Rastullah/Spielerspekulationen

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  • Rastullahs Identität ist ein häufiger Gegenstand von Spekulationen.
    • Besonders häufig werden hierbei der Gigant Raschtul, der Namenlose sowie Los angeführt.
    • Des Weiteren hält sich hartnäckig das Gerücht, die Offenbarung Rastullahs sei nur der Scherz eines betrunkenen Magiers gewesen. Das ist mit der Konvertierung des Rondra-Gläubigen Hahmud Dhach'gamin nicht zu vereinbaren, da es die Göttin vermutlich auf den Plan gerufen hätte.
  • Im Abenteuer Pfade des as'Salis, des All-Einen: Rastullahs Rache kommt es zu einem Ereignis, das mutmaßlich - aber sehr wahrscheinlich - als Wunder des Eingottes gewertet werden kann. Dies wäre nach dem Erscheinen Rastullahs in Keft (s.o.) die zweite Manifestation seiner Macht bzw. das zweite Zeichen seiner Existenz.
  • Rashtul al'Sheik, der erste Herrscher der Tulamiden, hatte ebenso wie Horas eine übermenschliche Lebensspanne und verschwand ohne zu sterben. In Folge wurde er auch als Gott verehrt, unter anderem in Rashdul als Rasch-Dhul, was schon sehr nach Rastullah klingt. Demnach wäre Rashtul al'Sheik ein Gott auf Deren gewesen, der seinem Volk die Zivilisation brachte. Vermutlich war er ursprünglich auch eine Gottheit der Trolle. Vermutlich war er ein Gigant, da er die Götter aus den Blutstropfen von Los als seine Geschöpfe sieht, die er noch schnell vor seinem Schlaf erschuf, um die Welt zu verwalten. Da die Götter nicht gegen den scheinbaren Frevel Rastullah vorgehen, ist Rastullah anscheinend sehr mächtig - zumindest also der älteste der Giganten.
  • Es gibt Spekulationen, dass Rastullah nicht nur mit Raschtul, sondern auch mit Brazoragh und Zirraku identisch und Rahja seine eigentliche Frau sei. Dafür spräche auch, dass das Paradies der Rahja als Zelt aus feingesponnenem Licht, das die Farbe des Himmels und des Wassers hat, beschrieben wird. Rashtul al'Sheik könnte demnach ein durch ihn erwählter Troll gewesen sein. Wenn dies nun aber zuträfe, könnte man eine Parallele darin ziehen, dass ja alle Völker (mit Ausnahme der Trolle und Trollzacker, die dafür zu schwer sind), die Brazoragh, Raschtul oder Rastullah verehren (Ferkinas, Orks, Novadis) Reitervölker sind (was auch daher kommen könnte, dass eben Rastullahs/Raschtuls/Brazoraghs/Brazirrakus Frau Rahja ist, die Herrin der Pferde). Bezieht man hier noch mit ein, dass eben diese Völker (Ferkinas, Orks, Novadis) zudem auch Kelche schmieden ("Kelch der Rahja"), so ließe sich mutmaßen, dass nicht nur Pferde als divinatorisches Bindeglied eine Parallelvermutung der göttlichen Entitäten stützen, sondern auch eine Vorliebe für berauschende Substanzen (siehe auch Säbeltänzer, Beni Dervez, Brazoragh). Alles in allem weisen die Bezüge zu anderen kultur-religiösen Kontexten weit über das Kernsoziotop der Rastullahgläubigen hinaus und lassen Raum für Spekulationen.
  • Ra/ôs(c)htul(l)(a)(h): Wenn man alle Entitäten mit ähnlichem Namen aufzählt, ist das Ergebnis eine interessante Chronologie. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass sich von diesen Entitäten nur Rashtul al'Sheik und Rastullah sterblichen Wesen gezeigt haben und ihr Auftreten im Abstand eines tulamidischen Äons erfolgte. Da dies als Zufall zu unwahrscheinlich ist, ist zumindest zu vermuten, dass es sich bei diesen beiden um eine Wesensheit handelt. Wenn die Namensähnlichkeit und die derographische Häufung als Indizien reichen, können alle unten genannten als ein Wesen betrachten werden. Die genaue Art dieser Entität ist aufgrund des zweimaligen Erscheinens, das gewisse Parallelen zu dem von Rohal und Borbarad aufweist (siehe MGS Seite 17), mit diesen beiden zu vergleichen. Vielleicht ist Rastullah ein Göttersohn aus dem Pantheon Rondras, oder wahrscheinlicher Rahjas?
  1. Raschtul - Vorzeit - vermutlich Gigant
  2. Raschtula - vor 2000 v. BF - Gottheit unbekannter Natur, vielleicht Offenbarung um 4800 v. BF?
  3. Rashtul al'Sheik - 2085-1779 v. BF - mächtiger Mensch (oder Troll) mit langer Lebensspanne (Vergleich: Horas, Rohal, Borbarad)
  4. Rôschtula - 1600 v. BF - Gottheit unbekannter Natur; wahrscheinlich von Raschtula abgeleitet
  5. Rastullah - 760 BF - Gottheit unbekannter Natur
  • Für die Theorie dass Rastullah ein Avatar des Namenlosen ist, spricht die Verwandtschaft der Aspekte Herrschaft/Macht (Namenloser) und Selbstdisziplin (Rastullah). Als Rastullah könnte der Namenlose unter den Augen der Zwölfgötter den reumütigen Sünder spielen: Selbstbeherrschung als in Ketten gelegte Herrschaft. Zugleich könnten die Aspekte Gesetz, Wüste und Sonne eine Verhöhnung des Praios sein. Der erste Namenlose Tag ist zugleich der 3. Rastullahellah und wird von den Novadis als Tag der Blutrache gefeiert. Ebenfalls stellen die Novadis ihren Gott nur als einzelne Körperteile dar - während der Namenlose sich bewusst verstümmelt. Hinzu kommt, dass es Kulte des Namenlosen gibt, die ihn eben als reuigen Frevler verehren, der sich wieder einen Platz in Alveran verdient hat (WdG S. 156). Schon in Myranor hatte der Namenlose das Volk der Draydal durch einen Wahren Prophet des Einen Gottes für sich gewinnen können. Die Kunde von der baldigen Rückkehr Rastullahs in Keft 1038 BF (siehe AB173) könnte mit dem Wiedererstarken des Namenlosen für DSA5 einhergehen. Diese Zusammenhänge mögen in den frühen Tagen von DSA nicht beabsichtigt gewesen sein, würde sich aber heute durchaus anbieten.