Der Drachenkönig

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Biographische Romanserien:
AnswinDajinGalottaThalionmelRaidriRhiana

[?] R008 " R8 Der Drachenkönig
DerDrachenkoenig-Roman008.jpg
Roman (Softcover)
Derisches Datum Datumsangabe fehlt
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 192 (Erstauflage)
Mitwirkende
Autoren Uschi Zietsch
Cover Dieter Rottermund
Illustrationen Ralf Hlawatsch (Kartenentwurf)
Pläne
Spielwelt-Informationen
Ort unerforschtes Gebirge zwischen Walbergen (Kap Walstein) und Ehernem Schwert, Überwals
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei Heyne
Erscheinungs­datum 1995/11/XX " November 1995
2. Auflage  ?
3. Auflage  ?
4. Auflage 1998/XX/XX " 1998
5. Auflage 2000/XX/XX " 2000
Preis 8,90 DM / 4,55 € (Erstauflage)
6,95 € / 13,59 DM (5. Auflage)
Preis pro Seite 2,37 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 7,03 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 3-453-09493-X
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
Links
Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen media-mania.de von Stefan Knopp
x-zine.de von Schwertfang
ciao.de
dooyoo.de
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

In den fernen Walbergen lebt das Volk der Hagrim, gefangen in abergläubischer Furcht vor dem Drachenkönig, dem es seine wertvollsten Besitztümer und sogar Menschen opfert. Als Kapitän Aigolf Thuranson in das Dorf verschlagen wird, steht für ihn fest, daß er die verängstigten Bauern von ihrem Aberglauben befreien wird, doch dann stößt er auf ein Problem: Der grausame und habgierige Drachenkönig ist keineswegs ein Fabelwesen - er existiert, und er ist zornig.
Klappentext von Der Drachenkönig; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Der bornländische Recke Aigolf Thuranson umsegelt die Walberge und trifft auf ein pazifistisches nivesenähnliches Volk, das er mit seinen magischen Schwertern von einem grausamen Drachenherrscher befeien soll …

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Verknüpfungen

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: Der Drachenkönig (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Glen Mala
gut  (2) Boromil Hollerow, Balduan Bronziton
zufriedenstellend  (3) Raskir Svallasson, Degro s. d. Dralosch, Quandt, Alrik Normalaventurier, Callidor
geht so  (4) Asmina von Riva, Derograph, Torjin, Mythram Leuenbrand von Perricum, Aikar Brazoragh, Geron, Hilgert aus Abilacht, Schommi, tzzzpfff
schlecht  (5) Borbaradwurm, Adanos, Campaigner, Boronian Westfal, Fil, Scoon, Danzelot, Lidon, Ucurian, NackteElfe, Nottr, Orasilas, BB, Gavilan, Avatar MacMillan, Rondrian, Arion, Wahnfried
Durchschnitt 4.2
Median 5
Stimmen 35

Kommentare[Bearbeiten]

Adanos:

Furchtbar, einfach nur furchtbar. Der schlechteste Roman, den ich je gelesen habe. Er rechtfertigt die Einführung der Note Sechs!

Campaigner:

Es ist schon ein paar Jährchen her, dass ich diesen Roman gelesen habe, aber was ihn mir im Gedächtnis gehalten hat und ausschlaggebend für meine Bewertung war, ist, dass die Autorin keinerlei Konsequenz innerhalb ihres eigenen Universums aufgewiesen hat. Während im Vorgänger Tuan der Wanderer (welchen ich recht unterhaltsam fand) der Held noch ein Kurz- und ein Bastardschwert trug (was Sinn ergibt), führt er in diesem Roman stattdessen einen Zweihänder und ein Bastardschwert. Die Schwerter haben aber noch dieselben Namen wie in Tuan, keine Ahnung, was da los war.

Mythram Leuenbrand von Perricum:

Dieser Roman war besser als Túan der Wanderer, jedoch auch grottig. Wie immer, alles total unlogisch, abstrus etc. pp. In einer selbständigen Welt würde er sogar noch eine Note besser bekommen, aber er ist eben total DSA-unstimmig. Ich kann mich den schlechten Punkten der anderen anschließen.

Danzelot:

Leider muss ich mich all dem auch anschließen. Ein an den Haaren herbeigezogenes Plot, jede Menge unlogisches Verhalten der Figuren, langweilige Dialoge, Klassische Fantasy-Klischees werden zu sehr bedient, vieles ist vorhersagbar und tendiert für DSA meiner Meinung nach zu sehr Richtung High-Fantasy. Dem Abenteurer geschehen die verrücktesten Dinge, die beiläufig fast wie mit einem Achselzucken hingenommen werden. Daß die Geschichte am Rande der bekannten aventurischen Welt angesiedelt ist, liegt wohl daran, dass die Autorin es vermeiden wollte, mit den bekannten Hintergründen (mit denen Sie sich nunmal nicht auszukennen scheint) anzuecken. Das ist aber leider in einigen Punkten nicht gelungen. Dieser Roman sollte nicht als DSA-Roman bekannt sein. Eine glatte 5.

Nottr:

Da das Buch hier ja nur zerrissen wird, will ich mal einen positiven Aspekt nennen: Der Roman ist der von der Seitenanzahl wohl schmächtigste DSA-Roman, so dass man ihn schnell durchlesen und vergessen kann. Ah, nochwas: Er ist obendrein mit 8,90 DM der billigste Roman gewesen.
Edit: Auch hier zeigt sich die selbe Schwäche wie bei Túan der Wanderer: Uschi Zietsch hat anscheinend keinerlei DSA-Background. Wäre dieser Roman nicht als DSA-Roman gekennzeichnet, dann hätte ich ihn wohl besser bewertet. Und um noch kurz auf Glen Mala und ihren Raidri Conchobair-Vergleich einzugehen: Raidri ist eine DSA-Ikone, Gezeichneter, Legende, quasi Rondras Liebling und davon sollte es in einer Spielwelt nicht zu viele geben. Aigolf ist das nicht und das ist das Problem.

NackteElfe:

Weniger Buch als Körperverletzung. Schon nach dem ersten Satz „Was wird mich dort erwarten? dachte Aigolf Thuransson bestimmt zum fünfundzwanzigsten Mal“ ist jedem Leser klar, dass man es hier nicht mit einem durschnittlichen DSA-Roman zu tun hat. Der Schreibstil eines Neunjährigen paart sich hier mit dem unbedingten Willen eine langweilige Grundidee zu einem noch schlechteren Roman zu verwursten. Nicht, dass mich jemand falsch versteht: DSA Romane sind Trivialliteratur, hohe Erwartungen sollten hier wirklich nicht gestellt werden, doch „Der Drachenkönig“ ist ein Machwerk dessen einziger Zweck darin zu bestehen scheint für alle Zeiten einen absoluten Tiefpunkt schriftstellerischen Schaffens zu markieren. Nicht nur im Bereich der Fantasy-Romane sondern in der gesamten Geschichte des geschriebenen Wortes seit Anbeginn der Zeiten. Wenn ich die Wahl hätte würde ich mir eher sämtliche EU-Verpackungsverodnungsgesetze durchlesen als mich noch mal mit dieser Körperverletzung in Buchform zu malträtieren.
Normalerweise wäre es hier nötig detailiert auf Kritikpunkte einzugehen, doch ist dies alleine durch die schiere Masse an literarischen Verfehlungen kaum möglich. Brutaler noch ist der durch Fantasyklischees geschürte Kolletaralschaden, der dafür sorgt, dass man pro Seite mindestens zwei Mal entsetzt auflacht, weil einem schon wieder die Unfehlbarkeit des Helden oder lediglich brutale Unlogik anspringt. Dies mag in begrenztem Maße lustig erscheinen und das ist es auch für die ersten Kapitel, doch schon nach wenigen Seiten weicht die Häme nur einer Apathie die sich von Seite zu Seite in Entsetzen und Agonie wandelt. Man fühlt Sie wie ein Gaffer bei einem Verkehrsunfall dessen anfängliche Neugier an dem brutalen Geschehen nicht lange anhält.
Auch nach langer Suche lässt sich nichts, aber auch gar nichts Gutes an diesem Roman finden. So bleibt „Der Drachenkönig“ nur das was es ist: Ein Buch für Masochisten.

Borbaradwurm:

Nachdem ich Boronians Kurzrezension zu Túan der Wanderer gelesen habe, muss hier einfach ein paar Sätze zu dem Drachenkönig verlieren. Erstmal verfügt die Hauptperson weiterhin über die schon von Boronian erwähnte Übermenschlichkeit und die daraus resultierende Unglaubwürdigkeit (das er am Ende den Riesenlindwurm nicht auch noch im Alleingang erledigt ist schon alles). Zweitens gibt es sehr lange Abschnitte über verrücktes und sinnloses Zeug (Aigolfs Unterhaltungen mit einem Delphin, inklusive gegenseitiger Liebeserklärung, Aigolf spricht und versteht scheinbar außerdem Drachisch). Das größte Problem dieses Romans ist aber, dass er vorgibt, ein Roman aus der Welt des Schwarzen Auges zu sein, obwohl er sich wie ein Roman liest, der ohne große Probleme in jeder Fantasy-Welt funktionieren könnte. Dabei sind die Verbindungen zu Aventurien äußerst schlecht, alleine schon der Name Aigolf Thuranson, das ist doch kein bornländischer Name, hätte man ihn als Thorwaler beschrieben, wäre die ganze Geschichte inneraventurisch glaubwürdiger (wenn das in Túan der Wanderer erklärt wurde, tut es mir leid, hier findet sich keine Erklärung).

Boronian Westfal:

Ich schließe mich widerspruchslos euren Meinungen an. Vor allem du, Borbaradwurm, hättest es nicht treffender schildern können. Wenn ich dem Vorgänger Túan der Wanderer noch ein mittelmäßiges Zeugnis ausgestellt habe, dann muss ich hierzu sagen, dass es mich nicht stören würde, wenn dieses Buch aus der Riege „DSA-Roman“ gelöscht würde. Es bringt unser geliebtes Hobby schon fast in Verruf.
Der überderische Aigolf Thuranson hat im Vergleich zu seinem ersten Abenteuer ein paar Jahre mehr auf dem Buckel, er scheint des Herumreisens und fehlerlosen Weltverbesserns müde und befreit, nachdem sein ins Riesland fahrende Schiff von einem vielgehörnten Dämon versenkt wurde - interessant, dass er dem nicht auch noch den Gar ausgemacht hat, war wohl die einzige Niederlage seines Lebens – noch schnell ein Volk von einem despotischen Riesenlindwurm, bevor er – PRAIOS SEI DANK – endlich dem Abenteurerleben Lebewohl sagt und in seine Heimat zurückkehrt.
Seine Fähigkeiten sind noch überragender, er spricht ja jetzt auch schon Drachisch und Delphinisch, seine Männlichkeit nicht erreichbar, da er dem geknechteten Volk noch schnell einen Nachkommen angedeihen lässt, und er allein weiß, was für ein ganzes Volk das Beste ist. Die paar hundert Jahre, in denen diese Leute unter der Herrschaft des Drachen gelebt haben und ihren Glauben und ihre Kultur danach geschaffen haben, sind ja kein Grund für ihn dies zu würdigen, nein, er weiß es besser.
Interessant hätte ich noch gefunden, wenn die Geschichte dieses Volkes weitererzählt worden wäre. Wie geht es mit ihnen weiter? Ihr Weltbild ist zerstört, sie haben nichts mehr woran sie glauben oder wonach sie sich richten können. Werden sie trotz alledem jetzt das Leben führen können, das der Überheld ihnen zugedacht hat, bevor er sich aus dem Staub zurück ins feine Aventurien macht?

Alrik Normalaventurier:

Ich erinnere mich. Dieses Buch hat mir mal – falls man polemisch etwas hochziehen wollte – 'ne Bahnfahrt versaut: Ich kaufte es im Bahnhofsbuchladen, um mich dann über einige Stunden hinweg beschäftigen zu können bzw. Kurzweil zu haben. Und dann hatte ich keine andere Wahl mehr … oder 'nen Gespräch mit dem Rentnerehepaar aus Rostock. – Schlimm in dem Buch fand ich diese pseudospirituelle Beziehung zu dem Delphin, das schien mir zu erkennen zu geben, dass das Ding zwar 'n männlichen Helden hat, aber von 'ner Frau geschrieben wurde. Trotzdem: Ich fand das Buch nicht so schlimm, dass ich diese hier bereits vorgebrachten Rufe nach Vernichtung teilen müsste. Und außerdem, seien wir mal ehrlich: Bei einigen Leuten muss man ja davon ausgehen, dass die Autorin sich nur auf sie einstellen wollte usw. Und auch sonst finde ich eine vernichtende Kritik vom Typ „Hätte nicht gedruckt werden dürfen“ zu hart. Dass der Roman nicht bzw. nicht richtig in Aventurien spielt, fand ich auch … ja … vielleicht sogar ausschlaggebend, denn wenn ich in den Bahnhofsbuchladen gehe, um einen DSA-Roman zu kaufen, tue ich das ja mit dem Wunsch, sozusagen nach Aventurien ausgeführt zu werden. Und daneben haben gute DSA-Romane auch die Fähigkeit, spielweltbezogen eine letzte inszenatorische Höhe zu erreichen, die einer P&P-Gruppe immer fehlen wird. Allein schon wegen des Mediums.

Glen Mala:

Also, nun muss ich auch mal was zu dem Roman sagen: Gleich vorweg, ich finde ihn spitze. Ich versuche mal, auf die Kritikpunkte einzugehn, ich hoffe, ich krieg das hin. „Tuan der Wanderer“ hab ich nie gelesen, aber ich finde das mit den Schwertern kein Problem, Raidri rennt ja auch mit zwei Anderthalbhändern rum. An dieser Stelle möchte ich auch noch etwas zur „Übermenschlichkeit“ Aigolfs sagen, nun, besagter Herr Conchobair besiegt ja ebenfals alle Monster und schläft mit allen Frauen, also, wo ist das Problem? So wie Aigolf in „Der Drachenkönig“ dargestellt wird, ist er ein alter Recke (so um Stufe 18-20 würd ich schätzen), der auf ein letztes Abenteuer auszieht, auf ein geknechtetes Volk trifft und sie von ihrem Tyrannen befreien will; klassischer DSA-Stoff eben. „Schreibstil eines Neunjährigen“ kann ich so auch nicht unbedingt nachvollziehen, gerade die Beschreibungen der Entbehrungen die der Held durchlebt (sowohl auf dem Floß im Meer treibend, als auch in der kargen Felswüste auf der Suche nach dem Drachen) fand ich sehr ansprechend. Ich würde gerne auch noch auf das angeblich unlogische Verhalten der handelnden Charaktere eingehen, aber ich selbst hab keins gefunden und näher erläutert wird es leider nicht … Die „Unterhaltung mit dem Delphin“ ist so ziemlich das Beste, was ich je in DSA-Kreisen gelesen hab, von wegen Trivialliteratur. Gut, es geht schon sehr in andere literarische Ebenen (das psychologische Trauma veursacht durch die Isolation auf dem Floß is nur eine erste, oberste Schicht) und ist sicher nicht Jedermanns Sache (Faust II mag auch nicht Jeder...) aber „unlogisch“ oder „seltsam“ ist es auf keinen Fall und un-DSA-isch auch nicht, gerade in einer Welt mit Tierkönigen, verzauberten Wesen und Meerjungfauen in Tiergestalt … Zu „Drachisch verstehen“: Tut das nicht Jeder? Also, ich glaube mich zu erinnern, dass (laut BA und „Shafirs Schwur“) Drachen ihre Gedanken telepathisch in andere Wesen projizieren können, die diese dann auch verstehen, zwar nicht problemlos (in „Shafirs Schwur“ werden viele Wörter mit multiplen Synonymen beschrieben), aber definitiv dem Sinn nach. Auf die Kritik, dass Aigolf in seiner Arroganz in die Kultur eines Volkes eingreift, gehe ich nun nicht ein, das würde zu einer philosophischen Diskussion führen, welche hier dfinitiv den Rahmen sprengt. Ansonsten: Spitze Buch, leider etwas kurz, Frau Zietsch, bitte mehr davon!

Avatar MacMillan:

Hätte nie gedacht, dass ich Mal ne 5 verpassen würde. Unterste Schublade vom Feinsten! Der mit Abstand schlechteste DSA-Roman, den es gibt. Ich kenne Malbücher, die tiefgründiger sind!

Rondrian:

Das was in Túan der Wanderer begonnen wurde, wurde in diesem Roman bis ins Bodenlose fortgeführt … Dieser Roman war nochmal mieser als der erste und das soll schon was heißen. Die Geschichte hat nichts mehr mit dem aventurischen Hintergrund zu tun! Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass der Roman in irgendeiner x-beliebigen Fantasy-Welt spielt. Aber selbst für einen solch beliebigen Fantasy-Roman war das Buch echt schlecht. Mit Abstand der schlechteste DSA-Roman, den ich gelesen habe!

Callidor:

Ich war noch etwas jünger, als ich den Roman gelesen habe und ich habe ihn nicht mal sooo schlecht in Erinnerung behalten. Auch jetzt, zurückblickend, muss ich sagen, dass ich deutlich schlechtere DSA-Romane gelesen habe. Was mir allgemein nicht gefällt, ist wenn ein Roman so weit ab von Aventurien spielt, denn dann könnte die Geschichte auch in einer anderen Welt spielen. Mir fehlt eindeutig der aventurische Hintergrund. Hätte man das DSA-Logo entfernt und den Roman als Fantasy-Kinderbuch verkauft, hätte sich keiner über dessen Inhalt so aufgeregt. Im Großen und Ganzen schwanke ich zwischen einer 3 und 4.

Solon:

Wenn ich die anderen Rezensionen hier so lese, muss ich annehmen, dass die Rezensenten ebenso wie ich allesamt aus Westfalen stammen. Man sagt ja über uns "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht." Ja, ich gehe auch davon aus, dass die Autorin bei DSA nicht besonders gut in der Materie steckte und deshalb in einem weitestgehend unerforschten Raum etwas eigenes geschaffen hat. Ihr das zum Vorwurf zu machen ist indes ebenso absurd, wie es das bei den Kritiken zur Rihana-Reihe ist. Die Autorin hat keine Widersprüche zum bestehenden DSA fabriziert, sondern vielmehr neue Setzungen für eine bis dato wenig beschriebene Region geschaffen, die mittlerweile Eingang in die gängigen Regionalbeschreibungen gefunden haben. Insofern fehlt ihren Ideen selbstverständlich nicht die DSA-Konformität, so wenig wie der Rihana-Reihe. DSA ist schließlich, was wir daraus machen. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund für die Forderung, die Romane dürften nur Altbekanntes aufwärmen. Die Behauptung, der Protagonist wäre übermächtig, kann ich auch nicht nachvollziehen. Woran soll das festgemacht werden, dass er wie Raidri Conchobair zwei Waffen trägt? Beidhändig ist bei DSA 4 und 5 eine völlig normale Fertigkeit, über die jeder meiner Kämpfer verfügt. Und ansonsten? Der Held ist mehrfach verwundet, braucht lange für seine Regeneration. Er besiegt ein paar Drachlinge, ja, aber dafür ist er ja schließlich ein Krieger. Er redet mit Drachen - und? Wie wir wissen, können die Gedankenbilder projizieren und empfangen, und für einen Menschen sieht es dann so aus, als rede der Drache in seiner Sprache. Irgendwie hege ich den Verdacht, dass die Rezensenten hier bisweilen weniger Ahnung vom Geist und System von DSA haben, als sie es der Autorin vorwerfen. Der Roman ist sicherlich keines der Top 10-Werke, die in dieser Reihe je erschienen sind, aber allemal kurzweilige Unterhaltung.

Rezensionen[Bearbeiten]

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