Eisen

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Begriffsklärung Weitere Artikel mit gleichem Namen: Eisen (Begriffsklärung). Dort angezeigte Kurzcharakterisation dieses Artikels: Publikation: Roman von 2010.
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Biographische Romanserien:
AnswinDajinGalottaThalionmelRaidriRhiana

[?] R122 " R122 Eisen
Eisen-Roman122.jpg
Roman (Softcover)
Derisches Datum 24. Praios 1022 bis 13. Travia 1029 BF
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 330 (Erstauflage)
Verwandte Publikationen
Serie Isenborn Bd. 3
Mitwirkende
Autoren Bernard Craw
Cover Alan Lathwell
Illustrationen Ralph Hlawatsch, Sabine Weiss, Ina Kramer
Pläne
Spielwelt-Informationen
Ort Tobrien, Darpatien, Weiden, Schwarze Sichel
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei FanPro
Erscheinungs­datum 2010/08/09 " 09. August 2010
Preis 10,00 € (Erstauflage)
7,99 € (Download)
Preis pro Seite 3.03 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 11.49 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-89064-143-0
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
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1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
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Klappentext[Bearbeiten]

Die Dritte Dämonenschlacht ist vorüber – die düstere Bedrohung ist es nicht!

Jetzt senden die dunklen Fürsten ihre Truppen in den Westen. Söldner, Drachen, ein Untotenheer und eine fliegende Festung sollen das Mittelreich zerbrechen. Inmitten dieses unheiligen Ansturms richten die Freiherren vom Isenborn ihr Banner über einem neuen Junkergut auf, während sich ihre Kinder fern der Heimat bewähren müssen: Fiana kämpft mit den Schergen des Dämonenkaisers um Isenborns Eisen, und Falk dient seinem Schwertvater als Knappe. Beide folgen dem Weg, den Mut und Pflicht sie weisen. Er wird sie zu Heldentum führen – oder in einen frühen Tod ...

Klappentext von Eisen; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: Eisen (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1) 
gut  (2) Draconius Iridias Castellani, Splendor, Lucian, Orci
zufriedenstellend  (3) Avatar MacMillan, Crysis, Nottr
geht so  (4)
schlecht  (5)
Durchschnitt 2.4
Median 2
Stimmen 7

Kommentare[Bearbeiten]

Lucian:

Obwohl der Roman einen sehr großen Zeitraum beschreibt und deshalb bisweilen recht chaotisch erscheinen mag, gelingt es dem Autor, seine Geschichte aus den ersten beiden Romanen im gleichen Stil spannend weiter zu erzählen.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Avatar MacMillan

Bevor ich jetzt mit der Lektüre des vierten Teils beginne, will ich doch noch meinen Kommentar abgeben. Auch eine einmonatige cool-down-Phase nach der Lektüre von Eisen scheint meine Meinung nicht geändert zu haben. Ich ärgere mich immer noch über diesen Band. Here we go:

  • Wieso lassen wir den pubertierenden Knappen einfach todesmutig auf einem Drachen reiten und ihn dann ganz alleine (ja, ja!) zur Strecke bringen? Aventurisches Gleichgewicht? Unbegreiflich, dass dann der Heldenknappe nicht alle möglichen Ehrungen, Angebote, Geschenke usw. bekommt. Natürlich muss der Drachenschlächter noch gegen Stiere antreten, um seine Angebetete für sich gewinnen zu können. Wenn man den Drachenaspekt außen vor lässt, ist diese ganze boy-meets-girl-story zwar in sich stimmig und auch amüsant zu lesen, aber wozu dieses kitschige Ende? Und seit wann brennt Falk vor patriotischer Sehnsucht nach seiner Heimat, während nicht Mal seine Eltern wirklich hinter Isenborn hertrauern.
  • Marboria und Raawen sind verständlich, selbst Golgaron hat seine Berechtigung, aber was hat dieser untobrische Haufen um Rengûn in Isenborn verloren? Gibt es nicht genug Tobrier, von mir aus auch Weidener, die sich gerne den Rebellen anschließen? Muss man da auf diese drei Fremden zurückgreifen, die nicht Mal richtig des Garethischen mächtig sind? Und wieso geht die Agentin der Mada Basari nicht zurück zu ihrem Orden, wieso kämpft der Prinz aus dem Yalaiad nicht in Aranien gegen seine Heptarchin und zieht sich in Tsas Tal zurück? Hätte man nicht tobrische Flüchtlinge oder mit der Zeit gereifte Isenborner Dörfler aus den ersten beiden Romanen hier weiter ausarbeiten können, anstatt sich dieser drei Charaktere aus Im Schatten der Dornrose zu bedienen? Die drei passen so gut in den Roman wie Paradiesvögel in ein Boronanger.
  • Ein weiterer verirrter Charakter: Was hat Reblasaar in diesem Roman zu suchen? Was ist sein dramatischer Beitrag, außer als schillernder Exotenboroni ein paar Seiten zu dominieren? Nicht Mal Kriagunde bekommt so eine Charaktertiefe verpasst, wie der Al'Anfaner Boroni.
  • Wenn ich schon den Untergang von Burg Boronia einbaue und einen der interessantesten NSC-Figuren von DSA auftreten lasse, warum lasse ich ihn dann ganz außen vor, und erwähne nur, dass sein „Lächeln kälter ist als der Winter“? Woher kommt die Scheu, dem Herrn Kémet mehr Leben einzuhauchen und ihn nicht Mal halb so brillieren zu lassen, wie sein Azzitai? Bei Arngrimm im ersten Band war es ja auch äußerst gut gelungen. So endet das Ganze nur mit einem schalen Namedropping.
  • Vielleicht ist es eine Minnephantasie von liebfeldischen Junkerstöchtern, aber seit wann gibt es elfische Schildritter? Kaufen wir dem Herrn Graufeder sein rondrianisches Ehrgefühl ab, aber wieso hat der Herr – bedenke man das ganze Eisen - noch irgendwelche magischen Befähigungen? Und gibt es denn keine Magier, die sich den berühmten Isenborns oder den Bregelsaums anbieten, damit Olorande von ihrer bösen Eisenfaust befreit werden kann? Hat denn kein Magier genug Ehre, der Familie des Drachenschlächters mit seiner Magie zu helfen, so dass Siamar mit seiner unglaublicherweise noch vorhandenen Restmagie unter lebensbedrohlichen Umständen Olorande von ihrer Qual befreien muss?
    Trotzdem muss man dem Autor hoch anrechnen, dass er Ochsenweide und Yol-Ghurmak mit viel Phantasie und aventurischem Flair ausgeschmückt hat. Gerade Yol-Ghurmak hat in meinen Augen zum ersten Mal greifbare Strukturen erhalten. Olorandes und Härmhardts Entwicklungen sind auch positive Wendungen in dem Zyklus, zeigt es doch, dass Isenborner Eisen/Stahl doch brechen kann. So streift man wenigstens zum Teil den Nimbus der ewig nervigen ultra-stahlharten-ehrenvollen-Übermenschen ab. Und nicht jeder DSA-Autor würde sich der Gratwanderung begeben, die Liebesaffäre einer fast fünfzigjährigen Frau und einem Elfen zu thematisieren – und sie bestehen.

Der dritte Band ist wie ein Exkurs, der die amourösen Probleme und die daraus entstehenden Katastrophen der vier Isenborns in den Vordergrund stellt: untreue Ehefrau, entführter Ehemann, dickköpfige Angebetete... Craw hätte wirklich ein guter dritter Band gelingen können, stattdessen ist Eisen einfach enttäuschend. Wo sind die Charaktere, die einen bis jetzt gefangen genommen haben? Warum tritt Azzgrada nicht Mal am Rande bei den Rebellen als Bösewicht auf? Wo ist Cyron geblieben? Wieso wird Simiale nicht weiter entwickelt und verkümmert zu einer Randerscheinung und wieso gibt es keine stärkere Fokussierung auf das Leben der Leibeigenen in Neu-Isenborn? Wird das alles für den Showdown aufgespart? Leser auf so einer Durststrecke zu halten und Unterplots zu entwickeln, die mit dem roten Faden des eigentlichen Geschehens nur am Rande zu tun haben, ist für einen dritten Band meiner Meinung nach nicht förderlich. So viel Materie, so viel Charakterblut und so viele wirklich interessante Möglichkeiten mit sehr viel Potenzial wurden einfach nicht bearbeitet. Vielleicht liegt es auch an den vielen Zeitsprüngen, die der Roman zu überbrücken versucht. Wenn man bedenkt, wie vielversprechend Erz war, ist es wirklich sehr schade; man hätte in der Tat was Gutes daraus machen können.
PS.: Hier noch ein kleiner Quiz, um die negative Kritik etwas aufzulockern: Worüber würde sich der Autor zu Weihnachten am meisten freuen?

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