Spielerwelten:Mythraeliten

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Autoren: Adanos Spielerwelten: Dieser Artikel erweitert die offizielle Spielwelt oder wandelt sie ab.
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Art: Neuschöpfung
Kategorie: Organisation

"...so sey des Ordens vornehmste Aufgabe, nach Rondrens gefallenen Streytern Ausschau zu halten, auf dasz ihre Überreste gebettet seyen in rondraheil'ger Erden..." (Das Liber Mythraelis, Cap. I, pag. 3)

Ordensbeschreibung[Bearbeiten]

Die Mythraeliten sind ein relativ kleiner Orden von Rondrageweihten und auch Laien. Der Orden verfolgt vor Allem drei Ziele:

  1. Auffinden und Sichern von Überresten und heiligen Reliquien von ehrenhaft gefallenen rondraheiligen Streitern, auf dass diese sicher im Besitz der Kirche verwahrt werden können.
  2. Vervollständigen des Armorium Ardariticum durch Eintragung aller ruhmreich gefallenen Streiter, von denen der Orden Spuren findet.
  3. Unterstützung und Förderung von Heldentum und Heldenmut, jeder kann ein Held in der Schlacht werden und sich einen Platz in Rondras Hallen verdienen.

Charakteristika[Bearbeiten]

  • Größe: klein (momentan etwa 30 Mitglieder, davon 12 Laien (Historiker, Archivare, usw.)
  • Ressourcen: gering (vom Schwert der Schwerter gebilligt, aber momentan kaum finanziell unterstützt)
  • Gründungsdatum: 14. EFF 20 Hal (Tag des Heldenmuts)
  • Wappen: drei im 120°-Winkel eins über zwei angeordnete, sich kreuzende rote Schwerter, in deren Kreuzpunkt ein schwarzes Auge auf Weiß mit rotem Schildrand
    • Das Wappen steht für die drei Schwerter des Ordensgründers Luf von Perricum, das schwarze Auge stellt das in der Ordensfestung gehütete Walkürenauge dar.
  • Niederlassungen: Burg Heldenblick in den südlichen Trollzacken, sehr unzugänglich, aber klein und leicht verwittert. Die leer stehende Burg, teilweise mit in den Fels gehauenen Kavernen, wurde vom Orden eingenommen und besiedelt. Teile der Anlage scheinen von Trollen errichtet worden sein.
  • Ordensmeister: Seine Ehrwürden Luf von Perricum, Ritter der Göttin, Träger der drei Schwerter, seines Zeichens Hochgeweihter der Rondra trollzackischer Abstammung.
  • Besondere Ressourcen: Mit Hilfe des Walkürenauges (ein immobiles, relativ kleines schwarzes Auge) können die Mythraeliten die letzten Augenblicke im Leben eines Gefallenen Kämpen noch einmal sehen, wenn sie genügend Reliquien von ihm finden. Dadurch weiß der Orden, wer eines Eintrages ins Armorium Ardariticum würdig ist. Das Walkürenauge zu aktivieren ist ein wohlbehütetes Geheimnis des Ordensmeisters und nur sein eigenes Vorrecht.
  • Sonstiges: In den Steinkavernen von Burg Heldenblick lagern die Knochen sicherlich 200 gefundener bestätigter und vermeintlicher Kämpen Rondras in ihrer letzten Ruhestatt.

Der gesamte Orden hat mit drei Frauen eine geringe Frauenquote.

Der Orden im Spiel[Bearbeiten]

Die Mythraeliten bestehen zum größten Teil aus Rondrageweihten, diese sind aber fast immer historisch bewandert, damit sie ihre Funde vor Ort gleich Einordnen und kurz überprüfen können.
Mit ausdrücklicher Billigung sucht der Orden aventurienweit nach rondragefälligen Sakrofakten und heiligen Reliquien, die er aber laut Perricumer Klausel erst dem Schwert der Schwerter vorlegen muss und nicht automatisch behalten darf.
Der Leiter des Scriptoriums, seine Gnaden Lutpold von Streitzig, Knappe der Göttin, ein betagter besonnener Gelehrter aus den Nordmarken, der zwar schon zu alt zum Kämpfen, aber dennoch ein glühender Verehrer seiner Herrin Rondra ist, ist einer der ganz wenigen, die Einsichts- und Dokumentationsrecht im heiligen Armorium Ardariticum haben.

Ordensmeister Ew. Luf von Perricum, ein Trollzacker von nunmehr fast 60 Jahren, aber immer noch ein Hüne von einem Mann ist der Gründer und das Oberhaupt des Ordens. Nachdem er aus den Trollzacken kommend von der Rondrakirche über einer Verkettung schier abenteuerlicher Zufälle als Novize angenommen wurde, machte er sich einen Namen als Held und ruhmreicher Streiter Rondras, bis er seinen Orden gründete. Heute ist eher selten außerhalb von Burg Heldenblick anzutreffen und leitet das Geschehen eher von dort aus. Er kümmert sich zudem immer noch persönlich um die Ausbildung der Novizen.

Eine sehr wichtige Rolle spielt immer mehr seine Gnaden Curgan, "Sohn des Luf", ebenfalls ein Trollzacker, von über 2 Schritt Größe und etwa 35 Lebensjahren, der aber kein echter Sohn Lufs ist, diesen Ehrennamen aber auf seinen Reisen durch Aventurien bekam und tatsächlich Mitglied der Mythraeliten wurde.
Curgan ist momentan eines der aktivsten Mitglieder der Mythraeliten, besonders, was das dritte Große Ziel, die Förderung des Heldenmuts angeht. Oft sieht man daher Curgan in Begleitung von unerfahrenen Glücksrittern, wo er bereitwillig die Führung übernimmt und die jungen Abenteurer anspornt, das Beste aus sich herauszuholen, um dereinst wirkliche Helden zu werden.
Dass Curgan auf seinen Reisen auch nach Reliquien sucht, wenn sich die Gelegenheit ergibt, versteht sich von selbst.
Curgan gehört am ehesten der Gruppierung der Honoren an. Er befürwortet das Aufeinanderprallen von Heeren ohne Taktik und ähnliches. Der Kampf an sich ist rondragefällig. Fernkampf an sich lehnt er strengstens ab, denn das "haben nur Feiglinge nötig", was den Einsatz von Magie angeht, entfernt sich Curgan jedoch von der Sichtweise der Honoren, er lehnt sie nicht prinzipiell ab, heißt es aber auch nicht gut, wenn Kriege durch sie entschieden werden sollen. Zauberer, so die Ansicht Curgans, haben sich so zu verhalten "wie jeder anständige Rondragläubige in der Schlacht". Sie sollen Magie daher nur als "ihr Schwert und ihre Wehr" benutzen und keineswegs "unredliche Zauberei zur Unterstützung der Kampffähigkeiten eines Heeres".
Was Frauen angeht, zeigt Curgan sehr konservative Ansichten. Diese sollen vor Allem häusliche Aufgaben erfüllen. Das ist ewiger Streitpunkt mit dem Ordensmeister und dem Meister-Scriptor, die das deutlich anders sehen.

Der drittwichtigste Mann des Ordens ist seine Gnaden Boris Bjetranschew, ein Bornländer norbardischer Abstammung, der wie alle Norbarden ein Händchen für Geschäftliches hat. Kein Wunder, dass er der Schatzmeister des Ordens ist und die Finanzen verwaltet. Nebenbei ist er ein exzellenter Koch und versorgt die Ordensmitglieder gerne mit seinem legendären Bigos (bornländische Speise aus Sauerkraut, Tomatenmark, Fleisch- und Wurstresten). Die eher väterliche Persönlichkeit hat für die Novizen immer ein gutes Wort übrig und ist nicht so streng zu ihnen, wie der Ordensmeister oder der Meister-Scriptor.

Abenteueraufhänger[Bearbeiten]

  • Eine junge Abenteurergruppe wird (zumindest kurzzeitig) von Curgan psychisch und physisch unterstützt, damit sie einen ersten Schritt zum Heldentum machen kann.
  • Ordensmitglieder haben das Skelett eines mutmaßlichen Heiligen geborgen, doch das war vor zwei Monaten. Nur ein Teil der angeheuerten Begleiter (=die Helden), der Ordensbrüder sind als einzige zurückgekommen. Zusammen mit diesen machen sich einige Ordensbrüder auf den Weg um das Verschwinden der anderen Mitglieder zu untersuchen.
  • Die geringe Frauenquote im Orden erregt den Unmut des Ordensmeisters. Er schickt einige Novizen auf den Weg zu den momentan schwer gebeutelten Amazonen, um diesen die Unterstützung des Ordens zuzusichern, im Austausch gegen...Personalverschiebungen...
  • Eine vermeintlich belanglose kürzlich gefundene Reliquie wird vom Schwert der Schwerter mit Nachdruck aus den Kavernen von Burg Heldenblick herausverlangt. Verbirgt sich dahinter doch mehr, als das verstaubte Stück zu vermuten gibt?
  • Aus dem Armorium Ardariticum wurden ganze drei Seiten entwendet. Der Verdacht fällt sofort auf den relativ kleinen Orden. Handelt es sich dabei nur um eine Intrige einiger Strömungen (offensichtlich auch in den obersten Rängen), die einen zu großen Einfluss des Ordens auf das Schwert der Schwerter befürchten?