Fremde Gefährten

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A134 Fremde Gefährten

1 Echsenbrut - 2 Schrecken im Eis - 3 Unter Goblins


Meisterinformationen:
1 Echsenbrut - 2 Schrecken im Eis - 3 Unter Goblins

[?] A134 Fremde Gefährten
AB A134.jpg
Anthologie (Softcover)
Anthologie zu Goldener Becher 2004 (Thema: "Exotische Rassen")
Regelsystem DSA4
Seitenzahl 50
Unterseiten
Inhaltsverzeichnis Offizielles Inhaltsverzeichnis
Index Automatischer Index
Errata Inoffizielle Errata
Mitwirkende
Autoren Daniel Jödemann, Armin Bundt, Andreas Höllerer
Cover Florian Stitz
Illustrationen
Pläne
Auflagen
Erscheinungs­datum 2005/08/19 " 19. August 2005
PDF: 02. Juni 2015
Preis (siehe auch DSA-Preise bei Auktionen) 10 €
7,49 € (PDF)
Erschienen bei FanPro
ISBN ISBN 3-89064-397-3
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
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reich-der-spiele.de von Alexander Eich
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Nach Ränkespieler und Rivalen im letzten Jahr gibt es auch dieses Jahr zum Autorenwettbewerb "Der goldene Becher" von dem Con Hannover Spielt! 2004 eine Anthologie mit den drei Siegerabenteuern Unter Goblins von Andreas Höllerer, Schrecken im Eis von Armin Bundt und Echsenbrut von Daniel Jödemann.

Der Abenteuerwettbewerb um den Goldenen Becher 2004 hatte als Vorgabe, dass die Helden sich mit der Kultur einer exotischen Rasse auseinander setzen müssen. Die drei Siegerabenteuer, die nun gemeinsam in einem Band veröffentlicht werden, haben hierzu Achaz, Goblins und Yetis ausgewählt. Und allen drei Autoren ist es gelungen, diesen "Fremdwesen" zu Lebendigkeit und eigener Kultur zu verhelfen. Eine schöne Zusammenstellung, die wieder einmal Platz für spannendes Rollenspiel bietet.

Daniel Jödemann lässt die Helden in Echsenbrut die Aufgabe zukommen, ein „Findel-Ei" zum Stamm seiner Eltern bringen zu lassen. Neben den Problemen, die eine Reise in die Echsensümpfe schon an sich zu bieten hat, müssen die Helden auch noch dafür sorgen, dass das Ei nie zu sehr abkühlt – und befürchten, dass das Achaz-Kind vorzeitig schlüpft. Aber selbst, wenn sie das richtige Echsendorf gefunden haben, sind damit noch längst nicht alle Probleme gelöst.
Schrecken im Eis von Armin Bundt schildert einen Yeti-Überfall auf ein Schiff in der Firuns-Straße, bei dem einige Menschen entführt werden. Bei der Verfolgung werden die Helden lernen, dass es auch unter Yetis solche und solche gibt.
Den ersten Preis des Wettbewerbs hat Andreas Höllerer mit Unter Goblins bekommen. Hier werden die Helden von einer Goblin-Schamanin gebeten, tief in das unwegsame Eherne Schwert vorzudringen, bis zu einem einsamen Tal, das den Goblins als heilig gilt. Denn Träume haben der Schamanin eingeflüstert, dass böse Menschen versuchen, dieses Heiligtum zu missbrauchen. Nebenbei können die Helden lernen, dass die Goblins auf ihre Art sehr ernstzunehmende Persönlichkeiten sind, die zwar manche Dinge ganz anders sehen als Mensch, Elf oder Zwerg, sich aber nichtsdestotrotz ihren Respekt verdienen.

Klappentext von Fremde Gefährten; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhalt[Bearbeiten]

Diese Anthologie enthält folgende Abenteuer:

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

  • Bei den Abenteuern handelt es sich um die drei Sieger des Abenteuerwettbewerbs Goldener Becher von Hannover 2004 zum Thema "Exotische Rassen".

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Bewertung[Bearbeiten]

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Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Marc Völker, 2005

Alle Jahre wieder wird auf der "Hannover Spielt" der Goldene Becher verliehen. Und eine erfreuliche Tradition ist es auch, dass Fanpro alle Jahre wieder die Siegerabenteuer in einem Sammelband veröffentlicht. Fremde Gefährten enthält die Abenteuer der Plätze 1-3 aus dem Jahr 2004:

In Echsenbrut macht Daniel Jödemann die Helden zu unfreiwilligen Ersatzeltern für Achaznachwuchs. In Kannemünde werden die Helden von einem Tsa-Geweihten beauftragt, ein Achazei zu "seiner Familie" in die Echsensümpfe zurückzubringen. Dabei sind die üblichen Gefahren der Echsensümpfe noch das kleinste Problem. Nicht nur, dass der Echsennachwuchs noch während der beschwerlichen Reise schlüpft. Der Achazstamm will das fremde Kind auch nicht anerkennen und aufnehmen. Die Helden müssen daher zuerst den Respekt der Achaz gewinnen, was sich als recht schwieriges Vorhaben herausstellt, da den Achaz die meisten menschlichen Wertvorstellung vollkommen fremd sind.

Auf Schrecken im Eis treffen die Helden im gleichnamigen Abenteuer von Armin Bundt. Auf dem Weg durch die Firunstraße wird das Schiff der Helden von Yetis überfallen und ein Teil der Mannschaft verschleppt. Die Helden können sich nach Glyndhaven retten. Es versteht sich von selbst, dass die Helden versuchen werden, die Verschleppten zu befreien. Ihre Suche führt sie nach Yetiland, wo Sie feststellen, dass hinter den räuberischen Yetis eine noch größere Gefahr lauert.

Unter Goblins von Andreas Höllerer lässt die Helden die Welt aus Perspektive der Rotpelze erleben. Anhänger des Namenlosen haben eine Höhle nahe eines Goblindorfes im Ehernen Schwert für ein unheiliges Ritual auserkoren. Die Helden begleiten eine junge Goblinschamanin, die dem Dorf gegen die Anhänger des Rattenkindes beistehen soll, auf ihrer gefährlichen Reise. Am Ziel angekommen, müssen die Helden feststellen, dass ihre Gegner ihnen zuvorgekommen sind, und den Ritualplatz bereits erreicht haben. Um sich Zugang verschaffen zu können, benötigen die Helden unter anderem Lapislazuli. Dummerweise ist der einzige bekannte Ort, an dem man den Halbedelstein bekommen kann, der Hort eines Kaiserdrachen.

Eine allgemeine Schwäche von Abentereranthologien, die hier besonders auffällt, ist der Platz und damit auch die begrenzte Detailfülle der Abenteurer. Keines der Abenteuer ist wirklich ausgearbeitet. Dabei reicht das Spektrum von "Szenarionvorschlag" bis zu "muss nur noch mit Details versehen werden". Dementsprechend sollte auf jeden Fall die passende Regionalbeschreibung hinzugezogen werden.

Gemeinsames Thema von Fremde Gefährten ist, dass die Spieler in allen drei Abenteuern in eine exotische und fremde Kultur entführt werden, was den Autoren sehr gut gelingt. Die jeweilige Stimmung wird gut eingefangen und die Exotik an die Spieler transferiert. Dementsprechend sollte sich unter den Spielern möglichst kein Mitglied der entsprechenden Kultur befinden. Durch Wissen und Verhalten des Charakters ginge hier zweifellos viel von dem exotischen Flair verloren.

Fazit:
Grundsätzlich hoffe ich, und ich bin relativ zuversichtlich, dass sich diese Hoffnung erfüllt, von allen drei Autoren weitere Abenteuer rezensieren zu dürfen. Lediglich die Ausarbeitung lässt meines Erachtens etwas zu wünschen übrig. Hier wird dem Spielleiter einfach zu wenig vorbereitetes Material geliefert. Auf der anderen Seite sind teilweise Details ausgearbeitet, die relativ unnötig waren. Den Platz hätte man sicher für wichtigere Dinge nutzen können. Wen die Tatsache, dass noch eine Menge Arbeit in die Abenteuer investiert werden muss, nicht schreckt, erhält hier für einen angemessenen Preis drei exotische Abenteuer, mit denen sich mehrere Spielabende füllen lassen. Von mir erhält Fremde Gefährten als Erstlingswerk 7 von 10 Punkten.

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