In den Nebeln Havenas

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Begriffsklärung Dieser Artikel behandelt den Roman „In den Nebeln Havenas“. Zum Hörbuch siehe In den Nebeln Havenas (Hörbuch).
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Biographische Romanserien:
AnswinDajinGalottaThalionmelRaidriRhiana

[?] R098 " R98 In den Nebeln Havenas
In den Nebeln Havenas-Roman098.jpg
Roman (Softcover)
Derisches Datum 11. bis 27. Ingerimm 1028 BF
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 320 (Erstauflage)
Mitwirkende
Autoren Daniel Jödemann
Cover Ian Mullan
Illustrationen Ralph Hlawatsch
Pläne
Spielwelt-Informationen
Ort Meer der Sieben Winde, Havena, Nostria, Nordhag, Großer Fluss
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei FanPro
Erscheinungs­datum 2007/10/04 " 04. Oktober 2007
(E-Book: 04. Juli 2014)
Preis 9,00 € (Erstauflage)
7,99 € (Download)
Preis pro Seite 2.81 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 10.97 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-89064-496-7
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
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Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen media-mania.de von Markus Goedecke
lorp.de von Philipp Kiefner
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Havena war einst eine der reichsten Städte Aventuriens – bis die Menschen den Zorn des Meeresgottes Efferd weckten: Eine Flutwelle verheerte Havena und schuf die Unterstadt. Dennoch übt Havena auch heute noch auf viele eine große Anziehungskraft aus.

Dies gilt auch auf den Efferd-Geweihten Mero Cervoletha, der mit seinem Glauben hadert und in Havena neu anfangen möchte. Die Magierin Cairbre Arnstätter hofft dagegen, mit ihrer Familie wieder ins Reine zu kommen, während die Kauffrau Vilai ni Vecushmar sich damit konfrontiert sieht, dass ihr Handelshaus kurz vor dem Ruin steht. Das Schicksal dieser drei Menschen wird schon bald untrennbar miteinander verbunden sein, während sich in der Unterstadt eine ebenso entsetzliche wie uralte Macht zu regen beginnt.

Klappentext von In den Nebeln Havenas; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: In den Nebeln Havenas (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Callidor, Quandt
gut  (2) Waldemar, Aikar Brazoragh, Khondar Tikon, Mythram Leuenbrand von Perricum, Oreus Rodenthal, Feufeu234, Theaitetos, Orci, Jadrafurt, Crysis, Lucian
zufriedenstellend  (3) Priscylla, Boronian Westfal, Nottr, Ferolan aus Hirschfurt
geht so  (4) Geron
schlecht  (5)
Durchschnitt 2.2
Median 2
Stimmen 18

Kommentare[Bearbeiten]

Khondar Tikon:

Ein schöne, detailreiche Geschichte mit vielen Interessanten Hintergrundinformationen zu Havena, der Unterstadt und Aventurien im allgemeinen. Das Buch eignet sich besonders für Einsteiger der DSA-Welt, bereitet aber auch Erfahrenen angenehme Kurzweil. Empfehlenswert.

Aikar Brazoragh:

Ein aventurisch sehr stimmiger Roman … habe ihn in zwei Tagen durchgelesen! ;)

Callidor:

Mich haben sowohl die Figuren als auch die Handlung überzeugt. Wer außerdem ein paar Anregungen für seinen Magier am Spieltisch sucht, wird in diesem Roman fündig.

Quandt:

Ich kann mich den anderen Schreiberlingen nur anschließen. Ein stimmiger Roman der mit seinen Charakteren überzeugt. Auch die beschriebenen Zauber und die Liturgie finde ich sehr inspirierend. Einfach eine tolle Geschichte.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Marc Völker, 2007

Die Geschichte, die der Autor in In den Nebeln Havenas erzählt, ist solide Fantasyunterhaltung, ohne jedoch besonders aus der Masse hervorzustechen. Ich konnte mich dem Gefühl nicht erwehren, dass der Autor ein paar Startschwierigkeiten hatte: Daniel Jödemann verwendet relativ viel Platz für Rückblicke, und es dauert lange, bis eine spannende Geschichte in Gang kommt. Hinzu kommt, dass der Autor im ersten Teil des Romans relativ häufig zwischen verschiedenen Handlungsfäden springt und man zuweilen Schwierigkeiten hat, den Überblick nicht zu verlieren. Das Ende der Geschichte ist offen gestaltet und wirkt unvollständig, bietet jedoch im Gegenzug auch die Möglichkeit einer Fortsetzung.

Man merkt beim Lesen ganz deutlich, dass der Autor über reichlich Erfahrung im Umgang mit DSA verfügt. Daniel Jödemann hält sich in seiner Erzählung detailliert an das DSA-Regelwerk. Dieses etwas ungewöhnliche Konzept fällt dem DSA-unkundigen Leser kaum auf, während DSA-Veteranen die Regelkonformität dankbar aufnehmen werden, zumal sich hier auch die ein oder andere Anregung für den heimischen Spieltisch findet.

Was die Handlung trägt, sind ganz klar die Charaktere, die als echte Symapthieträger dargestellt werden. Insbesondere sei hier Vilai ni Vecushmar erwähnt, die für DSA-Fans keine Unbekannte sein dürfte. Der Autor lässt die Charaktere immer nachvollziehbar und glaubwürdig handeln, so das es dem Leser leicht fällt, sich mit den Charakteren zu identifizieren. Ironischerweise birgt eben diese Sympathie im Rahmen der Handlung für den Leser auch Enttäuschungspotential.

Leider merkt man dem Buch auch die Tatsache an, dass der Autor bisher eher Rollenspielabenteuer und Hintergrundbeschreibungen hervorgebracht hat, also Werke, bei denen der sprachliche Ausdruck keine so gravierende Rolle spielt. Gerade die actionlastigen Szenen sind (noch) nicht so spannend und fesselnd beschrieben, wie es sein sollte. Hier hatte ich beim Lesen den Eindruck, dass es Daniel Jödemann im Bereich des sprachlichen Ausdrucks noch etwas an Romanerfahrung fehlt.

Im Bereich der Hintergrundbeschreibung kann Daniel Jödemann dann wieder seine Stärken ausspielen. Der Hintergrund ist liebevoll und detailliert recherchiert, wobei der Autor desöfteren Hintergrundthemen zunächst nur oberflächlich streift, um sie später im Detail wieder aufzugreifen. Die Beschreibung Havenas ist meiner Meinung nach äußerst gut und stimmig gelungen. Von der düsteren Stimmung der Unterstadt über die Lebensart der Bevölkerung bis hin zur Politik hat der Autor das regionale Flair hervorragend eingefangen und zu Papier gebracht.

Fazit:
Mit In den Nebeln Havenas hat Daniel Jödemann einen soliden DSA-Roman abgeliefert, der zwar kein Meilenstein der Reihe ist, aber dennoch schön zu lesen ist. Der Leser erhält für sein Geld spannende und solide Fantasyunterhaltung. Meines Erachtens ist das Buch nur ein Vorgeschmack auf das Potential, das der Autor hat. Mit mehr Erfahrung im Romansegment wird Daniel Jödemann vermutlich noch das ein oder andere Highlight zu Stande bringen. Von mir erhält In den Nebeln Havenas 7 von 10 möglichen Punkten.



Rezension von Krassling, 2007

Je mehr die Dinge sich ändern, desto mehr bleiben sie gleich. Dieser Satz könnte auch für die Romane gelten, die in der Welt des Schwarzen Auges angesiedelt sind. In früheren Zeiten gingen die Aufträge oftmals an professionelle Schreiber mit wenig Ahnung über das, was sie da eigentlich beschreiben sollten. Lieblose Massenware mit dem Aufdruck DSA und nur rudimentären Ähnlichkeiten zur Welt Aventurien waren die Folge. Heute steht kein großes Unternehmen mit entsprechendem Budget mehr hinter dem Schwarzen Auge, dafür mangelt es jedoch nicht an engagierten Nachwuchsautoren, die sich gerne an der Aufgabe versuchen. Mangelnde Kenntnisse der Spielwelt und seiner Besonderheiten kann man diesen Autoren ebenso wenig vorwerfen wie fehlendes Engagement. Inwieweit diese die oftmals fehlende Erfahrung als Romanautoren kompensieren können, muss sich jeweils im Einzelfall zeigen.

Einer dieser jungen Autoren ist Daniel Jödemann. Freunden des Schwarzen Auges ist er längst kein Unbekannter mehr. Als Autor zahlreicher Abenteuer, Zeichner von Karten und zuletzt auch Mitarbeiter an Spielhilfen wie Angroschs Kinder (2005) oder Herz des Reiches (2006) hat er sich einen Namen in der Welt des Schwarzen Auges gemacht. Mit den "Nebeln Havenas" gibt er nun auch sein Romandebüt. Dass der Roman dabei in der ältesten Stadt der Spielwelt (zumindest aus der irdischen Perspektive) spielt, ist kein Zufall. Jödemann hat während der Arbeiten an Am Großen Fluss (2005) an der Beschreibung der Stadt mitgewirkt, und dabei entstand die Idee, einen Roman an diesem Ort anzusiedeln.

Zwei Menschen sind es, deren Reise am Beginn des Romans steht. Die junge Magierin Cairbre macht sich von Nostria aus auf den Weg, ihre Familie in Havena zu besuchen. Kein leichter Weg, betrachtet die Familie der Maga deren Gabe doch als einen Fluch und begegnet ihr mit massiver Ablehnung. Auch der Efferd-Geweihte Mero ist auf dem Weg in die albernische Hauptstadt. In der Stadt, die Efferd einst unter gewaltigen Fluten begrub, will er seinen schwächelnden Glauben erneuern. Zunächst noch ohne Zusammenhang wird auch die Situation der Kaufherrin Vilai ni Vecushmar beleuchtet. Nachdem ihre Eltern ermordet wurden hat die junge Frau deren Kontor übernommen. Doch die Geschäfte laufen immer schlechter, und ein dunkles Geheimnis bedroht die Existenz des Hauses.

Im weiteren Verlauf entwickelt sich die Story zu einer recht gelungenen Detektivgeschichte, in der die Protagonisten einer unheiligen Verschwörung auf die Spur kommen. Jödemann knüpft hierbei an die alten Beschreibungen an, die bereits in der Havenabox aus der Zeit von Schmidt-Spiele zu finden waren. Auffällig ist allerdings, dass er die beiden wichtigsten Handlungsfäden erst nach der Hälfte des Romans zusammenführt. Geweihter und Maga stoßen eher zufällig aufeinander, was der Handlung wieder eine recht beliebige Flussrichtung verleiht. Leider tut sich der Autor hiermit keinen Gefallen. Das parallele Verfolgen mehrerer Handlungsstränge ist heute gängige Praxis bei den meisten Autoren, doch haben auch erfahrenere Schreiber bisweilen ihre Probleme damit, unter diesen Bedingungen die Spannung zu halten. Leider gelingt dies Jödemann mehr schlecht als recht. Die gelegentlichen Verknüpfungen der verschiedenen Fäden wirken eher hölzern, und die endgültige Zusammenführung durch das Aufeinandertreffen der Protagonisten kommt viel zu spät.

Einer der Gründe, warum die Handlung so langsam in die Gänge kommt, ist Jödemanns ausführliche Verortung des Romans in der aventurischen Geschichte. Die eingangs angesprochenen Kenntnisse aventurischer Verhältnisse werden hier deutlich sichtbar. Für den Aventurienhistoriker mögen die diversen Ausführungen sehr wohl interessant sein, seiner eigentlichen Geschichte tut der Autor damit jedoch keinen Gefallen. Eine wohltuende Ausnahme stellt die Darstellung der Unterstadt dar. Zwar sind die anfänglichen Verweise auf die Vergangenheit noch ermüdend, doch gelingt es später, die düstere Stimmung der versunkenen Unterstadt so anschaulich zu machen, dass diese Szenen zu den besten des Romans gehören.

Zu Beginn des Romans wird der Beschreibung der Figuren viel Raum gegeben. Daniel Jödemann vertieft hier den Hintergrund seiner Protagonisten und bereitet den Boden für eine ausführliche Charakterentwicklung. Es ist jedoch dem Format des Bandes und der Erwartung der Leser geschuldet, dass diese Bemühungen im zweiten Teil zugunsten actionlastiger Sequenzen stark in den Hintergrund gedrängt werden. Hier wäre es vielleicht besser gewesen, die eigenen Ansprüche an die Tiefe der Figuren etwas zurückzustellen und sich auf die eigentliche Handlung zu konzentrieren.

Extrem irritierend für mich persönlich waren die drastischen Beschreibungen der magiefeindlichen Stimmung in Havena. Die Schikanierung der ansonsten angesehenen Gildenmagier, die Verleumdung und rechtswidrige Verhaftung Arkaner, zudem noch verstärkt durch die feindselige Haltung der Familie der Magierin Cairbre, decken sich nicht mit meinen Vorstellungen von Aventurien im Allgemeinen oder auch Havena im Speziellen. Umso interessanter zu lesen sind die vielen pragmatischen Zauberanwendungen der Maga. Es ist geradezu verblüffend, mit welchem Einfallsreichtum die nostrische Absolventin ihr Zauber zum Einsatz bringt - und hier zeigt sich Jödemanns jahrelange Erfahrung mit aventurischen Zauberwirkern. Selbst alte Hasen können sich hier noch ein paar Tricks abgucken und den Meister beim nächsten Mal mit überraschenden Kombinationen aus der Fassung bringen.

Sprachlich vermag der Autor dagegen nicht immer ganz zu überzeugen. Formulierungen wirken oftmals noch ein wenig ungeschliffen. An manchen Stellen ist der Autor sichtlich um präzise Formulierungen bemüht, verfehlt es jedoch, seinen Worten entsprechende Wirkung zu verleihen. Hervorzuheben sind die Passagen, in denen die unheimlichen Elemente des Settings beschrieben werden. Sowohl die düsteren Beschreibungen der Unterstadt als auch die grausigen Visionen der Erzdämonin sind sehr gelungen, werden jedoch teilweise zu wenig genutzt.

Bis zu diesem Zeitpunkt der Analyse erscheint der Roman durchwachsen, aber sehr wohl unterhaltsam. Ein Manko entwertet den Band aber in meinen Augen insgesamt, welches ich hier am wenigsten anzutreffen erwartet hatte. Jede Geschichte ist nur so gut wie ihr Ende. Jödemanns Finale gehört jedoch eindeutig zu den schwächeren Passagen des Romans. Die Spannung wird aufgebaut, aber der Höhepunkt bleibt lasch. Auch sprachlich wird die actionlastige Auseinandersetzung zwischen den Parteien nicht überzeugend transportiert.

Fazit:
Daniel Jödemann versucht sich mit In den Nebeln Havenas an einem anspruchsvollen Thema. Eine gruselige Detektivgeschichte bietet den Rahmen für sein Werk. Leider verzettelt er sich dabei manchmal auf verschiedenen Baustellen und setzt so leider bisweilen die falschen Akzente. Auch sprachlich besteht bei Jödemann noch Potential, welches sich erst in der weiteren Praxis entfalten dürfte.

Was sich der Autor meiner Ansicht nach wirklich vorwerfen muss, ist der unfertige Charakter der Geschichte. Ständige Anspielungen auf vergangene Ereignisse, deren Kenntnis Jödemann mehr oder weniger voraussetzt, dazu das halbgare, offene Ende, führen dazu, dass der Roman den Eindruck erweckt, nur ein Kettenglied zu sein zwischen Publikationen, die da waren, und jenen, die noch kommen werden. Dies stört das Gesamtbild nachhaltig und verleidet mir den Band doch sehr. Es bleibt zu hoffen, dass Daniel Jödemann die Gelegenheit erhält, sich als Autor noch weiter zu entwickeln, denn dann darf man auf seine künftigen Werke sehr gespannt sein. In den Nebeln Havenas erhält von mir 4 von 10 Punkten.



Rezension von Alveran-User Jucho von Elkinnen (Fabian Flüss), 2007

Ein an sich zweifelnder Efferdgeweihter, eine an ihrer Familie verzweifelnde Weißmagierin und zwei überhaupt nicht an sich zweifelnde Handelsherren bilden die jeweiligen Achsen um den sich zwei voneinander getrennte Handlungen vollziehen. Gemäß der Zuschauerwerwartung und dem Aventurischen Hintergrund ist diese Setzung passgenau. Die Stadt Havena sowie die Unterstadt gibt das Setting in denen sich Dämonenabieter mit dem Efferdgeweihten und der Magierin einen Wettkampf um die Sympathien der Havenaer liefern. Der implizite Konflikt innerhalb des Kulters der Herzogin der dunkelblauen Tiefen ist eigentlich schön eingefädelt, wenn Daniel Jödemann, sich auf die Stärken seiner Sprache besonnen hätte und diesen Konflikt als zentrales Thema im Buch genutzt hätte. Er verspielt großes Potential und erzählt in schlecht motivierten Rückblicken stattdessen die vergangene Handlungen. Doppelt schade, da die Visionen der Kaufherrin in denen sie in ihrer Fantasie ihre Gesprächspartner wasserleichen-schaurig-schön ausmalt. (Wer die Spielhilfe "Am großen Fluß" kennt, weiß wer die Kaufherrin und Hochgeweihte der Erzdämonin ist, wer nicht, der darf bis zur Mitte des Buches rätseln, und diesen Spaß will ich niemandem nehmen). Der Rest des Buches ist solide, auch wenn Daniel Jödemann bisher die Sprache fehlt vor allem Kampf und Action Szenen fesselnd zu beschreiben. Hier ist deutlich Luft nach oben. Die Handlungen der Figuren sollen psychologisch motiviert sein, teilweise sogar doppelt und dreifach totmotiviert. Gerade hier verschenkt das Buch Spannung, da diese Motivationen nicht nachgereicht werden, sondern meist sauber auf dem Silbertabett daherkommen. Das das Buch von der Qualität her über dem Durchschnitt der Schwarzen Auge Reihe liegt, sagt mehr über die Qualität der Reihe als des Buches. Ich gebe also 5 von 9 Sternen.

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