Hohenhag

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Biographische Romanserien:
AnswinDajinGalottaThalionmelRaidriRhiana

[?] R096 " R96 Hohenhag
Hohenhag-Roman096.jpg
Roman (Softcover)
Derisches Datum ab Boron 373 v. BF bis etwa 366 v. BF
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 297 (Erstauflage)
Verwandte Publikationen
Serie Beolf & Sidra 1 (inoffizieller Titel)
Mitwirkende
Autoren Dietmar Preuß
Cover Karsten Schreurs
Illustrationen
Pläne Florian Stitz (Karte von Hohenhag)
Spielwelt-Informationen
Ort Steineichenwald, nördliche Grenze Andergasts, Orkland, Hohenhag, Hagdorn, Anderstein
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei Fantasy Productions
Erscheinungs­datum 2007/07/06 " 06. Juli 2007
(E-Book: 20. Februar 2014)
Preis 9,00 (Erstauflage)
7,99 € (Download)
Preis pro Seite 3,03 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 10,97 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-89064-494-3
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
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1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
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Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen media-mania.de von Markus Goedecke
grimoires.de von Nico Zorn
lorp.de von Philipp Kiefner
bdsa.de von leyni
buchwurm.info von Björn Backes
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Beolf und Sidra, zwei Halbwüchsige aus dem Norden Andergasts, lieben einander, obwohl sie vielleicht Halbgeschwister sind. Als Sklaven der Orks müssen sie fünf Jahre lang durch die Orklandsteppe ziehen. Allein unter Schwarzpelzen, kostet es sie beinahe übermenschliche Kräfte, ihre Gefühle zu unterdrücken.

Doch dann gelingt ihnen die Flucht, und sie schwören Rache. Es gelingt ihnen, blutige Ernte unter den Orks im Grenzland zu halten. Bis sie erfahren, dass einer das Geheimnis ihrer Herkunft klären könnte: der alte Orkschamane, dem sie jahrelang dienen mussten.

Klappentext von Hohenhag; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: Hohenhag (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Aikar Brazoragh, Vincent, Derograph, Lars Ziehf, Nottr, Crysis, Lucian, Quandt
gut  (2)
zufriedenstellend  (3) Callidor
geht so  (4)
schlecht  (5) Horadan
Durchschnitt 1.6
Median 1
Stimmen 10

Kommentare[Bearbeiten]

Aikar Brazoragh:

Ein Muss für jeden Orkfanatiker!

Der Gaukler und sein Äffchen:

Ein sehr cooles Buch, das die Ereignisse und Vorbereitungen der Orks vor dem Orkensturm mal aus einer anderen Sicht zeigt.
Ist echt mal lustig, vor allem, weil die Orks nicht einfach als stumpfsinnige Monster da gestellt werden, sondern als Kultur, wenn auch recht barbarisch.

Horadan:

Leider habe ich mich von den sehr guten Bewertungen hier dazu verleiten lassen diesen Roman (und auch Die rote Bache, von der ich jetzt nicht weiss, ob ich das Buch jemals lesen werde) zu kaufen. Und die ersten drei Kapitel versprachen auch einen mindestens guten DSA-Roman. Doch im Laufe der Handlung wurde meine Meinung immer schlechter: Mary-Sue … ich meine Beolf kann halt einfach alles. Er kann schmieden und Bogen bauen (sogar einen perfekten Reiterbogen hat er entwickelt), ist ein hervorragender (Zu)Reiter, Ausbilder, Kämpfer, Taktiker, Stratege und Anführer, obwohl er erst 19 Jahre alt ist und seine Jugend als Sklave bei Orks verbracht hat. Und überhaupt ist er ein toller Typ. Nur Bier brauen kann er nicht, aber immerhin wird das beste Bier trotzdem auf seinem Hof gebraut. Überhaupt sind die Charaktere ziemlich eindimensional (manchmal wird aber immerhin eine zweite Dimension angedeutet).
Dazu kommt, dass die Orks nicht wirklich gut wegkommen (insofern kann ich die obigen Kommentare auch nicht nachvollziehen), wenn sie sich als Kämpfer ständig von einer Bande jugendlicher Wehrbauern in Unterzahl bezwingen lassen, als Jäger nicht schleichen können und ihnen ihre Dämmerungssicht nichts nutzt, wenn die 'Unsägliche Rotte' ihnen im dunklen Wald auflauert und jeder Schuss ein Treffer ist.
Insgesamt ist es die Häufung an solchen Sachen zu denen sich auch noch Fehlerchen im DSA-Hintergrund gesellen, die dieses Buch als DSA-Roman für mich einfach schlecht machen (als Nicht-DSA-Roman hätte ich eventuell auch ein 'geht so' vergeben). Zum Ende hin musste ich mich geradezu durch den Roman zwingen. Alles in allem ein klarer Fehlkauf.

anonym: Neben „Das Jahr des Greifen“ einer der Romane, der sich am meisten mit Orks und ihrer (meist kriegerischen) Lebensweise beschäftigt. Ich empfand ihn als durchaus recht realistisch und die Charaktere keineswegs als eindimensional. Ein echtes Grenzlandabenteuer eben – wobei der Roman für eine tiefergehende Charakterstudie trotz seiner Länge eben doch zu kurz ist.

Horadan:

Anmerkung: Eine gute (verschiedene Dimensionen einer Person andeutende) Charakterisierung ist auch mit Hilfe weniger Zeilen machbar, eine „tiefergehende Charakterstudie“ ist gar nicht verlangt.

Callidor:

Ich muss den obigen Kommentaren teilweise zustimmen: Zum einen empfinde ich das Buch – obwohl der Anfang etwas schleppender zu lesen war – als gelungen. Man kann sich in die Charaktere hinein versetzen und ist gespannt, wie die Geschichte zu Ende geht (habe die letzen hundert Seiten auf einmal gelesen). Zum anderen (ab hier leichte Spoiler) muss ich aber auch Horadan wenigstens etwas recht geben, da Beolf in der Tat fast alles gelingt, was er anpackt: Was man bei den handwerklichen Talenten noch glauben kann, fällt bei den gesellschaftlichen schon schwerer. Die Nebenfiguren gefallen mir im Großen und Ganzen auch ganz gut, wobei ich die Handlungen von Ermenrich nicht immer ganz nachvollziehen konnte.
Das Cover empfinde ich als eines der besten, das ich je gesehen habe. Es zeigt eine wichtige Szene und ist wirklich gut gelungen.
Ingesamt wäre das Buch bis hier hin eine solide 2,0, wenn nicht sogar eine 1,7. ABER ein – in meinen Augen – absolutes No-Go ist, wenn der „Klapptext“ das ganze Buch beschreibt, also eher eine Inhaltszusammenfassung darstellt. Das hat mir wirklich sehr viel verdorben. Was dort eigentlich stehen sollte (oder ähnliches) ist:
Klapptext:
Beolf und Sidra, zwei Halbwüchsige aus dem Norden Andergasts, lieben eine verbotene Liebe. Sie leben in ständiger Gefahr an der orkischen Grenze, dennoch scheinbar sicher im Wehrhof Hohenhag. Bis sie eines Nachts aus dem Schlaf gerissen werden …
Insgesamt bekommt das Buch deswegen von mir eine 3 in der Gesamtwertung.

Quandt:

Ein sehr gut gelungener Roman, der Leser erfährt hier einiges über das Leben der Orks und ihrer Schamanen. Wie schon erwähnt, ein Muss für jeden Ork-Fan. Ansonsten finde ich auch, dass der Hauptprotagonist etwas zu übertrieben geraten ist.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Marc Völker, 2007

Dem Autor Dietmar Preuß gelingt es, auf 300 Seiten eine interessante und spannende Geschichte mit einem Thema zu erzählen, das in dieser Form in einem DSA-Roman bisher noch nicht behandelt wurde. Da sich die Handlung des Buches über mehrere aventurische Jahre erstreckt, erzählt der Autor immer wieder Abschnitte innerhalb dieses Zeitraumes. Dieser Erzählstil hat leider die unangenehme Konsequenz, dass die Handlung zeitweise ziemlich zerstückelt und wenig kontinuierlich wirkt.

Die Charaktere hingegen sind dem Autor sehr gut gelungen. Es fällt leicht, sich mit den Protagonisten Beolf und Sidra zu identifizieren. Das Verhalten der Charaktere bliebt stets glaubwürdig, schlüssig und nachvollziehbar. In Hohenhag folgt Dietmar Preuß auch einem allgemeinen DSA-Trend, indem er die Orks nicht bloß als dumme Gegner darstellt, sondern auf deren Kultur eingeht und ihnen damit Leben und charakterlichen Tiefgang verleiht. Dadurch wirken auch die orkischen Charaktere sehr glaubwürdig. Leider erleidet das Buch jedoch im späteren Verlauf einen Rückfall in das "Kanonenfutterimage", als ein paar Bauern relativ unglaubwürdig eine Gruppe orkischer Krieger niedermachen.

Negativ fällt auch auf, dass dem Autor ein kapitaler Fehler in der Erzählung unterlaufen ist: Quasi beiläufig wird erwähnt, dass Beolf mehre Jahre orkischer Gefangenschaft bevorstehen. Durch diesen Nebensatz, mit dem der Autor einen Großteil der Handlung, die später noch Gegenstand des Romans ist, vorweg nimmt, raubt er seiner eigenen Geschichte eines erheblichen Teils der Spannung.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Dietmar Preuß abgesehen von Kurzgeschichten bisher keine Veröffentlichungen zu DSA vorweisen kann, enthält der Roman sehr wenige Fehler in Bezug auf den aventurischen Hintergrund. Der Autor hat also sehr gründlich recherchiert.

Layout:
Was am Layout sehr negativ auffällt, ist der Klappentext, mit dem (wie vom Autor im Buch auch) der Großteil der Handlung bereits verraten wird. Es fehlt lediglich noch das Ende der Geschichte, wobei es fraglich ist, ob jemand 300 Seiten lesen möchte, nur um das Ende der Geschichte zu erfahren. Gut gelungen ist hingegen das Titelbild von Karsten Schreurs.

Fazit:
Hohenhag ist ein solider DSA-Roman, ohne sich jedoch besonders aus der Masse der DSA-Romane hervorzuheben. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass seit der Übernahme der DSA-Romanlizenz durch FanPro die Qualität der Romanen im Allgemeinen deutlich gestiegen ist. Ärgerlich sind die handwerklichen Fehler, die vermeidbar gewesen wären. Von mir erhält Hohenhag deshalb 6 von 10 Punkten.

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