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Land des schwarzen Bären

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PublikationenRegionalbeschreibungen (DSA1-4)

DSA4 / 4.1:
G0 Geographia Aventurica
G1 In den Dschungeln Meridianas G2 Unter dem Westwind
G3 Raschtuls Atem • G4 Angroschs Kinder
G5 Land der Ersten Sonne • G6 Am Großen Fluss
G7 Aus Licht und Traum • G8 Herz des Reiches
G9 Schild des Reiches • G10 Land des schwarzen Bären
G11 Reich des Roten Mondes • G12 Reich des Horas
G13 Im Bann des Nordlichts • G14 Schattenlande
G15 Die reisende Kaiserin • GA Aventurischer Atlas

Aventurische Jahrbücher:
1035 BF1036 BF1037 BF


DSA3:
Al'Anfa und der tiefe SüdenFiruns AtemBorbarads Erben
Dunkle Städte, Lichte WälderFürsten, Händler, Intriganten
Das Herzogtum WeidenDas Königreich AlmadaRauhes Land im hohen NordenStolze Schlösser, dunkle Gassen
Die Welt des Schwarzen Auges


DSA2:
Das BornlandDas Königreich am YaquirDas Fürstentum AlberniaDas Land des Schwarzen AugesDas Orkland
Thorwal und die Seefahrt des Schwarzen Auges
Die Wüste Khom und die Echsensümpfe


DSA1:
Havena

[?] G10 " G10 Land des schwarzen Bären
Land des schwarzen Bären.jpg
Regionalbeschreibung (Hardcover)
Regelsystem DSA4
Thema Bornland, Überwals und Rote Sichel
Derisches Datum 1030 BF
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 199 (Erstauflage)
Verwandte Publikationen
Zugehöriger Abenteuerband Rittererbe
Vorgänger-
publikation
Rauhes Land im hohen Norden
Nachfolge-
publikation
bisher keine
Mitwirkende (Vollständige Liste)
Bandredaktion Lars Feddern, Daniel Jödemann, Katharina Pietsch
Cover Alan Lathwell
Verfügbarkeit
Erschienen bei Ulisses
Erscheinungs­datum 2008/08/22 " 22. August 2008
Preis 30 € (Erstauflage)
Preis pro Seite 15,08 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 35,85 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-940424-29-7
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
F-Shop
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
Links
Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen lorp.de von Volker Thies
fantasyguide.de von Christel Scheja
Roachware


Ringbote.de
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Vor tausend Jahren errichteten die Goblins in der urtümlichen Wildnis zwischen Roter Sichel und Ehernem Schwert unter der mächtigen Schamanin Kunga Suula ein Großreich. Ihnen folgten die Ritter des Theaterordens, die das Land mit blankem Stahl eroberten und die Rotpelze vertrieben. Heute herrschen die Nachfahren der Theaterritter, die Bronnjaren, über das Bornland und ihre leibeigenen Untertanen, während die Händler der freien Städte sich einen Namen als tüchtige Kauffahrer erworben haben. Und doch sind nicht die Menschen die eigentlichen Herren dieses Landstrichs – sondern eher die beiden mächtigen Flüsse Born und Walsach, die uralten Wälder, in dessen größtem – dem Bornwald – ein leibhaftiger Riese haust, und die tückischen Sümpfe, in denen Irrlichter umgehen und Sträucher wachsen, die Menschen in Bestien verwandeln können.
Klappentext von Land des schwarzen Bären; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Enthaltene Karten und Pläne

Doppelt angegebene Karten sind in zwei Versionen enthalten: einmal mit Nummern versehen (für den Meister) und einmal nicht (für die Spieler).

  • Landkarten: Das Bornland und Umgebung (farbig), Der erste Exodus der Norbarden (sw), Der zweite bis siebte Exodus (sw), Eroberung des Bornlandes durch die Theaterritter (sw)
  • Stadtpläne: Festum (farbig und sw), Firunen (sw), Neersand (sw), Norburg (farbig und sw), Ouvenmas (sw), Rodebrannt (sw), Vallusa (farbig und sw)

Mitwirkende[Bearbeiten]

Liste bearbeiten

Autoren
Oliver Baeck, Björn Berghausen, Armin Bundt, Lars Feddern, Chris Gosse, Magnus Herrmann, Daniel Jödemann, Ulrich Lang, Uli Lindner, Kathrin Lieb, Katharina Pietsch, Stephanie von Ribbeck, Mark Wachholz und Tyll Zybura
Mitarbeiter
Peter Diehn, Fabian Flüss, Stephan Frings, Patrick Gouder, Thorsten Grube, Christian Hellinger, Daniel Heßler, Ingolf Karkosch, Stefan Küppers, Julian Marioulas, Anil Paralkar und Daniel Richter
Gesamtredaktion
Florian Don-Schauen, Thomas Römer
Lektorat
Florian Don-Schauen, Thomas Römer
Umschlaggestaltung, graphische Konzeption und Satz
Ralf Berszuck
Innenillustrationen
Nicolas Bau, Björn Berghausen, Boros&Szikszai (Agentur Kohlstedt), Caryad, Vincent Dutrait, Ruud van Giffen, Horus, Ina Kramer, Norbert Lösche, Jörg Raddatz, Mia Steingräber, Florian Stitz, Ugurcan Yüce
Karten, Grundrisse und Stadtpläne
Ralf Hlawatsch, Daniel Jödemann, Ina Kramer, Gun-Britt Tödter
Belichtung, Druck und Aufbindung
MediaPrint-Percom GmbH und Co KG, Westerrönfeld

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Regionalbeschreibung: Land des schwarzen Bären (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Waldemar, Mythram Leuenbrand von Perricum, miro, Babo der Baba, Aikar Brazoragh
gut  (2) De Roit, Josold, 82er, Ibranax
zufriedenstellend  (3) Derograph
geht so  (4)
schlecht  (5)
Durchschnitt 1.6
Median 1.5
Stimmen 10

Kommentare[Bearbeiten]

Babo der Baba:

Tolle Spielhilfe, hilft mir sehr beim Spielen eines Sohnes eines Bronnjaren. Vergleichen kann ich es nur mit der DSA2-Spielhilfe Das Bornland. Und da ist Land des schwarzen Bären viel besser, vor allem, weil mehr zum Alltagsleben im Bornland zu finden ist.

Waldrabe: In „Land des schwarzen Bären“ sind keine Informationen über die Nivesen enthalten, obwohl diese im Bornland vorkommen. Auch in keiner anderen Regionalspielhilfe zu DSA 4 sind bisher nähere Informationen über Nivesen und die Nivesenlande enthalten. In der Vorgängerpublikation Rauhes Land im hohen Norden waren entsprechende Informationen über Nivesen noch enthalten. Die Box umfasste noch 300 Seiten, das Buch nur noch 200, bei etwa gleichem Preis. Davon abgesehen ist „Land des schwarzen Bären“ eine sehr gelungene Spielhilfe.

miro:

Hinweis: Die Nivesen werden im zukünftigen Band Im Bann des Nordlichts behandelt.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:


Rezension von Marc Völker, 2008

Mit Land des schwarzen Bären ist die Überarbeitung der Regionalspielhilfe Rauhes Land im Hohen Norden (1998) erschienen. Die Regionalbeschreibung beschäftigt sich mit der Region zwischen der Roten Sichel im Westen, Ehernem Schwert im Osten, Gloranien im Norden und dem Perlenmeer im Süden.

Nach dem einleitenden Vorwort und einem Überblick über die Region (und die Regionalbeschreibung) inklusive einer Übersichtskarte befasst sich das erste größere Kapitel mit der Geschichte der Region, beginnen mit der "Vorzeit" über die Geschichte der Hochelfen und der Theaterritter bis hinzu den jüngsten regionalen Entwicklungen. Der folgende (größte) Abschnitt befasst sich mit der Beschreibung der Region selbst. Zunächst beschreiben die Autoren das Bornland im Detail von der Geografie bis hin zum bornländischen Kolonialreich. Es folgen Beschreibungen des Überwals und der Roten Sichel, die naturgemäß etwas weniger umfangreich ausfallen. Die folgenden beiden Kapitel befassen sich mit den mehr oder weniger exotischen Völkern der Region: Den Norbarden und den Goblins. Während erstere bereits in Rauhes Land im Hohen Norden beschrieben wurden und es sich somit bei der Beschreibung lediglich um ein "Update" handelt, existierten zu den Rotpelzen bisher nur spärliche Informationen, die hier erstmals zusammengetragen und detailliert ausgearbeitet wurden. Abgeschlossen wird der Band durch obligatorische Kapitel zu Persönlichkeiten der Region, der Mysteria et Arcana, den Anhängen, dem Index und der Kartentasche.

Mit Land des schwarzen Bären vollführen Autoren einen Spagat zwischen atmosphärisch dichten und detaillierten Beschreibungen auf der einen sowie Abenteueraufhängern und hinreichend Freiraum für den Spielleiter auf der anderen Seite. Das Buch ist gleichzeitig eine hervorragende Lektüre für DSA-Fans, als auch eine Fundgrube für Spielleiter, ohne dass eine der beiden Seiten vernachlässigt wurde. Es ist den Autoren hervorragend gelungen, die Spielhilfe interessant, informativ und zuweilen auch spannend zu gestalten. Der Schreibstil liest sich flüssig, und die Motivation zum Weiterlesen ist hoch. Inhaltlich beschreitet Land des schwarzen Bären einen Mittelweg zwischen bodenständigen Informationen und fremdartiger Exotik. Die bekannten Inhalten wurde gesichtet, überarbeitet und durch neue Details ergänzt, ohne dabei aufgewärmt oder überfrachtet zu wirken.

Rein geografisch ging Rauhes Land im Hohen Norden wesentlich weiter (nach Norden) als Land des schwarzen Bären. Jedoch werden die Beschreibungen der Nordlande in der voraussichtlich 2009 erscheinenden Regionalbeschreibung mit dem derzeitigen Arbeitstitel Gloranien & Hoher Norden behandelt

Nur bedingt überzeugen konnte mich die Beschreibung der Goblins. Grundsätzlich sind die Texte über die Rotpelze interessant und vor allem sehr humoristisch verfasst. Beim Lesen fällt es mehr als einmal schwer, ein Schmunzeln zu unterdrücken (zum Beispiel Suul Unvingul). Jedoch sind die Rotpelze, wie sie in Land des schwarzen Bären beschrieben werden, nur sehr schwer spielbar. Meines Erachtens sind die Autoren auf dem Mittelweg zwischen Exotik und Spielbarkeit etwas zu sehr in Richtung Exotik abgedriftet. Die Tatsache, dass ein Goblinheld gegenüber menschlichen Charakteren sehr viele Handicaps in Kauf nehmen muss, die kaum durch irgendetwas aufgewogen werden, wird die meisten Spieler abschrecken. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang also primär die Erwartungshaltung: Wer nach Hintergrundinformationen zu den Goblins sucht, wir in Land des schwarzen Bären reichlich "Futter" finden. Wer einen Goblin spielen möchte, dessen Begeisterung könnte sich in Grenzen halten. Zumindest gelingt es den Autoren, beim Leser (zumindest bei mir) Sympathie für die Rotpelze zu wecken.

Voll begeistern konnte mich hingegen die Beschreibung der Norbarden, die stimmungsvoll, spannend und witzig geschrieben ist. Die Beschreibung macht die Norbarden sowohl zu idealen Spielcharakteren, als auch zu einem hervorragenden Hintergrund für Abenteuer. Positiv fällt in diesem Zusammenhang auf, dass hier sehr viel fein justiert wurde, nachdem man in Rauhes Land im Hohen Norden in Hinblick auf die Norbarden in machen Punkten (z. B. Analogie mit irdischen Volksgruppen) etwas über das Ziel hinausgeschossen war.

Layout:
Land des schwarzen Bären ist als Hardcover erschienen. Wie üblich, findet sich auch in dieser Spielhilfe im Text ein Schwarzes-Auge-Symbol mit einer Seitenangabe, das auf eine Spielleiterinformation zu dem Thema an anderer Stelle des Buches verweist. Inhalte, die für das Rollenspiel von besonderem Interesse sind, wurden grau hinterlegt. Hierzu ist anzumerken, dass in Land des schwarzen Bären im Gegensatz zu manch anderer Regionalbeschreibung im Regelfall nachvollziehbar ist, warum eine Information als "besonders spielrelevant" eingestuft wurde.

Im dem ein oder anderen Text finden sich auch kleinere Hinweise auf die Zukunft der Region. Leider sind diese Informationen jedoch recht spärlich, nicht gesondert gekennzeichnet und im Rollenspiel nur bedingt verwertbar.

Die Illustrationen sind sehr hochwertig und wirken zudem trotz diverser Zeichenstilen relativ homogen. Ein Großteil wurde aus alten Publikationen übernommen. Lediglich ein paar ganz alte Zeichnungen passen nicht mehr wirklich ins Bild und hätten einer Überarbeitung bedurft.

Fazit:
Mit Land des schwarzen Bären wurde eine ohnehin schon sehr gute Regionalspielhilfe hervorragend überarbeitet und aktualisiert. Außer ein paar kleineren Ungereimtheiten, die teilweise auch noch aus Vorgängerpublikationen übernommen wurden, weist diese Regionalspielhilfe nur sehr wenige Schwächen auf. Vor dem Hintergrund, dass das Bornland auch die erklärte Lieblingsregion des Vaters der Schwarzen Auges - Ulrich Kiesow - war, ist das Buch wohl für viele DSA-Fans Pflichtlektüre. Aber auch ohne diesen Bonus kann Land des schwarzen Bären vollumfänglich überzeugen, und ich bin auf die Anthologie Rittererbe (2008) gespannt. Von mir erhält Land des schwarzen Bären daher 9 von 10 Punkten

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