteste der Dieb; ebenso laut Angroschs Kinder Seiten 23, 111. Allerdings wird in dieser Publikation für Details auf den Roman Das letzte Lied verwiesen.
  2. Wie lautet der Name des Zwerges, der das Goldauge genommen hat? Im Abenteuer "Betrogene Betrüger", Abenteuer im Orkland Seite 57, heißt er Aboralm, genauso wie die Sippe der Tjolmarer Zwerge. Das Orkland Seite 59, Reich des Roten Mondes Seite 169 und der Roman Das letzte Lied Seiten 142, 146 erwähnen hingegen Angrik Sohn des Angrasch als Dieb des Goldauges.
  3. Was geschah mit dem Dieb des Goldauges? In Das Orkland Seite 59, Die Zwerge Aventuriens Seite 64 und dem Abenteuer "Betrogene Betrüger", Abenteuer im Orkland Seite 57, ist der Dieb Aboralm noch auf der Flucht. Im Abenteuer "Die Svelltschöne", Abenteuer im Orkland Seite 59, hat er sich auf das Schiff Svelltschöne auf dem Svellt gerettet. In Das letzte Lied Seiten 88, 142, 146 hingegen wurde der Dieb im Firunswall gefasst. Laut Angroschs Kinder Seiten 23, 111 floh der Dieb nach Umrazim und das Goldauge befindet sich wieder dort. Für Details wird allerdings auf Das letzte Lied verwiesen.
Graveshs Kette Datierung Laut AB120 S. 10 hat Mardugh Orkhan am 11. Phex 1029 BF mit der Arbeit an der Kette begonnen. RdRM S. 21 gibt an, dass er spätestens im Efferd 1030 BF seine Arbeit beendet hatte. Die Angabe, dass er "ein ganzes Jahr an der Fertigstellung [...] gearbeitet hatte" passt rechnerisch nicht zu den Angaben, die eine maximale Dauer von sechs Monaten ergeben. Vermutlich ergab sich eine Verwechslung mit dem Zeitpunkt des Sternenregens, der im Efferd 1029 BF stattfand, also ein Jahr vor Fertigstellung.
Largorax' Hammer Name Bei der Beschreibung des Hammers ist in Wege der Götter Seiten 16, 131-132, 134, Angroschs Kinder Seiten 11-12, Götter, Kulte, Mythen Seiten 112, 114 und in Von den Zwergen Aventuriens immer die Rede von Largorax Hammer. In Wege der Götter Seiten 135, 286, 318, Wege der Helden Seite 322, Aventurische Götterdiener Seiten 78, 101-102 geht es um die Liturgie, diese heißt jedoch immer Lagorax Hammer rufen, ohne r.
Ogerauge Ort Laut Stäbe, Ringe, Dschinnenlampen (2009) Seite 57 befinden sich die Überreste des Ogerauges auf Burg Koschwacht, Invasion der Verdammten Seite 14 spricht jedoch von der KGIA-Feste Koschgau. Da Koschwacht eine fast verlassene Festung ist, ist die Aufbewahrung auf Koschgau wahrscheinlicher.
Sieben Magische Kelche Ereignis In Die sieben magischen Kelche und Das Schiff der verlorenen Seelen Seite 10 steht, dass die Sieben Magischen Kelche mit einem magischen Ritual an ihre Verstecke zurückgeschickt werden können, für das man Asterion benötigt. Im Abenteuer Die sieben magischen Kelche Seite 26 wird auch impliziert, dass die Kelche auf diese Weise zurückgekehrt seien. Das wird in Mächte des Schicksals aufgegriffen (und ist nötig für die dortige Handlung und Hintergrundgeschichte). In Der Dämonenmeister Seite 19 steht zwar ebenfalls, dass die Kelche mit der Hilfe des Kelches der Magie in ihre Ruhestätten zurückgekehrt seien, allerdings wird außerdem auf Seite 20 erwähnt, dass „[d]ie Pfeile des Lichts […] allesamt mit den Kelchen unterwegs“ seien, um diese zurückzubringen, was der Beschreibung der Rückkehr „auf magische Weise“ widerspricht.
Stab des Vergessens Aussehen Die Abbildung des Stabs des Vergessens in Aus der Asche Seite 100 widerspricht teilweise (vor allem im Fußbereich) der Abbildung in Die Götter des Schwarzen Auges Seite 41.

Bücher[Bearbeiten]

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Waffen[Bearbeiten]

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Antworter und Vergelter Name Im Archiv IV Seite 94 heißt es, dass Raidri Conchobair bei seinem legendären Kampf gegen die gefürchteten Blutzwillinge die beiden Enduriumschwerter Corula (Antworter) und Colurna (Vergelter) gewann. In Der Dämonenmeister Seite 81 steht jedoch "Corula und Colurna waren Schwertschwestern, die bei den Anhängern der Göttlichen Zwillinge auf Maraskan verehrt wurden [...] [und] zwei unzerstörbare Zwillingsschwerter geführt hatten."
Antworter und Vergelter Regel/Hintergrund Die meisten Quellen (Aventurischer Bote Nr. 27 Seite 2, Aventurisches Arsenal Seite 112, Drachenerbe Seiten 90-91, Kaiser Retos Waffenkammer (1998) Seite 73, Rückkehr der Finsternis Seite 133, Der Lilienthron Seite 37, Der Lichtvogel und Erde und Eis) nennen als Waffenart von Antworter und Vergelter den mehrdeutigen Begriff Schwerter (vgl. Begriffsklärungsseite Schwert).

Nur der Roman Der Dämonenmeister lässt eine Interpretation als Bastardschwerter zu:

Es waren traditionell güldenländische Bastardwaffen, ..., jedenfalls keine Tuzakmesser, Khunchomer oder andere tulamidischen Krummklingen.
-- Hadmar Wieser, Der Dämonenmeister Seite 81

Dies widerspricht allerdings dem ersten Teil Romanreihe Das Leben des Raidri Conchobair:

... auf der vollendeten Klinge: ein wenig Tuzakmesser, ein wenig Bastardschwert, ein wenig almadanischer Kavalleriesäbel, aber kürzer und leichter als all jene ...
-- Hadmar Wieser, Der Schwertkönig Seite 311

Für die These, dass Antwort und Vergelter Bastardschwerter oder Anderthalbhänder sind, spricht die Abbildung der beiden Waffen, die zum ersten Mal im Aventurischen Bote Nr. 27 veröffentlicht wurde und schmale längliche Schwerter mit halblangen unterteilten Griffen zeigt.
Regeltechnisch verbieten DSA4 (Mit blitzenden Klingen Seite 33) und DSA4.1 (Wege des Schwerts Seite 72) allerdings das beidhändige Führen von Bastardschwertern.

Grimring Laut Magische Zeiten Seite 274 besteht die Karte, mittels der Grimring gefunden werden soll, aus zwölf Teilen („alle zwölf Teile einer alten Karte zu finden“), in Die Schicksalsklinge (1992) gibt es aber nur neun Kartenteile, von denen man auch nur sieben braucht, um Grimring finden zu können.
Grimring Name Kaiser Retos Waffenkammer (1998) und Die Schicksalsklinge (1992) stehen bei der Namensgebung von Grimring im Widerspruch zum Aventurischen Arsenal Seite 113 und Die Dunkle Halle Seite 9. In Kaiser Retos Waffenkammer (1998) steht auf Seite 74: „Hier muss auch Grimring erwähnt werden...“ und „… Hyggelik de[r] Große[…], der ihr [der Klinge] den heutigen Namen gab.“ Der heutige Name ist hier Grimring (da der Name „Schicksalsklinge“ auf der Seite nicht zu finden ist), das bestätigt auch das Computerspiel Die Schicksalsklinge (1992), wo Hyggelik sein Schwert ausschließlich als Grimring bezeichnet und der Name „Schicksalsklinge“ nur einmal bei einer Zufallsbegegnung mit einem Thorwaler fällt. Die Dunkle Halle Seite 9 sagt hingegen eindeutig, das Hyggelik Grimring den Namen Schicksalsklinge gab.
Grimring Besitzer Im Intro von Die Schicksalsklinge (1992) fährt Hetmann Hyggelik der Große nach einem erfolgreichen Raubzug auf die Zyklopeninseln, um sich von deren Bewohnern das sagenhafte Schwert Grimring schmieden zu lassen. Laut Unter dem Westwind Seite 12 gehörte der Orkenspalter zunächst jedoch dem Seekönig von Hylailos und gelangte erst später in den Besitz von Hyggelik.
Grimring Regeln Im Computerspiel Die Schicksalsklinge (1992) ist Grimring unter dem Talent Schwerter zu führen, und nicht unter Zweihandschwerter/-säbel, wie alle anderen Publikationen vorschlagen. Das ist allerdings nur deshalb so, weil im Computerspiel Zweihänder ausschließlich von Kriegern geführt werden können. Eine Heldengruppen ohne Krieger konnte das Spiel nicht beenden. Erst später in der Spielentwicklung wurde der Zweikampf so geändert, dass die Helden Grimring nur besitzen mussten, allerdings ohne Grimring wieder zu einem Zweihänder zu machen.
Was „Grimring“ angeht konnten wir unmöglich einen Zweihänder als spielentscheidend haben weil es Klassen gibt, die Zweihänder nicht benutzen können, und wir die Spieler nicht benachteiligen wollten. Irgendwann lockerten wir dann selbst diese Einschränkung dahingehend, dass man das Schwert nur dabei haben muss um wirklich sicherzustellen, dass das Game mit jedem Character lösbar ist.
-- Guido Henkel, Crystals-DSA-Foren
Grimring Datierung In Die Welt des Schwarzen Auges Seiten 36, 39 sowie Geographia Aventurica Seiten 30, 33 wird als Datierung für die Abwehr des Orkangriffs gegen Thorwal das Jahr 15 Hal (1008 BF) angegeben. In Die Schicksalsklinge (1992) beginnt zu dieser Zeit erst die Suche – man kann aber Grimring tatsächlich schon im gleichen Jahr finden. Der Endkampf findet hingegen stets im Peraine 17 Hal (1010 BF) statt, dem schriftlich festgehaltenen Termin der geplanten Orkinvasion. Dieses Datum wird ebenfalls in Die Dunkle Halle Seite 9 und Unter dem Westwind Seite 13 als Zeitangabe für den Sieg über die Orks genannt. Dafür wird dort jedoch als Zeitpunkt für die Vergabe des Auftrags 1010 BF, also 17 Hal angegeben, was seinerseits wiederum nicht mit dem Computerspiel übereinstimmt. (Siehe auch: Die Schicksalsklinge (1992)/Datierungshinweise.)
Die Auftragsvergabe wird in Unter dem Westwind, 2. Auflage nicht mehr auf 1010 BF festgelegt.
Selflanatil Name Im Aventurischen Arsenal Seite 110 wird das Schwert in der dazugehörigen Überschrift als Seflanatil bezeichnet, im dazugehörigen Text jedoch als Selflanatil. Auch in der Phileasson-Saga, ihrer Neuauflage und Die Ränke des Raben wird das Schwert durchgängig Selflanatil genannt. Im Index von Aus Licht und Traum wird es allerdings wiederum Seflanatil geschrieben.
Sharralmor Ort Borbarads Zauberstab ist offensichtlich durch viele Hände gegangen, wobei aber nicht klar wird, wie er jeweils den Besitzer gewechselt hat: In Kreise der Verdammnis Seite 21 ist Sharralmor 1025 BF im Besitz Galottas in Yol-Ghurmak und nach Der Unersättliche Seite 69 wiederum befindet er sich 1029 BF im Goldenen Haus zu Mendena.
Siebenstreich (Waffe) Akteure In In den Dschungeln Meridianas ist auf Seite 22 die Rede davon, dass Geweihte aller zwölf Kirchen beschlossen Siebenstreich einzuschmelzen, was dann 513 v. BF auch geschah. Das Zwölfgötter-Edikt trat allerdings erst zwischen 110 v. BF und 87 v. BF in Kraft.
Tenobaals Federn Herstellung In Drakensang können Tenobaals Pfeile mittels Bogenbautalent ohne Zauberei und unter Verwendung von Harpyienfedern hergestellt werden. Eigentlich handelt es sich bei Tenobaals Federn jedoch um verzauberte Totenamselfedern (vgl. Mysteria Arkana Seite 201 und Stäbe, Ringe, Dschinnenlampen (2009) Seite 37).

Schiffe[Bearbeiten]

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Aguaduron (Schiff) Schiffstyp In Historia Aventurica (2015) Seite 167 wird die Aguaduron als Oktere bezeichnet, sonst aber als Quadrireme.
Ghurenia (Schiff) Schiffstyp In Historia Aventurica (2015) Seite 163 wird die Ghurenia als Oktere bezeichnet, sonst aber als Quadrireme.
Hammerhai (Potte) Kapitän In der Der Streuner soll sterben Seite ? ist der Kapitän eine Frau, im Aventurischen Boten Nr. 93 Seite 11 wird ein "Kapitän Zena, Schiffsführer der Potte Hammerhai" erwähnt, was auf einen Mann hindeutet.
Königin von Festum Schiffstyp In Die Seefahrt des Schwarzen Auges Seite 14 und Efferds Wogen Seite 77 wird das Schiff als Beispiel einer schwer bewaffneten Geleit-Schivone genannt. Laut Efferds Wogen Seiten 57, 174, Das Land an Born und Walsach Seite 41, Blutige See Seiten 34 und 44 sowie Aventurischer Bote Nr. 99 Seite 19 handelt es sich aber um eine (Dreimast-)Karavelle. In Blutige See Seite 44 wird die "Königin" als "mächtige Karavelle" bzw. "großes Expeditionsschiff" bezeichnet, kann also durchaus mit einer kleinen Schivone (ein Schiffstyp, der u. a. aus der Karavelle entwickelt wurde) verwechselt werden.
Königin von Festum Aussehen Nach Das Land an Born und Walsach Seite 41 ist die Galionsfigur ein blitzeschleudernder Famerlor. Im Aventurischen Boten Nr. 99 Seite 19 dagegen wird gesagt, es sei ein blitzespuckender Famerlor.
Nereide Aussehen Der Beschreibung des Schiffes sowohl in Die Bettler von Grangor als auch Die Geheimnisse von Grangor nach hat das Schiff zwei Masten und erfordert einen Steuermann und acht Matrosen. Das Bild in den beiden Publikationen weicht davon erheblich ab.
Rondrikan (Schiff) Schiffstyp Auf Seite 29 des Abenteuers Trommeln der See wird das Schiff fälschlicherweise als Potte bezeichnet. Richtig ist die an allen anderen Stellen des Abenteuers verwendete Typisierung als Kogge.
Rose von Beilunk Ereignis Laut Der tiefe Süden S. 56 und In den Dschungeln Meridianas S. 129 brachte der Panzerfisch das Schiff zum Kentern, laut Efferds Wogen S. 41 biss er es durch.
Schivone Datierung Laut Das Reich des Horas Seite 28 wurden die ersten Schivonen während der Regierungszeit Amene II. entwickelt. Diese war gemäß den Angaben auf Seite 27 von 912 bis 939 BF. Die gleichen Angaben finden sich auch in Efferds Wogen Seite 59. Anderen Quellen (Welchen?) zufolge entstand die Schivone jedoch erst um 959 BF.
Seeadler von Beilunk Datierung Im Aventurischen Bote Nr. 77 Seite 2 und in Unter der Dämonenkrone Seite 37 wird der 20. Rahja als Datum der Kaperung genannt. In Blutrosen und Marasken Seite 71 ist der 15. Rahja als Datum angegeben und in Geographia Aventurica Seite 249 ist nur von Rahja die Rede.