Drachenerbe

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Abenteuerlisten

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Abenteuerlisten (sortiert nach):
NummerZeitpunktErscheinungsdatum
Region (Nord-Mittel-SüdaventurienMeridiana)
Bewertung (Gruppen-Soloabenteuer)


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Drachenchronik

1 Drachenschatten
Im Sand verborgen - Meisterinformationen
24 Stunden in Khunchom - Meisterinformationen
Aus Hass geboren - Meisterinformationen


2 Drachenerbe
Bis ans Ende - Meisterinformationen
Vermächtnis im Mondschein - Meisterinformationen
Neue Freunde, alte Feinde - Meisterinformationen


3 Drachenschwur
Feuerbündnis - Meisterinformationen
Hort der Erinnerung - Meisterinformationen
Ins Nest der Feinde - Meisterinformationen


4 Drachendämmerung - Meisterinformationen

[?] A172 Drachenerbe
AB A172.jpg
Anthologie (Hardcover)
Regelsystem DSA4
Kampagne Drachenchronik Bd. 2
Seitenzahl 143
Unterseiten
Index Automatischer Index
Errata Inoffizielle Errata
Mitwirkende
Autoren Patrick Fritz, Stefan Küppers, Daniel Richter
Cover Arndt Drechsler
Illustrationen Zoltán Boros & Gábor Szikszai, Caryad, Eva Dünzinger, Alexander Jung, Ina Kramer, Mia Steingräber, Katja Reinwald, Florian Stitz, Sabine Weiss
Pläne Sabine Weiss,
Auflagen
Erscheinungs­datum 2009/11/21 " 21. November 2009
Preis (siehe auch DSA-Preise bei Auktionen) 25 €
Erschienen bei Ulisses Spiele
ISBN ISBN 978-3-940424-38-9
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
F-Shop
Links
Bewertung per Abstimmung Suche in den dsa-Forum-Bewertungen
Rezensionen Aktion Abenteuer
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite, Leseprobe, Handouts
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Die Helden konnten die im ersten Band gefundene Birscha-Rolle bislang nicht entschlüsseln. Nur eine Möglichkeit bleibt ihnen jetzt noch: Sie müssen eine Expedition ins Eherne Schwert unternehmen, das höchste Gebirge Aventuriens, das bisher kein Sterblicher zur Gänze bezwungen hat. Denn hier hat der Alte Drache Fuldigor seinen legendären Hort, und er allein vermag den Helden Antworten auf ihre Fragen zu geben. So wandeln sie auf den Spuren der legendären Expedition der Rohalsschülerin Niobara von Anchopal. Kann dieses Unterfangen gelingen oder zögert der Feind nicht, sogar das uralte Wissen der Trolle gegen die Helden zu richten, um sie zu vernichten?

Drachenerbe bildet den zweiten Teil der Drachenchronik – einer vier Bände umfassenden Kampagne um die Hinterlassenschaften Pyrdacors und das Schicksal der Drachen Aventuriens. Spieler des DSA-Computerspiels Drakensang werden bekannte Elemente wiederfinden, die in der Kampagne aufgegriffen und weitergeführt werden. Die Helden decken uralte Geheimnisse auf und werden in die Ränkespiele undurchsichtiger Geheimbünde verstrickt. Nachdem sie den Elementen getrotzt haben, müssen sie erkennen, dass ein alter Widersacher erneut geschickt seine Netze spinnt, um mit drachischer Hilfe einen finsteren Plan umzusetzen, der das Weltgefüge in Chaos und Verderben stürzen soll.
Drachenerbe - Auf den Weltenwall umfasst die Abenteuer Bis ans Ende von Stefan Unteregger und Vermächtnis im Mondschein von Katja Reinwald sowie das verbindende Szenario Neue Freunde, alte Feinde aus der Feder beider Autoren. Darüber hinaus enthält der Band ausführliche Texte über das Wissen der Aventurier über Drachen, eine Darstellung von Orakeln und Prophezeiungen sowie die Auflösung des Schicksals der Elementare Schlüssel-Expedition.

Klappentext von Drachenerbe; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhalt[Bearbeiten]

Dies ist ein Kampagnenband, der folgende Einzelabenteuer enthält:

Ebenfalls enthalten ist das Szenario:

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Kampagnenband: Drachenerbe (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Kaoru Dark, Josold, Schwarzer Zwerg
gut  (2) dukemadcat, Valyria
zufriedenstellend  (3) Waldemar
geht so  (4)
schlecht  (5)
Durchschnitt 1.7
Median 1.5
Stimmen 6

Kommentare[Bearbeiten]

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Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Marc Völker, 2010

Drachenerbe - Auf dem Weltenwall ist der zweite Teil der auf vier Teile ausgelegten Kampagne Die Drachenchronik, die sich mit einer epischen Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse befasst, die sich jedoch zum Großteil im Verborgenen abspielt.

Im ersten Abenteuer Bis ans Ende von Stefan Unteregger machen sich die Helden auf Geheiß Apeps auf den Weg zum allweisen Kaiserdrache Fuldigor, um die Birscha-Rolle entschlüsseln zu lassen. In Festum rüsten sie eine entsprechend Expedition aus. Dort bittet sie die exilierte Prinzessin Yppolita von Gareth darum, sich der Expedition anschließen zu dürfen. Auf dem Weg in die höchsten Gipfel des Ehernen Schwertes sind eine Hexenverbrennung, vermeidliche Werwölfe und die Blauen Mahre nur einige der Probleme, mit denen die Helden konfrontiert werden, bevor sie schließlich dem "Beender" gegenübertreten dürfen.

Neue Freunde, alte Feinde von Katja Reinwald und Stefan Unteregger stellt ein Intermezzo dar, das die beiden Abenteuer des Bandes nahtlos verbindet. Die Helden treffen auf die Überreste der Lichtvogelexpedition, die gerade erst Pardona entkommen sind und auf der Flucht vor deren Häschern gestellt wurden. Nachdem die Helden der Expedition zur Hilfe eilen, kann diese ihnen die Identität ihrer gemeinsamen Gegenspielerin offenbaren.

Vermächtnis im Mondschein von Katja Reinwald führt die Helden in die Trollzacken, wo sie auf der Trollfestung Traschmalgor Nachforschungen über Pardonas Pläne anstellen wollen. Zunächst gilt es, die Unwirtlichkeit des Gebirges zu überstehen, nachdem die Reise per Trollpfad vorzeitig endet. Als die Helden ihr Ziel nach zahlreichen Entbehrungen und Prüfungen schließlich erreichen, müssen sie nicht nur die Trollfestung und ihre eigene Haut gegen diverse Angriffe verteidigen, sondern können auch Einblick in den diabolischen Plan ihrer Gegenspielerin erhalten. Sie können zwar vorerst Pardonas Pläne nicht vereiteln, jedoch werden sie in die Lage versetzt, nicht länger nur auf Pardonas Handlungen zu reagieren. Statt dessen sind die Helden nun in der Lage, im dritten Band Drachenschwur - An den Ort des Ursprungs (2010) aktiv gegen Pardonas Pläne vorzugehen.

In Bis ans Ende haben die Charaktere, sieht man vom festgesteckten Ergebnis einmal ab, fast alle Möglichkeiten Deres, um ihr Ziel zu erreichen. Die skizzierten Wege stellen da nur Optionen dar. Hier geht der Autor jedoch zurecht davon aus, dass die vorgezeichneten Wege die wahrscheinlichsten Möglichkeiten darstellen. Leider enden die Freiheiten mit dem Abschluss des Abenteuers. Vermächtnis im Mondschein ist deutlich linearer aufgebaut und bietet den Spielern nüchtern betrachtet wenig eigenen Handlungsspielraum. Trotz der guten Umsetzung besteht hierbei die Gefahr, dass die Spieler irgendwann zu dem Ergebnis kommen, die Handlung ja doch nicht maßgeblich beeinflussen zu können, und daher Zuschauerrollen einnehmen. Zu allem Überfluss erhalten die Charaktere nicht einmal die Möglichkeit, zwischen den Abenteuer zu regenerieren, von Talentsteigerungen ganz zu schweigen.

Genau wie Drachenschatten (2009) greift auch Drachenerbe mehrere offene Handlungsfäden auf, ohne jedoch die entsprechenden Publikationen zur Voraussetzung zu machen. Insofern hält sich das erforderliche Hintergrundmaterial in grenzen, wobei neben dem verwendeten Regelwerk Land des schwarzen Bären (2008) und Firuns Atem (2000) sicherlich gute Ideen wären.

Drachenerbe richtet sich primär an erfahren Spielleiter und Spieler - und an klassische Heldenprofessionen, die mit einem starken Schwertarm, Überlebensfähigkeiten etc. glänzen können. Entsprechendes Hintergrundwissen für zumindest einen Charakter ist ebenso Pflichtprogramm wie magische und/oder karmale Unterstützung (wobei das den Ablauf tendenziell auch verkomplizieren kann). Naturgemäß sind Vorurteile / Hass / etc. gegen Drachen dem Ablauf nicht unbedingt dienlich. Letztendlich stellt die Heldenauswahl meines Erachtens hier ohnehin nur eine theoretische Option dar, die die entsprechenden Entscheidungen eigentlich schon vor Beginn der Kampagne erfolgt sein sollten.

Sämtliche Optionen, einzelne Abenteuer ohne die Kampagne bzw. die Kampagne ohne einzelne Abenteuer zu spielen, grenzen für mich persönlich an Blasphemie. Unabhängig von meiner persönlichen Ansicht bieten die Autoren dem Spielleiter zu genau diesem Punkt entsprechende Hilfestellungen an, um eine höchstmögliche Flexibilität zu gewährleisten.

Wie bereits der erste Teil enthält auch Drachenerbe wieder allerlei Hintergrundinformationen zu dem Thema "Drachen". Der Fokus liegt dieses Mal auf der Frage, was den einzelnen Kultur bzw. Professionen zu Drachen im allgemeinen und zu Pyrdacor im Speziellen bekannt ist sowie auf diversen Orakeln. Hier besteht Hoffnung, dass die Drachchronik, so sie vollendet ist, auch eine recht passable Drachenspielhilfe abgeben könnte.

Aufmachung:
Drachenchronik II: Drachenerbe erscheint als Hardcover. Das Titelbild zeigt wiederum eine Nahaufnahme eines Drachenauges. Die Illustrationen haben meinen Geschmack voll getroffen. Die Stimmung wird hervorragend eingefangen. Die Handouts sind relativ mager ausgefallen. Jedoch werden diese immerhin von Ulisses-Spiele parallel zum Download angeboten.

Das Layout ist vorbildlich und sehr übersichtlich aufgebaut. Informationen finden sich selbst in der "Hitze des Gefechtes" problemlos. Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm.

Fazit:
Mit Drachenerbe - Auf dem Weltenwall nimmt die Drachenchronik zusehends Fahrt auf. Qualitativ können die Abenteuer problemlos mit Band 1 mithalten. Die Abenteuer sind interessant und spannend. Zudem sind die behandelten Themen ein Garant dafür, dass Epik und Pathos nunmehr langsam aber sicher Einzug in die Kampagne halten. Daher erhält Drachenerbe von mir 8 von 10 Punkten.

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