Wege der Götter/Offizielle Errata

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Inhaltsverzeichnis

Neue Errata[Bearbeiten]

Alte Errata[Bearbeiten]

 

Errata, Ergänzungen und Erläuterungen zum DSA-Regelband Wege der Götter
Offizielle Korrekturen zur zweiten Auflage von Wege der Götter (2009)*. Basierend auf der Errata-Sammlung des Projekts WikiAventurica auf www.dsa4.de; nicht aufgeführt sind korrigierte Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Formatierungsfehler. Bearbeitet von Alex Spohr, Dietrich Bernhardt, Sven Bursch, Jan Herbst, Lutz Berthold, Chris Gosse und Thomas Römer.

*) Die hier dokumentierten Errata wurden zwar in die Datei zur 2. Auflage von WdG eingearbeitet; aufgrund eines internen Missverständnisses wurde dem Drucker aber eine ältere Version übergeben, so dass sich die Änderungen nicht in der Druckauflage wiederfinden. Wir werden diesen Fehler natürlich mit der nächsten Auflage korrigieren und bitten vielmals um Entschuldigung. —Thomas Römer

  • Seite 17; Gründung der Sonnenlegion: Der Text “um 200 v.BF: Lichtbotin Praiosmin II. baut die Sonnenlegion auf.” wird ersetzt durch “um BF: die spätere Lichtbotin Praiosmin II. baut die Sonnenlegion auf.”.
  • Seite 20; Dritte Dämonenschlacht: In dem Kasten über die untergegangen Orden wird die Dritte Dämonenschlacht auf 1022 BF datiert, richtig wäre 23./24. ING 1021 BF.
  • Seite 24 (und zugehörige); Mal des Frevlers: Mit der Liturgie Seelenprüfung kann ein Mal des Frevlers nicht erkannt werden.
  • Seite 81; Liturgien der Al’Anfaner Boron-kirche: Bei den Grad II-Liturgien wurde die Göttliche Verständigung vergessen, diese wird hinzugefügt.
  • Seite 111; Hermelinmaske: Es muss korrekt heißen “Hermelinmaske der alten Horaskaiser, die dem Träger das Äußere einer gewünschten Person verleiht”.
  • Seite 113; Phexgeweihte und Breitgefächerte Bildung: Der Satz: “In diesem Fall können jedoch keine Varianten des Geweihten-Typus zusätzlich gewählt werden”, muss als Konsequenz der WdH-Errata (für WdH 220) ebenfalls gestrichen werden.
  • Seite 170, 298; Gestalt von Werwesen: Es gibt keine verbindliche oder einheitliche Regelung über die Gestalt von Werwesen, dies liegt ganz im Ermessensspielraum des Spielleiters.
  • Seite 238; Weihe von Zauberern: Die Kor-Kirche brennt ihren Geweihten die Astralkraft nicht aus, da die Purgation in der Kirche nicht vorhanden ist und beauftragt auch keine anderen Kirchen, die Purgation vorzunehmen. Zauberer sind in der Kor-Kirche trotzdem nicht erwünscht.
  • Seite 240 (Weitere Liturgiekenntnis): Ergänze “... und sinkt außerdem um 7 Punkte.” wie bereits in WdS 173 angegeben.
  • Seite 242–244; Modifikatoren nach Ort bei Mirakeln: In der Tabelle auf Seite 244 ist bei dem Punkt “Nach dem Ort” die Fußnote 1 zu ergänzen.
  • Seite 243; Beispiel zu den Primären Segnungen: Es muss richtig heißen: “..., und die Probe wäre um 2 Punkte erschwert (+/–0 für Grad I; +2 wegen Aufstufung).”
  • Seite 243; Primäre Segnungen, Tabelle: Die primäre Segnung der Swafnir-Geweihten ist der Tranksegen.
  • Seite 243; Primärliturgie: Ergänze im 2. Satz im 2. Absatz “... verfügt über genau eine primäre Segnung; dies erstreckt sich nicht auf Varianten der entsprechenden Liturgie.”
  • Seite 247; Erlernen von Liturgievarianten: Alle Varianten von Liturgien, bei denen nicht expli-zit steht, dass sie nicht extra gelernt werden müssen, müssen mit AP gekauft werden.
  • Seite 249; Aufstufung von Liturgien: Beim Aufstufen der Reichweite einer Liturgie von Sicht ist die nächste Stufe immer Fern, wobei folgende Einschränkung zu ergänzen ist “... Entfernungsangaben und Fern ist in diesem Fall auf LkW/2 Meilen beschränkt.”
  • Seite 251; Eidsegen: Der Text zur Wirkungsdauer wird wie folgt geändert: “Die Dauer wird im Eid selbst festgelegt, höchstens aber LkP* Monate (gerne nominell “ein Jahr und ein Tag”, auch wenn die karmale Wirkung nicht so lange andauert). Zu lebenslang bindenden Eiden, siehe den Großen Eidsegen auf Seite 255f.”
  • Seite 252; Glückssegen: Die Textstelle “maximal bis zur nächsten Talentprobe” wird gestrichen.
  • Seite 253; Schutzsegen: Die Einschränkung, dass Swafnir-Geweihte nur eine Variante gegen unheilige Meeresbewohner kennen wird gestrichen. Die einzelnen Varianten des Schutzsegens müssen nicht separat erlernt werden.
  • Seiten 254–287, 316ff.; Zielobjekt bei diver-sen Liturgien: Bei den Liturgien Weisheitssegen, Prophezeiung, Gesang der Delphine, Sichere Wanderung im Schnee, Eidechsenhaut, Sternenstaub, Khablas Jugend, Rahjas Schoß, Rahjas Sinnlichkeit und Wunderbare Geschlechterwandlung kann das G bei Zielobjekt gestrichen werden, da dies in P enthalten ist.
  • Seite 255; Aufstufung bei Göttlicher Verständigung: Göttliche Verständigung ist ein Spezialfall. Hier kann man nicht einfach aufstufen, sondern man muss die Varianten erlernen.
  • Seite 258; Visionssuche: Bei der Herkunft muss Gravesh ergänzt werden (WdH 322 / WdG 194).
  • Seiten 259, 317; Goldene Rüstung und Innere Ruhe: Hier muss die Reichweite auf selbst geändert werden, der Nutznießer der Liturgie bleibt der Geweihte.
  • Seite 261; Großer Weihesegen der Waffe: Die Wirkungsdauer von LkP* Tagen ist gewollt, da die Segnung nur für eine Schlacht gilt und sonst durch Aufstufung eine Wirkungsdauer von LkP* Monaten erreicht werden könnte. Diese Liturgie ist auch in der Kirche des Kor bekannt (WdH 322 / WdG 283).
  • Seiten 265, 275, 318, 320; Kleine Segnung des Heimsteins und Sternenglanz: Das Zielobjekt wird auf P geändert, als Reichweite bleibt Berührung.
  • Seite 269; Argelions Bannende Hand: Eine permanente Wirkung tritt ein, wenn 15 + LkP* die ZfP* des Zaubers übersteigen.
  • Seite 269f.; Ingalfs Alchimie / Canyzeths Weisheit: Canyzeths Weisheit gilt als eigene Liturgie und muss somit voll bezahlt werden.
  • Seite 288; Wundsegen: In der Aufzählung der Liturgien der Zsahh-Priester wurde der Wundsegen vergessen (WdG 278).
  • Seiten 288, 317; Ewiger Wächter: Das S beim Zielobjekt muss durch G ersetzt werden.
  • Seite 298; Ansteckung mit Lykranthropie: Ersetze im 3. Absatz folgenden Text “... Ausgelöst durch die Bisse eines infizierten Opfers überträgt sich die Lykanthropie sehr häufig (5% pro erlittenem SP, also z.B. mit 10–20 auf W20 bei 11 SP; Probe auf Ansteckung einmalig nach Ende des Kampfs) auf den Gebissenen, wenn diesem nicht eine KO-Probe +20 gelingt (Resistenzen und Immunitäten helfen hatürlich).”
Ergänze folgende Textstelle “... um die Verwandlung in eine Wergestalt – meist die eines aufrecht gehenden Wolfs oder eines stark ‘vertierten’ Menschen – zu unterdrücken.”
Keta ajaban kud’a – Wundersames Teilen des Martyriums
IV / P / Speziell
Herkunft: Rondra (Donnerbach)
Reichweite: Sicht, bei höheren Graden Berührung
Ritualdauer: Gebet, bei höheren Graden länger
Symbole, Gesten, Gebete: Der Priester vergießt sein Blut, um den Willen zum Leidensbund zu bekräftigen. Zeitgleich stimmt er das Stoßgebet an: “In Rondras Namen kämpfen wir Seit’ an Seit’, stehen Rücken an Rücken, teilen Ehre und Ruhm, wie Leid und Schmerzen, so sei es!” (Aldare ergänzt: “Herrin, siehe meine Schande und meinen Willen zur Buße! Nimm die Verfehlung von meinen Schultern und lade den Fluch auf sie, damit der Prinz in deinem Namen seine Bestimmung erfüllen kann!”)
Auswirkung: Die Liturgie ist urtulamidischen Ursprungs, während der Verfolgung des Rondra-Glaubens unter den Priesterkaisern jedoch nahezu in Vergessenheit geraten. Aldare hat sie in alten Schriften entdeckt, die in den Kavernen Donnerbachs verwahrt werden, und mühevoll rekonstruiert. In seiner schwächsten Form (Grad IV) als Stoßgebet kann die Geweihte einmalig die Hälfte des Schadens (maximal LkP*+5 Punkte) übernehmen, den ein Kampfgefährte oder vertrauter Mensch (etwa durch einen Schwerthieb) erleidet.
Es gibt aber auch mächtigere Varianten:
Grad V: Die Liturgie schafft für die Dauer eines Kampfes einen Leidensbund zwischen zwei Kämpfern, so dass erlittener Schaden zu gleichen Teilen auf beide verteilt wird. (Vergleichbar mit dem gleichnamigen Kristallomanten-Zauber, siehe LC 165.)
Grad VI: Im Grossen Martyrium übernimmt der Geweihte das Leiden des anderen vollständig auf sich. Sei es eine Vergiftung, eine Krankheit, ein Fluch oder gar der Tod: Der Geweihte bringt das Opfer, damit der andere sein Schicksal vor den Götter erfüllen kann.
Wirkungsdauer: Je nach gewirktem Grad tritt die Wirkung in einem Zeitraum von 1 KR bis 1 SR ein.
Anmerkung: Keta ajaban kud’a ist das Ergebnis göttlicher Inspiration und mühevoller Rekonstruktion (siehe WdG 247). Sie ist ein Beispiel dafür, dass das Schaffen neuer Liturgien möglich (aber selten) ist – und momentan einzig Aldare VIII. Donnerhall von Donnerbach bekannt.
-- unbekannter Autor, Offizielle Errata (pdf) auf DasSchwarzeAuge.de; zur Weiterverwendung siehe Wiki Aventurica:Ulisses-Disclaimer