Das zerbrochene Rad

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Begriffsklärung Weitere Artikel mit gleichem Namen: Das zerbrochene Rad (Begriffsklärung). Dort angezeigte Kurzcharakterisation dieses Artikels: Publikation: Roman.
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Netz der Intrige (Myranor) • SchattenlichterSternenleere
Unter Aves' SchwingenVon Menschen und Monstern


Biographische Romanserien:
AnswinDajinGalottaThalionmelRaidriRhiana

[?] X05 " (X5) Das zerbrochene Rad
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Roman (Softcover)
Derisches Datum Phex 1019 BF bis Praios 1021 BF
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 959 (Erstauflage)
Verwandte Publikationen
Serie Das zerbrochene Rad
Mitwirkende
Autoren Ulrich Kiesow
Cover Dieter Rottermund
Illustrationen Ralf Hlawatsch
Pläne
Spielwelt-Informationen
Ort Tobrien, Bornland
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei Heyne
Erscheinungs­datum 1997/11 " November 1997
Preis 25,56 (Erstauflage)
50,00 DM (Originalverkaufspreis)
Preis pro Seite 2,67 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 37,98 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 3-453-13368-4
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
Links
Bewertung per Abstimmung Suche in den dsa-Forum-Bewertungen
Rezensionen media-mania.de von Holger Hennig
x-zine.de von Michael Bozenicar
Weitere Informationen
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Die Schergen Borbarads, des mächtigsten Schwarzmagiers der aventurischen Geschichte, überziehen das Land mit Mord und Brand. Wer sich seiner grausamen Soldateska widersetzt, wird vernichtet. Einer Woge gleich wälzt sich der dämonische Heerzug vorwärts.

Auch im Bornland findet Borbarad verräterische Kampfgenossen. Doch dann stößt er auf seinen erbittertsten Gegner – den Grafen von Geestwindskoje und die berühmte Thesia von Ilmenstein. Es kommt zur Entscheidungsschlacht an der Misa. Den Bornländern ist klar: Wenn die vereinten Armeen aus Gareth und Festum den Mordbrennern, Dämonen und Beschwörern unterliegen, wird das Bornland untergehen, zermalmt von Borbarad und seinen Spießgesellen. Nur die Barden werden dann noch von dem prächtigen Land am Born und seinen tapferen Bewohnern künden ...

Klappentext von Das zerbrochene Rad; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

  • Verknüpfungen:
    • Der Roman Der Scharlatan erzählt, was einigen der Charaktere wenige Jahre zuvor geschehen ist.
    • Der Roman Steppenwind behandelt die Ereignisse um Bjaldorn, deren Ausgang kurz angeschnitten wird.

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: Das zerbrochene Rad (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Salix, Borotin, Quendan von Silas, Galotta, Lechdan Gemiol, Sithara von Punin, Xolgrim, Falk Steinhauer, Connar Firunwulf, Boronian Westfal, Dajin, Aikar Brazoragh, Geron, Michibrandl, Orci, Eckhard, Rabenaas
gut  (2) Derograph, Torjin, Danzelot, Unicrack, miro, Lorion Albenhaupt
zufriedenstellend  (3) Ucurian, Nottr, Kunar, León de Vivar
geht so  (4)
schlecht  (5)
Durchschnitt 1.5
Median 1
Stimmen 27

Kommentare[Bearbeiten]

Salix:

Von Ulrich Kiesow höchstpersönlich geschrieben, wurde er erst kurz nach seinem Tod veröffentlich und damit zum Teil seines Vermächtnisses. Dieser Roman ist einer der mit Abstand besten, welche es für DSA gibt. Ich kann ihn nur jedem empfehlen.

Sithara von Punin:

Die ganze Zeit über fragt man sich, was es mit den Dachsen auf sich hat … nun, die Antwort ist schlichtweg genial.

Connar Firunwulf:

Ein angenehmer Schreibstil und eine spannende Geschichte, die jedoch auch ihre Längen hat (manchmal ist das aventurische Dorfleben nicht so spannend). Bedauerlich ist nur, dass man in Aventurien wohl keinen epischen Schlachten bekommen wird – und wenn man das Gefühl hat, dass der Autor bei den Kämpfen die Lebensenergie mitschreibt (die bei DSA3 nun mal recht hoch sein konnte …), wirkt das irgendwie komisch. Trotzdem ein Klassiker und sehr zu empfehlen – besonders wenn man gerade die G7-Kampagne spielt (möglichst in Absprache mit dem Meister).

Danzelot:

Ein gutes Buch, angenehmer Schreibstil, wichtig auch der Bezug zur Aventurischen Geschichte und aventurischen Persönlichkeiten. Ich habe mich geärgert, dass ich den Roman, der sozusagen die Vorgeschichte der Hauptprotagonisten darstellt, erst später gelesen habe. Also bitte lest vorher das Buch Der Scharlatan, auch wenn es nicht an dieses hier herankommt. Das Zerbrochene Rad ist vor allem allen Spielleitern der Borbaradkampagne zu empfehlen (und für Spieler dieser sollte es tabu sein).

Orci:

Ein sehr gutes Buch, einzig der Umgang mit Tjeika und Stane hätte so nicht sein müssen.

Lorion Albenhaupt:

Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist eine gut durchdachte Geschichte in einer sehr spannenden aventurischen Zeit. Die Charaktere sind m.E. gut gezeichnet und besonders viele kleinere Szenen empfand ich als sehr stimmungsvoll. Ich konnte sehr gut in die Welt eintauschen! Allerdings muss ich gleichzeitig zugeben, dass die meisten Pluspunkte, die ich zu nennen habe, eventuell für DSA-Fremde nicht in Frage kommen. Da mag es an einigen Stellen etwas langsam voran gehen. Eine Szene empfand ich aber als so stark, dass ich sie nennen muss: Die Beschreibung der Auftritt Karmoths! Gerade hier erkennt man erzählerisches und sprachliches Können, das mich sehr begeistert hat. Auf einer Skala von 10 (perfekt) bis 0 (bodenlos): Charaktere: 08; Setting: 08; Spannung (DSA-Kenner): 07; Spannung (kein DSA-Kenner): 05; Sprachlicher Stil: 07; Fazit: gutes Buch, besonders für DSA-Kenner.

Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Ragnar Schwefel

Fast überall trifft man auf sehr viel Lob und Begeisterung, wenn von Ulrich Kiesows Vermächtnis die Rede ist. Das zerbrochene Rad ist mit seinen 1000 Seiten ein gewaltiges Werk, soviel steht fest. Aber die allgemeine Begeisterung gilt es zu hinterfragen ... Worum geht es: Der Dämonenmeister Borbarad kehrt nach 400 Jahren zurück auf die Welt und droht sie zu erobern und in ein Schreckensreich zu verwandeln. Wir erleben die erste entscheidende Schlacht, mit der er auf dem Kontinent Fuß fasst. In unterschiedlichen Handlungssträngen und aus unterschiedlicher Sichtweise erleben wir, wie er und seine Schergen mit List, Gewalt und Versprechungen Verbündete gewinnen und wie gegen die Bedrohung eines Teils des Kontinents, des Bornlandes, Widerstand erwächst. Aufrechte Menschen stellen sich der tödlichen Gefahr entgegen, und schließlich kulminieren alle Handlungsstränge in einem gewaltigen Finale.

Sehr gut gelungen ist die Verbindung der einzelnen Handlungsstränge. Wir treffen auch alte Bekannte aus dem Roman Der Scharlatan vom gleichen Autoren und aus dem Roman Steppenwind von Niels Gaul wieder (ebenso erfahrenen Spielern des dazugehörigen Rollenspiels bekannte Figuren aus der Spielwelt). Das schafft ein Gefühl der Vertrautheit. Schon fast selbstverständlich ist das gekonnt vermittelte Flair der vom Autor maßgeblich erfundenen Welt Aventurien. Ungewöhnlich und schon deshalb spannend ist, dass weite Teile der Geschichte aus der Sicht "kleiner Leute" geschildert werden. Wir erleben die erste Schlacht aus der Sicht eines Mitgliedes der Landwehr, weiterer Hauptprotagonist ist ein Junge aus einem kleinen bornischen Dorf. Eine der besten Szenen ist meiner Meinung nach gleich die erste, in der - wie niemals zuvor - die Fremdartigkeit elfischer Gedankengänge vermittelt wird. Grandios auch ist die über das gesamte Buch durch kleine Einschübe (die einem zuerst als völlig zusammenhanglos erscheinen) vorbereitete Schlussszene, in der einer der Hauptschurken sein verdientes Ende findet - ein sehr ungewöhnliches Ende. Nicht zuletzt sei erwähnt, dass der gesamte Roman bis auf wenige vorhersehbare Passagen spannend und gut geschrieben ist.

Doch der Roman enthält auch einige Schattenseiten, die bei der begeisterten Zustimmung der meisten sich in irgendwelchen Foren äußernden Leser meist nicht zur Sprache kommen. Der erste Punkt wird wohl nur erfahrenen Spielern des Rollenspiels auffallen: Eine der Hauptfiguren, Tjeika von Notmark, die Adelsmarschallin des Bornlandes, ist nicht wieder zu erkennen. Sie stellt das komplette Gegenteil der bislang in der Spielwelt aufgetretenen Figur dar. Wie ich einmal treffend gelesen habe: Die neue Charakterisierung ist eine Negierung der bisherigen Figur Tjeika. Über die Gründe dafür kann jeder für sich mutmaßen. Mir jedenfalls hat die alte, bekannte Figur deutlich besser gefallen. Überhaupt sind einige der Charakterzeichnungen zu inkonsequent und/oder oberflächlich geraten. Da wäre z.B. Tjeikas Ehemann, den ich mir bis dahin auch anders vorgestellt hatte, und der zu einer Karikatur verkommt. Insbesondere aber Thesia von Ilmenstein, für mich bis dahin der Inbegriff des sewerischen Adels, hat deutlich zu moderne Ansichten, schlicht unpassend. Den meisten Charakteren, insbesondere den "Bösen" fehlt die Vielschichtigkeit, als dass sie echt wirken könnten. Leider bedient sich der Autor für meinen Geschmack auch zu oft Vergleichen die Bezug zu jetzigen Welt herstellen, für einen mittelalterlichen Fantasy-Roman stimmungstötend. Auch im Detail lassen einige Szenen zu wünschen übrig. So versucht der Autor z.B. in einer Szene Spannung aufzubauen, als ein Magier einem menschenfressenden Riesen gegenübersteht. Dabei ist zumindest für Kenner des Rollenspiels völlig klar, dass dies für einen Magier seiner Erfahrung keine besonders große Herausforderung ist. Das sind Patzer, die dem maßgeblichen Erfinder der Spielwelt eigentlich nicht passieren dürften. Wenn ich nun die positiven den negativen Seiten gegenüber stelle, dann überwiegen die positiven, so dass der Roman durchaus empfehlenswert ist.

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