Löwin und Mantikor

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Begriffsklärung Weitere Artikel mit gleichem Namen: Mantikor (Begriffsklärung). Dort angezeigte Kurzcharakterisation dieses Artikels: Roman Nr. 107.
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Biographische Romanserien:
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[?] R107 " R107 Löwin und Mantikor
Löwin und Mantikor-Roman107.jpg
Roman (Softcover)
Derisches Datum Datumsangabe fehlt
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 300 (Erstauflage)
Mitwirkende
Autoren Jochen Hahn, Karsten Kaeb
Cover Arndt Drechsler
Illustrationen
Pläne
Spielwelt-Informationen
Ort Sichelstieg, Braunsfurt, Trallop
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei FanPro
Erscheinungs­datum 2009/05/15 " 15. Mai 2009
Preis 9,00 (Erstauflage)
7,99 € (Download)
Preis pro Seite 3 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 10,54 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-89064-249-9
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
F-Shop
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
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Links
Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen lorp.de von Philipp Kiefner
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Der strenge Winter steht bevor, und die Amazonen von Yeshinna warten dringend auf eine Salzlieferung. Schließlich werden Offizierin Zahira und die junge Inja ausgesandt, um den Salzhändler aufzusuchen und zur Rede zu stellen. Als Zahira bei einem Überfall getötet wird, wird Inja klar, dass mehr hinter der Sache steckt, als Königin Gilia ahnt. Da sie sich in der Welt außerhalb der vertrauten Burgmauern nicht auskennt, schließt sie sich der Söldnerin Erethia an, die auch noch eine Rechnung mit den Räubern offen hat, die Zahira getötet haben. Obwohl beide Frauen das gleiche Ziel haben, haben Amazone und Söldnerin sehr unterschiedliche Vorstellungen, wie sie es erreichen – und so ist ein Streit unvermeidlich ...
Klappentext von Löwin und Mantikor; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: Löwin und Mantikor (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Sommi
gut  (2) Crysis, Irion
zufriedenstellend  (3) Theaitetos, Nottr, Callidor, Lucian
geht so  (4)
schlecht  (5)
Durchschnitt 2.4
Median 3
Stimmen 7

Kommentare[Bearbeiten]

Nottr:

Die Charaktere sind gut dargestellt, alles in allem auch gut geschrieben, aber die Story und der Spannungsbogen sind etwas seicht.

Callidor:

Das Buch fand ich ok. Es sticht nicht aus der Menge hervor, wer aber eine Amazone am Spieltisch verkörpern will findet hier ein paar Anregungen.

Irion:

Das Buch hat mir gut gefallen. Die Story ist in der Tat etwas seicht, ist aber sehr angenehm zu lesen. Man merkt, dass zwei Männer die weiblichen Protagonistinnen darstellen, dies tut dem guten Gesamteindruck allerdings keinen Abbruch. Dieser Roman sticht vor allem deshalb positiv aus der Menge hervor, da hier Autoren Mut beweisen und die Praioskirche entgegen dem Mainstream endlich mal als das darstellen, was sie im Kern ist: etwas Gutes, was für Recht, Ordnung und das Licht steht und kein Haufen von unsympathischen, fehlgeleiteten und letztlich bösen Inquisitoren, wie man bei der Lektüre von DSA-Romanen mittlerweile annehmen muss. Chapeau!

Lucian:

Solide Geschichte, wenn auch etwas flach. Die letzten 80 Seiten waren um einiges unangenehmer zu lesen als die ersten, da die Geschichte dort auf einmal enorm an Fahrt aufnimmt, der Schreibstil deutlich schlechter wird und sich zudem immer mehr Grammatikfehler ins Buch schleichen. Als hätte hier ein anderer Autor übernommen der die Geschichte schnell zu einem Ende bringen wollte... Schade, weil der Anfang mir recht gut gefallen hat. Wäre das Ende im selben Stil gehalten wie die ersten 200 Seiten, hätte das Buch wohl um die 350 Seiten und würde von mir eine 2 bekommen.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Marc Völker, 2009

Der Buchtitel Löwin und Mantikor spielt auf den Glauben der beiden Hauptprotagonistinnen an. Während die Amazone Inja selbstverständlich der Kriegsgöttin Rondra anhängt, deren Zeichen die Löwin ist, gehört die Söldnerin Erethia, wie die meisten Söldner, der Glaubensgemeinschaft des Gottes Kor an, dessen Symbol der Mantikor ist. Wo im Rondra-Kult ritterliche Tugenden und Ehre hochgehalten werden, befasst sich die Kor-Kirche eher mit den praxisorientierten (und zuweilen sehr blutigen und schmutzigen) Aspekten des Kriegshandwerkes. Aufgrund dieser unterschiedlichen Auslegungen des Themas sind natürlich Konflikte zwischen den beiden Charakteren vorprogrammiert. Diese Konflikte tragen die Handlung über weite Strecken.

Die beiden Hauptcharaktere sind ganz klar die Stärke des Romans. Die Charakterzeichnung ist, soweit sie Inja und Erethia betrifft, absolut vorbildlich. Die Charaktere sind meiner Aufassung nach stets glaubwürdig, wobei man zuweilen den Eindruck hat, schon an der Grenze eines erotischen Romanes zu kratzen. Diesbezügliche Anspielungen hätten die Autoren meiner Meinung nach besser etwas sparsamer eingesetzt. Unabhängig davon sind Verhalten und Handlungsweisen der Charaktere absolut glaubwürdig und machen eine Identifikation mit den Figuren für den Leser unproblematisch.

Zuweilen ist die Handlung etwas klischeehaft, und man gewinnt den Eindruck, die Autoren hätten sich etwas zu viele Anregungen in der einschlägigen Literatur geholt. Was der Handlung auch fehlt, ist ein zu den Helden passender Antagonist. Mangels eines handelnden Gegenspielers bleiben die Charaktere auf weiten Strecken sich selbst überlassen. Dadurch wirken sie blasser als eigentlich nötig. Diese Schwäche wird von den Autoren zum Teil durch eine hervorragende Hintergrundbeschreibung wieder ausgeglichen, die ordentlich recherchiert und in die aventurische Spielwelt integriert wurde.

Auffällig ist, dass sich die Ereignisse gegen Ende des Romanes quasi überschlagen, das heißt, man gewinnt das Gefühl, dass sich die Autoren im Hinblick auf die verfügbare Seitenzahl verkalkuliert hätten und nun zum Schluss viel Handlung auf wenig Seiten abbilden müssten. Dass die Geschichte darunter leidet, ist ebenso schade wie erwartet.

Ein weiteres kleines (Dauer)Ärgernis ist das Lektorat. Wie bei FanPro üblich haben sich kleine aber vermeidbare Fehler eingeschlichen, die den Eindruck erwecken, dass die Korrekturleser von DSA nicht die geringste Ahnung haben.

Layout:
Löwin und Mantikor erscheint im Paperbackformat. Das Titelbild zeigt die beiden titelgebenden Protagonisten Inja und Erethia vor dem Hintergrund einer Burg(ruine). Das Buch verfügt über eine hervorragende Dramatis Personae, jedoch leider kein Glossar, was den Einstig für DSA-Neuliege schwierig macht.

Fazit:
Löwin und Mantikor ist ein schöner und kurzweiliger DSA-Roman mit ein paar eigentlich vermeidbaren Schwächen. Den Autoren gelingt es, die Geschichte so zu erzählen, dass einerseits der Eindruck entsteht, dass die Handlung nach Aventurien gehört und andererseits die Materie dennoch einsteigerfreundlich ist. Von mir erhält Löwin und Mantikor daher 7 von 10 Punkten.

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