Abk.: WdM

Wege des Meisters

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Begriffsklärung Weitere Artikel mit gleichem Namen: R4. Dort angezeigte Kurzcharakterisation dieses Artikels: DSA4-Band mit Hilfen für Meister, offizielles Kürzel R4.
PublikationenSpielhilfen (DSA4)

Regelerweiterungen - Rote Reihe:
R1 Aventurisches Arsenal
R2 Stäbe, Ringe, Dschinnenlampen
R3 Zoo-Botanica Aventurica • R4 Wege des Meisters


Themenbände - Blaue Reihe:
Q1 Ritterburgen und Spelunken • Q2 Efferds Wogen
Q3 Patrizier & Diebesbanden • Q4 Handelsherr & Kiepenkerl
Q5 Katakomben und Kavernen • Q11 Klingentänzer

Magierakademienspielhilfen:
Q6 Hallen arkaner Macht • Q7 Horte magischen Wissens
Q10 Stätten okkulter Geheimnisse

Aventurische Organisationen:
Q8 Verschworene Gemeinschaften
Q9 Auf gemeinsamen Pfaden • Q12 Orden und Bündnisse


Ingame-Reihe:
Tractatus contra DaemonesVon Toten und Untoten
Elementare Gewalten


Vademecum-Reihe:
PraiosRondraEfferdTraviaBoronHesinde
FirunTsaPhexPeraineIngerimmRahja


Setting-Boxen:
Die Dunklen ZeitenGareth - Kaiserstadt des Mittelreichs


Purpur-Reihe:
Krieger, Krämer & KultistenGranden, Gaukler & Gelehrte
Söldner, Skalden, Steppenelfen


Weitere Spielhilfen:
Vater der FlutenKartenglück und Schicksalszeichen
Culinaria AventuricaHistoria Aventurica


→ zur Halbgötter-Vademecum-Reihe

[?] R004 " R4 Wege des Meisters
SH WdM.jpg
Coverbild zu Wege des Meisters von Jon Hodgson
Regelerweiterung (Hardcover)
Regelsystem DSA4
Thema Hilfestellungen für Meister
Derisches Datum Datumsangabe fehlt
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 200 (Erstauflage)
Mitwirkende (Vollständige Liste)
Bandredaktion Florian Don-Schauen
Cover Jon Hodgson
Verfügbarkeit
Erschienen bei Ulisses
Erscheinungs­datum 2009/09/30 " 30. September 2009
Preis 30 € (Erstauflage)
15 € (Download)
Preis pro Seite 15 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 35,15 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-940424-33-4
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
F-Shop
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
Download PDF-Shop
Links
Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen von Skar
von Caninus
„Wege des Meisters“ à la Glgnfzienne von Moritz Mehlem
lorp.de von Lars-Hendrik Schilling
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Die Aufgaben eines Spielleiters sind vielfältig: Er muss sein Abenteuer kennen und wissen, wie er es seinen Spielern präsentiert, muss die Regeln kennen und anwenden können, ständig von Rolle zu Rolle wechseln und alle Meisterpersonen möglichst interessant darstellen, jederzeit mit unerwarteten Situationen oder Heldenaktionen umgehen, die Wünsche jedes einzelnen Spielers erfüllen und nebenher noch durch geschickten Einsatz von Musik und Deko die richtige Atmosphäre erzeugen. Anders gesagt, er ist Regisseur, Drehbuchautor, Kulissenmaler, Scriptman, Requisiteur, Darsteller aller Nebenrollen und Regelschiedsrichter in einer Person.

In Wege des Meisters finden Sie keine Vorschriften, die Sie zum perfekten Spielleiter machen sollen, sondern eine Sammlung unterschiedlicher Tipps und Anregungen zu Abenteuerbau, Dramaturgie, Darstellung von Meisterpersonen, Umgang mit unterschiedlichen Spielern und vielem mehr. Wichtigste Grundlage ist es immer, sich über den eigenen Stil und die Vorstellungen der einzelnen Spieler klarzuwerden, denn davon hängt die Auswahl der Abenteuer ebenso ab wie das Agieren am Spieltisch. Der erfahrene Meister findet in diesem Band viele interessante Anregungen, und der Neueinsteiger erhält Hilfestellungen, wie er seine ersten eigenen Abenteuer glücklich vollenden kann.
Dazu enthält dieses Buch Anregungen zur Vergabe von Abenteuerpunkten, optionale Regeln zu Schicksalspunkten sowie einen Tabellenteil mit Zufallsbegegnungen in allen aventurischen Regionen und vielen Zufallselementen für Meisterpersonen.

Klappentext von Wege des Meisters; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Mitwirkende[Bearbeiten]

Liste bearbeiten

Autoren
Florian Don-Schauen, Marco Findeisen, Marcus Friedrich, Daniel Heßler, Oliver Hoffmann, Marc Jenneßen, Ulrich Kneiphof, Stefan Küppers, Daniel Simon Richter, Thomas Römer, Harry Simons, Denny Vrandecic, Ute Zimmermann
Mitarbeiter
Julia Becker, Barbara Dagmar Bock, Pete Hitzke, Stephan Feger, Ralf Dieter Renz
Lektorat
Thomas Römer, Christian Lonsing
Gesamtredaktion
Thomas Römer
Umschlaggestaltung, graphische Konzeption & Satz
Ralf Berszuck
Innenillustrationen & Karten
Andreas Adamek, Zoltán Boros, Gábor Szikszai, Caryad, Eva Dünzinger, Vincent Dutrait, Alexander Jung, Martin Kleingräber, John Kovalic, Ina Kramer, Slawomir Maniac, Tomek Schukalla, Mia Steingräber, Florian Stitz, Sabine Weiss, Eva Zimmermann
Coverbild
Jon Hodgson


Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Spielhilfe: Wege des Meisters (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Thamor, Yanken, Haldoryn, Rondrian, Einar Ormsson, Ibranax
gut  (2) Alexander Radloff, Feufeu234, Braindead, Derograph
zufriedenstellend  (3) Josold, Orasilas
geht so  (4) Callidor
schlecht  (5) Ohrenbär
Durchschnitt 2.1
Median 2
Stimmen 14

Kommentare[Bearbeiten]

Drago:

Wieso wurde der Buchtitel den Regelwerken entsprechend gewählt (Wege des …), wenn's dann als Spielhilfe in die R-Reihe einsortiert wird? Wege des Meisters enthält zwar keine Regeln in diesem Sinne, aber ich finde, es hätte ganz gut zu den Regelbüchern gepasst, weil deren Regeln ja auch stets nur als „Empfehlungen“ deklariert sind. Wenn es schon unbedingt die R-Reihe sein soll, dann hätte man einen passenderen Titel wählen sollen, z. B. „Helden, Meister, Würfel“, „Improvisorium Aventuricum“ oder „Arsenal des Meisters“. Mir hätte alles besser gefallen, als ein Titel, der eigentlich zu einer anderen Buchlinie gehört.

Rondrian:

Ein sehr gelungenes Buch, das auch für erfahrenere Spielleiter einen Nutzen hat! Man bekommt viele nette Ideen geboten, die das eigene Rollenspiel verbessern können. Den Band zu lesen macht einfach Spaß, da er auch immer wieder durch nette Elemente aufgelockert wird – so gibt es z. B. einige lustige Comics. Besonders interessant fand ich die Kapitel zu verschiedenen Erzählkniffen, wie die erzählerische Zeitlupe. Für meinen Geschmack hätte der Band auch noch um einiges umfangreicher sein können (ich war fast schon etwas traurig, als ich durch war …), aber eigentlich wird alles recht ausführlich behandelt, sodass ich sehr zufrieden damit bin. Ein lange überfälliges Werk für DSA, das in keinem Spielleiter-Regal fehlen sollte!

Callidor:

Ich wurde von diesem Buch ziemlich enttäuscht. Nach fast der Hälfte habe ich es weg gelegt, weil sich der Inhalt ständig zu wiederholen schien. Für unerfahrene Meister mag es zwar hilfreich sein, aber den Satz des Klapptextes „Der erfahrene Meister findet in diesem Band viele interessante Anregungen [..]“ kann ich nicht nachvollziehen. Einzig das Kapitel über die Wahrscheinlichkeiten fand ich wirklich interessant. Ein Buch, das nicht wirklich im Regal stehen muss: Viel Gerede aber kein Inhalt.

Einar Ormsson:

Ich spiele mittlerweile seit 20 Jahren Rollenspiele und habe das Buch erst vor kurzem gekauft. Mir als erfahrenem Spielleiter hat es eine ganze Reihe an guten Anregungen gegeben. Natürlich „braucht“ man es als erfahrerer Meister nicht, man hat sich schon viele Strategien für schwierige Situationen zurechtgelegt. Aber dieses Buch gab mir eine ganze Reihe an Impulsen aus Richtungen, die ich so noch nie probiert habe, z.B. um Bedrohung oder Angst zu erzeugen. Insgesamt eine Kaufempfehlung, für neue Spielleiter vielleicht sogar ein Must-Have.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:


Rezension von Marc Völker, 2009

Wege des Meisters befasst sich mit einem im Rollenspiel allgegenwärtigen Thema, das jedoch bisher in diesem Umfang im DSA-Umfeld nirgends aufgearbeitet wurde: dem Leiten einer Rollenspielrunde. Das Buch soll angehenden Spielleitern eine Art "Reiseführer" hin zum souveränen Leiten einer Rollenspielrunde sein und Veteranen Anregungen bieten, womit das Rollenspiel in der eigenen Runde noch bereichert werden kann.

Dabei geht das Buch sehr analytisch strukturiert mit der Thematik um. Zunächst wird der Leser in der Theorie an das Thema Rollenspiel herangeführt, bevor sich der erste große Teil des Buches dem Miteinander am Spieltisch widmet. Hier werden neben grundsätzlichen Dingen wie beispielsweise dem Verhältnis zwischen Spielleiter und Spieler oder Dramaturgie einzelne Aspekte des Rollenspiels (zum Beispiel Meisterpersonen, Improvisation, Heldenmontivation etc.) näher beleuchtet. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Vorbereiten und Leiten eines DSA-Abenteuers. Dabei geht der Autor sowohl auf vorgefertigte Abenteuer als auch auf Eigenkreationen und die jeweils mit den einzelnen Ausprägungen verbundenen Probleme ein. Teil Drei von Wege des Meisters befasst sich mit der Verwendung von Regeln im Rollenspiel sowie den Erfolgswahrscheinlichkeiten von Würfelproben. Die Anhänge schließlich sind quasi eine Neuauflage des Handbuches für den Reisenden aus der längst vergriffenen Box Die Kreaturen des Schwarzen Auges (1989) und enthalten allerlei Material zur spontanen / zufälligen Ausgestaltung einer Szene. Abschlossen wird der Band von einem Index.

Ich würde jetzt nicht soweit gehen, zu sagen, dass die Lektüre der Spielhilfe mein Weltbild verändert hat. Aber Wege des Meisters öffnet den Blick für neue Betrachtungsweisen. Wenn man sich selbstkritisch mit der Spielhilfe auseinandersetzt, kann man insbesondere auch als Spieler hervorragend analysieren, wo die eigenen Stärken beim Rollenspiel liegen, und wo objektiv betrachtet noch Verbesserungspotential vorhanden ist. Das Buch versteht sich dabei definitiv nicht als Rollenspielpolizei. Florian Don-Schauen stellt immer wieder klar, dass genau das gutes Rollenspiel ist, was in der eigenen Gruppe als solches angesehen wird. Wer jedoch daran interessiert ist, sein eigenes Rollenspiel als Spielleiter oder auch als Spieler zu verbessern, findet hier viele wertvolle Anregungen.

Zuweilen schweift der Autor in Wege des Meisters für meinen Geschmack zu sehr in die Theorie des Rollenspiels bzw. von Würfelwahrscheinlichkeiten ab. Abhandlungen über derartige trockene Themen zu lesen ist für mich immer relativ anstrengend, und die Motivation ist dabei nicht sonderlich hoch, zumal gerade letzteres nicht in einer Form präsentiert wird, die sich zur Umsetzung am Spieltisch gut eignet.

Sehr viel interessanter sind die praktischen Tipps zur Gestaltung von Rollenspielsitzungen. Hier findet man selbst als Veteran noch die ein oder andere hilfreiche Anmerkung. Die Motivation zum Lesen ist entsprechend hoch. Für Einsteiger dürfte ein derartiger Lei(d)tfaden auf dem Weg zu einer erfolgreichen Spielleitung mehr als hilfreich sein, wobei die Spielhilfe hier meines Erachtens noch etwas strukturierter sein könnte (zum Beispiel mit Checklisten). Das Angebot muss man auch ganz klar als Baukasten verstehen, da hier auch definitiv Vorschläge dabei sind, die mit Sicherheit nicht die Vorlieben der eigenen Gruppe treffen werden.

Für meinen Geschmack bezieht sich der Autor zu häufig auf andere, insbesondere englische Publikationen zu dem Thema und greift die dort verwendeten Termini auf. Zum einen gewinnt man hier den Eindruck, man lese eine Doktorarbeit zu Rollenspieltheorien. Zum Anderen lassen sich meines Erachtens gerade amerikanisch angehauchte Theorien nicht eins zu eins auf DSA übertragen.

Wie bereits oben angedeutet, versucht der Autor allen Ausprägungen des Rollenspieles offen gegenüberzustehen und keine Wertungen abzugeben. Leider funktioniert das in Wege des Meisters nur bedingt: Immer wieder kommen meines Erachtens unterschwellige Kritik an einzelnen Stilrichtungen durch. Hier hätte ich noch mehr Zurückhaltung erwartet.

Wieder einmal hat es ein Autor geschafft, in kunstvoller Weise innerhalb des Textes ständig zwischen weiblicher und männlicher Form hin und her zu springen. In Wege des Meisters erfolgt dieser Wechsel in einen bisher nicht gekannten Ausmaß. Für mich ist nicht nachvollziehbar, was den Autor zu diesem Schritt bewogen hat. Tatsache ist jedoch, dass der Punkt meines Erachtens den Lesefluss massiv stört und auf Dauer geradezu nervtötend wird.

Layout:
Wege des Meisters erscheint als Hardcover in der roten Reihe der Regelbücher. Meines Erachtens hätte das Buch inhaltlich viel eher in die blaue Reihe der Spielhilfen gepasst.

Das Titelbild zeigt offenbar einige Helden, die von Orks und Ogern überfallen werden. Stilisierte Hände im Hintergrund sollen wohl ausdrücken, dass der Spielleiter das gesamte Spiel in den Händen hat.

Eine Besonderheit des Bandes stellen Comics dar, mit denen ausgewählte, im Buch behandelte Themen nochmals in stark übertriebener Form aufgearbeitet werden. Diese Comics hinterlassen bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits wird die trockene Materie aufgelockert und Themen nochmals kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Andererseits wollen die Comics irgendwie nicht zu meinem DSA-Bild passen.

Mi Illustrationen geht Wege des Meisters recht sparsam um. Die meisten der Bilder stammen aus bereits veröffentlichen DSA-Publikationen. Mir ist wenig untergekommen, dass mir noch nicht bekannt war. Eine Ausnahme bilden einige mathematische Grafiken, über deren Sinnhaftigkeit man vortrefflich streiten kann.

Ein Negativpunkt ist mir (zum wiederholten Mal) hinsichtlich der Verarbeitung aufgefallen. Bei meinem Exemplar von Wege des Meisters waren etliche Seiten mit Klebstoff (anscheinend Reste aus der "Bindung") zusammengeklebt. Letztendlich ließen sich die Seiten problemlos trennen, aber der Punkt spricht dennoch nicht für Verarbeitungsqualität. Ob das ein Massenproblem oder ein Einzelfall ist, kann ich mangels Vergleichsmöglichkeiten nicht beurteilen.

Fazit:
Mit Wege des Meisters wird eine thematische Lücke geschlossen. Der interessierte Leser erfährt hier viel Hilfreiches zum Thema Rollenspiel. Die Schwierigkeit ist, aus dem Sammelsurium von Vorschlägen ein "Gruppenpaket" zu schnüren, das dem eigenen Stil entspricht. Abgesehen von ein paar kleineren (und einem größeren) Kritikpunkten, erhält man gerade als Einsteiger eine wertvolle Hilfe auf dem Weg zum erfolgreichen Spielleiter. Von mir erhält Wege des Meisters 7 von 10 Punkten.




Anonyme Rezension, 2012

Eine sehr empfehlenswerte Lektüre für Neulinge aber auch für "alte Hasen". Eigentlich werden alle Probleme thematisiert, die sich beim Leiten von Rollenspielen ergeben können, und Hilfestellungen geboten, wie das eine oder andere Problem von vornherein umgangen oder eben gelöst werden kann. Dabei habe ich das Buch nicht als belehrend sondern als Perspektiven-aufzeigend empfunden. Zudem gibt es viele Anregungen, Denkanstöße und unterschiedliche Betrachtungsweisen zu diversen Einzelthemen, die bei mir ein ums andere Mal zu gewissen Aha-Effekten geführt haben. Als altgedienter Spielleiter muss man bei der Lektüre häufig schmunzeln, da einem Vieles begegnet, das sehr bekannt vorkommt, das jedoch noch niemand (in dieser Form) in Worte gepackt hat. Das Buch erhält eine deutliche Kaufempfehlung von mir.

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