Acht Götter

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Pantheon der Acht Götter Tharuns

Arkan'Zin - Sindayru - Zirraku - Shin-Xirit
Ojo'Sombri - Numinoru - Pateshi - Nanurta

Kurzbeschreibung[Bearbeiten]

Die Acht Götter bilden ein Pantheon, das in der Hohlwelt Tharun verehrt wird. Es besteht aus sieben männlichen und einer weiblichen Gottheit. Ihnen sind in Tharun die einzelnen Sonnenstunden gewidmet.

Liste (alphabetisch geordnet)
  • Arkan'Zin der Unversöhnliche - Gott der Rache und der Finsternis, Anführer des Pantheons
  • Nanurta die Spendende - Göttin der Fruchtbarkeit und der Hingabe
  • Numinoru der Unergründliche - Gott des Meeres und der Ewigkeit
  • Ojo'Sombri der Verborgene - Gott der Geheimnisse und der Magie
  • Pateshi der Gnädige - Gott der Heilkunst und der Hilfe
  • Shin-Xirit der Unbesiegbare - Gott des Kampfes und des Schwertes
  • Sindayru der Gleißende - Gott des Lichtes und der Erkenntnis, Sonnengott
  • Zirraku der Blutige - Gott der Tapferkeit und des Todes

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich gab es einen neunten Gott, den Gott der Endzeit und der Vernichtung. Als die Acht Götter die Herrschaft über Tharun übernahmen, wollte er alle Menschen vernichten, da sie sich ständig an den Göttern versündigten.
Die anderen Götter rangen ihn nieder, raubten seinen Namen und verstießen ihn und seine Diener. Ohne Namen war es dem Gott nach dem tharunischen Weltgesetz unmöglich zurückzukehren. So war er verdammt, auf ewig zwischen den Welten zu wandeln.

Retcon[Bearbeiten]

In früheren Publikationen wurden die Acht Götter noch als Neugötter oder seltener Neungötter bezeichnet. Diese Art der Namensgebung wurde mit dem Erscheinen von Die Welt der Schwertmeister aufgegeben. Seitdem wird das Pantheon als die 'Acht Götter' bezeichnet.

Irdisches[Bearbeiten]

Das Pantheon besteht überwiegend aus männlichen Gottheiten, die einzige Göttin verfügt über die geringste Macht. Damit folgt das Pantheon nicht dem Gleichberechtigungs-Paradigma von DSA.

Irdische Entwicklung[Bearbeiten]

Die Neugötter wurden erstmals 1988 in Das Fest der Schwertmeister beschrieben. Nach der Einstellung von DSA-Professional wurden Tharun und die Neugötter kaum noch erwähnt.

Hiernach tauchte zuerst Nanurta in der DSA-Welt auf, als elfische Göttin Nanurda oder Nurti. Zirraku ist der orkische Gott Brazoragh/Braziraku.

Arkan'Zin könnte nach der Einstellung der Schwertmeister-Reihe als Vorbild für den Erzdämonen Blakharaz gedient haben. Dies schien sich auch in einigen Publikation (Tractatus contra Daemones) zu bestätigen. Nach einer Antwort zum Thema Hintergrund im Ulisses-Forum handelt es sich aber bei Arkan'Zin und Blakharaz um zwei unterschiedlichen Wesenheiten.

Mindestens vier der Neugötter haben zwölf Jahre später Eingang in die myranischen Mythologie gefunden: Shinxir (Shin-Xirit), der imperiale Kriegsgott der Oktade, Pateshi als makshapurischer Gott der Heilkunst, No'Minoru (Numinoru) im Glauben der myranischen Risso und Ojo'Shombri (Ojo'Sombri) als shingwanischer Gott der Verborgenheit und als Orr'Sombrr bei den Tighrir.
Da in Salahbathlama zu Nominibal gebetet wird, kann man annehmen, dass die Sumurrer Numinoru kannten. Auch in Aventurien haben einige Neugötter Einzug gehalten. In Ghurenia wird Arcan'Szin (Arkan'Zin) verehrt, auf Aguaduron Numinoru.

In DSA4 werden die Neugötter als „Pantheon der Neun“ aufgegriffen, als Götter, die nicht in Alveran Einzug fanden und den Zwölfgöttern Tharun als Herrschaftsgebiet entrissen. Das Pantheon der Neun besteht aus acht „guten“ Neugöttern und dem neunten Gott der Endzeit und Vernichtung als Widersacher, der nicht verehrt wird.

Personifizierung der Götter[Bearbeiten]

Die Gottheiten sind unsterbliche Wesen, die als personifizierte Naturgewalten und Allegorien bestimmter Tugenden und Prinzipien (die sich teils drastisch von aventurischen Moralvorstellungen unterscheiden) wahrgenommen werden. Obwohl die Götter als Personen gedacht werden, wird nicht näher auf ihre menschlichen Züge eingegangen. Es werden weder genaue verwandtschaftliche noch freundschaftliche Beziehungen unter den Göttern angegeben.

Publikationen[Bearbeiten]

Ausführliche Quellen[Bearbeiten]

Ergänzende Quellen[Bearbeiten]