Spielerwelten:Stips Khômkrieg/Zusatzmaterial

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Kategorie: Abenteuerausarbeitung zu Der Löwe und der Rabe
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Gespielte Offizielle Abenteuer - Benutzte Musik - Epilog

Auf dieser Seite stelle ich weiteres Material online, das von mir speziell für meine Gruppe ausearbeitet wurde und deswegen eventuell nicht unbedingt für andere Gruppen tauglich ist.

Briefe im Rahja[Bearbeiten]

Diese Briefe habe ich dem Rahjakavallier der Gruppe (Heridian) sowie dem Magier der Gruppe (Atres) im Rahja 1008 während der Belagerung Mherweds zukommen lassen, nachdem sie schon bei der Belagerung Unaus gewaltigen Ärger gemacht hatten und tulamidische Spione gemeldet hatten dass ebendiese beiden auch in Mherwed anwesend sind.

Der eigentliche Sinn hinter den Briefen ist ein Mordanschlag: Die Briefe sind Artefakte, aufgeladen mit einem Reversalis Klarum Purum, der eine Vergiftung mit Boabungaha auslöst, sobald der Auslösersatz gelesen wird. Die Auslöser sind:

  • "ansonsten werdet Ihr Bekanntschaft mit der Hand Borons machen." im ersten Brief
  • "Einen kleinen Vorgeschmack meiner Fähigkeiten bietet dieser Brief." im zweiten Brief

Im ersten Brief wurde der Auslösersatz von Araldo hinzugefügt, auf dessen Betreiben das Schreiben der Briefe zurückgeht. Tar Honak möchte mit seinem Brief eigentlich tatsächlich Heridian zum Aufgeben zwingen, wobei der Mordanschlag da eben kontraproduktiv wirkt.

Brief an Heridian[Bearbeiten]

An Heridian von Wehrheim, den Verräter an der zwölfgöttlichen Sache auf der Seite des zum Götzen Rastullah betenden Wüstenabschaums, Mörder zwölfgöttergläubiger Kämpfer und Schänder der borongefälligen Totenruhe.

Von Tarquinio Honak, Unsterblicher Auserwählter BORONs, Patriarch der Heiligen Kirche des Herrn BORON zu Al'Anfa, höchster Vertreter BORONs auf Dere, Patriarch von Al'Anfa, Herrscher des Imperiums Meridiana, Schirmherr der Schwarzen Allianz, Oberbefehlshaber des ungeschlagenen alanfanischen Heers, Oberster des Ordens des Schwarzen Raben, Befehlshaber der Basaltfaust, Eroberer Traheliens, Selems, Unaus und des Kalifenpalastes, Bezwinger des Kalifenheeres und der Garde des Kalifen, den Murawidun, Träger des Heiligen Stabs des Vergessens und der Enduriumklinge Rabenfeder, Sohn des ruhmreichen Bal Honak, Erster des Hauses Honak.

BORON der Götterfürst sei gepriesen, der uns unserer Vergänglichkeit gewahr werden lässt und uns im Vergessen Ruhe und Einkehr finden lässt.

Mit jedem Tag, der vergeht, nähert sich der Rabe ein Stück weiter der götterlosen Stadt Mherwed, um sie in Besitz zu nehmen. Geduldig schwebt er heran, um über die Götterlosen herzufallen und sie in Stücke zu reißen. Das Reich der Ungläubigen, das sogenannte Kalifat, wird niedergeworfen und vergessen werden, auf seine Bewohner wartet nur die Unterwerfung oder, wenn BORON gnädig ist, der Tod. Zu lange hat der Götterfürst schon mit ansehen müssen, wie das Reich der Frevler sich mitten auf SEINEM auserwählten Kontinent ausbreitet, SEINEN Geboten spottet und SEINE Gläubigen in den Staub tritt. Nicht länger.

Ich, Tarquinio Honak, wurde von BORON höchstselbst auserwählt, diesem untragbaren Zustand ein Ende zu bereiten, und das werde ich tun. Gnadenlos gegenüber denen, die sich mir in den Weg stellen, gnädig gegenüber jenen, die sich mir unterwerfen, BORON zum Wohlgefallen. Dabei untersteht mir das Heer Al'Anfas, eine mehrtausendköpfige, unaufhaltsame, ungeschlagene, unvergleichliche Streitmacht, bestehend aus den besten und blutgierigsten Söldnern, die Aventurien je gesehen hat; ein jeder von ihnen bereit, notfalls für die Dublonen Al'Anfas in Borons Hallen einzugehen. Und Ihr wollt mich aufhalten?

Ihr, Heridian von Wehrheim, ein Mann von niederem Adel, aus dem ruhigen und beschaulichen Darpatien, der obendrein auch noch behauptet der Kirche der lieblichen Göttin zu dienen? Ist euch denn nicht bewusst, was für ein unmögliches Unterfangen Ihr Euch da vorgenommen habt? Ist euch denn nicht bewusst, dass ihr für ein götterloses Volk streitet, das sich von den Zwölfen hohnlachend abgewendet hat? Ist Euch – bei BORON, dem Höchsten! – denn nicht bewusst, dass Ihr damit Euer Seelenheil aufs Spiel setzt!

Doch ich, Tarquinio Honak, Patriarch von Al'Anfa, ich bin ein gnädiger Mann. Deswegen, und auch nur aus diesem Grund, bin ich dazu bereit, Eure bisherigen Frevel BORON zum Gefallen zu vergessen und Euch wieder in die zwölfgöttliche Gemeinschaft aufzunehmen. Lasst ab von Eurem frevlerischen Tun, wendet Euch wieder den wahren Göttern zu, allen voran BORON, der da thront in Alveran, die Sterblichen mit nimmermüdem Blick mustert und alle ihre Taten streng bewertet, so dass sich, sobald sie Uthar, die Seelenpforte, durchschritten haben, auf der Seelenwaage Rethon ihr Schicksal entscheiden möge. Und was wünscht Ihr, Heridian von Wehrheim, Euch für diesen Tag? Die Gnade BORONs zu spüren und fortan in seinen Hallen zu wandeln – oder die ewige Verdammnis?

Überlegt es Euch gut, Heridian, und denkt nochmal genau über Euer Seelenheil nach. Selbst Euer Mentor Reo zeigte sich mittlerweile besorgt, als ich mit ihm über Euch und Euer Seelenheil sprach. Und er hat allen Grund dazu, denn, Heridian, ich werde Euch und Eurem Magiergefährten nur diese eine Chance geben. Nur diese eine Chance. Und jetzt, Heridian von Wehrheim, lest sehr, sehr aufmerksam:

Also spricht Tarquinio Honak, Patriarch der Heiligen Kirche des Herrn BORON zu Al'Anfa, höchster Vertreter BORONs auf Dere: Sollten sich binnen Wochenfrist nach dem Erhalt dieses Briefes Heridian von Wehrheim und Atres Wendo, derzeit im Dienste der frevelhaften Götzenanbeter des Kalifats, nicht dem Heer Al'Anfas ergeben haben, wird das Anathema, der Ausschluss aus der zwölfgöttlichen Gemeinschaft sowie die Ewige Verdammnis ihrer unsterblichen Seelen, über sie verhängt werden. Es liegt ganz bei Euch, Heridian von Wehrheim, entscheidet Euch gut, ansonsten werdet Ihr Bekanntschaft mit der Hand Borons machen.

Tarquinio Honak

Gegeben zu Mherwed im Palast des selbsternannten Kalifen am 23. Tage des schönen Rahjamondes im Jahre 333 nach Golgaris Erscheinen.

Brief an Atres[Bearbeiten]

An Atres Wendu, Adeptus der Großen Graue Gilde des Geistes, Abgänger der Academia Arcomagica Scholaque Arcania Puniniensis, derzeit im Dienste des Kalifats.

Von Araldo K'Hestofer, freier Zauberkundiger, derzeit im Dienste des Patriarchen von Al'Anfa, Tarquinio Honak.

Werter Adeptus, Euch sei versichert, dass ich Eure magischen Möglichkeiten, mit denen Ihr bisher dem Heer Al'Anfas Steine in den Weg gelegt habt – manchmal sogar im wörtlichen Sinne – nicht uninteressant finde. Ich wünschte, wir wären uns unter anderen Umständen begegnet, denn ich bin mir sicher, dass wir einiges voneinander lernen könnten. Doch wie es das Schicksal so will stehen wir, sehr zu meinem Bedauern, auf verschiedenen Seiten in diesem kleinen Konflikt, und so müssen wir unseren Kontakt wohl auf das Schriftliche beschränken.

Erlaubt mir, mich vorzustellen. Mein Name ist Araldo K'Hestofer; ich stehe derzeit im Dienste des Patriarchen von Al'Anfa, des geschätzten Tarquinio Honak, einem alten Bekannten von mir. Ich berate ihn während diesem Feldzug in allen magischen Angelegenheiten, und so wurde ich natürlich auch bei den von Euch ausgelösten Unannehmlichkeiten hinzugezogen. Da dies jedoch meinen persönlichen Lebenswandel enorm einschränkt möchte ich Euch, von Gelehrtem zu Gelehrtem, aufrichtig bitten, in Zukunft auf derlei Machtdemonstrationen zu verzichten. Es wäre sicherlich in unser beider Interesse, wenn wir diesen Konflikt auf die derische Ebene beschränken könnten, da wohl niemand von uns die möglichen Konsequenzen zu erahnen vermag, die aus einem ungezügelten Einsatz der Magie in diesem Konflikt resultieren mögen.

Denn seid versichert, auch ich habe die magischen Künste schon viele Jahre lang studiert; auch ich vermag beeindruckende Dinge allein Kraft meines Geistes zu vollbringen. Doch bin ich der Meinung, dass gelehrte Männer, wie wir es sind, nicht zu solchen Mitteln greifen sollten, vor allem da ein Konflikt zwischen uns wohl in Eurer Vernichtung enden würde, was ich zu vermeiden suche. In Aventurien gibt es schon seit jeher nur allzu wenige gelehrte und weise Männer wie uns, da sollten wir uns nicht auch noch gegenseitig dezimieren, meint Ihr nicht auch?

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Euch doch mehr an einer Konfrontation denn an einem geistigen Austausch liegt, sei Euch versichert, dass meine Person schon magische Geheimnisse ergründet hat, die Ihr Euch noch nicht einmal vorstellen könnt. Solltet Ihr also darauf bestehen, auch weiterhin meinen Dienstherr mit Euren Fähigkeiten zu belästigen, sehe ich mich gezwungen, ebensolche Mittel gegen Euch zu ergreifen. Da ich die Störung meines persönlichen Lebenswandels so gering wie irgend möglich halten möchte, werde ich in der Wahl meiner Mittel jedoch nicht zimperlich sein, und – so leid es mir tut – das würde recht bald mit Eurer Vernichtung enden.

Die Wahl liegt ganz bei Euch, werter Kollege. Ich würde mich freuen, mit Euch in fruchtvolle Korrespondenz treten zu können, allerdings werde ich, falls nötig, vor nichts zurückschrecken, um Euch aufzuhalten. Einen kleinen Vorgeschmack meiner Fähigkeiten bietet dieser Brief.

Entscheidet Euch richtig, und entscheidet Euch bald!

Araldo K'Hestofer

Gegeben zu Mherwed im Palast des ehemaligen Kalifen am 23. Tage des Rahjamondes im Jahre 333 nach Golgaris Erscheinen.