Der Aschengeist

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Biographische Romanserien:
AnswinDajinGalottaThalionmelRaidriRhiana

[?] R115 " R115 Der Aschengeist
Der Aschengeist-Roman115.jpg
Roman (Softcover)
Derisches Datum 1003 bis 1006 BF
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 400 (Erstauflage)
Verwandte Publikationen
Serie Aus dem Leben des G.C.E. Galotta Bd. 3
Mitwirkende
Autoren Mark Wachholz, Kathrin Ludwig
Cover Alan Lathwell
Illustrationen
Pläne
Spielwelt-Informationen
Ort Ysilia, Brabak
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei FanPro
Erscheinungs­datum 2009/12/17 " 17. Dezember 2009
Preis 10,00 € (Erstauflage)
Preis pro Seite 2.5 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 11.72 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-89064-229-1
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
F-Shop
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
Links
Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen Nandurion (6/9)
Aktion Abenteuer
roterdorn.de von Johannes Bernhard Heck
roterdorn.de von Arielen
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite, Leseprobe
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Gefoltert, geächtet, gejagt. Nach der Ogerschlacht-Katastrophe prophezeit eine dunkle Macht dem einstigen Hofmagier Cordovan Galotta, dass er nur in einer Stadt unter schwarzen Wolken Schutz finden wird. Erst im tiefen Süden Aventuriens, in den Dschungeln und Sümpfen des Königreichs Brabak, endet seine Flucht. Zwischen Nekromanten, Hexen und uralten Geheimnissen muss er die Scherben seines Lebens neu zusammensetzen. Doch die Last seiner eigenen Untaten droht ihn endgültig zu zerbrechen, und das Schwarze Tier, der Diener des Rachedämons, lauert auf seine Seele. Zugleich haben sich die Jäger bereits auf Galottas Spur gesetzt und auch sie haben ihm blutige Rache geschworen ...

Der Aschengeist ist der dritte Teil der Biographie aus dem Leben des G.C.E. Galotta.

Klappentext von Der Aschengeist; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Der dritte Roman der Galotta-Biographie behandelt Galottas Zeit in Brabak.

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: Der Aschengeist (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Horadan, Wight, Arlisin, Waldemar, Theaitetos, Lunzmasta, Ohrenbär, Polet
gut  (2) Xolgrim, Fil, Kolkja Ilmensen, Zakkarus, Epenschmied, Anloén, Kogan Earkson, Avatar MacMillan, Rondrian, Orci, Oreus, Lucian, Fingayn, Geron, Calad
zufriedenstellend  (3) Nottr, Morgoth Feuerklinge
geht so  (4) Lorion Albenhaupt
schlecht  (5)
Durchschnitt 1.8
Median 2
Stimmen 26

Kommentare[Bearbeiten]

Avatar MacMillan:

Im Vergleich zu den beiden langatmigen Vorgängern ist der dritte Teil der Biographie ziemlich spannend zu lesen. Es gibt eine deutliche Verbesserung des Schreibstils. Dass wir uns jetzt auch nicht ständig in Galottas Kopf befinden und dass solche Nebenplots wie die von Brander und Gertrude Humor und Kurzweil mit hineinbringen, ist mehr als erleichternd. Alle Nebencharaktere sind sehr gelungen: Die Autoren kriegen es sehr gut hin, dass man sogar in den emotionalsten Momenten einen Widerwillen gegen Axzimona empfindet und Pôlberra ist eh der eigentliche Star des Romans. Sogar die kleinsten Nebenfiguren wie Markello und Raveno Terbysios sind mit so viel Persönlichkeit gefüllt, dass man viel mehr über sie lesen und erfahren möchte, als über Galotta. Der kann ruhig wegbleiben. Somit wären wir auch bei den Contras gelandet. Leider sind ungefähr die letzten 80 Seiten wie ein neu herausgegriffener, unabhängiger Plot. Man hätte es viel besser einarbeiten können. So bleibt die Spannung nicht konstant bis zum Schluss erhalten. Dass auch gerade Pôlberra, einer der größten Verehrer Galottas, ihn zufällig halbtot in den Brabaker Sümpfen findet, ist ziemlich weit hergeholt. Außerdem verliert auch der arme, kinderliebe, von den grausamen Haltungen seiner Kollegen geschockte Galotta so langsam an Glaubwürdigkeit.

Nottr:

Der dritte Teil der Reihe kann einen deutlich verbesserten Schreibstil aufweisen. Auch sind nicht mehr so viele Rechtschreibfehler vorhanden. Alles in allem wirkt das Buch runder und ausgereifter als die Vorgänger, aber nur weil die Mindestanforderungen an eine offizielle und kommerzielle Publikation erfüllt wurden, ist das Buch noch nicht wirklich gut, wenn auch das bisher(?) beste der Reihe.

Rondrian:

Im dritten Teil der Reihe ist irgendwie alles anders: Galotta selbst rückt deutlich in den Hintergrund und der Erzählfokus rückt auf die Nebenfiguren, was ich aber sehr gut fand. Die Darstellung der schwarzmagischen Elite ist überaus gut gelungen und sehr stimmungsvoll. Die düstere Atmosphäre in dem Roman passt hervorragend zu Galottas Situation und zum Umfeld der Brabaker Magierakademie und steht damit in starkem Kontrast zu seinem früheren Leben am Kaiserhof. Teilweise war die Geschichte etwas langatmig, aber im großen und ganzen doch gut und durchaus zu empfehlen.

Lorion Albenhaupt:

Interessanter Roman mit interessantem Einblick in Galottas Inneres. Sprachlich ist er eher mittelmäßig und auch inhaltlich vermutlich eher etwas für DSA-Kenner. Für einen DSA-Fremden dürfte es etwas langweilig und unspektakulär werden. Es ist aber der schwächste Teil der Biographie und ließe sich besser lesen, wenn man wüsste, dass noch ein weiterer Roman kommt. Er wirkt unfertig. Auf einer Skala von 10 (perfekt) bis 0 (bodenlos): Charaktere: 07; Setting: 07; Spannung (DSA-Kenner): 06; Spannung (kein DSA-Kenner): 03; Sprachlicher Stil: 05; Fazit: Für DSA-Kenner interessantes Buch trotz sprachlicher Schwächen. Wirkt unfertig.

Morgoth Feuerklinge: Interessant war das Buch für mich, als altgedienter DSA-Veteran, auf jeden Fall. Man bekommt viel Hintergrundwissen über Galotta, der mich bereits seit dem Abenteuer "der Attentäter" begleitet. Jedoch hatte das Buch (und die Vorgänger) viele Mängel. Der sprachliche Stil hat mir gar nicht gefallen, auch dass manche Dinge unlogisch erschienen oder falsch im bisherigen historischen Kontext. Gut, Geschichte wird von Siegern geschrieben. Vielleicht hat es ja anders stattgefunden, wie es bisher geschildert wurde. Dennoch hatte es für mich einen bitteren Beigeschmack.

Sauer aufgestoßen hat mich, dass es mit diesem Buch einfach aufhört. Mir sind die Hintergründe bekannt. Dennoch lässt es mich als Leser mit einer unfertigen Story und einen Cliffhanger zurück, was sehr unbefriedigend ist. Daher bekommt das Buch von mir nur die Note 3. So gut auch nur, weil ich dieses Hintergrundwissen begierig aufgesaugt habe.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Marc Völker, 2009

Der Aschengeist, der dritte Teil der Galotta-Romanbiographie, beginnt exakt an der Stelle, an der der letzte Band geendet hatte. Dementsprechend läuft der Spannungsbogen aus dem Vorgänger nahtlos weiter. Es erfolgt lediglich eine kurze Zusammenfassung der Handlungen aus Der Hofmagier und Der Feuertänzer (beide 2006).

Im Gegenzug zu den beiden Vorgängern beschränken sich die Autoren in Der Aschengeist bei ihrer Erzählung auf wenige aventurische Jahre. Das macht die ganze Erzählung etwas gemächlicher, und man gewinnt nicht mehr den Eindruck, dass die Geschichte am Leser mit Lichtgeschwindigkeit vorbeizieht. Andererseits reduzieren sich dadurch natürlich auch die für den Fortgang der Geschichte maßgeblichen Ereignisse, und der Leser gewinnt zuweilen den Eindruck, dass die Ereignisse die Handlung kaum voran bringen. Positiv fällt hier auf, dass sich der Lesefluss durch den deutlich kürzeren Handlungszeitraum maßgeblich verbessert hat.

Die Charakterdarstellung von Galotta hinterlässt bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits wird seine Entwicklung wunderbar anschaulich skizziert, und die Autoren zeigen auch auf, dass Galotta durchaus die Möglichkeit hat, sein Schicksal doch noch zu beeinflussen. Insbesondere die Auswirkungen eines Dämonenpaktes werden von den Autoren sehr schön dargestellt. Es wird klar, dass Galotta den Weg, den er geht, letztendlich doch selbst gewählt hat. Andererseits wird der Protagonist all zu oft eher wie ein Opfer dargestellt. Diese Darstellung wirkt zu sehr wie eine Rechtfertigung seiner zukünftigen Taten.

Interessant, spaßig und zuweilen auch ziemlich skurril ist die Darstellung der weiteren Protagonisten. Mit wenigen Worten gelingt es den Autoren, die Figuren individuell so zu charakterisieren, dass sich der Leser mit den Charakteren identifizieren kann und Anteil an ihrem Schicksal nimmt. Dass es sich dabei eigentlich um eine Horde paranoider Irrer handelt, tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Zuweilen besteh hier meiner Einschätzung nach sogar die Gefahr, dass die Nebencharaktere Galotta in den Hintergrund drängen. Insbesondere wird hier von den Autoren mit dem Vorurteil aufgeräumt, dass alle Schwarzmagier bösartige Tyrannen sind, die tagein tagaus den Weltuntergang planen. Nach dem Lesen von Der Aschengeist muss man ganz klar sagen, dass Schwarze Magie auch salonfähig sein kann.

Sehr stimmig und anschaulich ist auch die Beschreibung des Hintergrundes. Insbesondere die einzigartige Atmosphäre der Magierakademie Brabak wird von den Autoren ganz hervorragend eingefangen und an den Leser weitergeben. Man merkt der Erzählung deutlich an, dass die Autoren über hinreichende Erfahrung in Sachen DSA und insbesondere auch mit Hintergrundrecherchen haben. Die Handlung fügt sich gut in den aventurischen Hintergrund ein und knüpft an offene Handlungsfäden an. Ungereimtheiten und Logikbrüche halten sich in engen Grenzen.

Layout:
Der Aschengeist erscheint im Paperbackformat. Das Titelbild zeigt G.C.E. Galotta in Person mit dem Kater Fran. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern entspricht das Cover wieder den üblichen DSA Qualitätsstandards. Das Glossar ist mit 17 Seiten recht umfangreich und widmet sich den einzelnen Begriffen relativ intensiv. Neben allgemeinen Informationen finden sich auch spezielle Infos zu aventurischen Zaubersprüchen. Die Dramatis Personae beschränkt sich auf die wichtigsten Protagonisten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Fazit:
Wie bereits die beiden Vorgänger, spricht auch Der Aschengeist primär die Zielgruppe der DSA-Spieler an, da die Thematik für einen Gelegenheitsleser zu anspruchvoll ist. Das Fehlen einen Sympathieträgers kompensieren die Autoren entgegen den Vorgängern gut durch interessante Nebencharaktere. Wem die beiden ersten Teile der Galotta-Biografie gefallen haben, kann auch hier zugreifen. Von mir erhält Der Aschengeist 7 von 10 Punkten.

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