König der Diebe

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Biographische Romanserien:
AnswinDajinGalottaThalionmelRaidriRhiana

[?] R073 " R73 König der Diebe
KoenigDerDiebe-Roman073.jpg
Roman (Softcover)
Derisches Datum nach der Dritten Dämonenschlacht
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 332 (Erstauflage)
Mitwirkende
Autoren André Wiesler
Cover Thomas von Kummant
Illustrationen
Pläne
Spielwelt-Informationen
Ort Rommilys, östlich von Rommilys
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei Heyne
Erscheinungs­datum 2004/03 " März 2004
(PDF-Klassiker: 28. Dezember 2012)
Preis 7,95 (Erstauflage)
7,99 € (Download)
Preis pro Seite 2,39 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 10,28 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 3-453-87076-X
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
Download PDF-Shop (EPUBISBN)
Links
Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen grimoires.de von Nico Zorn
media-mania.de von Markus Bug
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Ein neues Epos aus der Welt des Schwarzen Auges, Deutschlands beliebtesten Fantasy-Rollenspiel: Der lebenslustige Hangard genießt seine Tage als König der Diebe, bis ihm ein mysteriöser Konkurrent die Krone streitig macht. Aus dem anfangs freundlichen Wettstreit wird schnell ein Kampf um Leben und Tod.
Klappentext von König der Diebe; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

  • Dies ist der letzte Roman der Hauptreihe, der vom Heyne-Verlag veröffentlicht wurde.
  • Glossar

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: König der Diebe (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Shamsharb, Torjin, Mythram Leuenbrand von Perricum, Aikar Brazoragh, Nottr, Armin, Knopey, Rondrian, Cepasaccus, Callidor, Orci, Quandt
gut  (2) Xolgrim, Crysis, Boromil Hollerow, TheSmirre
zufriedenstellend  (3) Caleya, Theaitetos
geht so  (4) Ucurian
schlecht  (5)
Durchschnitt 1.6
Median 1
Stimmen 19

Kommentare[Bearbeiten]

Xolgrim:

Ein gut gelungener Roman, den man als Phexkind gelesen haben sollte. Aber selbst ein bodenständiger Zwergenfreund, wie ich einer bin, findet schnell Gefallen an den Tugenden des Phex. Gegen Ende läuft alles etwas zu glatt und vorhersehbar, das schadet dem Buch im Ganzen aber kaum. Alles in allem ein etwas schwaches „Gut“.

Mythram Leuenbrand von Perricum:

Dieser Roman war einer meiner ersten DSA-Romane. Als Einsteiger war ich total begeistert, dieser Roman hat mich gefesselt, er war einfach nur geil, total stimmig. Er war einfach toll. Kann ich jedem nur weiterempfehlen, muss man gelesen haben.

Aikar Brazoragh:

Solltet ihr einen Jünger des Phex spielen, lest diese Buch! Es birgt ungemein viele Anregungen des Phex'Daseins … Ich war begeistert!

Caleya:

Ich bin zwiegespalten, was den Roman angeht.
Der Beginn des Buches hat mir sehr gefallen, und ich war viel am Schmunzeln und konnte es kaum erwarten, weiter zu lesen. Gegen Ende nahm das aber deutlich ab, und irgendwann wollte ich das Buch nur noch zu Ende bringen, zumal die Geschichte dann auch sehr vorhersehbar wurde.
Der Einstieg mit den Beschreibungen des Lebens eines phexgefälligen Diebes in Rommilys gefielen mir sehr gut. Ich habe den Roman gelesen, um ein wenig Anregungen für meinen phexnahen Charakter zu bekommen, und was das angeht, bin ich vollauf zufrieden: Die Stimmung kam sehr gut rüber. Besonders gut haben mir die Szenen im improvisierten „Phextempel“ mit dem Geweihten Phedrian gefallen, aber auch die Einbrüche und das Beziehungsgeflecht des Diebes waren gut beschrieben.
Sehr schade fand ich aber, dass der Phexgeweihte Phedrian außerhalb der Liturgien ein wenig farblos blieb. Natürlich sollte ein Phexgeweihter ein Mysterium bleiben und man sollte nur erahnen können, was der so alles tut, aber bei Phedrian hatte ich einfach das Gefühl, dass er überhaupt nichts tut, sondern einfach nur herumsitzt und wartet, bis der Hauptcharakter mal wieder was von ihm will. Hier hätte ich deutlich mehr erwartet.
Die Geschichte selbst fand ich einfach nur schlecht. Mich langweilen solche Dämonengeschichten mittlerweile zu Tode, zumal auch nicht viel passierte, außer das die Hauptcharaktere die ganze Zeit auf der Flucht waren und irgendwo anders Leute starben. Und auch die Geschichte des knallharten Gegners, der aber eigentlich für das Gute kämpft, und der sich zum Verbündeten wandelt, ist weder neu, noch sonderlich ansprechend für mich.
Es schien streckenweise nur darum zu gehen, zu beschreiben, wie möglichst viele Menschen möglichst brutal umgebracht werden; und am Ende sind natürlich alle bis auf die zwei tollen Hauptcharaktere tot. Hauptsache, es fließt viel Blut. Vielleicht bin ich da etwas zartbeseitet, aber mir war das definitiv zuviel.
Auch hatte ich das Gefühl, dass der Großteil der Menschen außenrum sehr unberührt blieb, ob dieser schrecklichen Ereignisse. Da werden Menschen und Zwerge inmitten des beschaulichen Rommilys auf bestialische Weise umgebracht, und nicht viel passiert. Es wird zwar davon berichtet, dass sich die Bürger jetzt nachts nicht mehr auf die Straße trauen und Kinder zuhause bleiben sollen, aber für so etwas hätte ich dann doch ein wenig mehr erwartet. Vor allem die Traviakirche, die hier immerhin ihren Hauptsitz hat, war seltsam passiv. Ein Fackelmarsch zum Grafenpalast, und das war's.
Der Epilog, in dem die beiden dann gemeinsam das Königspaar stellen, heiraten und Kinder bekommen, wirkt dann nach dem ganzen Gemetzel sehr aufgesetzt und unpassend und ist außerdem sehr kitschig.
Insgesamt gebe ich dem Roman noch eine Drei, was aber nur an dem stimmungsvollen Beginn liegt.

Knopey:

Ein leckerer Schmöker für DSA-Neulinge, ein Appetithappen für eingefleischtere Spieler, ein Muss für Phexkinder!
Ist es auch mittlerweile nicht mehr das jüngste Buch, ist das Abenteuer des Königs der Diebe, Hangard, noch immer eines der besten überhaupt. „König der Diebe“ kombiniert nichtmagische Charaktere und deren Tätigkeiten wunderbar mit der magischen Welt Aventuriens und ist eines der wenigen Bücher, die ich liebend gern mehrmals gelesen habe.

Rondrian:

Ein sehr guter Roman, der nicht nur allen Phex-Dienern Freude machen wird!

Callidor:

Mir hat der Roman ausnahmslos gefallen. Zu empfehlen.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Ragnar Schwefel

Als Mitschöpfer der ausführlichen Beschreibung der Stadt Rommilys freut es mich natürlich, dass ein DSA-Autor sich dazu entschlossen hat, einen Roman dort anzusiedeln. Allerdings sehe ich dadurch natürlich den Roman auch in einigen Punkten deutlich kritischer, als es ein unvoreingenommener Leser täte. Dies nur als Voranstellung zur folgenden Rezension.

Worum geht es? (Nur wer den Roman nicht lesen will, sollte jetzt weiterlesen, allen anderen empfehle ich das Fazit am Ende.) Wie der Titel schon sagt, geht es um den König der Diebe in Rommilys. Der jährliche Wettbewerb um diesen Phex-Titel nähert sich, und der Titelverteidiger und unangefochtene König der letzten Jahre sieht sich plötzlich ernster Konkurrenz ausgesetzt. Der unbekannte Herausforderer entpuppt sich als junge hübsche Frau, die respektlos und scheinbar erfolgreicher erscheint.

Der König fühlt sich nun bemüßigt, bei einem Magier einzubrechen, um der Herausforderung gerecht zu werden. Dort stiehlt er eine Statuette, die er besser nicht angefasst hätte. Denn durch sie gelangt ein niederer Dämon so ziemlich ungehindert in die Dritte Sphäre, was dazu führt, dass sich erstens einige brutale Morde ereignen, und zweitens der König und seine Herausforderin sich zusammenschließen, um gemeinsam all denen zu trotzen, die nun ebenfalls in den Besitz der Statuette zu gelangen versuchen. Eine Gruppe fanatischer Dämonenjäger, die sich aus tobrischen Flüchtlingen zusammensetzt, wandelt sich schließlich vom Gegner zu Verbündeten, und gemeinsam gelingt es schließlich (unter weiteren Opfern) die Statuette zu zerstören und den Dämon dahin zurückzuschicken, wohin er gehört. Zum Schluss heiraten die beiden Diebe, und wenn sie nicht inzwischen gestorben sind, haben sie viele kleine neue Diebe zur Welt gebracht.

Fazit: Wer bei der Inhaltsangabe das Gefühl hat, dieses Buch schon gelesen zu haben, dem geht es so wie mir. Unter Verwendung aller genretypischen Klischees breitet der Autor eine Geschichte aus, die man in Abwandlungen wahrscheinlich schon tausendmal Film gesehen oder in ähnlichen Büchern gelesen hat. Ich persönlich kann nicht viel mit dem Diebesgenre anfangen, egal, wo es angesiedelt ist, doch das ist mein Problem, das ich dem Autor nicht anlasten will. Doch anzulasten ist ihm, dass die erste Hälfte des Buches weitgehend spannungsarm geraten ist. Erst in der zweiten Hälfte gelingt es dem Autoren durch die Vielzahl der Gruppen, die hinter der Statuette her sind, ein wenig Spannung zu erzeugen.

Das zweite für einen DSA-Roman entscheidende Kriterium, neben der Spannung, ist das aventurische Flair. Der Autor bewegt sich im Großen und Ganzen im Rahmen des gewählten Settings, allerdings kann er nicht der Versuchung widerstehen, die Stadt wie eine Metropole wirken zu lassen und nicht wie eine mittelgroße aventurische Stadt, die sie nun einmal ist. Dem Leser, der sich in der Stadt Rommilys nicht besonders auskennt, werden viele Brüche nicht auffallen - und für die mag sogar so etwas wie Flair herüber kommen. Doch allen Lesern, die sich einmal mit der Rommilys-Beschreibung beschäftigt haben, drängen sich viele Fragen auf: z.B. was ist aus dem Waffenverbot geworden, aus dem Lichttragegebot, nach Einbruch der Dunkelheit? In dem Buch wird nicht deutlich, dass sich bei der Stadt um "Rabenmund-City" handelt. Um so unverständlicher ist es, dass der Autor einen neuen Rabenmund erfinden musste, der ohnehin nur als klischeehafter Bösewicht herhält. Hier hätte es auch ein beliebiger hoher Beamte des Grafen von Ochsenwasser sein können.

Ein Dilemma, dass leider immer wieder (auch in offiziellen Abenteuern) auftritt ist, dass viele Autoren nicht daran denken, dass die Menschen außerhalb seines Plots auch nach logischen Kriterien handeln. Nach der erwähnten üblen Mordserie wäre in dieser Stadt "der Teufel" los. Doch es wird fast nicht erwähnt, was der Stadtvogt (der nicht erwähnt wird) und seine Garde unternehmen. Auch der Graf, der den bösen angeheirateten Verwandten noch erst zur Rede stellt, will offensichtlich anschließend mit der ganzen Geschichte nichts mehr zu tun haben (was ja eigentlich auch richtig ist, da Rommilys nicht Teil seiner Grafschaft ist ... Die Stadt untersteht direkt der Fürstin bzw. ihres Stadtvogten). Es ist ja in Ordnung, wenn begründet wird, warum sich die Protagonisten nicht an die Autoritäten wenden, denn schließlich sind sie die Helden und sollen das Problem lösen, aber Aventurien ist eine "lebende Welt" - und da versuchen auch die NSCs Probleme zu lösen, auch wenn dies natürlich nicht erfolgreich ist, weil die Helden ja nicht arbeitslos werden sollen.

Widmen wir uns nun noch den beschriebenen Personen. Die einzige Figur, die nicht nur ein Abziehbild ist, ist der Hauptheld, eben der König der Diebe. Über ihn erfahren wir alles, was wichtig für seine Motivation ist, hier kann der Leser auch seine Wandlung vom unbeschwerten und selbstsicheren Phex-Kind nachvollziehen. Doch schon seine Kontrahentin und spätere Geliebte bleibt konturlos. Wir erfahren fast nichts über sie und ihre Motivation. Von den Nebenfiguren ist nur die Gestalt eines armen Beutelschneiders, der deutlich weniger von Phex gesegnet ist, wirklich so gelungen, dass sie einem näherkommt. Ansonsten bleiben die handelnden Figuren weitgehend blass.

Alles in allem also ein unterdurchschnittlich spannender Roman, der dem selbstgewählten Setting nicht gerecht wird.

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