Die rote Bache

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Biographische Romanserien:
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[?] R102 " R102 Die rote Bache
Die Rote Bache-Roman102.jpg
Roman (Softcover)
Derisches Datum ab 363 v. BF
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 346 (Erstauflage)
Verwandte Publikationen
Serie Beolf & Sidra 2 (inoffizieller Titel)
Mitwirkende
Autoren Dietmar Preuß
Cover Karsten Schreurs
Illustrationen
Pläne Ralph Hlawatsch (Aventurienkarte)
Spielwelt-Informationen
Ort Rote Sichel, Hohenhag, Burg Waldsteyn, Steineichenwald
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei Fantasy Productions
Erscheinungs­datum 2008/09/22 " 22. September 2008
(E-Book: 05. Januar 2013)
Preis 9,00 € (Erstauflage)
7,99 € (Download)
Preis pro Seite 2.6 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 10.76 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-89064-227-7
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
F-Shop
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
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Links
Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen lorp.de von Michael Mingers
fantasyguide.de von Thomas Götz
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Im Jahre 363 v. BF. wächst eine unerwartete Bedrohung im Norden Andergasts heran. Naaba Narga, ein grausames Goblinweib, will an die Macht einer Göttin kommen, die in der Roten Bache geborgen ist. Mit ihrer Hilfe könnte sie alle Goblinsippen des Steineichenwaldes vereinen und Burg Waldsteyn überrennen.

Zur gleichen Zeit ist der Wehrsasse von Hohenhag am Rande der Orkschädelsteppe auf der Suche nach seiner Frau. In einer üblen Spelunke namens Wurmschatten trifft er auf eine Überraschung. Und die junge Schankmagd, die er dem schmierigen Wirt entreißt, ist weniger naiv, als es scheint. Ist sie vielleicht sogar mit dem unbekannten Verräter auf der Burg des Freiherrn verbündet?

Klappentext von Die rote Bache; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: Die rote Bache (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Aikar Brazoragh, Derograph, Lars Ziehf, Quandt
gut  (2) Crysis, Callidor, Lucian
zufriedenstellend  (3) Nottr
geht so  (4) Vetrecs
schlecht  (5)
Durchschnitt 1.9
Median 2
Stimmen 9

Kommentare[Bearbeiten]

Callidor:

Diese Art der Detektivgeschichte in der Wildnis fand ich gut umgesetzt, auch die Figuren haben mir gefallen – sogar der kleine Madds ist mir mit der Zeit ans Herz gewachsen. Nur das Ende des Buches wirkt etwas übertrieben und ist ein wenig zu „kanonenfutterlastig“. Das Cover ist gut gelungen und beschreibt wieder eine Szene aus dem Buch, was mir persönlich gefällt. Im Vergleich zum ersten Band Hohenhag ist diesmal auch der Klapptext akzeptabel. Insgesamt hat mir „Die rote Bache“, der zweite Teil um Beolf & Sidra, besser gefallen als der vorherige.

Quandt:

Wo man im ersten Teil der Trilogie um Beolf und Sidra viel Hintergrundinformationen über die Orks bekommen hat, erfährt man hier sehr viel über die Goblins, ihre Schamaninnen und ihre Kultur. Durch den Goblin Madds hab ich Lust bekommen, mal selber einen Goblin als Charakter auszuprobieren. Beolf ist wieder etwas stark geraten, dafür sind die Beschreibungen der Goblins und ihrer Rituale einfach fantastsich. Wer also mehr über Goblins erfahren möchte, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

Vetrecs: Die Idee auch mal etwas über Goblins zu schreiben und Ihre Kultur bei DSA näher zu bringen finde ich gut. Leider ist die Umsetzung in sich nicht schlüssig. Ein Beispiel: Goblinstämme gelten gemeinhin als primitiv, doch wie muss so etwas ausschauen? Wenn, wie im Buch beschrieben, die Goblins gegerbte Felle, Pelze und Tierhäute mit den Menschen handeln, wieso tragen Sie dann Lumpen und bauen sich primitive Lager aus Stofffetzen? Auf der einen Seite werden Sie als perfekte Jäger des Waldes dargestellt und auf der anderen Seite als

ausgehungerte Flüchtlinge, die kaum mehr als Fetzen und Lumpen Ihr eigenen nennen. Mal abgesehen davon, das Sie im Buch trotz magischer Verbesserung und zwergischen Stahlwaffen absolutes Schwertfutter sind...

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Marc Völker, 2008

Mit Die rote Bache setzt Dietmar Preuß die Handlung aus seinem ersten DSA-Roman Hohenhag (2007) fort. Der Autor kehrt fünf Jahre später auf den Wehrhof Hohenhag an der nördlichen Grenze des Königreiches Andergast zurück, wo sich der Protagonist Beolf mit aufständigen Goblins konfrontiert sieht, die es aufzuhalten gilt, während gleichzeitig ein Verräter in den eigenen Reihen sein Unwesen treibt.

Dietmar Preuß erzählt in Die rote Bache eine spannende und interessante Geschichte. Die Handlungsfäden wurden von dem Autor geschickt miteinander verwoben. Leider entstehen innerhalb einzelner Handlungsfäden jedoch immer wieder Abschnitte, die recht langatmig wirken und bei denen die ansonsten recht hohe Motivation zum Weiterlesen stark abfällt.

Die Antagonisten des Romans wirken relativ eindimensional. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, fehlt es den Charakteren an Tiefgang. Damit bewegt sich der Autor ganz klar gegen den aktuellen Trend, auch den Rassen in DSA, die in der Vergangenheit lediglich als "Kanonenfutter" gedient haben, einen glaubwürdigen Hintergrund und ein klares Profil zu geben. Gerade in Hinblick auf die Goblins hätte ich erwartet, dass die Beschreibung mit der kürzlich erschienene Regionalbeschreibung Land des schwarzen Bären (2008) korrespondiert. Nach seiner Darstellung der Orks in Hohenhag ist die hier gebotene Leistung eher schwach. Im starken Gegensatz dazu sind die Protagonisten des Romans wieder gut gelungen. Die Charaktere wirken jederzeit glaubwürdig und ihre Handlungsweisen sind nachvollziehbar. Dabei sind die Charaktere sehr sympathisch dargestellt, so dass es dem Leser leicht fällt, sich mit den Figuren zu identifizieren.

Leider sind dem Autor und dem Lektorat wieder ein paar kleinere Logikfehler bei der Einpassung des Romans in den aventurischen Hintergrund durchgerutscht, die jedoch mit etwas gutem Willen nicht sonderlich ins Gewicht fallen. Ansonsten fügt sich das Buch gut in den aventurischen Hintergrund ein und bietet reichlich Hintergrundinfos zur Region, die unter Umständen auch im Rollenspiel von Nutzen sein können.

Genau wie beim Vorgänger Hohenhag handelt es sich bei Die rote Bache um einen historischen DSA-Roman, wobei hier diese Tatsache im Gegensatz zum Vorgänger sehr viel deutlicher herausgearbeitet wurde. Erfreulicherweise lässt sich damit auch Hohenhag nachträglich wesentlich genauer einordnen. Im Übrigen empfiehlt es sich, zuerst Hohenhag und danach Die rote Bache zu lesen.

Layout:
Das Layout von Die rote Bache ist gewohnt hochwertig. Schön wäre jedoch gewesen, wenn das Buch neben den Glossar auch eine Dramatis Personae und eine Karte der Region erhalten hätte. Das Titelbild von Karsten Schreurs sieht ziemlich gut aus, ist jedoch etwas unübersichtlich. In Gegensatz zu Hohenhag verrät der Klappentext von Die rote Bache nicht mehr all zu viel über die Handlung.

Fazit:
Gegenüber Hohenhag kann sich Dietmar Preuß mit Die rote Bache qualitativ verbessern. Die Handlung ist interessant und spannend, wenn auch nicht extrem innovativ. Damit platziert sich Die rote Bache bei einem fairen Preis im oberen Mittefeld der DSA-Romane und erhält von mir 7 von 10 Punkten.

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