Historia Aventurica (2014)

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Dieser Band wurde von Ulisses Spiele aufgrund allzu vieler Beschwerden über die inhaltlichen Mängel zurückgezogen und wurde komplett überarbeitet als Historia Aventurica (2015) neu herausgebracht.[1]
Die Historia Aventurica (2014) gilt im Wiki Aventurica daher als nicht kanonisch und sollte nicht als Quelle für Spielwelt-Artikel genutzt werden.
Nicht kanonische Publikation
Dieser Artikel behandelt eine offizielle Publikation, die nicht im DSA-Kanon berücksichtigt wird und daher eventuell nicht mit kanonischen Quellen kompatibel ist.
[?] Historia Aventurica (2014)
Spielhilfe Historia Aventurica.jpg
Spielhilfe (Hardcover)
Regelsystem  ?
Thema Aventurische Geschichte
Derisches Datum Datumsangabe fehlt
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 336 (Erstauflage)
Mitwirkende (Vollständige Liste)
Bandredaktion Florian Don-Schauen, Daniel Simon Richter
Cover Tristan Denecke
Verfügbarkeit
Erschienen bei Ulisses
Erscheinungs­datum 2014/11/27 " 27. November 2014
PDF: 28. Oktober 2014 (Vorabveröffentlichung)
Preis 49,95 (Erstauflage)
49,95 € (limitierte Version)
24,99 € (Download)
Preis pro Seite 14,87 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 53,01 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-95752-160-6
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
F-Shop
F-Shop (limitierte Version)
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
Download PDF-Shop (PDFISBN)
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Nandurion (4/9)
Nandurion (1/9)
Neue Abenteuer
Bannbaladin
Engors Dereblick
Vinsalt
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Ulisses-Produktseite (limitierte Version)
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Die Geschichte Aventuriens ist überaus wechselhaft und spannend. Überall auf dem Kontinent kann man auf geheimnisvolle Spuren untergegangener Zivilisationen und vergessener Ereignisse stoßen – in den dampfenden Dschungeln Meridianas ebenso wie im ewigen Eis des hohen Nordens. Viele davon stammen aus Zeiten, in denen die Menschheit noch gar nicht existierte.

Doch auch Namen wie das Diamantene Sultanat, Alhanien oder Bosparan verheißen manches Mysterium. Selbst die jüngere Zeit war äußerst ereignisreich: Vom mysteriösen Verschwinden des Kaisers Hal über die Rückkehr Borbarads bis hin zu den Rückeroberung der Heptarchien – erstmals wird die wechselhafte Historie des Kontinents in einem Band zusammengefasst.

Viele Geheimnisse der vergangenen Zeitalter werden hier erstmals gelüftet, viele Geschehnisse der jüngeren Zeit erstmals miteinander verknüpft und durch übersichtliche Zeitleisten in ein anschauliches Verhältnis zueinander gesetzt.

Diese Spielhilfe enthält umfangreiche Zeitleisten durch die unterschiedlichen Zeitalter der Welt mit dem besonderen Fokus auf Aventurien, basierend auf den Angaben in den einzelnen Regionalspielhilfen und dem Aventurischen Boten. Die Kenntnisse des Regelwerks sind bei der Lektüre nicht vonnöten.

Klappentext von Historia Aventurica; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

[?] Limitierte Ausgabe
Spielhilfe Historia Aventurica Limitiert.jpg
Sonderausgabe (Hardcover)
Seitenzahl 336
Stückzahl  ?
Erschienen am 2014/11/27 " 27. November 2014
Erschienen bei Ulisses Spiele
Preis 49,95 €
ISBN ISBN 978-3-95752-161-3
Erhältlich bei F-Shop
Anmerkungen
  • entspricht inhaltlich der veralteten Ausgabe der Historia Aventurica
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH
Das Formular stand vom 16. April bis 31. Mai 2015 zur Verfügung.[2], [3] Weitere Umtauschmodalitäten und eine Anleitung für den Umtausch finden sich auf der Ulisses-Webseite: Zur Historia Aventurica, Rücksendeaktion Historia Aventurica Schritt für Schritt

Mitwirkende[Bearbeiten]

Redaktion
Eevie Demirtel, Marie Mönkemeyer, Daniel Simon Richter, Alex Spohr
Coverbild
Tristan Denecke
Innenillustrationen
Colin Michael Ashcroft, Boros/Szikszai, Hannah Böving, Steffen Brand, Tristan Denecke, Anja di Paolo, Arndt Drechsler, Eva Dünzinger, FuFu Frauenwahl, Christof Grobelski, Anna Hessmann, Markus Holzum, Michael Jaecks, Daniel Jödemann, Nele Klumpe, Marcus Koch, Volker Konrad, Jennifer S. Lange, Björn Lensing, Melanie Maier, Luisa Preißler, Janina Robben, Nadine Schäkel, Verena Schneider, Christian Schob, Karsten Schreurs, Anna Steinbauer, Mia Steingräber, Florian Stitz, Lydia Schuchmann, Bryan Talbot, Sebastian Wagner, Fabrice Weiss, Maurice Wrede
Bandredaktion
Florian Don-Schauen, Daniel Simon Richter
Autoren
Florian Don-Schauen, Daniel Simon Richter
Lektorat
Stephan Naguschewski, Kristina Pflugmacher
Layout
Ralf Berszuck
Mit Dank an
Mandy Traue und Tim Friessinger sowie Andrea Richter und Michael Masberg

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Spielhilfe: Historia Aventurica (2014) (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1) 
gut  (2) Guglhupf
zufriedenstellend  (3)
geht so  (4)
schlecht  (5) Waldemar, Arcos, Vasudeva, Theaitetos, Antharon, Acanio-Horas, Wulf, Luthien, Keldric, Nandurian von Rosenthal, Domino, Geron, FRAZ, Dunkelsinn
Durchschnitt 4.8
Median 5
Stimmen 15

Kommentare[Bearbeiten]

Theaitetos: Der Band beinhaltet eine Zusammenfassung der allgemeinen aventurischen Geschichte, aber hat keine neuen Informationen zu bieten. Die Detailtiefe reicht nicht an die Geschichtskapitel in Regionalspielhilfen heran, sodass man weiterhin auf diese angewiesen ist, wenn man den geschichtlichen Hintergrund einer Region kennen lernen will. Die ersten Kapitel des Bandes über frühere Zeitalter sind – laut Vorwort & Erklärungen – von zweifelhaftem faktischen Wert, da es nur die persönlichen Erzählungen Chalwens sind, sodass der Band hier keine out-of-game Informationen liefert, sondern in-character Erzählung betreibt („Aventurisches Märchenbuch“).

Zudem zeichnen diese ersten Kapitel ein verstörendes, zynisches Götterbild, in welchem alle Unterschiede zwischen Göttern & Dämonen hinweggefegt werden und eine Unterscheidung beider Entitätsarten zur rein akademischen Farce verkommt. Selbst der äonenlange Kampf zwischen Rohal & Borbarad, der in der epischen Gezeichnetenkampagne kulminiert, wird, wie im Ulisses-Forum angemerkt, zu einem Abklatsch von Dragon Ball degradiert.
Für Nicht-Aventurier, also Spieler von Myranor, Tharun oder anderen Settings, ist das Buch absolut nicht zu empfehlen, da sämtliche Setzungen dieser Settings konsequent ignoriert werden und der Band voller Widersprüche – auch zu sich selbst – ist. Im Allgemeinen sehe ich viele vertane Chancen: Weder bekommen an der aventurischen Geschichte Interessierte neue Einblicke in diese, noch bekommen an bestimmten Themen interessierte (Hexen, Druiden, Orks, Goblins, Zwerge, u.a. „Exoten“) neue Ideen für Abenteuer, Kampagnen oder den Heldenhintergrund geliefert, die sich mit der Geschichte jener Gruppierungen befasst.
Insbesondere wurde die im Rahmen von DSA5 getätigte Ankündigung grob verletzt, dass sich nur die Regeln, nicht aber der Hintergrund von DSA ändern sollten – im Hintergrund wurden umfassende, unüberlegte, aufwiegelnde Veränderungen vorgenommen, die das Spielgefühl von DSA nachhaltig negativ beeinflussen können und unabsehbare Konsequenzen haben, sodass die innerweltliche Logik hiermit eher gefährdet als gesichert wird.
Für Einsteiger ist der Band aufgrund seines schlechten DSA-Feelings am Anfang nicht zu empfehlen, insbesondere da auch der hohe Preis diese ansonsten magere Zusammenstellung für spätere aventurische Geschichte nicht rechtfertigt.

GSandSDS: Es fällt mir persönlich schwer, eine Wertung in Zahlen abzugeben, da dies stark davon abhängt, welchen objektiven Wahrheitsgrad man vor allem den Angaben zu den früheren Zeitaltern in diesem Band anrechnen will. Als vermeintliche Info-Quelle dient die Unsterbliche Chalwen, was vielen Lesern vermutlich suggerieren wird, dass man hier der echten Wahrheit so nahe kommt, wie man nur nahe kommen kann. Dies entspricht auch der Versprechung im Klappentext des Buches – was für einen Teil meiner negativen Punkte verantwortlich ist.

Positive Punkte:
  • Es werden alle Zeitalter beleuchtet und eine Reihe offene Fragen geklärt.
  • Gegenüberstellung von Chalwens Sicht und der Zwölfgötterlehre.
  • Die letzten Zeitalter werden in Themen statt einfach nur chronologisch sortiert.
  • Es gibt übersichtliche Zeittafeln an den Rändern der Seite.
  • Eine Reihe schöner neuer Bilder. Mein Favorit: die neue anschauliche Sphärenkarte (auch wenn diese teilweise weniger Infos preisgibt als die alte).
Negative Punkte:
  • Offenbar versucht, das eher freundlich wirkende Götterbild jetzt auch im Rahmen kosmologischer Wahrheiten grauer zu gestalten. Damit aber wohl für viele Spieler über das Ziel hinaus geschossen: Das neue Bild der nun auch tatsächlich fast schon durchgehend selbststsüchtigen Gottheiten im Intrigengeplänkel à la Game of Thrones, welche für einen Großteil der Erzdämonen selbst verantwortlich sind, trübt das Spielen eines Geweihten. Liebhaber einer allgemein eher düstereren Spielwelt und grauer Anti-Helden mögen dies allerdings eher positiv sehen.
  • Chalwens einfache Wortwahl und Art der Erzählungen wirken verstörenderweise so, als wären sie mehr an das einfache Volk (z. B. aventursiche Bauern) gerichtet und weniger an Historiker mit einer Audienz bei ihr. So erklärt sie unter anderem dem Leser, dass Götter nicht im klassischen Sinne über irgendwelche Orgien Kinder zeugen. Dies banalisiert viele Stellen und raubt ihnen den Mythos.
  • Teilweise Widersprüche mit anderen aventurischen Werken und anderen Stellen im eigenen Buch. Teilweise falsche Nutzung von Namen (z. B.: Graufang heißt nun durchgängig Gorfang, Andergasts Gründerfamilie Zornbold soll plötzlich dem mit ihr verfeindeten Nostria angehören).
  • Nicht-aventurische Werke nicht genug recherchiert: Dortige Inhalte teilweise falsch genutzt und einige angedeutete Ereignisse der frühen kosmisch-globalen Geschichte verpasst (z. B. der Sturz der Katzengöttin Aphasmayra, der Zwist zwischen dem Goldenen Gott und Arkan'Zin und dessen Sturz in die Niederhöllen), was die Historie natürlich teilweise verzerrt, zumindest aber einige verpasste Gelegenheiten bedeutet.
  • Teilweise zu tief ins Detail gegangen und dadurch Geheimnisse unnötig entmystifiziert (Gor... äh, Graufang hat den Namenlosen allein in Ketten gelegt - warum gerade der? - und wieso muss man das so genau wissen?). Teilweise ist selbst bei Erzählerin Chalwen unplausibel, wo sie einige Details hernimmt.
  • Einige kosmologische Fakten geschaffen, die den „Suspension of Disbelief“ einiger Leser arg strapazieren dürften (z. B.: gefräßiger Haudrauf-Gigant Ogeron mutiert urplötzlich zum Dämonensultan).
  • Einige bislang nie in Zweifel gestandene kosmologische (sowie irdische) Setzungen für ungültig erklärt und durch neue Wahrheiten ersetzt. Die führt teilweise auch zu spieltechnischer Unsicherheit (z. B.: Nandus ist tot und Tsa hat es als eigenständige Göttin offenbar nie gegeben).
Ab dem 10. Zeitalter: zwischen Wissen aus „inner-aventurischer Quellen“ und kosmologischen Geheimwissen „aus dem Off“ nicht deutlich genug unterschieden.

Antharon:

Es wurde bereits alles Relevante erwähnt. Danke an die ausführlichen Beschreibungen.

Domino:

Herzlichen Glückwunsch! Dieses Werk hat es geschafft Handelsherr und Kiepenkerl als schlechteste DSA-Publikation aller Zeiten abzulösen. Es empfiehlt sich übrigens auch, auf dieser Seite den Reiter mit den inoffiziellen Errata zu studieren. Zumindest dann, wenn man die Zeit dafür aufbringen mag. Ulisses gibt ein Vorgeschmack auf das, was uns zum jetzigen Zeitpunkt (Stand Dez. 2014) mit DSA5 noch droht.

Guglhupf: Also ich muss sagen, mir gefällt der Historia Aventurica Band im Großen und Ganzen.

Endlich habe ich als Spieler und Meister eine eindeutige Referenz „wie es denn wirklich war“ und muss nicht auf tausende (ernsthaft) InGame quellen hoffen und bekomme in einigen Abenteuern und Regionalbänden häppchenweise angeboten was es mit den vergangenen Zeitaltern auf sich hat.
Insbesondere die Darstellung der Bashuriden, und der Vielbeineigen hat doch bei mir einige Missverständnisse ausgeräumt. Außerdem finde ich sowohl den Kunstgriff Chalwen die ersten Zeitalter erzählen zu lassen stimmungsvoll als auch die Entstehung der Dämonen schlüssig. Überhaupt ist die Darstellung der Unsterblichen nachvollziehbar und so kann ich anscheinende Widersprüche erklären.
Dass keiner meine Charaktere auch nur ein Promille dieser Information hat ist für mich selbstverständlich. Dass aber z.B. Quellen wie die „Chroniken von Ilaris“ der „Wahrheit“ (gefährlich) nahe kommen und dass Phex den Sternenregen ausgeschüttet hat um Tairach eins auszuwischen, sind nun keine einzeln Stehenden Ereignisse mehr sondern in ein Gesamtbild eingegliedert.
Der einzig echte Wermutstropfen ist für mich das fehlende Kartenmaterial. Ich würde mir doch sehr wünschen dass es in einer Neuauflage zumindest am Ende jeden Zeitalters es eine Übersichtskarte gibt damit ich die geographischen Veränderungen nachvollziehen kann und auch weiß wo denn jetzt Lahmaria oder Talana lagen und ob sie nicht etwa „übereinandergestapelt“ sind. Irgendwo im Meer der Sieben Winde ;-)
Des Weiteren würde ich eine „Historia Derica“ begrüßen die auch Myranor, Uthuria und das Riesland in den Blick nehmen würde. So Wäre ein Gesamtkontext gegeben. Ich kann mir aber auch vorstellen dass dies eine Mammutaufgabe wäre die kaum wirtschaftlich wäre. Wer gibt schon tausende von Euro für eine mehrbändige erfundene Historie aus? Der Markt wäre doch recht klein.
Alles im allem also ein Daumen hoch von mir.
Die Zwölfe mit euch, Guglhupf

Rezensionen[Bearbeiten]

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