Gewittertage

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[?] R101 " R101 Gewittertage
Gewittertage-Roman101.jpg
Roman (Softcover)
Derisches Datum Datumsangabe fehlt
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 288 (Erstauflage)
Mitwirkende
Autoren Jana Maria Eilers
Cover Karsten Schreurs
Illustrationen Ralph Hlawatsch
Pläne
Spielwelt-Informationen
Ort Vinsalt
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei FanPro
Erscheinungs­datum 2008/06/19 " 19. Juni 2008
Preis 9,00 € (Erstauflage)
Preis pro Seite 3.13 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 10.76 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-89064-225-3
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
F-Shop
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
Links
Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen lorp.de von Philipp Kiefner
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Vinsalt, Hauptstadt des Horasreiches. Drückend schwüle Luft liegt über der edlen Stadt, doch wir wenden uns nicht den feinen Häusern und den Ränkespielen der Adligen zu, sondern jenem Viertel im Süden, das sich durch enge Gassen, holpriges Pflaster und zwielichtige Gestalten auszeichnet: Alt-Bosparan. Im hässlichen Hinterhof des herrlichen Vinsalt wuchern die Intrigen noch mehr. Das müssen auch die junge Sarlara und ihre Freunde erfahren, die sich nur ein paar Dukaten dazuverdienen wollten. Doch als ihr Auftrag nicht erfüllt werden kann, mischen sie sich in Dinge ein, von denen sie besser die Finger gelassen hätten. Denn im heruntergekommenen Alt-Bosparan herrschen die alten Streunerbanden, und die haben ihre eigenen Gesetze ...
Klappentext von Gewittertage; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: Gewittertage (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1) 
gut  (2) Nottr, Avesion, Sommi, Lucian F., Crysis, Callidor, Quandt
zufriedenstellend  (3) Derograph, Delilahsab
geht so  (4) Waldemar
schlecht  (5)
Durchschnitt 2.4
Median 2
Stimmen 10

Kommentare[Bearbeiten]

Avesion:

Sehr interessante und kurzweilige Streunergeschichte, die einen kleinen Einblick in die Atmosphäre Alt-Bosparans bietet. Dabei geht es weniger um das Tagwerk bzw. Nachtwerk der Streuner, sondern es ist eher ein Wettstreit zwischen Streunern und anderen Abenteurern. Was mir ein wenig missfiel, war die übermenschliche Konstitution des Protagonisten. Andere Charaktere des Buches geraten da leichter außer Gefecht, was nachvollziehbarer erscheint. Aber das macht das Buch nicht schlecht, denn die Story gefällt.

Callidor:

Zwar erst gelesen, doch leider ist mir vom Inhalt des Romans nicht viel im Gedächtnis geblieben. Wer kurzweilige Unterhaltung macht dennoch nichts falsch mit diesem Buch.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Marc Völker, 2008

Jana M. Eilers erzählt in Gewittertage die Geschichte der fünf Abenteurer Jandrell,Sarlara, Learon, Ravon und Aturin, die eigentlich nur als Boten einen Brief übergeben sollten. Leider müssen die Charaktere feststellen, dass die Empfängerin des Briefes kürzlich zu Boron geschickt wurde. Auf der Suche nach dem Mörder geraten sie in den Straßen Vinsalts zwischen die Fronten rivalisierender Banden, deren Interesse an dem Brief geweckt wurde, den die Helden ursprünglich überbringen sollten. Dieser Brief soll angeblich den Schlüssel zu unermesslichen Reichtum beinhalten ...

Die Handlung von Gewittertage ist interessant und spannend geschrieben. Die Spannung der Geschichte resultiert primär daraus, dass die Handlung nicht vorhersehbar ist. Mehr als einmal nimmt die Geschichte plötzlich eine überraschende Wendung und schlägt eine völlig neue Richtung ein.

Stilistisch gehen gehört Gewittertage zu den herausragenden DSA-Romanen. Der Roman ist sprachlich sehr gut gelungen. Besonders hervorzuheben sind die Kampfszenen, die die Autorin detailverliebt vor dem inneren Auge des Lesers entstehen lässt. Leider kommen die Beschreibungen der Handlungsorte dabei häufig zu kurz. Insbesondere geht die Autorin kaum auf Vinsalt ein. Die Beschreibungen sind sehr kurz und oberflächlich. Die besonderen Charakteristiken der Region und insbesondere der Stadt finden kaum Berücksichtigung. Letztendlich ist der Handlungsort sehr statisch und beliebig austauschbar.

Die Protagonisten der Geschichte erwecken einen zwiespältigen Eindruck. Zunächst ist anzumerken, das schon die Anzahl der Charaktere den Leser vor erhebliche Probleme stellt: Neben der fünfköpfigen Heldengruppe erzählt die Autorin noch von über einem dutzend Streunern. Dass hier pro Charakter nur relativ wenig Raum zur Verfügung steht, ist absehbar. Dadurch wirken die Charaktere leider relativ oberflächig und eintönig. Immerhin gelingt es der Autorin recht gut, die Konflikte der Charaktere untereinander und auch mit sich selbst anschaulich und glaubwürdig darzustellen. Insbesondere das Verhalten der Heldengruppe wirkt dadurch lebendig und nachvollziehbar, während viele Charaktere ansonsten eher statisch wirken. Daran ändert auch die Tatsache, dass es der Autorin gut gelingt, die klassische Unterscheidung zwischen gut und böse zu verwischen, nur sehr wenig. Häufig ist das Verhalten der Charaktere entweder extrem simpel gestrickt oder als krasses Gegenteil schwer bis kaum nachvollziehbar. Einen goldenen Mittelweg konnte die Autorin nicht finden. Die Identifikation mit den Protagonisten fällt daher relativ schwer.

Störend wirken in diesem Zusammenhang auch die extrem häufigen Perspektivenwechsel. Quasi alle paar Seiten erzählt die Autorin die Geschichte aus einer anderen Perspektive. Dieses Element, dass in einem Roman eigentlich Spannung erzeugen soll, stellt im konkreten Fall nur noch eine nervenraubende Bremse für den Spaß und den Lesefluss dar. Hinzu kommt, dass es zuweilen relativ anstrengend ist, den Überblick über die Handlung zu behalten.

Layout:
Das Cover von Gewittertage passt irgendwie gar nicht zum Thema. Das Titelbild suggeriert für mich den Eindruck, dass die Handlung sich irgendwie um Zombies und einen Friedhof dreht ... Immerhin verfügt Gewittertage über ein ausführliches Glossar und eine Dramatis Personae, wobei letztere aufgrund der Vielzahl der Protagonisten auch dringend notwendig war.

Fazit:
Gewittertage ist ein klassischer Krimi mit ganz individuellen Stärken, aber auch Schwächen. Die Autorin hat mit ihren Debütroman eine ordentliche Geschichte vorgelegt, ohne jedoch aus der Masse positiv herauszuragen. Das Buch kann man lesen, muss es aber nicht gelesen haben. Von mir erhält Gewittertage 7 von 10 Punkten.

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