Das Ferdoker Pergament

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Biographische Romanserien:
AnswinDajinGalottaThalionmelRaidriRhiana

Drakensang-Publikationen

Computerspiele:
C4 Drakensang (Lösung)
C5 Am Fluss der Zeit (Lösung)
C5.1 Phileassons Geheimnis (Lösung)


Abenteuer:
D1 Der Kult der goldenen Masken (MI)
D2 Eilifs Schatz (Lösung) • D3 Hort in der Tiefe (MI)


Spielhilfe:
Vater der Fluten


Roman:
Das Ferdoker Pergament


Hörbuch:
Das Ferdoker Pergament


Browserspiele:
Br01 Verschwörung in Ferdok • Br02 Todespfad
Br19 Saat des Zorns I • Br20 Saat des Zorns II

[?] R120 " R120 Das Ferdoker Pergament
Das Ferdoker Pergament.jpg
Roman (Softcover)
Derisches Datum 1009 BF(*) (Prolog: 980 BF)
(Datierungshinweise)
Seitenzahl 464 (Erstauflage)
Verwandte Publikationen
Serie Drakensang-Reihe
Mitwirkende
Autoren Florian Don-Schauen
Cover Marcus Koch
Illustrationen Farbtafeln: Marcus Koch, Max Degen; Das Ferdoker Pergament: Florian Don-Schauen
Pläne Karten: Ralf Hlawatsch, Ina Kramer, Martin Lorber, Sabine Weiss
Spielwelt-Informationen
Ort Havena, Elenvina, Albenhus
Hauptpersonen
(Liste)
Verfügbarkeit
Erschienen bei FanPro
Erscheinungs­datum 2010/02/11 " 11. Februar 2010
Preis 19,90 € (Erstauflage)
Preis pro Seite 4.29 Cent (Erstauflage)
Preis heute mit 2% Inflation p.a. 22.86 € (Erstauflage)
ISBN ISBN 978-3-89064-139-3
Erhältlich bei ISBN-Suche
Buchhandel.de
Buchkatalog.de
Amazon1
F-Shop
1: Referrer-Link; Einnahmen an Dennis Reichelt
Links
Bewertung per Abstimmung dsa-Forum
Rezensionen Aktion Abenteuer
Weitere Informationen Ulisses-Produktseite
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Klappentext[Bearbeiten]

Der DSA-Roman zum Computerspiel

Drakensang - Am Fluss der Zeit

Der Diebeslehrling Gwidion soll eigentlich nur Wache halten. Aber dann misslingt der Plan, mit dem Meisterdiebin Mora beweisen wollte, wer die wahre Diebeskönigin von Havena ist, und nur Gwidions beherztes Eingreifen rettet die Situation. Wenig später werden mehrere Leute ermordet, die mit dem Diebstahl zu tun hatten. Plötzlich gilt Gwidion als Mörder und wird von allen gejagt ...
Das Ferdoker Pergament ist eng mit der Handlung des Computerspiels verzahnt, erzählt aber eine eigenständige Geschichte.

Klappentext von Das Ferdoker Pergament; zur Weiterverwendung siehe Ulisses-Disclaimer

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Errata
  • Laut Vater der Fluten Seite 23 beruht die Datierung 1008 BF des Romans auf Kommunikationsproblemen. Richtig ist 1009 BF, das Jahr von Am Fluss der Zeit.
  • Auf den Seiten 115 und 165 ist Cuanos Haar blond (ebenso wie in der Hörbuchfassung an diesen Stellen). In der Illustration im Buch zwischen den Seiten 124 und 125 (dort wird sein Name übrigens Guano geschrieben) und auf dem Cover ist sein Haar jedoch braun und in den beiden Computerspielen Drakensang und Am Fluss der Zeit ist es schwarz.

Kritik[Bearbeiten]

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Bewertung[Bearbeiten]

Roman: Das Ferdoker Pergament (Rangliste)
Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1)  Cepasaccus, Kogan Earkson, Hilgert aus Abilacht, Saldor Foslarin, Darion Harnischmacher
gut  (2) Horadan, Fingayn, Orci, Nottr
zufriedenstellend  (3) Theaitetos, Elavion
geht so  (4) Geron
schlecht  (5) Ohrenbär
Durchschnitt 2.2
Median 2
Stimmen 13

Kommentare[Bearbeiten]

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Rezensionen[Bearbeiten]

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Rezension vorhanden:
Rezension von Marc Völker, 2010

Das Ferdoker Pergament ist ein Begleitroman zum DSA Computerspiel Drakensang: Am Fluss der Zeit (2010). Florian Don-Schauen erzählt hier etwa 20 Jahre vor der aktuellen aventurischen Zeit eine Geschichte, die in losem Zusammenhang zum Plot des Computerspiels steht. Dennoch sind die beiden Handlungen unabhängig voneinander und bedingen keine gegenseitige Kenntnis.

Der Autor erzählt zwei asynchrone und zunächst scheinbar unabhängige Geschichten. Zunächst ist da der junge Dieb Gwidion, der eigentlich selbst innerhalb der Gemeinschaft der Phexjünger ein Dasein als Außenseiter fristet. Als sich ihm zufällig eine Gelegenheit bietet, ergreift er seine Chance und steht scheinbar fortan in Phexens Gunst. Als mehrere Morde geschehen wird klar, dass Gwidion irgendwie mit der Sache zu tun hat, und er sieht sich gezwungen, den Hintergründe der Ereignisse nachzugehen, bevor er als vermeintlicher Mörder zur Rechenschaft gezogen wird. Die zweite Handlung dreht sich um die Magierin von Sperberling und ihren Diener Tugol, die in einem Giftattentat ermittelt. Im Laufe der Ereignisse wird klar, dass die beiden letztendlich in der selben Angelegenheit ermitteln, in die auch Gwidion verstrickt ist.

Die Protagonisten sind dem Autor sehr gut gelungen, auch wenn die Figuren zuweilen etwas klischeebehaftet dargestellt sind. Der Autor nimmt sich ungewöhnlich viel Platz, um die Motivation der einzelnen Charaktere zu beleuchten. Die Figuren sind liebenswert dargestellt und wirken auf Grund der zahlreichen Ecken und Kanten realistisch und glaubwürdig. Eine Identifikation mit ihnen sollte dem Leser daher relativ leicht fallen. Insbesondere Tugol muss dem Leser quasi ans Herz wachsen.

Die Antagonisten bleiben über weite Teile des Romans unfassbar und mysteriös, was der Handlung einerseits eine interessante Grundstimmung verleiht, die Gegenspieler jedoch andererseits leider auch recht oberflächlich und eindimensional wirken lässt.

Die eigentliche Handlung hinterlässt bei mir einen zwiespältigen Eindruck: Nach einem furiosen Start fällt der Spannungsbogen ziemlich stark ab, und es dauert relativ lange, bis die Handlung wieder in Fahrt kommt, und noch länger, bis die Geschichte wirklich an Tempo zulegt und so in Fahrt kommt, wie es sich der Leser von einer Detektivgeschichte erhofft. Nach und nach entwickelt sich die Handlung dann jedoch zum Selbstläufer. Wo der Leser am Anfang noch relativ viel Motivation mitbringen muss, um weiterzulesen, gelingt es dem Autor im zweiten Teil der Geschichte deutlich besser, den Leser zu motivieren.

Die Verknüpfung mit Drakensang: Am Fluss der Zeit ist in der Tat relativ lose gehalten und beschränkt sich im Großen und Ganzen darauf, dass in Das Ferdoker Pergament diverse Charaktere auftreten, die später auch im Computerspiel einen Auftritt haben.

Das größte Ärgernis des Romans ist das Lektorat, das anscheinend phasenweise nur körperlich anwesend war. Anders sind die Fehler, die es in die Verkaufsversion geschafft haben, nicht zu erklären. Zunächst fällt auf, dass anscheinend immer wieder Personen verwechselt werden. Dieser Umstand macht es für den Leser relativ schwierig, der Handlung zu folgen. Hinzu kommt eine Unzahl von kleineren und größeren Logikfehlern, die allesamt vermeidbar gewesen wären. Diese große Anzahl an Fehlern mindert den Lesespaß leider ganz erheblich.

Auch über den Autor war ich in diesem Zusammenhang etwas irritiert. Die Hintergrundrecherche ist in dem Roman zuweilen mehr als oberflächlich. Bedenkt man, dass Florian Don-Schauen langjähriges Mitglied der DSA-Redaktion ist, verwundert dieser Umstand.

Der Schreibstil, den Florian Don-Schauen in Das Ferdoker Pergament an den Tag legt, ist relativ eigenwillig. Regelmäßig springt der Autor mitten in die Handlung und schildert die Rahmenumstände erst Seiten später. Dieser Umstand fordert vom Leser ein hohes Maß an Konzentration und macht den Roman zu einer für DSA-Verhältnisse schwierigen Lektüre. Sehr schön haben mir hingegen die Hintergrundschreibungen (insbesondere der Stadt Havena) gefallen, die qualitativ in der Reihe der DSA-Romane vergeblich ihres gleichen suchen.

Layout:
Das Ferdoker Pergament erscheint im Paperbackformat, wobei das Cover der Romans ungewöhnlich dick und stabil ist. Sehr auffällig an dem Roman ist auch das ungewöhnliche Format DIN A5. Der Verlag hat diese Veröffentlichung als "Quality Paperback" bezeichnet.

Die Innenseite des Covers enthält ein Bild und eine Kurzbeschreibung des Autors, eine Farbkarte der Region sowie einen Abdruck des Ferdoker Pergamentes selbst, auf den der Leser im Laufe der Geschichte immer mal wieder einen Blick riskieren sollte ...

In der Mitte des Romans finden sich Farbillustrationen der Protagonisten sowie diverse Karten von Städten, die in der Handlung eine Rolle spielen. Darüber hinaus verfügt der Roman über eine Dramatis Personae, jedoch leider kein Glossar.

Fazit:
Das Ferdoker Pergament ist ein ungewöhnlicher DSA-Roman, an dem sich die Geister mit Sicherheit scheiden werden. Mir hat der Roman eigentlich ziemlich gut gefallen. Lediglich die teilweise relativ gravierenden handwerklichen Fehler waren bei einem so profunden DSA-Kenner wie Florian Don-Schauen mehr als ärgerlich. Der Preis ist ebenso ungewöhnlich hoch wie der Roman umfangreich ist. Insoweit halten sich der höhere Preis und der Mehrwert die Waage. Von mir erhält Drakensang: Das Ferdoker Pergament 7 von 10 Punkten.

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