Der Lichtvogel

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Biographische Romanserien:
AnswinDajinGalottaThalionmelRaidriRhiana

[?] R026 " R26 Der Lichtvogel
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Roman (Softcover)
Derisches Datum Ende 1020 bis Anfang 1021 BF
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 288 (Erstauflage)
Verwandte Publikationen
Serie Elementare Gewalten Bd. 1
Mitwirkende
Autoren Hadmar Wieser
Cover Krzysztof Wlodkowski
Illustrationen Ralf Hlawatsch
Pläne
Spielwelt-Informationen
Ort Raschtulswall, Konzil der Elemente, Warunk, Festum, Ehernes Schwert, Dämonenzitadelle
Hauptpersonen
(Liste)
Raidri Conchobair, Ruban ibn Dhachmani, Taînobhal Totenamsel, Pyriander Di'Ariarchos
Verfügbarkeit
Erschienen bei Heyne
Erscheinungs­datum 1997/07 " Juli 1997
2. Auflage 1999
Preis 6,60 € (Erstauflage)
12,90 DM (Originalverkaufspreis)
Preis pro Seite 2.29 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 9.81 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 3-453-12679-3
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
Links
Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen media-mania.de von Stefan Knopp
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Borbarad ist zurückgekehrt, der Dämonenmeister, der größte Beschwörer Aventuriens ... Der legendäre Schwertkönig Raidri Conchobair und seine Gefährten sind die einzigen, die das drohende Ende eines ganzen Zeitalters verhindern können; doch ihr Weg führt unversehens in die Klingen und Klauen von Borbarads Dämonenheer ...
Klappentext von Der Lichtvogel; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Alljährlich erscheint auf den Gipfeln des Raschtulswalles, beim Konzil der Elemente, der Lichtvogel. Jedes Jahr erwarten die Elementaristen des Konzils dieses Ereignis. Doch von den Dschinnen gewarnt und auf Umbrüche vorbereitet ist man dieses Mal so besorgt, dass man einige der größten lebenden Helden zu diesem Ereignis lädt. Tatsächlich überfallen Borbarads Dämonen das Ritual und rauben das Ei des Allvogels. Der Schwertkönig und seine Gefährten machen sich auf die Jagd. Ein Zeitalter geht zu Ende.

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: Der Lichtvogel (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Gial, Olvir Albruch, Galotta, Asmina von Riva, Thoras, Torjin, Nottr, Boronian Westfal, Danzelot, Geron, MagMagnusDejarik, Theaitetos, Quandt, Callidor, Boromil Hollerow
gut  (2) Alrik, Stip, Delazar, Borbaradwurm, Macchiato, Falk Steinhauer, Professor Reno, Lidon, Waldemar, Sindoran aus Tarschoggyn, Zakkarus, Anloén, Derograph, Orci, Crysis, Helven
zufriedenstellend  (3) Quendan von Silas, sommi, Avatar MacMillan, Mythram Leuenbrand von Perricum
geht so  (4) Ucurian, Raicon, Biagha
schlecht  (5) Rondrian
Durchschnitt 1.9
Median 2
Stimmen 39

Kommentare[Bearbeiten]

Lidon:

Geradlinig und spannend, mit einem ausgeprägten Schwarz/Weiß-Schema. Der Roman hat alles, was eine gute Geschichte braucht.

Nottr:

Der Lichtvogel ist ein rasantes Abenteuer einiger der größten Persönlichkeiten Aventuriens, welches ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Starke Einzelszenen zeichnen diesen Roman aus, vor allem die Hetzjagd durch Warunk hat mir sehr gefallen. Auch der dauernde Perspektivenwechsel der Erzähler fand ich sehr interessant und belebend.
Leider ist Raidri Conchobair wie auch bei den Biografien Der Schwertkönig und Der Dämonenmeister der Überheld, der schon bevor es richtig losgeht die Frauen auf seiner Reise nach Drakonia flachlegt und im Kampf schier unbesiegbar.
Stellenweise zwar etwas überdreht, gehört dieses Buch trotzdem zu den besten DSA Romanen und ich kann es durchweg als Einzelroman empfehlen, auch wenn die Serie der Elementaren Gewalten wohl offiziell nicht fertig gestellt werden wird.

MagMagnusDejarik:

Ein hervorragendes Buch, das durch seine wechselnden Erzählperspektiven Tempo und Abwechslung bietet. Die Geschichte ist interessant und interessiert erzählt, bietet viele gute Ideen und Einblicke in das „höhere“ Aventurien. Die Charaktere sind gut gewählt, leider verfügen einige davon über die Gabe, das Offensichtliche zu ignorieren, was zu einer (unnötigen) Liebesszene führt, die dem Autor und seinem SC gegönnt sei.
Einzig der Prolog lahmt. Es scheint leider etwas unangemessen für zwei Freizauber mit Formeln zu kämpfen, die jeder Adept des ersten Jahres beherrscht.

Rondrian:

Den Roman fand ich absolut furchtbar! Die Handlung ist zwar wichtig und besonders in Hinblick auf die Borbarad-Kampagne interessant, aber das hilft dem Roman auch nicht wirklich... Die Sprache habe ich als äußerst plump empfunden und die meiste Zeit hatte ich das Gefühl, dass der Autor krampfhaft versucht hat irgendwelche Stilmittel einzubauen, wobei er bei der Umsetzung jedoch gnadenlos scheitert. Die ständigen Perspektivwechsel zerhacken die Geschichte unnötig und an keiner Stelle hat mich der Roman auch nur ein bisschen gepackt. Es ist wirklich traurig, was der Autor aus dem guten Stoff gemacht hat...

Biagha:

Dem kann ich nur beipflichten. Der Lichtvogel liest sich wie eine Mischung aus flachem Groschenroman und einem schlechten (!) 90er-Jahre-Actionfilm. Schade, dass ausgerechnet zur glorreichen Weltzeitenwende sich das Rad der ansonsten meist guten DSA-Romane auf einen absoluten Reinfall drehte. Zudem wurde die Handlung wie der Ablauf einer DSA-Spielrunde entworfen. Fehlte nur noch, dass die verlorenen LeP und AsP der Figuren am Seitenrand vermerkt wurden.

Callidor:

Für jeden DSA-Spieler ein Muss.

Mythram Leuenbrand von Perricum:

Der Roman hat mich zwiespältig zurückgelassen. Auf der einen Seite ist die Epik und der Kontext der Borbarad-Kampagne sehr interessant und gut eingefangen. Auf der anderen Seite sind die dargestellten Hauptcharaktere sehr oberflächlich dargestellt und es sind allesamt Powergamer. Ein bisschen mehr phantastischer Realismus hätte dem Roman aus meiner Sicht gut getan.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Boronian Westfal (2008)

Borbarad, der Dämonenmeister, ist zurückgekehrt und seine Existenz wirft einen langen Schatten auf das alljährliche Wiedererscheinen des Allvogels im Raschtulswall. Aus diesem Grund haben die Magier aus dem Konzil der Elemente einige der größten Helden der Epoche zu sich gerufen. Als dann tatsächlich beim Ritual zu Ehren des Lichtvogels dessen Ei mithilfe dämonischer Macht gestohlen wird, sind es die Helden Raidri Conchobair, Ruban ibn Dhachmani, die junge Hexe Morena, der Auelf Tenobaal Totenamsel, Prinz Farmosch, Sohn des Fanderam, aus dem alten Volk der Angroschim und der Konzilsmagier Pyriander Di'Ariarchos die sich aufmachen um dieses Artefakt zurückzubringen. Sie reisen von Dschinnen getragen nach Warunk und stellen sich dem Schwarzen Drachen Rhazzazor, flüchten vom dortigen Burgberg und kommen schließlich mit der Hilfe des Alten Drachen Fuldigor bis zur Dämonenzitadelle, wo sie im spannenden Finale das Ei des Allvogels zu erringen trachten.
Hadmar von Wieser ist einer der Mitbegründer der aventurischen Spielewelt und dies kommt diesem ersten Roman aus seiner Feder klar zum Ausdruck. Kaum ein anderer Autor vermag es so viele Aspekte der Länder und Kulturen zu erzählen, ohne dadurch den Geschichtsfluss zu sehr zu unterbrechen. Zwar ist diese Geschichte in einem etwas seltsamen Stil verfasst, weil keine Kapitel existieren, sondern nur einzelne Szenen beschrieben werden. Diese sind allerdings umso fesselnder, weil bis auf eine etwas zu lang geratene Einleitung, kaum füllende Elemente zu finden sind. Ein weiteres Detail, das die Erzählung meiner Meinung nach sehr auflockert, ist die Tatsache, dass Hadmar von Wieser immer wieder zwischen den Erzählperspektiven wechselt. So werden die Geschehnisse aus allen Blickwinkeln der Hauptcharaktere betrachtet. Für den Leser entscheidend ist aber sicherlich, dass, obwohl man hier ein etwas gewöhnungsbedürftiges Werk vor sich liegen hat, dennoch niemals Langeweile aufkommt - zu rasant wechseln Schauplätze und zu wortgewaltig sind die Umgebungen beschrieben, in denen sich die Gruppe befindet. Selbst das Omegatherion, eine Bestie, deren Erscheinungsform wenig konkretes bietet und auch bei den meisten Aventuriern ins Reich der dunklen Sagengestalten einzuordnen sein dürfte, obwohl sie einen äußerst realen Hintergrund besitzt, wird vom Autor interessanterweise sehr nahe und (be-)greifbar beschrieben.
Wie bei vielen Charakterbildern, die in der DSA-Romanreihe gezeichnet werden, gilt auch hier, dass die Protagonisten zwar durch die Eigenschaften bestimmt sind, die sie unbedingt brauchen, um halbwegs vollständig zu erscheinen. Allerdings verwendet auch Hadmar von Wieser kaum Zeilen auf eine wirklich rundum gelungene Darstellung. Zwar fallen beispielsweise bei Raidri Conchobair und Ruban, dem Rieslandfahrer, auch Aspekte wie einerseits die große Furcht vor dem Nachtdämon und andererseits die große Gottesfurcht auf, aber um alle auftauchenden Personen in dem Umfang beschreiben zu können, die ihnen eigentlich zustünden, wenn man ihre Wichtigkeit für die Aventurische Geschichte bedenkt, hätte der Autor wohl weit mehr als das Doppelte des vorliegenden Buchumfanges benötigt. Dies mag natürlich auch durch den Konflikt entstehen, der sich ergibt, wenn sich so viele ähnlich bedeutsame Personen neben einander bewegen und gleichzeitig auch die Gewaltigkeit des Kosmos und der zwölfgöttlichen Schöpfung beschrieben werden müssen. Diese wird nämlich immer wieder als Kontrast zur Vergänglichkeit der Menschen herangezogen und nimmt einen zentralen Punkt in der Handlung ein.
Alles in allem muss ich diesem Roman allerdings zugestehen, dass er einer der unterhaltsamsten ist, die ich bislang gelesen habe. Er bietet bis auf den Beginn, der sich bis zum Konzil der Elemente doch ein wenig zieht, wirklich eindrucksvolle Schauplätze, die detailreich und wortgewandt beschrieben sind und auch eine gehörige Portion Action (wenn man diese sucht). Die mangelnde Charakterbeschreibung fällt hier eher nicht ins Gewicht, dazu ist die Geschichte, die nebenbei auch noch in die G7-Kampagne eingearbeitet werden kann, zu gut erzählt.



Rezension von Ragnar Schwefel (2010)

Der Hauptprotagonist dieses Romans ist Raidri Conchobair, der Schwertkönig. Das sagenumwobene Konzil der Elemente im Raschtulswall hat verschiedene Helden nach Drakonia, der Heimat des Konzils, beordert, um dort einer uralten Zeremonie beizuwohnen, die jedes Jahr wiederholt wird - und sollte der Lichtvogel, der bei der Zeremonie erscheint, nicht auftauchen, dann ist das das Zeichen vom Zusammenbruch jeder Ordnung. Und dies wird befürchtet, schließlich ist der mächtige Magier Borbarad zurückgekehrt und hat innerhalb kürzester Zeit in ganz Aventurien Übles angerichtet. Doch diese Befürchtung, dass dieses Mal der Lichtvogel nicht zum Ritual erscheinen wird, bewahrheitet sich nicht, denn pünktlich wie seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden erscheint der Lichtvogel. Doch der Dämonenmeister Borbarad hat einen ganz perfiden Plan ausgeheckt: er lässt das Ei des Lichtvogels von seinen Dämonen entführen und bedroht damit ein ganzes Zeitalter. Selbstverständlich kann das nicht zugelassen werden, und so machen sich Raidri und seine Gefährten auf eine gefahrvolle Reise mitten in das dämonisch besetzte Feindesland, um das Ei des Lichtvogels wieder zu erlangen.

Fazit:
Der Roman, der aus der Sicht von drei Personen (hauptsächlich Raidri Conchobair) geschrieben ist, beschreibt ausführlich die Geschehnisse, die Raidri und seine Gefährten auf der Suche nach dem Ei des Lichtvogels erleben, und dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht der drei Personen erzählt wird, bekommt man einen guten Einblick in deren Motivation und deren Handlungen. Hadmar von Wieser hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er ganz hervorragende Abenteuer und Kampagnen schreiben kann. Mit diesem Roman hat er leider gezeigt, dass das keine Gewähr für gute Romane ist.

Der Roman ist nicht nur sprachlich wenig mitreissend, sondern die Charakterzeichnungen sind viel zu oberflächlich. Raidri ist ein Abziehbild eines Comic-Superhelden. Hadmar von Wieser hat damit seinen Lieblingsheld aus der Rollenspielwelt bloßgestellt als alten geilen Bock, dem mit seinen drei (sic!) Schwertern alles gelingt. Ich habe große Probleme damit, wenn in den Medien (wie z.B. Kinofilmen) immer wieder transportiert wird, wie 60-ährige auf 19-jährige scharf sind, und diese Mädels das auch noch toll finden und sich darauf einlassen. In diesem Fall liegt es auch noch nahe, auf Inzucht zu kommen, auch wenn der Autor später erklärt hat, dass die junge Hexe nicht Raidris Tochter ist. Mir hat sich nach dem Lesen ein anderes Bild nahegelegt. Die Geschichte ist bombastisch und hätte bei genauerer Betrachtungsweise 2-3 Romane verdient. So aber bleibt sie schemenhaft und wenig mitreißend. Empfehlen kann ich den Roman nur Meistern, die die Borbarad-Kampagne spielen, alle anderen können getrost die Hände von dem Roman lassen.

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