Flucht aus Ghurenia

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Biographische Romanserien:
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[?] R019 " R19 Flucht aus Ghurenia
FluchtAusGhurenia-Roman019.jpg
Roman (Softcover)
Derisches Datum 1019 BF
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 301 (Erstauflage)
Verwandte Publikationen
Serie Die Piraten des Südmeers Bd. 2
Mitwirkende
Autoren Hans Joachim Alpers
Cover Ruud van Giffen
Illustrationen
Pläne
Spielwelt-Informationen
Ort Südmeer, Ghurenia, Minlo
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei Heyne
Erscheinungs­datum 1996 " 1996
(PDF-Klassiker: 20. Dezember 2012)
Preis 6,60 € (Erstauflage)
12,90 DM (Originalverkaufspreis)
7,99 € (Download)
Preis pro Seite 2.19 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 10 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 3-453-10975-9
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
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Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen grimoires.de von Nico Zorn
x-zine.de von Nico Zorn
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Thalon verliebt sich ausgerechnet in Alina, die Tochter der mächtigen Kauffrau Murenbreker. Als die beiden fliehen, haben sie nicht nur die Häscher des Despoten von Ghurenia, sondern auch den Murenbreker-Klan auf dem Hals. Der zweite Roman über die Piraten des Südmeeres schildert Thalons verzweifelten Kampf um Liebe und ein eigenbestimmtes Leben in einer Welt, die ihm beides nicht zubilligen will.
Klappentext von Flucht aus Ghurenia; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: Flucht aus Ghurenia (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Asmina von Riva, Aikar Brazoragh, Raskir Svallasson, Degro s. d. Dralosch, Quandt, Callidor, Boromil Hollerow
gut  (2) Torjin, Lidon, Geron, Orasilas, Ferolan aus Hirschfurt, Taramul
zufriedenstellend  (3) Cordovan Arsteener, Boronian Westfal, Nottr, Avatar MacMillan
geht so  (4) Kunar
schlecht  (5)
Durchschnitt 1.9
Median 2
Stimmen 18

Kommentare[Bearbeiten]

Nottr:

Das Buch ist in der derben und lockeren Art des Vorgängers geschrieben und zügig zu lesen, jedoch sind die Handlungsstränge in diesem Band fast ausschließlich auf Thalon fixiert. Auch passieren tut leider nicht viel in dem Buch, so dass ich es irgendwie nur als Übergangsbuch empfinde, aus dem man mehr machen hätte können und so der Gesamtstory einiges mehr an Tiefe verschafft hätte.

Boronian Westfal:

In „Flucht aus Ghurenia“ spinnt Hans Joachim Alpers die Geschichte von Thalon, dem jungen Piraten, aus Hinter der eisernen Maske weiter. Thalon ist inzwischen 20 Jahre alt und muss als Sklave in einem Steinbruch arbeiten. Die Piraten befreien ihn und schleusen ihn in die Stadt Ghurenia ein, um ein Bündnis mit der dort ansässigen Kaufherrin Canja Murenbreker einzugehen. Dafür soll er einen geeigneten Treffpunkt zwischen der Kaufherrin und dem Anführer der Flibustier „Eiserne Maske“ festsetzen. Doch das Leben in der großen Stadt ist für Thalon nicht einfach und so erlebt er noch das ein oder andere Abenteuer, lernt Babbil, den kleinen Dieb kennen und schätzen und verliebt sich – ohne ihre Identität zu kennen in Alina, die Tochter der mächtigen Kaufherrin. Als er aber schließlich an seinem Erkennungsmal als entlaufener Sklave erkannt wird, ist er gezwungen aus Ghurenia zu fliehen und die Piraten nehmen ihn und Alina in ihre Gemeinschaft auf.
Mir erschien der Inhalt des Romans wie ein Verbindungsstück zwischen dem ersten und dem dritten Teil der Piratentrilogie von Hans Joachim Alpers. Die Handlung zieht sich dahin ohne wirklich Spannungshöhepunkte zu bieten. Man erfährt ein wenig über die vier Jahre zwischen den Ereignissen auf der „Schwarze Rose“ und der erzählten Geschichte, aber auch in dieser Hinsicht steuert alles auf das große Finale im abschließenden Band hin.
Sprachlich setzt der Autor seinen Stil schamloser und brutaler Ausdrücke fort, es scheint gar, dass er versucht, sich selbst zu überbieten. Was vor allem der Bösewicht, Präfos Gorm, aber zum Teil auch die Piraten so über Mord und Schändung von sich geben, ist doch teilweise schon bedenklich. Immerhin werden die DSA-Romane auch von jüngeren Spielern gekauft, die noch eher einer gewissen Prägung unterworfen sind. Wenn dieser Schreibstil in unsere Rollenspielrunden Einzug hielte, dann wären meiner Meinung nach, auch die bösen Vorurteile, unter denen unser beliebtes Hobby zu leiden hat, eigentlich auch gerechtfertigt.
Fazit: So sehr ich die eine gewisse Portion an Kampf und realitätsgetreue Darstellung im Rollenspiel bevorzuge, so wenig kann ich den Schreibstil des Autors weiterempfehlen. Es mag durchaus so sein, dass er damit den Alltag auf einem Piratenschiff sehr echt wiederzugeben vermag, allerdings gibt es für mich eine Grenze des guten Geschmacks. Die Vorbildwirkung, die Helden in solchen Geschichten ausüben, wird aus meiner Sicht dazu für falsche Zwecke genützt.

Avatar MacMillan:

Ich habe ganze zwei Wochen gebraucht, um die Trilogie zu beenden, was für meine Verhältnisse irrsinnig lang ist. Grund dafür war dieser überaus schwache zweite Band. Nachdem Thalons Gemächt dann zum dritten Mal von einer heißblütigen und willigen Frau gelobt wurde, warf ich das Buch für sechs Tage zur Seite und beschloss etwas zu lesen, was mich weniger an einen vulgären Porno erinnert. Flucht aus Ghurenia ist auch ohne dieses Manko kein Lesevergnügen. Der Plot plätschert gähnend wie ein verstopfter Wasserhahn vor sich hin, man ist fast ausschließlich nur in Thalons Kopf. Eiserne Maske und Murenius begnügen sich damit, nur erwähnt zu werden. Babbil und der Curga waren nicht sehr überzeugend und die minderjährige, aber natürlich sehr selbstbewusste Glitter-Pferdeposter-ich-habe-eine-sehr-kurzgeschnittene-Schlaftunika-an-und-trage-darunter-keine-Unterwäsche-Lolita war der krönende Abschuss. Warum es trotzdem noch eine 3--- ist, liegt an den guten und brauchbaren Beschreibungen der Risso und der Insel Minlo. Und natürlich wegen der rothaarigen Zwergin, die ihren Hintern entblößt. ic_wink.gif

Callidor:

Ich fange mit dem Schlechten an: Wer einen Klapptext schreibt und dabei die letzten drei Seiten des Buches zusammenfasst, macht eindeutig was falsch und ist nicht dazu geeignet. Mal abgesehen davon finde ich das Buch echt super. (Ab hier Spoiler) Die Tatsache, dass Thalon vier Jahre älter ist, sich aber nicht an die letzen Jahre erinnern kann und seine Erinnerungen versucht zurück zu bekommen, finde ich genial (hat mich an eine Serie erinnert ;)). Ich kann auch obige Kritik nicht verstehen. Das Buch handelt eben von Thalon, der nicht freiwilliger Pirat geworden ist. Er versucht den Mörder seiner Mutter zu rächen, mit Gewalt - außer einer Ausnahme - nichts zu tun haben will und von den Piraten wegzukommen. Dass es am Ende doch anders kommt, ist in sich vollkommen stimmig. Ebenso empfinde ich bei der Sprache – DSA-Romane können ja mal ein paar Feen und „Friede-Freude-Eierkuchen-Geschichten“ beschreiben, aber unter Piraten geht es eben vulgärer und härter zu. Das Buch mag klar nicht für 9-Jährige geeignet sein – welche aber wahrscheinlich auch nicht des Autors Zielgruppe waren. Insgesamt bin ich auf den 3. Teil sehr gespannt.

Taramul:

Für mich nicht ganz so packend wie der erste Band, aber durchaus lesenswert und stimmig. Wie der erste Band sowohl von der Handlung als auch von der Sprache her eher für Erwachsene geschrieben, was der Geschichte aber, wie ich finde, durchaus nicht schadet. Ich sehe das ganz so, wie Callidor über mir.

Rezensionen[Bearbeiten]

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