Abk.: SdR

Schild des Reiches

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PublikationenRegionalbeschreibungen (DSA1-4)

DSA4 / 4.1:
G0 Geographia Aventurica
G1 In den Dschungeln Meridianas G2 Unter dem Westwind
G3 Raschtuls Atem • G4 Angroschs Kinder
G5 Land der Ersten Sonne • G6 Am Großen Fluss
G7 Aus Licht und Traum • G8 Herz des Reiches
G9 Schild des Reiches • G10 Land des schwarzen Bären
G11 Reich des Roten Mondes • G12 Reich des Horas
G13 Im Bann des Nordlichts • G14 Schattenlande
G15 Die reisende Kaiserin • GA Aventurischer Atlas

Aventurische Jahrbücher:
1035 BF1036 BF1037 BF


DSA3:
Al'Anfa und der tiefe SüdenFiruns AtemBorbarads Erben
Dunkle Städte, Lichte WälderFürsten, Händler, Intriganten
Das Herzogtum WeidenDas Königreich AlmadaRauhes Land im hohen NordenStolze Schlösser, dunkle Gassen
Die Welt des Schwarzen Auges


DSA2:
Das BornlandDas Königreich am YaquirDas Fürstentum AlberniaDas Land des Schwarzen AugesDas Orkland
Thorwal und die Seefahrt des Schwarzen Auges
Die Wüste Khom und die Echsensümpfe


DSA1:
Havena

[?] G09 " G9 Schild des Reiches
RS SdR.jpg
Regionalbeschreibung (Hardcover)
Regelsystem DSA4
Thema Weiden, Greifenfurt, Weißtobrien, Raben-, Travia- und Wildermark
Derisches Datum 1030 BF
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 200 (Erstauflage)
Verwandte Publikationen
Zugehöriger Abenteuerband Steinzeichen
Vorgänger-
publikation
Stolze Schlösser, Dunkle Gassen, Das Herzogtum Weiden, Borbarads Erben
Nachfolge-
publikation
bisher keine
Mitwirkende (Vollständige Liste)
Bandredaktion Florian Don-Schauen, Ulrich Kneiphof, Daniel Simon Richter
Cover Vincent Dutrait
Verfügbarkeit
Erschienen bei Ulisses
Erscheinungs­datum 2007/08/31 " 31. August 2007
2. Auflage 2014/09/04 " 04. September 2014[1]
Preis 28 € (Erstauflage)
Preis pro Seite 14 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 34.13 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-940424-06-8
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
F-Shop
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
Links
Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen lorp.de von Volker Thies
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Die nördlichen und östlichen Grenzprovinzen des Mittelreichs haben im Verlauf ihrer Geschichte immer wieder schwere Zeiten durchgemacht. Sie sind und waren der Schild des Reiches, der die zentralen Provinzen vor den Bedrohungen von außen schützen musste. Und dieser endlose Kampf hat die Menschen und ihre Kultur geprägt.

Die Herzogtümer Tobrien und Weiden und die Marken Greifenfurts, Perricums und des ehemaligen Fürstentums Darpatien gelten als abgelegen und weithin rückständig: Wer an die Schildlande denkt, vor dessen innerem Auge erscheinen sofort Bilder von wehrhaften Rittern, trutzigen Burgen, von rauem Land und bedrohlichen Feinden wie Orks, Goblins und den Schergen der Schwarzen Lande. Hier ringen altvordere Barone mit reichen Kaufleuten, Geweihte der Zwölf mit den Schamanen der nichtmenschlichen Rassen und Bauer und Viehhirte mit Raubrittern und Halsabschneidern. In fast jedem düstren Wald und in vielen kleinen Dörfer warten Abenteuer auf die Helden, gilt es alte Geheimnisse zu entdecken und Bösewichter zu stellen. In solchen Landen reifen immer wieder strahlende Helden heran, deren Taten weithin besungen werden.

Klappentext von Schild des Reiches; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Enthaltene Karten und Pläne

Doppelt angegebene Karten sind in zwei Versionen enthalten: einmal mit Nummern versehen (für den Meister) und einmal nicht (für die Spieler).

  • Landkarte Die Schildlande (farbig)
  • Landkarte Die Schildlande politisch (Stand 1030 BF) (s/w)
  • Stadtplan Greifenfurt (2x sw)
  • Stadtplan Perainefurten (sw)
  • Stadtplan Perricum (sw)
  • Stadtplan Trallop (2x sw)

Mitwirkende[Bearbeiten]

Liste bearbeiten

Autoren
Mike Antonowitsch, Kolja Behrens, Björn Berghausen, Peter Diehn, Florian Don-Schauen, Lars Feddern, Stephan Feger, Robin Fehmer, Marcus Friedrich, Patrick Fritz, Chris Gosse, Jay Hagenhoff, Tobias Hamelmann, Chris Hellinger, Magnus Hermann, Christian Hötting, Peter Horstmann, Jens Arne Klingsöhr, Ulrich Kneiphof, Holger Kretz, Jan Liedtke, Uli Lindner, Martin Lorber, Michael Masberg, Michael Maurer, Christian Meiners, Mathias Mesing, Olaf Michel, Susi Michels, Elias Moussa, Knud Nommensen, Frank Parting, Nina Passon, Patrik Reed, Katja Reinwald, Daniel Simon Richter, Axel Riegert, Thomas Römer, Nina Schellhas, Walter Scholger, Martin Schmidt, Boris Schneider, Michelle Schwefel, Stefan Trautmann, Volker Weinzheimer, Anton Weste, Tyll Zybura
Mitarbeiter
Lena Falkenhagen, Stefan Küppers, Rene Littek, Katharina Pietsch, Ralf Dieter Renz, Stephanie von Ribbeck und Tahir Shaikh
Lektorat
Florian Don-Schauen, Jörg Hübner
Gesamtredaktion
Florian Don-Schauen, Thomas Römer
Umschlaggestaltung & graphische Konzeption
Ralf Berszuck
Satz
Christian Lonsing
Innenillustrationen
Caryad, Frank Freund, Rick Hershey, Friederike Hölscher, Björn Lensig, Don Oliver Matthies, Michael Nietzer, Mia Steingräber, Florian Stitz, Eva Zimmermann, die Bilder auf den Seiten 73, 166 und 193 mit freundlicher Genehmigung von Marcus Friedrich
Karten und Pläne
Ina Kramer (Farbkarte), Heiko Buchholz, Niels Gaul, Martin Lorber, Olaf Papke, Horst Thiele
Belichtung, Druck und Aufbindung
MediaPrint-Percom GmbH und Co KG, Westerrönfeld

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Regionalbeschreibung: Schild des Reiches (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Fil, Wulf
gut  (2) Mythram Leuenbrand von Perricum, miro, Josold, Ibranax
zufriedenstellend  (3) Waldemar, De Roit, Derograph, Aikar Brazoragh, 82er, Denker
geht so  (4) Ucurian
schlecht  (5)
Durchschnitt 2.5
Median 3
Stimmen 13

Kommentare[Bearbeiten]

Marius:

Inhaltlich wie immer durchaus ansprechend, aber irgendwie hat die Redaktion des Bandes meiner Meinung nach gepennt. Im Gegensatz zu den letzten Regionalbänden gibt es gibt kein einleitendes Kapitel in dem die Gesamtregion beschrieben wird. Das erste Kapitel heißt zwar „Schildlande“, aber wer oder was die Schildlande eigentlich sind, steht dort nicht. Ein gemeinsames Geschichtskapitel fehlt auch. Stattdessen fängt das Buch direkt mit der Ritterspielhilfe an (harter Einstieg), gefolgt von Abschnitten zur Wildnis und dem Glauben der Schildlande. Bei letzteren Abschnitten erschließt sich mir auch nicht, weswegen gerade diesen Themen so viel Platz gewidmet wurde (mal abgesehen davon, dass sie ohne Einleitung völlig in der Luft hängen).
Eine weitere Stelle an der ich die ordnende Hand einer Redaktion vermisse sind die beschriebenen Goblins aus Roter und Schwarzer Sichel. Die Konzepte der beiden Pärchen (jeweils großer Häuptling und uralte Schamanin) sind sich so ähnlich, dass eine von beiden entfallen könnte ohne vermisst zu werden.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:


Im Jahr 1998 wurde - interessanter Weise als eine der letzten Regionalbeschreibung - die Box Stolze Schlösser, dunkle Gassen, die sich dem zentralen Mittelreich widmete, veröffentlicht. Im Rahmen der Überarbeitung nach DSA4 wurden die Regionalbeschreibungen für das Mittelreich neu gegliedert und über mehrere Bände aufgeteilt. Bereits erschienen sind die Bände Am Großen Fluss (2005) und Herz des Reiches (2006). Als abschließender Teil der "Mittelreichbeschreibung" ist nun auch der Band Schild des Reiches erschienen, der sich mit den sogenannten Schildlanden (Weiden, Weiß-Tobrien, Greifenfurt. Perricum und das ehemalige Darpatien) beschäftigt.

Nach einem obligatorischen Vorwort beginnt Schild des Reiches mit einem allgemeinen Überblick über die Schildlande. Hier spielen auf 22 Seiten insbesondere die Themen Rittertum, Wildnis und Glaube eine wichtige Rolle. Es folgen Beschreibungen der einzelnen Regionen Finsterkamm (3 Seiten), Mark Greifenfurt (14 Seiten), Schildlande jenseits der Reichsgrenzen (5 Seiten), Herzogtum Weiden (29 Seiten), abgelegene Regionen (10 Seiten), Herzogtum Tobrien (16 Seiten), das ehemalige Fürstentum Darpartien (31 Seiten) und schließlich die Markgrafschaft Perricum (7 Seiten). An die eigentliche Regionalbeschreibung schließen sich Abschnitte über Persönlichkeiten der Region (26 Seiten) und der Mysteria et Arcana (22 Seiten) an, bevor Schild des Reiches von 3 Anhängen, dem Index und den Karten in der Kartentasche abgeschlossen wird.

Noch mehr als in den in Herz des Reiches beschriebenen Regionen haben die Ereignisse in Folge der Rückkehr Borbarads und insbesondere des Jahrs des Feuers in den Schildlanden Spuren hinterlassen. Nachdem sich der Staub etwas gelegt hat, werden nun die neuen Verhältnisse im Rahmen einer Regionalbeschreibung nochmals übersichtlich dargestellt.

Wie in Herz des Reiches geht es auch in Schild des Reiches eher bodenständig zu. Große Mysterien wie in Aus Licht und Traum (2005) oder Am Großen Fluss finden sich hier nicht. Viel mehr ist die Spielhilfe thematisch vom elementaren Kampf ums Übelreben geprägt, den die Bewohner der Region jeden Tag aufs Neue ausfechten müssen. Dabei haben die Autoren erst gar nicht versucht, das Rad neu zu erfinden, sondern sich mehr darauf konzentriert, alle verfügbaren Informationen zu der Region zusammen zu tragen und zu aktualisieren. Neben den Inhalten aus Stolze Schlösser, dunkle Gassen und dem Aventurischen Boten ist hier auch die mittlerweile schon recht betagte Weidenspielhilfe Das Herzogtum Weiden (1995) mit eingeflossen.

Auf Grund der eher bodenständigen Inhalte liest sich Schild des Reiches naturgemäß nicht ganz so flüssig wie die Beschreibung exotischer Regionen. Dennoch ist es den Autoren gelungen, die Spielhilfe nicht nur informativ, sondern auch interessant und spannend zu gestalten. Maßgeblich hierfür ist neben der Tatsache, dass die bisher verfügbaren Informationen zu den hier beschriebenen Regionen teilweise (vor allem Weiden) wirklich alt waren, auch der schöne Schreibstil (Ausnahmen siehe unten) und die geschickte Kombination der reine Regionalbeschreibungen mit interessanten Detailinformationen (zum Beispiel zum Rittertum), die direkt im Rollenspiel umgesetzt werden können.

Layout:
Wie mittlerweile in Regionalbeschreibungen üblich, findet sich auch in Schild des Reiches im Text immer wieder ein Schwarzes Auge Symbol mit einer Seitenangabe, das auf eine Spielleiterinformation zu dem Thema an anderer Stelle des Buches verweist. Inhalte, die für das Rollenspiel von besonderem Interesse sein sollen, sind grau hinterlegt, ohne dass jedoch immer nachvollziehbar wäre, warum ausgerechnet diese Information von besonderem Interesse ist. Die in anderen Publikationen verwendeten Verweise auf konkrete Abenteuer fehlen leider.

Praktisch ist hingegen, dass das Buch teilweise Einblicke in die zukünftige Entwicklung der Region gibt. Für die Planung von Abenteuern ist diese "Hellsicht" unter Umständen ein großer Vorteil.

Die Illustrationen wirken leider alles andere als homogen. Schild des Reiches wurde mit unterschiedlichsten Stilen von Strichzeichnung bis hin zu Fotodetails in verschiedenen Qualitätsstufen illustriert. Mir hat dieser Stilmix nicht gefallen.

In Schild des Reiches haben die Autoren auch die "Kunst" wieder entdeckt, im Text zwischen den Geschlechtern hin und her zu springen. So ist zum Beispiel teilweise von "Ritter" die Rede, während im nächsten Abschnitt plötzlich von einer "Ritterin" gesprochen wird. Dieser emanzipierte Schreibstil wirkt auf mich störend auf den Lesefluss und hebt Unterschiede eher hervor, als dass er zur Gleichberechtigung beiträgt.

Fazit:
Mit Schild des Reiches wird die Beschreibung der wohl meistbespielten Region Aventuriens abgeschlossen. Für das Rollenspiel im offiziellen Aventurien oder vor dem Hintergrund des klassischen Mittelalters ist die Spielhilfe daher obligatorisch. Mit Steinzeichen ist zudem eine offizielle Abenteuer-Anthologie zur Regionalbeschreibung geplant. Für die solide umgesetzte Regionalbeschreibung mit wenigen Fehlern gibt es von mir 8 von 10 Punkten.

--Marc Völker, 2007

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