Schwarze Perle

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Kurzgeschichtenbände:
Aufruhr in AventurienDas Echo der Tiefe
Der GöttergleicheEin Hauch von Untergang
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Netz der Intrige (Myranor) • SchattenlichterSternenleere
Unter Aves' SchwingenVon Menschen und Monstern


Biographische Romanserien:
AnswinDajinGalottaThalionmelRaidriRhiana

[?] R141 " R141 Schwarze Perle
Schwarze Perle-Roman141.jpg
Roman (Softcover)
Derisches Datum 1027 BF
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 288 (Erstauflage)
Verwandte Publikationen
Serie Die Rose der Unsterblichkeit I
Mitwirkende
Autoren André Wiesler
Cover Melanie Maier
Illustrationen
Pläne
Spielwelt-Informationen
Ort Al'Anfa
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei Ulisses
Erscheinungs­datum 2012/11/01 " 01. November 2012
(Vorabveröffentlichung zur SPIEL 2012 am 18. Oktober 2012)
Preis 11,95 € (Erstauflage)
9,99 € (Download)
Preis pro Seite 4.15 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 13.19 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-86889-209-3
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
F-Shop
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
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PDF-Shop (MOBI/AZW)
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Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen Nandurion (5/9)
Nandurion (7/9)
wuerfelheld.de
rollenspiel-almanach.de
neueabenteuer.com
lorp.de von Philipp Kiefner
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Uthuria – der mysteriöse Kontinent südlich der bekannten Welt hat bereits viele Forscher in seinen Bann und in den Untergang gezogen. Unsagbare Schrecken sollen dort lauern, aber sein Name verheißt auch unendliche Reichtümer und ewigen Ruhm für jene, denen es gelingt, sich das Schwarze Land untertan zu machen.

In der Schwarzen Perle Al'Anfa, wo Dekadenz und Blutdurst aufeinanderprallen, stellen die mächtigen Granden der Stadt eine Mannschaft zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnte: Alrik, der blutsaufende Gladiator; Efferia, die schüchterne Geweihte des Meeresgottes; Karas, der arrogante Sohn aus gutem Hause, der von einer überbordenden Libido getrieben wird und Wahelahe, die versklavte Waldmenschenkriegerin. Schnell müssen sie feststellen, dass der Kampf gegen die Schrecken der See und gegen die Naturgewalten nur eine von vielen Prüfungen ist, die es zu bestehen gilt, wenn sie Uthuria erreichen wollen. Und für manch ein Mitglied der Stolz des Rabens wird diese Fahrt die letzte sein.

Klappentext von Schwarze Perle; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: Schwarze Perle (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Celthan
gut  (2) Mythram Leuenbrand von Perricum
zufriedenstellend  (3) Knopey
geht so  (4) Ohrenbär
schlecht  (5)
Durchschnitt 2.5
Median 2.5
Stimmen 4

Kommentare[Bearbeiten]

Ohrenbär:

Hat nicht meinen Geschmack getroffen. Die Charaktere sind völlig überzeichnet und wirken wenig glaubhaft. Außerdem konnte ich mich mit dem Slapstickhumor nicht anfreunden. Der Tonfall der Erzählung ist insgesamt eher lächerlich (oder „mit einem Augenzwinkern“, wenn man das wohlwollend formulieren wollte), was der Spannung und dem Mitfühlen ziemlich abträglich ist. Die Fehlerdichte ist, wie so oft in DSA-Publikationen, ziemlich hoch. Vor allem über eine deutliche dass/das-Schwäche sollte man hinwegsehen. (Auch schien es mir willkürlich, wann zwei Szenen von langen Absätzen oder von *** unterbrochen wurden. Und mindestens einmal waren die Datumsangaben am Anfang zweier Kapitel vertauscht.) Positiv bleibt der Schreibstil des Autors zu bemerken: Seine Sprache ist schnörkellos und gerade und ich bin nur sehr selten mal über eine holprige Formulierung gestolpert. Dadurch liest sich der Roman angenehm schnell.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Knopey, 2012

Das Buch handelt von einer abenteuerlichen Seefahrt in unentdeckte Gebiete, nämlich ins südlich des Südmeers liegende Uthuria. Der Leser begleitet die Crew der "Stolz des Raben", die vor mehr oder weniger heldenhaften Helden nur so strotzt. Dabei kommen Witz und Action auf keinen Fall zu kurz.

Der Roman basiert auf DSA und hält sich dabei insgesamt an diesen Rahmen. Was den eingefleischten Spielern nicht fremd ist, finden sie auch in "Die Rose der Unsterblichkeit 1 - Schwarze Perle". Die Umsetzung ist so, bis auf wenige kleine Ausnahmen, ziemlich gelungen.

Leider ist die Spannung das Buch über nicht so gut ausgeglichen. Während eines der vier Kapitel sowas wie eine hundertseitige Einleitung ist, in der szenenweise die Charaktere vorgestellt werden und agieren, folgen im anschließenden Kapitel zu viele Ereignisse aufeinander, wobei deren Ursachen teilweise nicht ganz nachvollziehbar sind oder "plump" wirken. Ich halte auch nicht so viel von dem Umstand, dass die Kapitel zum Ende hin immer kürzer werden, obwohl im späteren Verlauf des Buches das meiste passiert.

Die Charaktere sind markante Figuren, die alle eindeutig ihre klassischen Heldenrollen spielen: ein Gladiator als robuster Schadensschlucker, eine Waldmenschenkriegerin als wendige Nahkämpferin, eine unterstützende Geweihte und auch Gelehrte und Magier sind von der Partie. Die Helden sind liebevoll erdacht und ausgearbeitet und für jeden Geschmack ist jemand dabei. Alle Hauptfiguren machen im Laufe des Buches eine Interessante Entwicklung durch.

Zu gezwungen und somit lästig fand ich die extrem ausschweifenden Textpassagen, in denen es im Nullkommanix sogar zu Orgien kam. Das wirkte nach krampfhafter "Sex-must-be-in-there"-Manier, auf die ich in ihrem Detailreichtum viel lieber verzichtet hätte.

Ziemlich bedauernswert war für mich, dass ich völlig ohne Antworten aus dem Buch entlassen, und in meiner Hoffnung, von Uthuria (um das es ja gehen soll) auch nur einen Streif zu sehen, enttäuscht wurde. Natürlich soll es um des nachfolgenden Buches Willen offen enden. Aber zumindest irgendwas sollte abschließend erreicht worden sein.

Im Großen und Ganzen gefiel mir das Buch trotz der eben erwähnten Makel. Das liegt hauptsächlich an den Charakteren, die mir (fast!) ausnahmslos ans Herz gewachsen sind und der Humor, der von Anfang bis Ende des Buches stets vertreten ist. Auch positiv möchte ich das Cover des Buches hervorheben, in dem sichtlich Herzblut steckt. Alles und jeder, was dort zu sehen ist, ist auch im Roman zu finden, wobei auf Details viel Wert gelegt wurde.

Mein Fazit: Eher Durchschnitt, wenn auch oberer. Ich bereue das Lesen des Buches nicht und schaue dem zweiten Teil entgegen. In der Hoffnung, dass dieses meine offenen Fragen beantwortet. Empfehlen kann ich dieses Buch nur jemandem, der Spaß an Seefahrtsgeschichten hat und definitiv gewillt ist, auch den zweiten und dritten Teil zu lesen. Denn dieser erste Band hat keine in sich geschlossene Geschichte.

Für mich bedeutet das: eine 3

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