Sex und Erotik

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Glossar zu irdischen Hintergründen

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Sex und Erotik in DSA

BrüsteKettenhemd-BikiniElfe des Monats


Häufige Forendiskussionen:
Anderes Geschlecht spielenGleichberechtigung
HomosexualitätTempelprostitution

Elf auf dem Cover von Aldarin

Kurzbeschreibung[Bearbeiten]

Aventurien, die Spielwelt des Schwarzen Auges, setzte gleich mit der ersten Ausgabe auf Sex und Erotik. Hierin unterschied es sich jedoch nicht vom "Sex sells" anderer Fantasy-Welten mit barbusigen Harpyien und Kettenhemd-Bikinis. Doch für den Verleger Schmidt Spiele war das ein Risiko: Die erste Auflage des Basisspiels enthielt Illustrationen, die bei einigen Kunden Besorgnis und Empörung hervor riefen, weshalb diese in einer Neuauflage entschärft wurden.dasschwarzeauge.de

Ulrich Kiesow, der Schöpfer Aventuriens, war allerdings als "Freund der Erotik" bekannt. So fanden erotische Inhalte mit schöner Regelmäßigkeit den Weg in spätere Publikationen, insbesondere die frühen DSA-Romane (ab Der Scharlatan.)

Im Jubiläumsband Magische Zeiten ist ein kurzes Kapitel auf den Seiten 351-352 dem Thema Erotik contra Rollenspiel aus der Wunderwelten Nr. 10 enthalten.

Gestaltung der Hintergrundwelt[Bearbeiten]

In DSA-Publikationen wurden schon früh viele Bereiche menschlicher Sexualität thematisiert, die in vergleichbaren Publikationen nicht zur Sprache kamen, wie bspw. Homosexualität. Dabei beließen es die Autoren also nicht nur bei den unumstrittenen Themen, sondern boten Anlass für kontroverse Diskussionen. Schon mit der Einführung der Zwölfgötter im Abenteuer Ausbau-Spiel stand mit Rahja gleich ein Zwölftel des Götterhimmels für Sex und Erotik. Auch in den folgenden Publikationen blieb die Hintergrundwelt stets facettenreich und bot daran interessierten Spielergruppen Raum für die erzählerische Verarbeitung positiver wie negativer Aspekte der Sexualität.

Autosexualität[Bearbeiten]

  • Praios erschuf mit Ucuri der Legende nach einen Nachfahren ohne Partner. (GKM S. 86)
  • Eigeborene Hexen haben möglicherweise ebenfalls keinen Vater.
  • Die Ravesaran sind eine Spezies von Zwittern, die sich theoretisch selbst befruchten könnten, was ihnen aber als Frevel gilt.

Homosexualität[Bearbeiten]

→ siehe Homosexualität

Transsexualität[Bearbeiten]

  • Nahema ai Tamerlein - Ihre magische Verwandlung in einen Mann, um anschließend mit einem ebensolchen Sex zu haben, kann als Transsexualität angesehen werden. (AB 24 S. 2-4)
  • Der Heilige Khabla trug ein Kind der Liebesgöttin Rahja aus, um ihr die Schmerzen der Geburt zu ersparen. Novadis verehren eine Entität namens Khabla gar als Frau. Die geschlechtliche Identität dieses Wesens ist also nicht vollständig geklärt. (GKM S. 79, 129)

Päderastie[Bearbeiten]

Ob es auf Dere irgendwo kulturelle Verbote der Knaben- oder - im Zuge der Gleichberechtigung - auch Maidenliebe gibt, ist nicht publiziert.

Inzest[Bearbeiten]

Mit Namenlose Nacht wird der aventurischen Travia-Kirche ein Verbot von Inzest zugeschrieben. Die Novadis bestrafen Inzest mit Verbannung oder Tod durch Eingraben in den Wüstensand (Rashtuls Atem S. ?).

Interspezies-Sex[Bearbeiten]

Da es im Gegensatz zur irdischen Realität in Fantasy-Welten wie Dere immer noch andere humanoide Spezies neben den Menschen gibt, kann es auch zu sexuellen Beziehungen und Kontakten zwischen Angehörigen der verschiedenen Spezies kommen. Einigen dieser Verbindungen können sogar fruchtbare Nachkommen entspringen mit Anteilen beider Spezies. In Myranor gibt es verglichen mit Aventurien deutlich mehr verschiedene Spezies, die im Imperium eng miteinander zusammenleben und deren Angehörige auch Beziehungen miteinander haben.

Elfen
Von den meisten Rassen werden Elfen als höchst begehrenswert und exotisch angesehen. Zudem sind sie von Mythen und Aberglauben umgeben: In einigen Gegenden wie Almada und dem Horasreich erzählt man sich, man gewinne Lebensjahre, wenn man mit einem Elfen schläft. Jedem "Kurzlebigen" ist jedenfalls bekannt, dass es beziehungstechnisch mit einem langlebigen Elf Probleme geben kann. Die Beziehung zwischen Elfen und Menschen ist fruchtbar, ihr entspringen Halbelfen.
Minotauren
Während die myranischen Minotauren eine eigene echte Spezies sind, die sich untereinander fortpflanzt, sind die aventurischen Minotauren erst durch ein Brazoragh-Ritual entstanden und allesamt männlich – sie müssen sich mit menschlichen (orkischen?) Frauen paaren, um sich fortzupflanzen.
Orks
Aus der Beziehung zwischen Mensch und Ork entstehen Halborks. Orks und Elfen sind zusammen nicht in der Lage Nachkommen zu zeugen – die ersten Holberker wurden erst durch die Magierin Nahema ai Tamerlein auf übernatürliche Weise ermöglicht (Der Orkenhort).
Ravesaran
Die Beziehung zwischen Ravesaran und einigen anderen Spezies ist fruchtbar und kann zu Nachkommen führen, wobei nur einige leichte Merkmale übernommen werden und keine Mischspezies entsteht.
Satyare
Zentauren
Das Volk der Kentori setzt sich aus Menschen und Zentauren zusammen, in denen sexuelle Beziehungen zwischen diesen beiden Spezies den Regelfall darstellen.

Zoophilie[Bearbeiten]

Auf Dere gibt es auch viele übernatürliche Spezies, die zur Tierwelt gezählt werden, und einzelne Tiere, die eine vergleichbare Intelligenz mit humanoiden Spezies haben und zwischen denen es dann auch zu Beziehungen kommen kann. Mächtige Drachen scheinen sich auch mit humanoiden Spezies paaren zu können, deren Verbindung dann Drachlinge entspringen. Unter den Nivesen gibt es Wolfskinder, die sich in Wölfe verwandeln können, bei denen die Möglichkeit einer Nachkommenschaft zwischen Mensch und Tier angedeutet wird (MGuS S. 130). Die Nieijaa hingegen sind Wolf-Mensch-Mischwesen, die untereinander allerdings nicht fruchtbar sind.

Sexuelle Gewalt[Bearbeiten]

  • Nach einer Legende in der Ifirn-Kirche soll Kor die Göttin Ifirn neun mal vergewaltigt haben, bis sie ihm eine Tochter, die Kalte Braut, gebar. (Firun-Vademecum S. 100)
  • Einige Orks vergewaltigen menschliche Frauen. ("Das Jahr des Greifen" S. ?, Wege der Helden S. 35)
  • Aventurische Minotauren rauben menschliche Frauen, um sich zu paaren und sich fortzupflanzen. Es gibt aber auch einvernehmliche Beziehungen zwischen diesen.
  • Mit Belkelel, der Gegenspielerin Rahjas, ist eine Entität in der Spielwelt vorhanden, die sexuelle Gewalt fördert (explizit abgegrenzt von einvernehmlichem BDSM).
  • Das Moghulat Oron war ein Setting, in dem sich primär alles um sexualisierte Gewalt in den unterschiedlichsten Spielarten drehte. (Blutrosen und Marasken S. ?; Im Schatten der Dornrose)
  • Es wird zumindest angedeutet, dass Prinz Brin von Gareth das Ergebnis einer Vergewaltigung sein könnte (HdR M189). Eine der Galotta-Biographien widmet sich diesem Thema intensiver.
  • Der erste Teil der Biographie des sexuell äußerst aktiven Helden Raidri Conchobair, Der Schwertkönig, enthält eine Szene, in der sich Conchobair eine Frau erst unterwirft, sie dann aber später willentlich mit ihm Sex hat. Diese Szene führte schon zu einigen hitzigen Diskussionen in DSA-Foren.Alveran.org
  • Harpyien nötigen oft männliche Wesen diverser kulturschaffender Zweibeiner zwecks Fortpflanzung zum Verkehr - bevor sie diese verschlingen. (Quelle?)
  • Ein Stab aus Ulmenholz:
    • Abschnitt 112: Gewalttätiger Sex der männlichen Hauptfigur mit männlichen Holzfällern wird durch erlittene SP angedeutet.
    • Abschnitt 429: Die Hauptfigur wird von Dexter Nemrod gefesselt und ausgepeitscht; dies dient offensichtlich der sexuellen Befriedigung Nemrods.

Illustrationen[Bearbeiten]

Von Beginn an wurde auch in den Illustrationen der DSA-Bücher offen mit Erotik umgegangen. Sexuelle Akte wurden zwar nicht explizit im Bild dargestellt, allerdings gab es häufig barbusige Frauen zu bewundern. Davon abgesehen orientierten sich die frühen Yüce-Cover an der High Fantasy und stellten Frauen wie Männer in Rüstungen dar, die mehr Haut zeigten als dass sie schützten.
Beispiele für erotische Bilder finden sich unter anderem hier:

Aventurien[Bearbeiten]

Myranor[Bearbeiten]

Cover von Schwarze Segel

Uthuria[Bearbeiten]

Computerspiele[Bearbeiten]

→ Liste wird fortgesetzt und durch die Erkenntnisse aus dem Index für DSA-Illustrationen erweitert …

Links[Bearbeiten]

Externe Links[Bearbeiten]