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Stein der Mada

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Begriffsklärung Weitere Artikel mit gleichem Namen: Mada. Dort angezeigte Kurzcharakterisation dieses Artikels: Gruppenabenteuer, DSA3: Nr. A107 / DSA4: A150.2 enthalten in Im Schatten Simyalas.
Abenteuerlisten

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Simyala-Trilogie

1 Namenlose Dämmerung - 2 Stein der Mada
3 Der Basiliskenkönig


Meisterinformationen:
1 Namenlose Dämmerung - 2 Stein der Mada
3 Der Basiliskenkönig
Chronologie


Im Schatten Simyalas (Sammelband)

[?] A107 " 107 Stein der Mada
AB A107.jpg
Gruppenabenteuer (Softcover)
Regelsystem DSA3
Derisches Datum 1023 BF (PHE - PER)
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 64 (Erstauflage)
Verwandte Publikationen
Kampagne Im Schatten Simyalas Bd. 2
Mitwirkende
Autoren Lena Falkenhagen
Cover Tom Thiel
Illustrationen Caryad, Frank Freund
Pläne
Spielwelt-Informationen
Ort Punin, Almada, Salamandersteine
Hauptpersonen
(Liste)
Spiel-Informationen
Komplexität Meister mittel
Komplexität Spieler mittel
Erfahrung Helden Einsteiger bis Erfahren (5-10)
Anforderungen Helden Talenteinsatz, Hintergrundwissen, Interaktion
Verfügbarkeit
Erschienen bei FanPro
Erscheinungs­datum 2001/04/05 " 05. April 2001
(PDF: 21. Oktober 2014)
Preis 26,95 DM / 13,78 € (Erstauflage)
4,99 € (Download)
Preis pro Seite 21,53 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 18,92 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 3-89064-355-8
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
Download PDF-Shop (PDFISBN)
Links
Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen x-zine.de von jpk
Anduin 61
reich-der-spiele.de von Cornelia Simon
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite, Werkstattbericht (PDF) von Thomas Finn (aus der Nautilus)
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Im Auftrag der Gräfin von Waldstein suchen die Helden nach Artefakten, die helfen sollen, das Geheimnis der uralten Hochelfenstadt Simyala zu lüften. Diese Suche führt sie zunächst nach Punin, wo in staubigen Archiven Wissen ruht – aber auch in den Köpfen von Personen, die nicht unbedingt leicht zu finden sind und sich von ihrem Geheimnissen auch nur ungern trennen. Natürlich bleiben solche Aktivitäten nicht unbemerkt, und bald schon heften sich Leute an die Helden, deren Motivation nur teilweise ehrenhaft ist. Schließlich interessieren sich auch die finstere Mächte für das Geheimnis von Simyala – und es erstaunt nicht, dass hier einige alte Bekannte auftauchen, die das Geschäft der Helden nicht gerade einfacher machen. Aber das ist erst der Anfang der Entdeckungsreise ...

Der Stein der Mada ist der zweite Teil der Trilogie um die uralte Elfenstadt Simyala und die Umtriebe des Namenlosen, die mit Namenlose Dämmerung begonnen hat und mir Der Basiliskenkönig endet.

Klappentext von Stein der Mada; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

  • Ca. 2007-2010 (?) wurde auf fantasy-download.eu eine pdf-Version zum Kauf angeboten.
  • Dieses Abenteuer wurde im Rahmen des Kampagnenbandes Im Schatten Simyalas nach DSA4 neu aufgelegt (A150.2).

Kritik[Bearbeiten]

Bewertung abgebenKommentar schreibenRezension schreiben (Detaillierte Kritik zum Inhalt, sowie Hinweise auf Forendiskussionen bitte auf der Meisterseite abgeben.)

Bewertung[Bearbeiten]

Gruppenabenteuer: Stein der Mada (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Aikar Brazoragh, Grown, Faizal Al'Ifriqiya, Aragon, Alberik Sohn des Durin, Igen
gut  (2) Thimorn Sturmfels, Filon, Domino, Xenofero, Shintaro, CAA
zufriedenstellend  (3) Odilon Groterian, Professor Reno, Der Thorwaler, Marcel
geht so  (4) Delazar, Shazmanyat, Luthyn
schlecht  (5) Keiichi
Durchschnitt 2.4
Median 2
Stimmen 20

Kommentare[Bearbeiten]

Odilon Groterian:

Das Abenteuer stellt insbesondere Neulinge vor einige Herausforderungen. Es liegt ganz an den Helden, Mittel und Wege zur Beschaffung der gesuchten Informationen zu finden. Hat man diese einmal erhalten, ist einiges an Hintergrundwissen vonnöten, um aus diesen ein einheitliches Gesamtbild zusammenzusetzen. Die damals noch recht unerfahrene Gruppe wusste mit dieser spielerischen Freiheit nur bruchstückhaft etwas anzufangen. Nichtsdestotrotz führte besagte Freiheit in einer bestimmten Situation zur kreativen Lösung eines ansonsten ärgerlichen Problems. Das Abenteuer ist insgesamt für Anfänger nur bedingt zu empfehlen, erfahrene Spieler können sicherlich einiges mehr an Spielspaß erreichen.

Luthyn:

Sehr uneinheitlicher Abschnitt der Simyala-Triologie. Der Abschnitt in Punin kann vor allem für weniger akademische Zeitgenossen langatmig und öde wirken, gerade wenn vorausgesetzte Fähigkeiten und Verbundenheiten fehlen. Fehlt den Spielern auch noch breites Wissen über die Vergangenheit Deres, um gewisse Andeutungen zu würdigen, wird es wirklich spaßbremsend. Hinzu kommt, dass zahlreiche Entscheidungen einer Gruppe durchaus „aufgezwungen“ werden, da der Verlauf der Geschichte sie unbedingt erfordert, eine alternative Lösung also unmöglich ist. Dies kann vor allem bei eher misstrauischen und nervösen Gruppen extremen spielerischen Frust aufkommen lassen. Hinzu kommen zum Teil deutlich sichtbare logische Brüche und Paradoxa im Ablauf, Informationsstand der verwickelten Parteien und Plazierung von NSCs. Ach ja, elfische Helden werden in Punin nicht wirklich Freude haben, auch wenn sich das im Verlauf der Kampagne ausgleichen mag.
Der spätere Abschnitt des Abenteuers in den Salamandersteinen ist hingegen mit einem gut aufgelegten und vorbereiteten Spielleiter wunderbar stimmig, außer-derisch und „elfisch“ und versöhnt mit einigem. Definitiv kein Abenteuer für DSA-unerfahrene oder „vom Blatt ablesende“ Spielleiter.

Alberik Sohn des Durin:

Mit einem guten Meister ist dieses Abenteuer ein sehr gelungenes Zwischenspiel. Das zweite Abenteuer der Triologie schickt die Helden erst einmal wieder zurück in die Zivilisation, was so manchem urbanen Charakter Luft zum verschnaufen gab. Als gesammtes gesehen ist diese Triologie eine der besten die ich je gespielt habe. Jedoch ist es auch richtig, dass sich hieran nur geübte Meister versuchen sollten.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Marc Völker

Stein der Mada setzt die Kampagne Im Schatten Simyalas fort, die mit Namenlose Dämmerung begann. Auch hier gelten wieder die in Namenlose Dämmerung vorgeschlagenen Richtlinien für die Zusammenstellung der Heldengruppe. In Anbetracht der Thematik der Kampagne sind Elfen mit Sicherheit eine optimale Wahl. Aber auch Zwerge als Vertreter einer der alten Rassen bieten sich an. Ein Zauberkundiger allgemein ist ohnehin unverzichtbar. Wenn man darüber hinaus noch bedenkt, dass der Primärgegner in der Kampagne der Namenlose ist, drängt sich ein Geweihter als Heldentyp ebenfalls auf. Der in Namenlose Dämmerung erwähnte Schelm darf ebenfalls ruhig wieder mit von der Partie sein, auch wenn es dieses Mal weit weniger zu lachen gibt. Grundsätzlich ist ohnehin vorgesehen, dass das Abenteuer mit den gleichen Helden wie Namenlose Dämmerung gespielt wird. Eine Ausgliederung des Abenteuers aus der Kampagne hingegen ist nicht zu empfehlen. Zu viel Inhalt geht dabei verloren.

In Namenlose Dämmerung haben die Helden uralte Artefakte, die in Verbindung mit dem Ritual stehen, welches Simyala verbirgt und die Diener des Namenlosen dort bindet, in die Hände bekommen. Diese wurden der Gräfin von Waldstein, Naheniel Quellentanz, übergeben. Im Laufe der letzten Monde gelang es ihr, deren Geheimnisse zumindest teilweise zu entschlüsseln. Die Harfe der Zwölf Winde scheint der Schlüssel zum Erfolg zu sein. Nach langwierigen Recherchen konnte Naheniel in Erfahrung bringen, dass sich diese in der Magierakademie zu Punin befindet. Hier kommen die Helden ins Spiel. Sie werden von der Gräfin beauftragt, die Harfe zu beschaffen. Leichter gesagt als getan. Im Laufe ihrer Ermittlungen ziehen die Helden nicht nur die Aufmerksamkeit eines Phex-Kultes und einer Sekte auf sich, sondern auch die des Legaten des Namenlosen, der natürlich ebenfalls hinter der Harfe her ist. Hierbei handelt es sich um einen alten Bekannten, mit dem wahrscheinlich nicht einmal die abgebrühtesten DSA-Veteranen noch gerechnet haben. Wer das ist, wird an dieser Stelle nicht verraten. Irgendwann finden die Helden (hoffentlich) heraus, dass es sich bei dem Stein Simyalas um ein Madamant, einen Splitter des Steines der Mada selbst handelt. Nachdem die Helden die Kräfte des Steines zum Leben erweckt haben, gilt es in den Salamandersteinen die mystische Lichtelfe Madaya zu finden, die die einzige ist, die den Helden den Weg nach Simyala weisen kann.

Lena Falkenhagen versorgt den Spielleiter zwar mit Musikvorschlägen und Tipps in ausreichendem Maße, aber um Stein der Mada vernünftig spielen zu können, sollte man dennoch unbedingt Das Königreich Almada und Dunkle Städte, lichte Wälder zur Hand haben. Beide sind in meinen Augen unentbehrlich. Das Layout ist übersichtlich und die Illustrationen gehören zu den Besten, die ich seit langem gesehen habe. Es ist schon fast ein Sakrileg, die Spieler nicht in diesen Genuss kommen zu lassen. Also: Bitte die Illustrationen kopieren und den Spielern zur Verfügung stellen!

Prinzipiell muss ich übrigens sagen, dass ich keine bessere Idee brauche, um festzustellen, dass die der Autorin, mit Stein der Mada direkt in die Kampagne einzusteigen und Namenlose Dämmerung wegzulassen, schlecht ist. Entweder spiele ich eine Kampagne, oder ich lasse es sein. Aber Abenteuer aus einer Kampagne herauszulösen, wegzulassen oder zu ersetzen halte ich für Blasphemie!

Viel Stoff für ein einzelnes Abenteuer. Wäre ja aber sonst auch keine Heldentat, oder? Inhaltlich hat mir Stein der Mada sehr gut gefallen. Die Kampagne hat seit Namenlose Dämmerung enorm an Tiefgang zugelegt. Das Urteil: Kaufen (aber nur zusammen mit Namenlose Dämmerung)! Daher, und weil es heute zudem noch nicht geregnet hat, gibt es für Stein der Mada 8 von 10 Einhörnern.

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